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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.01.2025

Leider enttäuschend

Wisteria – Die Liebe des Todes (Belladonna 3)
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Blythe Hawthorne hat schon immer gemacht, was sie wollte - egal, wa die anderen davon halten. Dennoch ist sie nun plötzlich verheiratet, was nie ihr Wunsch war. Vor allem mit Aris, ein unfreundliches, ...


Blythe Hawthorne hat schon immer gemacht, was sie wollte - egal, wa die anderen davon halten. Dennoch ist sie nun plötzlich verheiratet, was nie ihr Wunsch war. Vor allem mit Aris, ein unfreundliches, unausstehliches Exemplar eines Mannes. Deshalb setzt sie alles daran, ihm das Leben schwer zu machen. Doch alles kommt anders ...

Das Cover ist wieder sehr schön gestaltet mit den zum Titel passenden Blauregenranken.

Der erste Band der Reihe hat mir gut gefallen, der zweite hat dann schon nachgelassen, aber war noch okay. Doch dieser dritte Teil hat mich leider sehr enttäuscht. Ich habe wieder auf eine Fantasygeschichte mit ein bisschen Krimi- bzw. Ermittlungsarbeit gehofft, bekam jedoch was ganz anderes. Denn mehr als die Hälfte des Buches geht es einfach nur um das Hin und Her zwischen Blythe und Aris, was wirklich anstrengend zu lesen war und ich musste mich regelrecht zwingen voranzukommen. Da aber noch ungeklärte Dinge bezüglich Signas Geschichte offen waren, habe ich mich durchgequält. Doch die Auflösung dieses Handlungsstrangs ist total lieblos und schnell abgehandelt, es gibt kaum Infos. Da hätte man viel mehr rausholen können, vor allem aus den neu dazugewonnenen Charakteren. Auch der Perspektivenwechsel zu Blythe hätte gut werden können, wenn es noch um etwas anderes gegangen wäre als die dramatische Liebesgeschichte. Immerhin gibt es ein geschlossenes Ende und die wichtigsten Punkte sind abgeschlossen.

Für Romance-Begeisterte ist es wohl ein nettes Buch, doch mir war das zu viel Liebesgeschichte und zu wenig Fantasy. 1,5 Sterne

Veröffentlicht am 20.01.2025

Schwächster Teil der Reihe

Verlassen
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Die in Island berüchtigte Snæberg-Familie feiert in einem abgelegenen Hotel ein berauschendes Fest. Doch der Schein trügt, denn es verschwindet jemand urplötzlich und keinem kann man so wirklich trauen. ...

Die in Island berüchtigte Snæberg-Familie feiert in einem abgelegenen Hotel ein berauschendes Fest. Doch der Schein trügt, denn es verschwindet jemand urplötzlich und keinem kann man so wirklich trauen.

Das Cover hat einen hohen Wiedererkennungswert und passt wunderbar zu Island.

Der Aufbau mit den Rückblenden in die Vergangenheit gepaart mit den verschiedenen Perspektiven bringt Abwechsung in die Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig, doch der Funke konnte nicht wirklich überspringen. Der Klappentext klingt richtig toll und spannend, doch das war es auch fast schon. Die Beschreibungen der isländischen Landschaft sind jedoch gelungen und machen Lust auf einen Urlaub. Normalerweise gefällt mir, wenn in Geschichten nach und nach Geheimnisse aufgedeckt werden, doch hier kommt das Ganze irgendwie nicht in Fahrt, viele Wiederholungen und keinerlei Info zu Elma, um die es in der Reihe eigentlich geht. Der Anfang ist noch gelungen, die Atmosphäre in dem abgelegenen Hotel ist bedrückend und der erste Blick hinter die Fassaden der Protagonisten ist fesselnd. Hier ist auch der Stammbaum am Anfang des Buches äußerst hilfreich. Doch dann dreht man sich gefühlt im Kreis und die Handlung kommt einfach nicht voran. Was mich am meisten enttäuscht hat, waren die Kapitel mit der Ermittlungsarbeit. Sehr blass und bieten keinen Mehrwert. Die Wendungen gegen Ende können da dann leider auch nichts mehr rausreißen.

Schade, ich habe auf einen spannenden Krimi um Elma gehofft und kein Familiendrama erwartet, das vor Elmas Zeit bei der Polizei in Akranes stattfindet. Von mir gibt es daher nur 2 Sterne.

Veröffentlicht am 12.01.2025

Fesselnde Tragödie

Allein gegen die Lüge
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Das Leben von Matt Pine wird völlig auf den Kopf gestellt, als er erfährt, dass seine Familie unter fragwürdigen Umständen tot aufgefunden wurde. Jetzt hat er nur noch seinen Bruder Danny, der jedoch wegen ...

Das Leben von Matt Pine wird völlig auf den Kopf gestellt, als er erfährt, dass seine Familie unter fragwürdigen Umständen tot aufgefunden wurde. Jetzt hat er nur noch seinen Bruder Danny, der jedoch wegen Mordes im Knast sitzt - unschuldig, schwört dieser. Das FBI vermutet einen Zusammenhang zwischen beiden Fällen und Matt macht es sich zur Aufgabe, endlich die Wahrheit herauszufinden.

Die Farbgebung des Covers gefällt mir und zieht die Blicke auf sich.

Der Schreibstil ist fesselnd und die verschiedenen Perspektiven bieten einen umfassenden Einblick in die Geschichte. Dadurch ist die Handlung auch schön abwechslungsreich. Außerdem gibt es Auszüge aus der Doku über Matts Bruder und Rückblenden in die Vergangenheit, was ebenfalls gelungen ist. Die Schilderungen gehen unter die Haut und ich möchte mir gar nicht vorstellen, unschuldig verurteilt oder an Matts Stelle zu sein. Die Spannung steigt stetig und es ist interessant, wie sich die Geschehnisse entfalten und zu einem großen Ganzen werden. Die Auflösung und das Ende wissen den Leser zu überraschen. Ein paar Stellen sind jedoch nicht so ganz schlüssig bzw. stimmig für mich, deshalb ein halber Punkt Abzug.

Ein toller Thriller, den ich gerne empfehle. Ich bin schon auf weitere Bücher des Autors gespannt. 4,5 Sterne

Veröffentlicht am 02.01.2025

Schönes Finale

Vergissmeinnicht - Was die Welt zusammenhält
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Das Sternentor-Ritual rückt näher und näher und Quinn weiß immer noch nicht so recht, was genau da auf ihn zukommt. Als wäre das neben dem kommenden Schulball und asylsuchenden Schwarzalben nicht schon ...

Das Sternentor-Ritual rückt näher und näher und Quinn weiß immer noch nicht so recht, was genau da auf ihn zukommt. Als wäre das neben dem kommenden Schulball und asylsuchenden Schwarzalben nicht schon Stress genug, verschwindet auch noch das wichtige Orakel und die Bösen fokussieren sich auf Matilda...

Das Cover ist wieder einmal äußerst schön gestaltet und passt einfach perfekt.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und Bax' humorvolle Einführung in die bisherigen Geschehnisse ist gut zum Reinkommen. Die magische Welt kann man sich sehr gut vorstellen und es macht Spaß, mit den Charakteren die restlichen Geheimnisse aufzudecken. Durch Quinns und Matildas wechselnde Perspektiven hat man schön Abwechslung und mehr Einblicke in die Geschichte. Actionreiche Szenen wissen zu unterhalten, ebenso wie unerwartete Wendungen. Das Happy End ist gelungen, was anderes hätte auch gar nicht zum Gesamtpaket gepasst. Außerdem finde ich die Parallelen zu Silber schön, das weckt nostalgische Erinnerungen, da mir die Reihe damals ebenfalls gut gefallen hat. Ein bisschen mehr hätte ich jedoch gerne noch von Bax gelesen und erfahren.

Ich kann das Finale sowie die gesamte Vergissmeinnicht-Reihe nur empfehlen und gebe 4,5 Sterne.

Veröffentlicht am 25.12.2024

Spannender Jugend-Thriller

Villa Obscura
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Es ist Halloween und eine einsame Villa bietet den perfekten Ort für eine gruslige Party. Zunächst amüsieren sich die Gäste, auch wenn einigen komische Dinge auffallen. Doch spätestens als zwei Unbekannte ...

Es ist Halloween und eine einsame Villa bietet den perfekten Ort für eine gruslige Party. Zunächst amüsieren sich die Gäste, auch wenn einigen komische Dinge auffallen. Doch spätestens als zwei Unbekannte mit Waffen die Kontrolle übernehmen, ist die Stimmung äußerst angespannt. Die sechs Jugendlichen, die noch von den Gästen übrig sind, werden eingesperrt und müssen den Geiselnehmern bei einer lebensgefährlichen Suche helfen.

Das Cover passt mit seiner düsteren Gestaltung perfekt zum Inhalt des Buches und macht neugierig.

Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist wie immer flüssig und die Geschichte fliegt nur so an einem vorbei. Der Prolog fesselt den Leser und man möchte erfahren, was hinter dem Ganzen steckt. Die abwechselnden Perspektiven bringen Abwechslung und man kann der Gefühlswelt der jeweiligen Person gut folgen. Im Mittelteil zieht es sich etwas, gegen Ende wird das Tempo jedoch wieder angezogen und die gelüfteten Geheimnisse tun dabei ihr Übriges. Manche Handlungen sind nicht ganz nachvollziehbar, da kann man aber gut drüber hinwegsehen, es ist ja schließlich ein Jugendbuch. Die Auflösung mit unerwarteten Wendungen finde ich ebenfalls gelungen.

Das Buch ist schön für zwischendurch, von mir gibt es 3,5 Sterne.