Kommt nicht an die Vorgänger ran
Die Blutbestie (Tom-Bachmann-Serie 5)Seelenleser Tom Bachmann wird bei seinem neusten Fall mit grausam verstümmelten Leichen konfrontiert. Diese wurden in einer abgelegenen Fledermaushöhle im Hohen Venn ohne Herzen aufgefunden, mal mehr, ...
Seelenleser Tom Bachmann wird bei seinem neusten Fall mit grausam verstümmelten Leichen konfrontiert. Diese wurden in einer abgelegenen Fledermaushöhle im Hohen Venn ohne Herzen aufgefunden, mal mehr, mal weniger verwest - ein Hinweis auf einen Serienkiller. Und der ist bereits auf der Jagd nach einem neuen Opfer...
Das Cover finde ich richtig cool, die weiße Fledermaus ist mal was anderes als immer nur dunkle und düstere Farben.
Chris Meyers Schreibstil ist auch bei diesem Thriller wieder schön flüssig und man kommt gut durch die kurzen Kapitel. Die verschiedenen Perspektiven bieten nicht nur einen tieferen Einblick ins Geschehen, sondern steigern auch die Spannung. Die blutigen Schilderungen sind ebenfalls eindrücklich und gut vorstellbar, hier hatte ich mir jedoch mehr Szenen erhofft. Die Ermittlungsarbeit ist anfangs authentisch und fesselnd beschrieben, doch wieso hat man dem Killer nicht einfach eine Falle bei der Höhle gestellt? Dann wäre das Buch zwar vielleicht schneller vorbei, aber solch eine erfolgreiche Ermittlertruppe müsste schon auf diese Lösung kommen. Auch den Vorfall am Ende finde ich unnötig, so naiv dürften sich die beiden Ermittler einfach nicht anstellen, das hat mich richtig aufgeregt. Spannung und überraschende Wendungen kann man auch ohne unlogisches Verhalten erzeugen.
Von mir gibt es dieses mal nur 3 Sterne, ein guter Thriller für zwischendurch, aber auch nicht mehr. Trotzdem bin ich gespannt auf weitere Fälle des Teams.