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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.07.2020

absolute Leseempfehlung

Die Tinktur des Todes
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Es ist 1847 in Edinburgh.
Will Raven wird zum Assistenten eines renommierten Arztes und versucht so endlich seiner verarmten Situation zu entfliehen.
Doch durch Zufall wird er Zeuge eines Verbrechens und ...

Es ist 1847 in Edinburgh.
Will Raven wird zum Assistenten eines renommierten Arztes und versucht so endlich seiner verarmten Situation zu entfliehen.
Doch durch Zufall wird er Zeuge eines Verbrechens und macht es sich zur Aufgabe, dieses aufzudecken.

Ich hatte eine nette Kriminalgeschichte erwartet und war mehr als erstaunt, wie brutal doch einige Situationen waren. Diese passen natürlich dennoch in diese Zeit, zu der medizinische Eingriffe eben noch wesentlich grausamer waren.
Eine große Rolle spielen hier auch Informationen, wie z.B. die Erfindung von Anästhetiker und die Umsetzung von Abtreibungen und der allgemeinen Rolle der Frau im 19. Jahrhundert.
Insgesamt hat der Autor meiner Meinung nach Wissen und Fiktion hervorragend verknüpft und konnte mich nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, der allerdings ebenfalls passend zur Zeit ist, absolut begeistern.

Fazit: Ein MUSS für jeden, der sich für medizinischen Fortschritt interessiert, der interessant mit einen Krimi verwebt ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.06.2020

spannend

Mädchentaufe
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Der erste Fall für Detective Angie Pallorino von der Metro Victoria Police und der Auftakt einer neuen Ermittlerreihe.

Mädchenleichen mit Verstümmelungen und einem eingeritzten Kreuz in der Stirn. Alles ...

Der erste Fall für Detective Angie Pallorino von der Metro Victoria Police und der Auftakt einer neuen Ermittlerreihe.

Mädchenleichen mit Verstümmelungen und einem eingeritzten Kreuz in der Stirn. Alles deutet auf einen Täter, mit dem sich Pallarino bereits mit ihrem vorherigen Partner im Bereich der Sexualdelikte beschäftigt hat.
Doch dieses Mal geht er einen Schritt weiter und mordet.
Zusammen mit ihrem neuen Partner James Maddocks von der Mordkommission versuchen sie den Täter zu überführen. Aber Angies private Probleme erschweren das Ganze. Und auch bei der Metropolice läuft einiges im Hintergrund.

Gleich zu Anfang wird klar, dass Detective Angie Pallorino eine knallharte Frau ist. Doch auf den zweiten Blick erkennt man, wie die Fassade anfängt zu bröckeln.
Nicht nur die Ermittlungen, sondern auch das Privatleben von Pallorino und Maddocks, sowie die politischen Kriege innerhalb des Polizeiapparates sind spannend zu verfolgen.
Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und lässt einen mit Leichtigkeit durch die 600 Seiten fliegen.
Auch die Liebesgeschichte bringt Abwechslung in die brutale Mordermittlung und rundet die Geschichte ab.
Die Aufklärung des Falles ist dann authentisch und spannend bis zum Ende, während die Entwicklung der Protagonisten Lust auf den zweiten Teil machen.

Fazit: Ein spannender Start der Reihe, der Lust auf weitere macht. Absolute Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.06.2020

Rache ist süß

No Mercy. Rache ist weiblich
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Ich kenne sämtliche Bücher von Camilla Läckberg. Schon der Klappentext hat mich bei diesem Titel absolut gereizt. Rache ist immer ein gutes Thema.

Die Geschichte ist in drei Teile aufgeteilt. Man lernt ...

Ich kenne sämtliche Bücher von Camilla Läckberg. Schon der Klappentext hat mich bei diesem Titel absolut gereizt. Rache ist immer ein gutes Thema.

Die Geschichte ist in drei Teile aufgeteilt. Man lernt je Kapital eine der Hauptprotagonisten kennen.
Die Figuren werden mit sehr viel Tiefe beschrieben und die Erzählungen konnten mich gut unterhalten und machten Lust auf mehr.

Aufgrund der kurzen Kapitel und Läckbergs spannenden und mitreißenden Schreibstils, bin ich nur so durch die Seiten geflogen.

Die Charaktere, die sich die Autorin ausgedacht hat, sind auf unterschiedliche Weise doch miteinander verknüpft.
Traurige Schicksale, die sich verbünden und mich emotional berührt haben.

Die Story ist interessant zu verfolgen und hat mir in mehreren Punkten wirklich gut gefallen.
Auch an Spannung fehlte es diesem Werk nicht, das logisch und gut aufeinander abgestimmt ist.

Fazit:
Ein gut unterhaltender Thriller, um Rache und Gefühle, der absolut mitreißt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
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Veröffentlicht am 30.06.2020

Unerwartet gut

Ein Wort, um dich zu retten
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Ich habe den Namen des Autors bereits unzählige Male gesehen, aber bisher kein einziges seiner Bücher gelesen.
So sollte "Ein Wort, um dich zu retten" mein Debut werden.

Der Prolog hat mich gleich gefesselt.
Ein ...

Ich habe den Namen des Autors bereits unzählige Male gesehen, aber bisher kein einziges seiner Bücher gelesen.
So sollte "Ein Wort, um dich zu retten" mein Debut werden.

Der Prolog hat mich gleich gefesselt.
Ein Autor, der auf dem Höhepunkt seiner Karriere sich einfach zurückgezogen hat. Keine Bücher mehr, keine Interviews und auch sonst steht er für niemanden zur Verfügung und verteidigt seine Privatsphäre zur Not auch mit der Schrotflinte.

Der junge Nachwuchsschriftsteller Rafaël versucht trotzdem sein Glück Nathan Fawles um eine Meinung zu seinem Buch zu bitten und wird fast über den Haufen geschossen.
Doch als zwei Leichen auftauchen, gibt es Hinweise darauf, dass Fawles involviert ist und Rafaël schafft es, sein Vertrauen zu gewinnen.

Musso hat einen angenehmen Schreibstil und eine gute Haptik, so dass man schnell in die Geschichte findet.
Was anfangs noch mit viel Humor daherkommt, wird bald zu einem spannenden Geflecht aus Halbwahrheiten und Vermutungen und endet in einer authentischen und bedrückenden Wirklichkeit, die ich nicht erwartet hätte.

Fazit: Ein gut durchdachter Roman mit Witz, aber auch Ernsthaftigkeit, der mich gut unterhalten hat

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.06.2020

gelungene Fortsetzung

White Sleep - Unschuldig in den Tod
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Da mir bereits der erste Teil dieser Reihe "dark call" sehr gut gefallen hat, wollte ich natürlich die Fortsetzung lesen.

Holly Wakefield ist Profilerin und unterstützte bereits im letzten Teil DI Bishop ...

Da mir bereits der erste Teil dieser Reihe "dark call" sehr gut gefallen hat, wollte ich natürlich die Fortsetzung lesen.

Holly Wakefield ist Profilerin und unterstützte bereits im letzten Teil DI Bishop und sein Team. Wahrscheinlich auch durch ihre Kindheitserlebnisse
kann sie sich in die Täter gut rein versetzen und hat ein Gespür für die Hintergründe.
Sie selbst wuchs in einem Heim auf, nachdem ihre Eltern durch einen Serienmörder starben.

Mark Griffin behandelt in diesem Teil nicht nur spannende, sondern auch immer aktuelle Themen, wie z.B. das Darknet, das Fremden ermöglicht Jugendliche unter fadenscheinigen Umständen zu entführen und zu ermorden. Die kaputte Psyche der Täter spielt natürlich auch wieder eine große Rolle und ist interessant dargelegt.
Mir gefällt gut, dass Holly und DI Bishop zwar auffällige Protagonisten sind, aber im Gegensatz zu vielen anderen Thrillern authentisch und glaubwürdige "Probleme" haben.
Die Geschichte steigert sich von Kapitel zu Kapitel und spätestens das letzte Drittel lässt dann ordentlich Spannung aufkommen.
Auch dieser Teil konnte mich überzeugen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
Ich fieberte schon dem 3. Teil entgegen

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