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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.07.2025

"Du bist wunderbar, so wie du bist"

Vom Specht, der ein Kolibri sein wollte
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Diese Aussage steckt hinter diesem wundervoll illustrierten Buch.



Wir begleiten den Specht, der im Dschungel lebt. Leider eckt er immer wieder an: Mal ist er den anderen Tieren zu laut, mal hat er sich ...

Diese Aussage steckt hinter diesem wundervoll illustrierten Buch.



Wir begleiten den Specht, der im Dschungel lebt. Leider eckt er immer wieder an: Mal ist er den anderen Tieren zu laut, mal hat er sich den falschen Baum ausgesucht. Da wäre er lieber wie die bunten Papageien, oder wie die Kolibris! Er versucht ihnen nachzueifern, stellt aber fest, dass er nicht wie ein Kolibri ist und deren Verhaltensweisen nicht zu ihm passen. Das stimmt ihn weiterhin traurig. Doch am Ende hat er ein schönes Erlebnis, das ihn zu der oben geschriebenen Erkenntnis führt.



Uns hat dieses schöne Kinderbuch sehr gut gefallen. Die Texte haben eine gute Länge, verraten ein bisschen was über das Leben der Tiere im Dschungel und sind aber auch einfühlsam geschrieben. Die Illustrationen sind sehr schön: Schlicht, sanft und trotzdem so bunt, wie ein Dschungel voller Papageien und Kolibris eben ist. Besonders schön ist natürlich die gute Botschaft am Ende des Buches. Aber auch die Szenen zwischendrin, in denen der Specht aneckt, sind so gut geschrieben, dass sich (etwas ältere) Kinder dort sicher schon wiederfinden können.



Wir empfehlen das Buch gerne weiter! Ab 3 Jahren kann es gut gelesen werden.

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Veröffentlicht am 11.07.2025

Freundschaft, Vergebung und mysteriöse Phänomene

Wenn alles zerfällt
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Zum Inhalt: Jenna zieht von London nach Brighton um dort weiterzustudieren. In ihrer Mitbewohnerin Sherah findet sie schnell eine gute Freundin. Über sie lernt sie weitere Leute kennen, unter anderem Matt, ...

Zum Inhalt: Jenna zieht von London nach Brighton um dort weiterzustudieren. In ihrer Mitbewohnerin Sherah findet sie schnell eine gute Freundin. Über sie lernt sie weitere Leute kennen, unter anderem Matt, den sie sofort sympathisch findet. Doch ganz so einfach bleibt es nicht, denn sowohl Jenna als auch Matt tragen Lasten aus ihrer Vergangenheit mit sich herum. Und was hat es mit den immer wiederkehrenden seltsamen Naturphänomenen auf sich?

Die Protagonisten sind vielfältig, gut dargestellt und haben eine gewisse Tiefe. Zu Beginn fiel es mir schwer, Matt zu verstehen: Mein erster Eindruck passte nicht mit den weiteren Schilderungen zusammen, nach einiger Zeit hatte ich aber auch für ihn ein gutes Gefühl. Insgesamt kann man mit ihnen mitfühlen und erlebt die Reise gemeinsam.
Es hat gedauert, bis ich mit dem Roman warm wurde. Der Beginn hat mir gut gefallen, doch dann kamen viele Rückblenden, gleichzeitig entwickelte sich zaghaft die Geschichte zwischen Jenna und Matt - in der Gegenwart passierte mir zu wenig, durch die Rückblenden fühlte ich mich oft rausgerissen. Dann jedoch hat die Geschichte an Fahrt aufgenommen, bis ich das Buch irgendwann gar nicht mehr aus den Händen legen wollte 🙂
Mae Josiah führt viele christliche Konzepte aus und erläutert sie ausführlich, natürlich immer in die Romanhandlung eingepasst. Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen, auch wenn das Wahrnehmen hier sehr subjektiv ist und es für einige eventuell zu viel wird.
Das Innenleben der Protagonisten wird häufig und ausführlich geschildert, so weiß man über ihre Gedanken und Gefühle Bescheid und der Roman hat eine große Tiefe. An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir stattdessen jedoch mehr Außenhandlung gewünscht. Ich war teilweise so sehr damit beschäftigt, die Gedanken nachzuvollziehen, dass bei mir angesichts der Szenen kaum Gefühle entstanden sind oder es mir schwer fiel, mir alles bildlich vorzustellen.

Fazit: Mae Josiah hat hier einen wunderbaren Roman geschrieben, über Freundschaft, Vergebung, ein Leben mit Gott und Fragen und Zweifel. Der Roman ist sehr vielschichtig, sodass ich hier gar nicht auf alle Themen und Aspekte eingehen kann. Es lohnt sich, ihn zu lesen, ich bin definitiv ein Fan von Jenna, Matt und Co. und auf Band 2 gespannt!

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Veröffentlicht am 11.07.2025

Sehr empfehlenswert!

Schreiben ist Gold
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Zum Inhalt: Ich muss sagen, es ist eher schwer zu beschreiben, worum es in diesem Buch geht. Oder auch nicht, denn es geht ums Schreiben. Es ist ein Plädoyer an das Schreiben, ganz egal in welcher Form. ...

Zum Inhalt: Ich muss sagen, es ist eher schwer zu beschreiben, worum es in diesem Buch geht. Oder auch nicht, denn es geht ums Schreiben. Es ist ein Plädoyer an das Schreiben, ganz egal in welcher Form. Hanna Buiting erzählt aus ihrem Alltag, aus ihren Schreibworkshops, ihrer Vergangenheit und macht einem damit das Schreiben schmackhaft.

Einiges in diesem Buch hat mich sehr berührt und ermutigt, wie beispielsweise die Feststellung, dass unser aller Perspektive es wert ist, geschildert zu werden. Eine große Ermutigung für alle, die schreiben und manchmal an sich und ihren Texten zweifeln.
Insgesamt macht Hanna einem einfach Lust darauf, selbst zum Stift zu greifen. Schreiben ist etwas, das einen tiefer zu sich selbst führt, einem hilft, sich über Dinge klarzuwerden, die schönen Momente bewusst zu erleben und noch so viel mehr.
Schön und spannend finde ich auch, wie Hanna ihren Glauben beschreibt und wie dieser Platz in ihren Texten findet.

Fazit: Ihr merkt schon: Hannas Buch hat mir durchweg gut gefallen, mich inspiriert, mich ermutigt, mir an mancher Stelle die Augen geöffnet, … Ich kann es allen einfach nur empfehlen. Für mich bin ich genau zur richtigen Zeit darüber gestolpert, vieles musste und durfte ich einfach genau jetzt hören.

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Veröffentlicht am 11.07.2025

Kaffee, Familie und Trubel

Für immer in der kleinen Kaffeerösterei
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Zum Inhalt: Corinne und Noah sind glücklich verheiratet und haben eine Tochter bekommen. Corinne kümmert sich um ihr Öcher Böhnchen, ihre Kaffeerösterei, und investiert ihre Zeit in die Kaffeestiftung. ...

Zum Inhalt: Corinne und Noah sind glücklich verheiratet und haben eine Tochter bekommen. Corinne kümmert sich um ihr Öcher Böhnchen, ihre Kaffeerösterei, und investiert ihre Zeit in die Kaffeestiftung. Doch hier läuft nicht alles rund und auch mit der unerwarteten Erbschaft scheint es plötzlich Probleme zu geben.

Corinne und Noah bemerken, dass irgendetwas zwischen ihnen steht, ohne es direkt beim Namen nennen zu können. Mit der Zeit können sie ihre Gedanken und Gefühle in Worte fassen. Das hat mir gut gefallen, da es genauso im echten Leben ja auch ist.
Die Schilderung des Familienalltags passte für mich (als Mama) nicht so ganz. Zum Einen weiß man nicht genau, wie alt ihre Tochter Mia ist. Dann schläft sie häufig (ohne Probleme), spricht aber schon erste Worte und nie ist jemand von ihr angestrengt - scheint mir einfach zu idyllisch, muss ich sagen.
Wie auch in den anderen Romanen taucht ein Problem auf, dicht gefolgt vom nächsten, bis am Ende des Buches alle wieder gelöst sind. Ich hätte es doch gerne etwas realistischer. Außerdem geht es immer so viel um Corinne, die anderen haben doch sicher auch immer mal mit etwas zu kämpfen.
Gut gefallen mir die Rückblenden zu Corinnes Großvater Eberhard in die Nachkriegszeit. Es wird anschaulich berichtet, hier gefällt mir auch die Erzähldynamik besser.

Fazit: Insgesamt ist es (wie schon die beiden Vorgänger) ein überwiegend leichter Roman zum Wohlfühlen, bei dem man immer einen Hauch von Kaffee in der Nase hat. Das macht das Lesen für mich auf jeden Fall besonders schön und spannend: In die Welt des Kaffeeröstens einzusteigen.

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Veröffentlicht am 11.07.2025

Was frisst der Esel wohl am liebsten?

Kleiner grüner Esel
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Dieses Buch habe ich in einer Box zum Thema “Farben” bei uns in der Bücherei entdeckt. Eine wirklich witzige Idee steckt in dieser Geschichte.
Der kleine grüne Esel frisst am liebsten Gras. Alles, was ...

Dieses Buch habe ich in einer Box zum Thema “Farben” bei uns in der Bücherei entdeckt. Eine wirklich witzige Idee steckt in dieser Geschichte.
Der kleine grüne Esel frisst am liebsten Gras. Alles, was seine Mutter ihm vorschlägt, lehnt er ab. Bis sein Fell auf einmal auch grün wird! Er gibt nach und probiert Obst und Gemüse, doch nichts schmeckt ihm, bis er Karotten kennenlernt. Ihr könnt euch sicher denken, was nun passiert 🙂

Uns hat dieses Buch sehr gut gefallen. Es ist kurzweilig, wirklich schön illustriert und hat so einen gewissen Witz. Überwiegend in Reimform geschrieben und mit zwei kurzen Liedern des Esels versehen, lädt es zum sprachlichen Entdecken ein.

Ich würde das Buch ab 2 ½ oder 3 Jahren vorschlagen und kann es nur empfehlen.

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