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Veröffentlicht am 15.09.2016

Die Tränen der Maori - Göttin

Die Tränen der Maori-Göttin
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Die Tränen der Maori-Göttin ist der Abschluss einer dreiteiligen Neuseeland Reihe. Jedes Buch ist in sich selbst abgeschlossen und kann gut alleine gelesen werden.

Neuseeland 1899, Kevin Drury geht als ...

Die Tränen der Maori-Göttin ist der Abschluss einer dreiteiligen Neuseeland Reihe. Jedes Buch ist in sich selbst abgeschlossen und kann gut alleine gelesen werden.

Neuseeland 1899, Kevin Drury geht als Stabsarzt nach Südafrika in den Burenkrieg. Er versucht so einer Geliebten zu entkommen und verursacht einige Komplikationen zu Hause. Für Roberta Fence bricht eine Welt zusammen als Kevin geht. Sie ist schon seit langem in den Arzt verliebt. Nach ihrer Lehrerinnen Ausbildung beschließt sie auch nach Südafrika zu reisen

Die Halb-Maori Atamarie schreibt sich, als einzige Frau, an der Universität für Ingenieurwissenschaften ein. Sie ist seit ihrer Kindheit von Lenkdrachen fasziniert und wünscht sich nichts mehr als zu fliegen. Dieser Traum bringt sie mit dem Flugpionier Richard Pearce zusammen.

Sarah Lark bedient hier wieder viele Themen die sie durch verschiedene Handlungsstränge abhandelt. Sie brilliert durch eine einfache, bildliche Sprache, verbindet Fiktion mit Tatsache und lädt einen zum Träumen ein. Die mehr als 800 Seiten fliegen nur so dahin.

Nachdem mir der zweite Teil dieser Reihe nicht so gut gefiel habe ich lange hin und her überlegt ob ich "Die Tränen der Maori-Göttin" überhaupt lesen soll. Obwohl dieses Buch auch Schwächen hat finde ich es aber weit besser als den zweiten Band "Im Schatten des Kauribaums".

Was mir weniger gefiel waren die Charaktere die mir zu glatt waren. Sie hatten keine Ecken und Kanten und haben sich auch nur selten verändert bzw weiter entwickeln. So zum Beispiel Roberta Fence die das ganze Buch über eine unglückliche Verliebtheit an den Tag legt. Mir ist dies zum Teil schwer gefallen das als glaubwürdig zu betrachten. Auch Atamarie läuft im Buch dem jungen Richard Pearce hinterher und macht sich damit unglücklich. Was mir als zweites negativ aufgefallen ist war dass die Autorin am Anfang des Buches Sexszenen eher umschifft hat und im letzten Teil dann sehr primitiv erzählte. Sie beschrieb es in einer Art und Weise die mir so gar nicht gefiel. Ich bin nicht prüde oder so aber wenn man am Anfang das Thema fast gar nicht thematisiert oder nur anschneidet sollte sich dies auch weiter gemacht werden. Alles andere wirkt komisch und unpassend.

Bis auf die paar Kleinigkeiten war das Buch aber sehr lesenswert.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Tante Poldi und die Früchte des Herrn

Tante Poldi und die Früchte des Herrn
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Tante Poldi und die Früchte des Herrn ist der zweite Band rund die skurrile, humorvolle bayrische Tante Poldi. Sie ist ein Unikat mit ihrer Perücke, ihrer bayrischen frischen Art, ihrer Art die Dinge an ...

Tante Poldi und die Früchte des Herrn ist der zweite Band rund die skurrile, humorvolle bayrische Tante Poldi. Sie ist ein Unikat mit ihrer Perücke, ihrer bayrischen frischen Art, ihrer Art die Dinge an zugehen, ihrem Sexappeal und ihren Ermittlungen. Ich kenne den ersten Band, das ist aber kein muss für dieses Buch. Beide Teile sind Einzel lesbar und haben ihre ganz eigenen Fälle. Alle wichtigen Personen werden einem nochmal vorgestellt.

Isolde Oberreiter genannt Poldi lebt in Sizilien um dort ihren Lebensabend zu verbringen. Ganz nach dem Motto: Totsaufen mit Meerblick. Doch dies hat bisher nicht geklappt und so gerät Tante Poldi wieder in eine Mord Ermittlung. Sie ist auf der Suche nach dem Mörder der Hündin Lady, da erzählt ihr Liebhaber Comissario Montana von dem Mord an eine Staatsanwältin. Tante Poldi leckt Blut und will den Mörder schnappen. Dabei kommt sie zu einem Weinberg, macht eine Weinprobe und hat einen Filmriss. Am nächsten morgen findet die Poldi eine weitere Leiche. Hängen die beiden Morde zusammen und was ist in der Nacht passiert? Poldi bekommt von ungeahnter Stelle Unterstützung und arbeitet nun mit ihrem eigenen Team, zwei Engel für Poldi.

Man hat es hier eine leichte, sehr lustige Kriminalgeschichte die aber auch ihre ganz eigene Spannung hat. Der Schreibstil ist flüssig und leicht und für die kommenden Sommermonate ist dieser Roman sehr passend. Es gibt einige Überraschungen, der Leser wird auf eine bayrisch sizilianische Reise durch die Kriminalistik, Mafia, Verschwörungstheorien und der Liebe mitgenommen. Durch Tante Poldi die Fluchend durch die Geschichte geht bekommt das Buch seinen ganz eigenen Charme.

Was man der Poldi zugestehen muss, mich als Leser aber etwas gestört hat, waren die ganzen Cliffhanger und die Umwege die die Poldi nimmt. Auch wird sich an einigen Nebensächlichkeiten aufgehalten die nichts mit der Geschichte zu tun haben, aber für mich zu ausführlich dargestellt werden.

Der ständige Perspektiven Wechsel und das zwischen durch auch mal was anderes thematisiert wurde hat mich nicht so gestört, es war manchmal auch ganz angenehm mal von was anderem zu lesen.

Am Ende wird alles zu einem plausiblen ganzen zusammengefügt und hat für den Leser so manche Überraschung.

Alles in allem ein guter Roman mit einer etwas anderen Art von Ermittlerin. Es gibt immer wieder was zu lachen, nicht allein durch Tante Poldi. Dazu enthält diese Buch eine Reihe von schrägen Charakteren.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Schreibstil
  • Humor
  • Charaktere
  • Lesespaß
Veröffentlicht am 15.09.2016

Geliebte Jane

Geliebte Jane
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Mich haben die Bücher von Jane Austen schon immer gereizt und begeistert. Für mich zählen ihre Werke zur Weltliteratur. Man muss sie einfach gelesen haben. Um sonst wurden ihre Werke ja nicht des Öfteren ...

Mich haben die Bücher von Jane Austen schon immer gereizt und begeistert. Für mich zählen ihre Werke zur Weltliteratur. Man muss sie einfach gelesen haben. Um sonst wurden ihre Werke ja nicht des Öfteren verfilmt oder wieder neu aufgelegt. Durch die Verfilmung von Jane Austens Leben bin ich auf dieses Buch (Geliebte Jane) gestoßen.

Das Buch hat mir gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Obwohl es sich hier um ein Wissenschaftliches Buch bzw. Sachbuch handelt konnte man es gut lesen. In dem Buch wird der Hintergrund der Familie Austen beleuchtet. Verwandte, Erbschaften, Bekannte, Berufe etc. das alles wird durch einen Stammbaum und Bilder von den verschiedenen Personen untermalt. Zudem wird einem Jane Austen vorgestellt. Wie sie lebte, liebte und aufwuchs. Es werden Fragmente von alten Briefen erwähnt und ihre Liebe/Bekanntschaft zu Tom Lefroy.

Es wird uns gezeigt das Jane Austen es verstand ihre Umgebung zu beobachten zu verinnerlichen und ihre Eindrücke dann in ihren Romanen festzuhalten. So kann man in jedem Roman etwas von ihren Brüdern, Tom Lefroy oder ihrer Schwägerin Eliza entdecken. Aber auch von Nachbarn oder Bekannten sowie Verwandten. Diese Verbindungen hat sie zwar geschickt vertuscht, liegen heute aber deutlich und nachweisbar auf der Hand. Bevor man ´Geliebte Jane´ liest sollte man allerdings einige Werke von Jane Austen gelesen haben. Denn nur dann versteht man die Zusammenhänge und Anspielungen besser.

Nachdem ich Geliebte Jane gelesen habe, habe ich ein deutlicheres Bild wie schwer das Leben damals gewesen sein muss. Vor allem als mittellose Frau die nur auf ein Erbe hoffen kann, auf mildtätige Verwandte angewiesen ist oder sich selbst einen Beruf wählt. Jane Austen hat genau das alles durchgemacht und hat sich mit ihren Büchern einen Namen geschaffen, der noch so viele Jahre nach ihrem Tod in aller Munde ist.

Dies Buch ist ein muss für jeden Fan von Jane Austen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Lackschaden

Lackschaden
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Auch dieser Roman um Andrea Schnidt ist wieder sehr gut. Er liest sich leicht und flüssig. Er ist witzig und hat doch ein Funken Wahrheit in der Geschichte.

Andrea ist Mitte 40 mit Christoph verheiratet ...

Auch dieser Roman um Andrea Schnidt ist wieder sehr gut. Er liest sich leicht und flüssig. Er ist witzig und hat doch ein Funken Wahrheit in der Geschichte.

Andrea ist Mitte 40 mit Christoph verheiratet und hat zwei Kinder und neuerdings auch einen Schwiegervater bei sich im Haus. Doch das Leben ist für Andrea alles andere als super. Ihre Kinder zicken nur rum und sind mitten in ihren pubertierenden gehabe. Außerdem sehen sie in ihrer Mutter eher eine Servicekraft und Dienstleisterin. Andreas Mann verbringt seine Freizeit lieber auf dem Golfplatz als mit der Familie. Der Schwiegervater redet immerzu vom Sterben und von seiner Trauerrede die Andrea doch bitte halten soll und dann kommen auch noch die Wechseljahre dazu. Andrea fragt sich unweigerlich ob das schon alles war. Gibt das Leben nicht mehr her? Andrea beschließt, dass es noch nicht zu Ende ist.

Schonungslos und wunderbar ehrlich wird diese Geschichte erzählt. Sie zeigt einem wie das Leben einen manchmal mitspielt. Das Buch hat seinen eigenen Humor und bringt einem zum Nachdenken. Es ist ein toller leichter Frauenroman der perfekt in die Sommerzeit passt.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Das Haus der Lady Armstromg

Das Haus der Lady Armstrong
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Das Haus der Lady Armstrong ist ein historischer Roman der 3 Episoden hat. Der Schreibstil des Buches ist flüssig und leicht, so lässt sich das Buch schnell und gut lesen. Es ist eine perfekte Lektüre ...

Das Haus der Lady Armstrong ist ein historischer Roman der 3 Episoden hat. Der Schreibstil des Buches ist flüssig und leicht, so lässt sich das Buch schnell und gut lesen. Es ist eine perfekte Lektüre für den Sommer, die man am Strand lesen kann. Sie versetzt einen in andere Jahrhunderte, ist gefühlvoll und bewegend, aber auch etwas flach und vorhersehbar.

Das Buch handelt vom Erbau des Armstrong Hauses und ihren Bewohnern. So lernt man am Anfang Lord Edward kennen der das Haus 1840 aus Liebe für seine frau Anna erbauen lässt. Doch ihr Leben ist alles andere als perfekt. Obwohl die beiden sich über alles lieben bleibt der ersehnte Erbe aus und in Irland bricht die Hungersnot aus. Die beiden kämpfen für ihre Liebe, einen Erben und für die Bewohner rund um ihr Anwesen.

Den Nachkommen von Edward und Anna ergeht es nicht viel besser. Lord Pierce heiratete eher aus Berechnung als aus Liebe Clara. Diese liebt Pierce unsterblich und ist tieftraurig als er kurz nach der Hochzeit 1914 in den Krieg zieht. Pierce macht im Krieg Kariere und meldet sich nicht bei Clara. Diese wird von ihrer Schwägerin gemobbt und überall gemieden. Allein in dem Nachbarn Jonny Seymore findet sie einen Freund. Als Pierce aus dem Krieg zurückkehrt wird das Leben für Clara unerträglich und die Aufstände in Irland tragen dazu bei das sie als gebrochene Frau Armstrong House verlässt.

Auch Nicholas Armstrong-Collins ergeht es nicht viel besser. Er wurde gerade geschieden und soll nun sein Anwesen Armstrong House verkaufen. Dies tut er auch an Kate Follon. Für Kate soll er das Haus restaurieren und umbauen so wie es im Ursprung war. Dabei finden sie Briefe und Bilder von Clara die auf eine Bewegende Vergangenheit schließen lassen. Dabei lernen sie einiges über das Leben im Armstrong House kennen.

Das Buch hat sich gut lesen lassen, es fehlte allerdings etwas an Spannung. Ich habe es trotzdem gerne gelesen und für einen historischen Liebesroman ist er für den Sommer perfekt.