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Veröffentlicht am 14.06.2025

Eine gelungene Fortsetzung der Ostfriesland - Saga. Ich freue mich schon auf den 3. Band

Der Ruf des Horizonts
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Im zweiten Band der „Ostfriesland - Saga“ setzt Jaane Janssen die Geschichte von Sventje, Lian und Valentin fort. Inzwischen hat sich Sventje als Seifensiderin auf Borkum einen Namen gemacht. Durch ihre ...

Im zweiten Band der „Ostfriesland - Saga“ setzt Jaane Janssen die Geschichte von Sventje, Lian und Valentin fort. Inzwischen hat sich Sventje als Seifensiderin auf Borkum einen Namen gemacht. Durch ihre Arbeit trägt sie einen Teil zum Überleben der Familie bei und Lian muss nicht mehr mit einem Walfänger lange Zeit auf dem Meer sein.

Gespannt habe ich auf die Fortsetzung der Ostfriesland - Saga gewartet. Das Warten hat sich gelohnt. Ich wurde nicht enttäuscht. Sventje ist mir bereits im 1. Band sehr ans Herz gewachsen. Auch in diesem Band hat sie meine volle Sympathie. Sie setzt sich nach wie vor für ihre Familie ein. Selbst als sie den Unmut der damaligen Bevölkerung wegen der Seifen zu spüren bekommt, bleibt sie sich treu und lässt sich nicht unterkriegen. Ganz besonders gut haben mir die Rückblenden gefallen. Hierbei erfährt man so einiges über die Vergangenheit von Lian, Sventje und Valentin. Ein Familiengeheimnis wird dabei gelüftet.
In einem flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil erzählt die Autorin die Geschichte von Sventje, Lian und Valentin weiter. Die bildhafte Sprache hat mich mit meinem Kopfkino direkt nach Borkum versetzt. Durch den Wechsel der Perspektiven und die wirklich angenehme Länge der Kapitel wird der Spannungsbogen aufrechterhalten. Außerdem erleben Lian und auch Sventje wieder einige Abenteuer und werden mit den Widrigkeiten der damaligen Zeit konfrontiert. Dabei beschreibt die Autorin authentisch die Erlebnisse ihrer Protagonisten. Am liebsten hätte ich mich direkt nach Borkum in die damalige Zeit katapultiert und hätte gerne alle Menschen (bis auf den Bader und den Menschen, die Sventje nicht gut gesinnt waren) kennengelernt.

Fazit: Der zweite Band der Ostfriesland - Saga hat mir genauso gut gefallen wie der erste Band. Die Protagonisten sind mir sehr ans Herz gewachsen. Dieses Buch hat mir viele tolle Lesestunden bereitet und hat mich aus meiner Leseflaute befreit! Schon jetzt freue ich mich auf die Fortsetzung der Geschichte. Für mich bekommt dieses Buch einen besonderen Platz in meinem Bücherregal und eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 01.02.2025

Ein neuer Fall für Jahn und Krammer. Etwas schwächer als die Vorgängerbände.

Grenzfall – Ihre Spur in den Flammen
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Im 5. Fall des deutsch - österreichischen Ermittlerteams Jahn und Krammer ermitteln die Beiden in einer Serie von tödlichen Brandanschlägen. Zunächst kommt ein Wagen bei Bad Tölz von der Straße ab und ...

Im 5. Fall des deutsch - österreichischen Ermittlerteams Jahn und Krammer ermitteln die Beiden in einer Serie von tödlichen Brandanschlägen. Zunächst kommt ein Wagen bei Bad Tölz von der Straße ab und brennt völlig aus. Ist es ein Unfall oder steckt mehr dahinter? Unterschiedliche Zeugenaussagen lassen verschiedene Schlüsse zu. Es gibt eine Menge Arbeit für Jahn und Krammer, denn schon ereignet sich der nächste Brandanschlag.

Das Ermittlerduo Jahn und Krammer von Anna Schneider ist mir im Laufe der 4 Vorgänger-bände ans Herz gewachsen. Beide haben so ihre Ecken und Kanten. Im Laufe der Bände entwickelt sich ihre Vater - Tochter Beziehung zueinander, was mir sehr gut gefällt. Der Schreibstil der Autorin ist auch in diesem Band flüssig und leicht zu lesen. Die Kapitel sind nicht zu lange und die Einblicke in das Geschehen aus der Sicht eines Unbekannten erhöhen die Spannung. In diesem 5. Band klären sich noch ein paar Dinge aus dem vorrangegangenen 4. Band auf. Allerdings waren es mir teilweise in diesem Fall etwas zu viele unterschiedliche Möglichkeiten und Gedankengänge. Wer steckt den nun hinter dieser Serie von Brandanschlägen? An manchen Stellen erschien es mir etwas verwirrend. Trotz allem habe ich die Ermittlungen des Duos sehr gerne verfolgt und fleißig mitgerätselt. Die Auflösung der Brandserie fand ich in sich rund und gut abgeschlossen.

Fazit: Der 5. Band ist ein solider Krimi, der im Vergleich zu den vorausgehenden Fällen etwas schwächer ist. Er hat mich gut unterhalten und mir schöne Lesestunden bereitet. Ich freue mich schon auf den 6. Fall des Ermittlerduos.

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Veröffentlicht am 25.01.2025

Ein toller Auftakt der Familiensaga rund um das Palais Heiligendamm im Jahre 1912

Palais Heiligendamm - Ein neuer Anfang
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Palais Heiligendamm „Ein neuer Anfang“ ist der Auftakt der Autorin Michaela Grünig zu der Trilogie rund um die Berliner Hoteliersfamilie Kuhlmann. Im Jahr 1912 will die Familie dem berühmten Grand Hotel ...

Palais Heiligendamm „Ein neuer Anfang“ ist der Auftakt der Autorin Michaela Grünig zu der Trilogie rund um die Berliner Hoteliersfamilie Kuhlmann. Im Jahr 1912 will die Familie dem berühmten Grand Hotel Konkurrenz machen. Sohn Paul soll dabei in die Fußstapfen des Vaters treten. Doch Paul ist sehr sensibel und interessiert sich eigentlich mehr für Musik. Dafür hat die Tochter Elisabeth großes Interesse am Palais und besitzt auch kaufmännisches Geschick. Die anderen Kinder (Sohn Friedrich und die beiden Töchter Johanna und Luise) haben weniger mit dem Hotel zu tun. Friedrich arbeitet in Berlin an der Charité und die beiden Töchter sollen einfach nur eine gute Partie heiraten.

Michaela Grünig erzählt die Geschichte aus 3 unterschiedlichen Perspektiven. Da wäre zunächst einmal Elisabeth zu nennen, eine starke, junge Frau. Elisabeth entwickelt kaufmännisches Geschick und hat großes Interesse an dem Hotel. Sie hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Ich liebe solche starken Frauenpersönlichkeiten, die sich in der damaligen Zeit behauptet haben. Ihr Schicksal hat mich nicht ganz kalt gelassen. Ich habe im Verlauf der Geschichte ganz schön mit ihr mitgelitten. Ihr Bruder Paul hingegen ist sehr sensibel. Er hat es nicht einfach, da er sich zum Kellner Robert hingezogen fühlt, was zur damaligen Zeit strafrechtlich verfolgt wurde. Sein Erzählstrang ist geprägt von schwierigen Umständen, mit denen er zu kämpfen hat. Da kommen äußere Umstände wie der Krieg gerade wie gerufen, um von gewissen Dingen abzulenken.
Der 3. Erzählstrang handelt von der Angestellten Minna, die im Verlauf der Geschichte zunehmend eine größere Rolle einnimmt.
In einem flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil gelingt es der Autorin den Leser mit seinem Kopfkino in das Jahr 1912 in das Hotel zu entführen. Bildhaft und authentisch wird das Leben der Familie Kuhlmann rund um den Familienbetrieb des Hotels erzählt. Auch die spätere Zeit rund um den 1. Weltkrieg mit all den Sorgen und Nöten wird authentisch beschrieben. Da leidet man mit der gesamten Bevölkerung mit. Ich habe mit den Protagonisten mitgelitten, mich mit ihnen gefreut und einfach ihre Geschichte verfolgt.

Fazit: Der Autorin ist ein toller 1. Band der Familiensaga rund um das Palais Heiligendamm gelungen. Das Buch hat mir viele schöne und unterhaltsame Lesestunden bereitet. Da das Buch mit einem Cliffhanger endet und ich sehr neugierig bin, wie die Geschichte weitergeht, werde ich den 2. Band zeitnah lesen.

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Veröffentlicht am 23.01.2025

Ein sehr informatives und leicht verständliches Buch über die Krebserkrankung eines Hundes.

Diagnose Krebs beim Hund
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In ihrem Buch „Diagnose Krebs beim Hund“ berichtet Lenka Sochor über die Diagnose Krebs beim Hund bis hin zu sämtlichen möglichen Therapien in der heutigen Zeit.

Zunächst informiert die Autorin den Leser ...

In ihrem Buch „Diagnose Krebs beim Hund“ berichtet Lenka Sochor über die Diagnose Krebs beim Hund bis hin zu sämtlichen möglichen Therapien in der heutigen Zeit.

Zunächst informiert die Autorin den Leser darüber, was man über die Diagnose „Krebs beim Hund“ wissen muss. Dabei erläutert sie im ersten Kapitel, was für mögliche Ursachen hinter einem Krebsgeschehen stecken können. In den darauffolgenden Kapiteln geht sie auf die Diagnostik, die Psychoonkologie von Tierhaltern, der klassischen Behandlungsmethoden (Operation, Chemotherapie, Bestrahlung) sowie begleitende, adjuvante und komplementäre Therapiemöglichkeiten. Auch auf die Möglichkeit der palliativen Behandlung geht die Autorin dabei ein. Das Buch ist sehr übersichtlich gestaltet und klar gegliedert, so dass man bei Bedarf auch einzelne Kapitel bzw. Behandlungsmethoden nochmals lesen und nachschlagen kann.
Ich war positiv überrascht, was es inzwischen alles für Möglichkeiten gibt bei der Behandlung einer Krebserkrankung des Hundes. Die Autorin informiert dabei in einem flüssigen, leicht zu lesenden und sehr gut verständlichen Schreibstil über viele Möglichkeiten, die man als Tierbesitzer hat. Das Buch lässt sich leicht und schnell lesen. Dadurch bekommt man einen ersten Gesamtüberblick über die Erkrankung des Hundes und kann sich danach gezielter mit einzelnen Behandlungsmöglichkeiten beschäftigen. Auch für ein Gespräch mit dem Tierarzt / Onkologen ist dieses Buch eine sehr gute Ausgangsbasis durch die vielen Informationen zu diesem Thema. Dadurch ist es möglich, die beste Therapie oder Begleitung für den Vierbeiner zu finden. Das Buch vermittelt dem Tierbesitzer ein gutes Gefühl, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und seinem geliebten Vierbeiner bestmöglich beizustehen. Dadurch wird dem Hundehalter eine gute Begleitung durch eine schwere Zeit mit seinem geliebten Tier ermöglicht.
Im hinteren Bereich des Buches befindet sich eine tolle Übersicht über die unterschiedlichen Heilpilze, die bei jeweils unterschiedlichen Krebserkrankungen in Frage kommen. Ganz besonders gut gefallen hat mir das Glossar, in dem Fachbegriffe erklärt werden. Außerdem sind hilfreiche Links am Ende des Buches abgedruckt.

Fazit: Mir persönlich hat dieses Buch sehr viel an Wissen vermittelt. Nun kann ich die bestmögliche Therapie für meinen Hund wählen. Die Autorin nimmt einen sozusagen in einer schweren Zeit an der Hand und begleitet sowohl den Menschen als auch den Hund. Das Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung für Hundehalter, deren Hund an Krebs erkrankt ist.

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Ein toller historischer Roman. Fesselnd und unterhaltsam!

Die Spur der Sehnsucht
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„Die Spur der Sehnsucht“ von Jaane Janssen ist der Auftakt der Ostfriesland - Saga. Die Autorin entführt den Leser auf die Insel Borkum in das Jahr 1775. Die junge Friesin Sventje meistert das harte Leben ...

„Die Spur der Sehnsucht“ von Jaane Janssen ist der Auftakt der Ostfriesland - Saga. Die Autorin entführt den Leser auf die Insel Borkum in das Jahr 1775. Die junge Friesin Sventje meistert das harte Leben auf der Insel häufig alleine, während ihr Ehemann als Walfänger unterwegs ist und Geld verdient. Hochschwanger mit dem vierten Kind muss Sventje für ihre Familie sorgen. Dabei würde sie sich endlich mehr Zeit mit ihrem Mann Lian wünschen. Sie hofft sehr, dass er rechtzeitig zur Geburt des vierten Kindes auf die Insel zurückkehrt.
Gutsherr Valentin von Halversberg ist in brenzligen Situationen oftmals der Retter in der Not. Um seiner Rolle als Gutsherr gerecht zu werden, ist er gegenüber der Bevölkerung eher hart, um den Schein zu wahren. Bei Sventje allerdings zeigt er seinen wahren Charakter.

Die Spur der Sehnsucht schildert die harte Zeit der Bevölkerung im 18. Jahrhundert. Dabei erzählt sie von zwei unterschiedlichen Familien und unterschiedlichen Gesellschaftsschichten. Beide Erzählstränge haben mich sehr berührt! Sventje ist wirklich bewundernswert. Sie ist eine mutige, tapfere junge Frau, die ihren Alltag mit den Kindern alleine bewerkstelligen muss. Besonders anschaulich wird auch der harte Alltag ihres Mannes Lian auf hoher See geschildert. Ich konnte mich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen. Durch die bildhafte Sprache fühlt man sich förmlich auf die Insel Borkum oder das Schiff versetzt. Der flüssige und leicht zu lesende Schreibstil und die relativ kurzen Kapitel sorgen dafür, dass der Spannungsbogen erhalten bleibt und die Seiten nur so dahinfliegen. Besonders gut gefallen hat mir das Tagebuch von Lian, das er auf See für seine Sventje schreibt. Dadurch kann sie miterleben, was er auf dem Schiff für Erfahrungen sammelt und wie es ihm geht. Doch nicht nur der Alltag von Sventje und der Inselbevölkerung ist spannend und interessant. Ein Familiengeheimnis gilt es auch noch zu lüften. Auch das Schicksal von Sventjes Sohn Tammo, das mich sehr berührt hat, bleibt noch offen.

Fazit: Der Autorin ist mit dem 1. Band der Ostfriesland - Saga ein toller Auftakt gelungen. Ich habe die Geschichte von Sventje, Lian und Valentin sehr genossen. Häufig konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte hat mir viele wunderschöne Lesestunden bereitet. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung der Geschichte und kann das Buch für Fans von historischen Romanen nur empfehlen!

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