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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.07.2025

Schönes Geburtstagsbuch

Ein Geburtstagsfest für Lieselotte
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Lieselotte hat heute Geburtstag und freut sich schon sehr, schließlich wird auf dem Bauernhof immer ein schönes Fest mit Luftballons, dem besonderen Geburtstagsstuhl und Apfelkuchen gefeiert. Nach dem ...

Lieselotte hat heute Geburtstag und freut sich schon sehr, schließlich wird auf dem Bauernhof immer ein schönes Fest mit Luftballons, dem besonderen Geburtstagsstuhl und Apfelkuchen gefeiert. Nach dem Postaustragen ist von Vorbereitungen jedoch noch nichts zu merken… haben alle ihren Geburtstag vergessen?

Wie immer überzeugt die Geschichte von Lieselotte mit ihren wundervoll gezeichneten Bildern, in denen so viele (gerade auch für Erwachsene lustige) Details versteckt sind.
Die Geschichte ist witzig und macht Freude zu lesen. Gleichzeitig wird hier thematisiert, was das Schöne an Geburtstagen ist: Zusammen zu sein und sich von anderen feiern zu lassen.

Ein empfehlenswertes Bilderbuch für Kinder ab 2 ½ oder 3 Jahren.

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Veröffentlicht am 11.07.2025

Super für die Kleinsten

Mein Filz-Fühlbuch: Kuckuck, kleiner Elefant!
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Ein Buch, schon für die Kleinsten: Auf jeder Seite gibt es eine flexible Filzklappe, hinter der ein Tier entdeckt werden kann. Der Text wiederholt sich auf jeder Seite und dreht sich um eins der wichtigsten ...

Ein Buch, schon für die Kleinsten: Auf jeder Seite gibt es eine flexible Filzklappe, hinter der ein Tier entdeckt werden kann. Der Text wiederholt sich auf jeder Seite und dreht sich um eins der wichtigsten Spiele in diesem Alter: Kuckuck! Ist das Tier gefunden, hören die Kinder eins der verbreitetsten ersten Wörter: Da! Schlichte und farbenfrohe Illustrationen runden das ganze ab. Wir haben viel Freude damit und können es empfehlen.
Das absolute Highlight wartet auf der letzten Seite: Da wartet hinter der Klappe nämlich ein Spiegel, sodass das Kind sich selbst betrachten kann!

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Veröffentlicht am 03.07.2025

Ermutigung für jeden Tag

An Gottes Hand in den Tag
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Zum Inhalt: Timna Bucher und Anne Löwen haben gemeinsam ein Andachtsbuch für Kindergartenkinder entwickelt, so können auch die Kleinen ihren Tag schon mit Gott beginnen. Jede Doppelseite enthält einen ...

Zum Inhalt: Timna Bucher und Anne Löwen haben gemeinsam ein Andachtsbuch für Kindergartenkinder entwickelt, so können auch die Kleinen ihren Tag schon mit Gott beginnen. Jede Doppelseite enthält einen kurzen Text, häufig mit einer Frage versehen, sowie auf einen Satz heruntergebrochen das Wichtigste zum merken und ein vorformuliertes Gebet. Ebenfalls findet man jeweils ein passendes Bild, illustriert von Sara Kitzmann.

Timna Bucher und Anne Löwen haben das Buch gut durchdacht. Die einzelnen Andachten sind thematisch angeordnet, die Länge und der Ausdruck der Texte sind genau passend für Kinder in diesem Alter,
Die Illustrationen von Sara Kitzmann sind wunderschön, “friedlich” haben Bucher und Löwen sie sich vorgestellt - und genau das sind sie. Ruhig, nicht bunt, laden ein zum entspannten Betrachten.
Die Gebete und Gesprächsanregungen gefallen mir sehr gut. Wenn das Kind soweit ist, kann es sich durchaus selber Gedanken zum Thema machen. Falls nicht, kann durch den Text und das vorformulierte Gebet dem Kind das Wichtigste durch die Eltern zugesprochen werden.

Fazit: Ich bin begeistert und werde das Buch Kindergartenanfängern schenken :) Texte in kindgerechter Sprache mit aussagekräftigem Inhalt sowie wunderbare Zeichnungen. Perfekt für jeden Tag um mit Gott an seiner Seite zu starten.

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Veröffentlicht am 26.06.2025

Spannend!

Sein Wort auf den Lippen
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Das Buch hat mich nicht auf den allerersten Seiten gepackt, aber dafür umso länger nach dem Lesen nicht losgelassen.

Zum Inhalt: Charlotte fühlt sich anders und oft nicht zugehörig: Weder in ihrer Familie, ...

Das Buch hat mich nicht auf den allerersten Seiten gepackt, aber dafür umso länger nach dem Lesen nicht losgelassen.

Zum Inhalt: Charlotte fühlt sich anders und oft nicht zugehörig: Weder in ihrer Familie, noch in den gesellschaftlichen Kreisen, in denen sie verkehren. Als sie ein Geheimnis über ihre Vergangenheit aufgedeckt, ist ein Besuch ihres Patenonkels in Bern genau die richtige Zuflucht. Dort stolpert sie “zufällig” in eine Kirche und kommt Gott näher. Der Roman spielt 1897 in der Schweiz und schildert uns, wie Charlotte nach dem Ruf Gottes ihre Stimme findet und erhebt.

Die Charaktere gefallen mir sehr gut. Sie sind sehr unterschiedlich und eindrücklich geschildert. Während des Lesens hat man immer wieder Aha-Momente und begreift, warum die Charaktere sind, wie sie sind und handeln, wie sie handeln.
Zu Beginn passiert zwar erst einiges, aber dann dauert es, bis die Handlung an Fahrt aufnimmt. Die Szenen ähnelten sich und schienen mir eintönig. Doch nach einigen Kapiteln passierte auch wieder mehr.
Die Bekehrung von Charlotte ist zwar gut beschrieben, für mich aber zu schnell, zu plötzlich. Für den Roman durchaus passend und mir ist auch bewusst, dass Bekehrung so geschehen kann. Ist wohl einfach mein persönliches Empfinden an dieser Stelle.
Besonders beeindruckt hat mich, Claudia Dahinden das Gemeindeleben schildert. Sie schafft es sehr gut, die anfängliche Freude und Geborgenheit, die Charlotte empfindet, zu beschreiben. Nach und nach, als Charlotte sich mehr engagiert, bemerkt sie dann auch immer mehr, dass hier nicht immer alles so gut läuft, wie es erscheinen soll. Das ist eine sehr ehrliche und authentische Darstellung von Kirche und Gemeinde und ich bin beeindruckt, wie Claudia all dies beschreibt, ohne zu bewerten, was wie der richtige Weg ist. Hier liegt meiner Meinung nach auch die Stärke des Romans: Im Beschreiben des Gemeindelebens und der Glaubensentwicklung.
Sehr gut gefällt mir außerdem die kleine Liebesgeschichte, der wir beiwohnen dürfen, und die so gar nicht typisch, klischeehaft oder vorhersehbar, sondern einfach ehrlich ist.
Auch sehr spannend finde ich die Frage, ob Frauen in einer Gemeinde predigen dürfen oder nicht. Besonders dieses Thema ist mir danach noch nachgegangen und hat mich dazu angehalten, mir eigene Gedanken zu machen. Auch wenn Claudia eine Seite stärker gewichtet, gefällt mir dennoch sehr, wie sie es offen lässt und auch während des Romans immer verdeutlicht: Alle machen Fehler und alle können sich irren. Total spannend, welche Konflikte es schon vor über 100 Jahren gab, die auch heute noch teilweise genauso auftreten.

Fazit: Ich hatte es so nicht erwartet und zu Beginn des Lesens auch nicht bemerkt, aber der Roman von Claudia Dahinden hat mich stark beeindruckt. Ich könnte noch viel mehr dazu schreiben 😀 Vom Erzählerischen her darf es sich ruhig noch steigern, aber es ist unglaublich, wie viel hier drinsteckt: Elementare Glaubensaussagen, weise Aussagen in Bezug auf Gemeinde, die jeder kennen sollte, die Auseinandersetzung mit Themen wie der Rolle der Frau und natürlich der Aufruf, seine Stimme zu finden und zu erheben.

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Veröffentlicht am 19.06.2025

Was es heißt, selbstvergessen zu leben

Free of Me
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Sharon Miller erläutert in ihrem Buch, was es bedeutet, selbstvergessen zu leben und was so gut daran ist.
In einer Zeit, in der sich vieles um das Selbst dreht (Selbstfürsorge, es muss mir gut gehen, ...

Sharon Miller erläutert in ihrem Buch, was es bedeutet, selbstvergessen zu leben und was so gut daran ist.
In einer Zeit, in der sich vieles um das Selbst dreht (Selbstfürsorge, es muss mir gut gehen, ich muss besser werden, “achte auf dich”) zeigt sie auf, dass es gar nicht immer hilfreich ist, sich so viel mit sich selbst zu beschäftigen. Sie stellt klar heraus, dass es wichtig ist, dass Wunden heilen und man sie nicht übergeht oder sich selbst vernachlässigt. Insgesamt plädiert sie aber für einen Lebensstil der Selbstvergessenheit.
Sie zeigt sieben verschiedene Lebensbereiche auf (z.B. Freunde, Beziehung, Gemeinde, Familie) und erklärt, inwiefern wir oft denken, es ginge um uns, obwohl das nicht stimmt. Gleichzeitig schildert sie die Probleme, die dadurch entstehen.
Doch dabei bleibt es nicht. In einem weiteren Abschnitt zeigt sie vier verschiedene Wege auf, die helfen können, aus meiner Unsicherheit und meinem Selbstfokus den Blick auf Gott zu richten. Hier nennt sie unter anderem Lobpreis, aber auch anderen zu helfen.

Ziemlich schnell wird klar: Das Thema geht uns alle etwas an. Ich konnte mich in vielen Aspekten wiederfinden. Ihre Argumentationen sind schlüssig und man kann den Gedanken gut folgen. Gleichzeitig haben das ganze Buch und die einzelnen Kapitel einen wunderbar erkennbaren roten Faden, der das Lesen erleichtert.
Sharon H. Miller schreibt so authentisch und ehrlich und nimmt uns in ihr Leben hinein. Die einzelnen Punkten werden anschaulich, gleichzeitig denkt man sich häufig “Puh, damit bin ich ja nicht alleine.”
Mir gefällt, wie praktisch ihre Gedanken sind, um etwas zu ändern und nicht in dieser Zentrierung auf sich selbst hängen zu bleiben. Besonders berührt haben mich dabei ihre Ausführungen zum Lobpreis. Sie zeigt wunderbar auf, dass wir von Gott geschaffen wurden, um zu loben. Ihr praktisches Beispiel, in Momenten der Unsicherheit eine Liste von Gottes Eigenschaften zu lesen, finde ich genial. Tatsächlich verschiebt sich so mein Fokus auf Gott. Und noch mehr: Ich werde daran erinnert, wie groß und wunderbar Gott ist. Das hilft ungemein.

Fazit: Ein wunderbares, empfehlenswertes Buch. Ich denke, dass jeder hier angesprochen wird. Die authentische Schreibweise nimmt einen gut mit hinein und verdeutlicht, dass keiner alleine diese Schwierigkeiten hat. Ich werde mich sicherlich noch einige Zeit mit meinen Notizen beschäftigen, da einfach so unglaublich viel drin steckt und je nach Lebenslage sich die Schwerpunkte verändern.

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