Cover-Bild Todeskälte
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 01.08.2025
  • ISBN: 9783492321419
Paul Cleave

Todeskälte

Thriller | »Paul Cleaves Thriller sind für mich ein echtes Muss« Lee Child
Ulrike Clewing (Übersetzer)

In Acacia Pines wird der Schüler Lucas entführt. Sheriff Cohen übernimmt den Fall und findet heraus, dass Lucas in die Fänge eines Serienmörders geraten ist. Eine erbittere Jagd auf den Täter beginnt in der Hoffnung, Lucas noch lebend zu finden. Doch nicht nur das treibt den Sheriff an, denn sein Leben ist in letzter Zeit völlig aus den Fugen geraten: Er ist pleite, geschieden und droht sein Haus zu verlieren. Die ausgeschriebene Belohnung dafür, den Serienkiller zu fassen, könnte all seine Probleme lösen. Doch ist er, der Sheriff, so verzweifelt, sich dafür außerhalb des Gesetzes zu bewegen?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.10.2025

Herrlich böse!

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Lucas wird vermisst, sein Vater meldet sein Verschwinden an Sheriff Cohen, der herausfindet, dass der Junge entführt worden ist. Als ans Licht kommt, dass der Entführer ein Serienkiller ist, auf den bereits ...


Lucas wird vermisst, sein Vater meldet sein Verschwinden an Sheriff Cohen, der herausfindet, dass der Junge entführt worden ist. Als ans Licht kommt, dass der Entführer ein Serienkiller ist, auf den bereits eine hohe Belohnung ausgesetzt wurde, reift in Sheriff Cohen ein Plan. Da er gerade in finanziellen Schwierigkeiten steckt, käme ihm diese Belohnung entgegen, dafür müsste er allerdings alle seine Skrupel überwinden und das Gesetz brechen.

Paul Cleave ist zurück und er ist besser denn je! Dieser Thriller brachte alles mit, was meine dunkle Seite erfreute, die Geschichte war finster, hinterhältig und böse, der Humor so schwarz, dass es düsterer fast nicht mehr geht. Drei Seiten präsentierte der Autor, nur die des Sheriffs nutzt die Ich-Perspektive. Teilweise ging es so turbulent zu, dass ich nicht wusste, ob ich lachen oder weinen soll. Das soll aber nicht heißen, dass es wirklich lustig war, denn diese Art der Komik entwächst der Verzweiflung und ist zum lachen nun wirklich nicht. Oder doch ein bisschen, ich will mal nicht so sein.

Wer sich darauf einlässt, der wird mit einer phänomenalen Story belohnt, der Einfallsreichtum verdient eine Medaille und an großartigen Wendungen mangelt es zudem hier wahrlich nicht. Für mich eines der Highlights im Genre, das ich am liebsten erneut lesen würde. Mit einem Wort: Genial!

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Veröffentlicht am 12.08.2025

Psychos, Psychos everywhere

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Worum geht’s?
In Acacia Pines wird ein Schüler entführt. Sheriff Cohen kommt gerade rechtzeitig, um ihn zu retten, doch der Täter kann entkommen. Für sein Ergreifen wird eine hohe Belohnung ausgesetzt, ...

Worum geht’s?
In Acacia Pines wird ein Schüler entführt. Sheriff Cohen kommt gerade rechtzeitig, um ihn zu retten, doch der Täter kann entkommen. Für sein Ergreifen wird eine hohe Belohnung ausgesetzt, eine Belohnung, die auch Sheriff Cohen gut gebrauchen könnte. Nur, dass er als Sheriff keine Belohnung annehmen darf.

Meine Meinung:
Die Thriller von Paul Cleave versprechen immer Spannung pur. Spannung und kuriose Charaktere. Auch „Todeskälte“ hat jede Menge davon. Ich habe es als Hörbuch gehört und Carsten Wilhelm hat es geschafft, den Worten von Paul Cleave noch eine zusätzliche, atmosphärische Spannung zu verleihen, sodass ich komplett in die Welt von Acacia Pines abtauchen konnte.

Die Charaktere sind durch die Bank weg wieder gut gewählt und dargestellt. Wie wir es von Herrn Cleave kennen, ist nichts so, wie es anfangs scheint, aber doch ähnlich, wie in seinen anderen Büchern. Wir lesen meist aus der Ich-Perspektive von James Cohen, aber auch ab und an aus der Sicht von dritten Personen. Wirklich sympathisch ist mir niemand, aber ich glaube auch nicht, dass hier Sympathien erwünscht sind. Eher steht man allen Protagonisten vorsichtig und skeptisch gegenüber. Was den Spannungsfaktor noch erhöht.

Üblicherweise befinden wir uns in Christchurch, aber hier dürfen wir ein zweites Mal nach Acacia Pines. Ein kleiner Ort, bei dem man irgendwann das Gefühl hat, dass hier nur Psychos rumrennen. Wir erleben Mobbing, auch über das Internet, Korruption, Erpressung. Es geht um die typischen Gruppen an Schulen. Wir haben atmosphärische Schauplätze. Erfahren über die Angst vor Würmern. Und zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, dem Täter so wirklich auf der Spur zu sein. Ok, wir wissen, wer der Täter ist, aber gibt es nur einen Täter? Die Verwicklungen, die hier aufgebaut werden, wie jeder jedes und alles beeinflusst, ist wirklich krass. Vor allem Sheriff Cohen hat mich total überrascht. Und Lukas. Und Nathan. Irgendwie wurde ich von allen überrascht – und nicht unbedingt positiv. Wir befinden und wirklich in einer Kleinstadt des Grauens, eine Stadt, die zum Glück, wenn ich es richtig gesehen habe, nur fiktiv ist. Um die ich ansonsten einen großen Bogen machen würde. Es ist von Anfang an spannend, verwirrend, psycho. Wir haben viele Wendungen und besonders am Ende einen Twist, den ich nicht hätte kommen sehen. Und eine tiefsitzende, psychotische Angst, ja Panik, die sich zuletzt bewahrheitet. Absolut gruselig, aber genial gruselig. Von mir eine klare Lese- bzw. Hörempfehlung!

Fazit:
In „Todeskälte“ nimmt uns Paul Cleave zum zweiten Mal mit nach Acacia Pines. Und Carsten Wilhelm, der das Hörbuch spricht, erhöht durch seinen Sprachstil die dunkle Atmosphäre der Szenen noch. Wir haben jede Menge seltsame Menschen, gruselige Szenen, horrormäßige Szenen. Es ist durchweg spannend und hat Wendungen ohne Ende. Protagonisten mit Eigenheiten, wie sie typisch für Cleave sind und die man mögen muss. Aber wenn man seinen Stil mag, dann ist man auch hier hin und weg.

5 Sterne von mir für das Buch und den Sprecher, der es perfekt in Szene gesetzt hat!

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Veröffentlicht am 10.08.2025

nichts ist wie es scheint, spannend gemacht

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Sheriff James Cohen steht vor dem privaten Ruin. Sein demenzkranker Vater hat einen Brand im Pflegeheim zu verantworten. Nun hat dieser keinen Heimplatz mehr und wohnt bei James, was einer tickenden Zeitbombe ...

Sheriff James Cohen steht vor dem privaten Ruin. Sein demenzkranker Vater hat einen Brand im Pflegeheim zu verantworten. Nun hat dieser keinen Heimplatz mehr und wohnt bei James, was einer tickenden Zeitbombe gleichkommt, da der Vater keine Minute mehr alleingelassen werden kann. Dann sind da auch noch die Schadensersatzansprüche gegen seinen Vater, für die James aufkommen muss.
Doch das muss erst einmal zurückstehen. Wichtiger ist es, den entführten Lucas lebend aus den Händen des Serientäters zu befreien.
Nach etwa 1/3 des Buchs, bei dessen Lesen habe ich mich immer wieder gefragt, warum hat der Autor gleich zu Anfang den Täter bekanntgegeben. Wo bleibt da die Spannung? Doch dann kommt die Kehrtwende. Nichts ist so wie von mir vermutet. Lucas ist ein Außenseiter in der Schule, gemobbt, nicht dazugehörend. Mir hat er echt leidgetan. Doch auch er hat seine dunklen Geheimnisse. So weitet sich dieser spannende Thriller von der Suche nach einem entführten Jugendlichen über die Suche nach weiteren Opfern des Serientäters aus. Ausweglosigkeit, Gut und Böse verflechten sich mit Überlebenswillen und Rache. Eine unwahrscheinlich spannende Mischung, die mich wunderbar unterhalten hat. Von mir gibt’s 5 Lese-Sterne.

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Veröffentlicht am 08.08.2025

Spannend und düster

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Die Geschichte rund um die Entführung des Jugendlichen Lucas hat mich von Beginn an in ihren Bann gezogen. Was zunächst wie eine klassische Vermisstenermittlung wirkt, entwickelt sich bald zu einem tiefgründigen ...

Die Geschichte rund um die Entführung des Jugendlichen Lucas hat mich von Beginn an in ihren Bann gezogen. Was zunächst wie eine klassische Vermisstenermittlung wirkt, entwickelt sich bald zu einem tiefgründigen Psychothriller, der durch seine düstere Atmosphäre und komplexe Figuren überzeugt.

Sheriff Cohen, der mit dem Fall betraut ist, kämpft nicht nur gegen die Zeit, um Lucas zu finden, sondern auch mit seinem eigenen Leben, das langsam aus den Fugen gerät. Finanzielle Sorgen, persönliche Verluste und die Aussicht auf eine hohe Belohnung machen die Suche für ihn zur inneren Zerreißprobe. Wie weit würde man gehen, wenn das eigene Leben am Abgrund steht?

Der flüssige und spannungsgeladene Schreibstil sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Gleichzeitig streut der Autor gekonnt viele unerwartete Wendungen ein und lässt einen immer wieder an den eigenen Vermutungen zweifeln. Nichts ist vorhersehbar, und genau das macht diesen Thriller so stark.
Durch die wechselnde Perspektiven entsteht ein vielschichtiges Bild – man erlebt sowohl die Belastung der Ermittler als auch das Umfeld des Opfers hautnah mit. Themen wie Mobbing, Hilflosigkeit und moralische Entscheidungen werden eindringlich behandelt. Die Figuren sind nie eindimensional, sondern tragen Widersprüche in sich,was diese umso realistischer macht.

Besonders gut hat mir das überraschende Ende, das mit einem Schlag vieles in neuem Licht erscheinen lässt. Der Autor führt seine Leser bewusst auf Abwege,was diesen Thriller zu einem echten Highlight macht.

Fazit:
Ein düsterer, intensiver Thriller mit psychologischer Tiefe, harten Themen und einem Spannungsbogen, der bis zur letzten Seite trägt. Nichts für schwache Nerven, aber eine klare Empfehlung für Fans anspruchsvoller Spannungsliteratur.

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Veröffentlicht am 26.08.2025

Eine Kleinstadt voller Verbrechen - spannend, actionreich, abgedreht...!

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- Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch! -

"Todeskälte" von Paul Cleave ist als ungekürztes Hörbuch mit einer Laufzeit von 10 Stunden, 35 Minuten bei RB Media / Hörbuch München erschienen und ...

- Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch! -

"Todeskälte" von Paul Cleave ist als ungekürztes Hörbuch mit einer Laufzeit von 10 Stunden, 35 Minuten bei RB Media / Hörbuch München erschienen und wird gesprochen von Carsten Wilhelm.

In der amerikanischen Kleinstadt Acacia Pines ist Lucas, ein Schüler, der gemobbt wird und von Mitschülern in einen Spind gesperrt wurde, plötzlich verschwunden. Sheriff Cohen, der mit dem Fall betraut wird, und sein Team finden schnell heraus, dass Lucas sich offensichtlich in den Fängen eines Serienmörders befindet, der es auf Jugendliche abgesehen hat. Nun ist Eile geboten, und damit man den Jungen bald findet, wird eine hohe Belohnung ausgesetzt. Die könnte aber auch der Sheriff gut gebrauchen, da er sich privat in einer echten Bredouille befindet - bringt er seine eigenen Ermittlungen in Gefahr?

Also, spannend war es allemal, rasant und wendungsreich ebenfalls. Ich kann mich nur nicht so recht entscheiden, ob ich die - na ja, um nicht zu spoilern, nenne ich es mal Backgrounds der Charaktere - total abgedreht finde oder ob die zufällig alle ... sind. Auf alle Fälle war mir das dann doch eine Spur too much, ich mag es lieber etwas authentischer, hier ist der Plot doch sehr konstruiert.

Nichtsdestotrotz mag ich den Schreibstil von Paul Cleave sehr, er ist recht unverblümt, dabei detailliert und seine Protagonisten sind nicht zimperlich. Auch wenn sie alle keine echten Sympathieträger und etwas crazy sind, so sind sie handfest und nahbar, so dass ich permanent mitfiebern konnte.
Meist wird aus der Sicht des Sheriffs erzählt, aber dass man auch ab und an in andere Köpfe blicken kann, finde ich ungemein spannend und es macht das Geschehen noch abwechslungsreicher.

Carsten Wilhelm hat mit seiner hervorragenden Lesung eine tolle, unglaubliche dichte Atmosphäre erschaffen, in der die Stimmungen der jeweiligen Personen super herüberkamen, was dem Ganzen noch mehr Lebendigkeit gibt.

Ein bisschen abgedreht, ansonsten spannend, rasant und wendungsreich!

Todeskälte

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