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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.02.2018

Eine schöne und berührende Geschichte, deren Umsetzung leider etwas gescheitert ist

Zurück ins Leben geliebt
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Tate zieht nach San Francisco und lebt dort erstmal in der Wohnung ihres Bruders. Direkt am ersten Abend begegnet sie Miles und mit der Zeit merkt sie immer mehr, dass sein Dasein sie aufwühlt.
Doch Miles ...

Tate zieht nach San Francisco und lebt dort erstmal in der Wohnung ihres Bruders. Direkt am ersten Abend begegnet sie Miles und mit der Zeit merkt sie immer mehr, dass sein Dasein sie aufwühlt.
Doch Miles lacht kaum, redet immer ernst und im Ganzen wird Tate nicht so ganz schlau aus ihm, obwohl sie merkt: Auch sie bedeutet ihm etwas und so sie schließen sie den Deal: Nur Sex, keine Gefühle, keine Fragen.
Doch kann das gut gehen?

Die Kapitel sind abwechselnd aufgebaut, sodass aus Tates Sicht die Gegenwart geschildert wird und in, meist kurzen, Kapiteln Miles schildert, was vor sechs Jahren geschehen ist.
Nur am Ende des Buches erzählt auch Miles von der Gegenwart und eine dritte Erzählperspektive taucht auf.

Der Schreibstil, besonders in Miles Kapiteln ist sehr gewöhnungsbedürftig, da die Zeilen wie in einem Reim angeordnet sind.
Diese Schreibform lenkte einen zu sehr ab und nahm einen die Lust am Lesen, da das flüssige Lesen schwerer gemacht wurde.

Wie auch in anderen Büchern von Colleen Hoover ist es eine schöne und auch dramatische Liebesgeschichte, die jedoch, wie ich finde, zu viele Sexszenen beinhaltet.

Insgesamt ist die Geschichte an sich so recht kurz gehalten, nur diese Szenen verlängern den sonst so leeren Inhalt.
Wem diese Szenen gefallen, hat sicherlich mehr Freude am Buch, als ich. Mir war es leider zu viel davon und zu wenig Inhalt. Schade.

Veröffentlicht am 23.02.2018

Die meiste Zeit ging es nur um das Eine

Weil ich Will liebe
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Nach dem Tod von Laykens Mutter, sind Will, Kel, Caulder und sie zu einer kleinen Familie geworden. Alles schien perfekt.. würde da nicht eine Frau aus der Vergangenheit und ein Auto in die Quere kommen.

Für ...

Nach dem Tod von Laykens Mutter, sind Will, Kel, Caulder und sie zu einer kleinen Familie geworden. Alles schien perfekt.. würde da nicht eine Frau aus der Vergangenheit und ein Auto in die Quere kommen.

Für mich war diese Idylle jedoch etwas zu perfekt, die ganze Wohnsiedlung schien mir plötzlich sehr irreal und auch die Erziehung der beiden kleinen, schien mir ein wenig zu leicht.

Anders als im ersten Band, ist es nun Will, der aus der Ich- Perspektive über ihr Leben erzählt. Daran muss man sich erstmal gewöhnen, da es eine ganz schöne Umstellung zu Laykens Sicht ist, auch der Schreibstil schien zu Beginn etwas anderes. Nach einigen Kapiteln hat man sich allerdings dran gewöhnt.

Und dann ging es nur ums Eine: Will und Layken wollen endlich ihr gemeinsames erstes Mal haben. Meiner Meinung nach hat dieses Thema das ganze Buch über eine zu große Rolle gespielt, zwischendurch war es die einzige wirkliche Handlung und zu übertrieben dargestellt.

Gerade das Ende hat mir gefallen, jedoch ist sowohl das Drama, als auch die Liebe teilweise zu extrem dargestellt wurden und so kommt das Buch daher nicht ganz an den ersten Teil dran.

Schön zu lesen und vor allem mitreißend war es dennoch.

Veröffentlicht am 21.02.2018

Eine schöne Liebesgeschichte für Nebenbei

Weil ich Layken liebe
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Layken ist so gar nicht einverstanden, aus ihrer geliebten Heimat Texas in die Nähe von Detroit zu ziehen, doch nachdem ihr Vater gestorben ist, muss sie nun auch damit leben.
Doch dann trifft sie schnell ...

Layken ist so gar nicht einverstanden, aus ihrer geliebten Heimat Texas in die Nähe von Detroit zu ziehen, doch nachdem ihr Vater gestorben ist, muss sie nun auch damit leben.
Doch dann trifft sie schnell auf Will, ihren unheimlich netten und gut aussehenden Nachbar. Sie spürt gleich, dass zwischen ihnen etwas besonderes ist und auch Will fühlt es.
Doch dann kommt etwas dazwischen, womit beide so gar nicht gerechnet haben.

Inhaltlich ist es eine toll erzählte Geschichte, die Wendungen mit sich bringt, mit denen man nicht wirklich rechnet und einen sehr nahe gehen.
Für mich ist die Liebe, die Layken zu Beginn Will gegenüber äußert ein wenig zu übertrieben dargestellt. Ist man tatsächlich fertig, wenn man erfährt, dass man mit einem Mann/ Jungen nicht zusammen sein kann, wenn man ihn nur drei Tage kennt? Nun gut, es wird wohl nicht umsonst oft von "Liebe auf den ersten Blick" gesprochen.

Auch der Schriftstil gefällt mir sehr. Es wird aus der Ich- Perspektive aus Laykens Sicht geschrieben und so erfährt der Leser hautnah, wie Layken sich fühlt.

Fazit
Dieses Buch ist ein schöner Liebesroman, der bewegend und mitreißend ist. Dadurch, dass er leicht geschrieben ist, ist er prima um den Kopf frei zu bekommen und ohne große Konzentration in eine neue Welt zu schlüpfen.
Gefühlsmäßig hätte der Roman einen noch ein wenig mehr berühren können, dennoch ist es eine klare Empfehlung meinerseits.

Veröffentlicht am 21.02.2018

eine wichtige und traurige Geschichte, deren Umsetzung leider etwas schwach ist

Die Liebe ist ein schlechter Verlierer
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{spoilerfrei}
Cover
An sich sieht das Cover und die Farben darauf sehr ansprechend aus.
Allerdings gibt es zwei Kriterien, die ich hier einbeziehe und die für Punktabzug sorgen.
Zum einen erinnert der ...

{spoilerfrei}
Cover
An sich sieht das Cover und die Farben darauf sehr ansprechend aus.
Allerdings gibt es zwei Kriterien, die ich hier einbeziehe und die für Punktabzug sorgen.
Zum einen erinnert der Titel des Buches sehr an „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, beim Originaltitel ist dies nicht der Fall, allerdings wirkt der Deutsche für mich falsch gewählt, da er sofort an John Greens Geschichte erinnert und somit nachgemacht scheint.
Zum anderen steht auf dem Buchrücken, Tom hätte einen Herzinfarkt erleiden, doch im Buch hatte er einen Schlaganfall. Solch ein immenser Fehler ist für mich einfach ein No-Go auf einem Buch.
Für das eigentlich schöne Cover sind es daher nur
3/5 Punkte



Inhalt
Hannah wollte Tom verlassen und genau in dem Moment erleidete er einen Schlaganfall und so bleibt Hannah bei ihm, immer wieder geplagt von einem schlechten Gewissen.
In jedem Kapitel gibt es am Ende einige Seiten, die in der Vergangenheit spielen und wiederspiegeln, wie Tom und Hannah sich kennenglernt und entwickelt haben, und wie es so weit gekommen ist, wie es nun ist.
Diese Kapitel machen die Protagonisten ein Stück weit sympathischer, als wie man sie nun, nach Toms Schlaganfall, erlebt. Und machen einen bewusst, wie traurig sich manches entwickeln kann.
Gerade mit Hannah konnte ich dennoch nicht ganz warm werden. Natürlich ist ihre Situation schwer und jeder würde sich in diesem Moment wohl auch selber leidtun, allerdings geht sie mit ihrem Selbstmitleid einfach zu weit und auch, wie sie immer wieder über Tom denkt, auch wenn man ihr eingestehen muss, dass Tom ihr gegenüber wohl ein ziemlicher Idiot war.
Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass es keine wirkliche Handlung gibt. Sie kümmert sich um Tom, arbeitet, wollte eigentlich was ganz anderes machen, Tom versucht sich ins Leben zurück zu kämpfen. Die Spannung fehlt, nur zum Ende hin wird es wieder etwas besser, was das Buch deutlich aufwertet.
Die einzige Frage, die man das Buch über hat, ist, ob Hannah wohl bei Tom bleibt.
Generell ist es ein aufwühlendes und auch interessantes Thema, doch leider schwächer umgesetzt, als erwartet.
Daher gebe ich
3/5 Punkte



Schreibstil
Marsh benutzt in diesem Buch einen Erzähler, der aus Hannahs Sicht erzählt und so ihre Gedanken und Gefühle offen preisgibt, doch auch Toms Gefühle werden vom Erzähler ein Stück weit aufgegriffen.
Der Schreibstil gefällt mir an sich sehr gut, jedoch ist es ebenfalls wie beim Inhalt so, dass er zu wenig Mitreißendes an sich hat.
4/5 Punkte



Fazit
Insgesamt ist es eine schöne Geschichte, über die Liebe zweier Menschen, die im Laufe der Zeit verloren gegangen ist. Diesen Verlust mitanzusehen bzw. über ihn zu lesen, macht einen ein Stück weit traurig, besonders wenn man die Abschnitte liest, in denen man erfährt, wie glücklich sie früher einmal waren.
Die Annäherungsversuche sind zum einen sehr schön geschildert und dennoch traurig zu gleich, schließlich sind Tom und Hannah seit vielen Jahren ein Paar und doch so fremd.
Eine schöne Idee und Geschichte, dennoch für meine Begriffe etwas schwach umgesetzt.

Veröffentlicht am 20.02.2018

Eine herzhafte Geschichte, die Lust aufs Kochen macht

Mit Liebe gewürzt
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{spoilerfrei}
Vorab erst mal folgendes:
Es war das erste Hörbuch das ich gehört habe, dessen Buch ich vorher noch nicht gelesen habe und ich muss sagen, es ist eine größere Herausforderung genau zuzuhören, ...

{spoilerfrei}
Vorab erst mal folgendes:
Es war das erste Hörbuch das ich gehört habe, dessen Buch ich vorher noch nicht gelesen habe und ich muss sagen, es ist eine größere Herausforderung genau zuzuhören, als ich gedacht hätte.


Cover
Das Cover verrät schon, worum es geht: Ums Kochen!
Der Hintergrund und das Besteck haben einen Vintage- Touch und im Ganzen hat das Cover eine sehr ansprechende und positive Aufmachung.
Im Ganzen passt es genau zum Thema des Hörbuches und hat somit volle
5/5 Punkte
verdient.


Inhalt
Der Einstieg in das Hörbuch fiel mir schwer, da gerade im Studio nur so mit Namen um sich geworfen wurden und ich mir immer wieder dachte „Moment, wer war das nochmal?“, „Wieso spielt sie da nun eine Rolle?“. Mit der Zeit wurde es aber leichter und auch ich verstand die Zusammenhänge und behielt die Namen im Kopf.
Dieser Roman ist keinesfalls eine reine Liebesgeschichte, was mir sehr positiv auffiel.
Die TV- Produktion, der Wettbewerb und all dies Drumherum spielt eine große Rolle.
Und erst sehr spät spielt dann auch das Thema Liebe eine größer werdende Rolle.
Im Ganzen war es dennoch oder vielleicht gerade dadurch etwas langatmig und so fehlte in großen Teilen der Geschichte die Spannung, selbst beim Wettbewerb kann sie auf den Zuhörer nicht so ganz überschwappen.
Daher gebe ich insgesamt nur
2,5/5 Punkte


Erzählstil
Erzählt wird die Geschichte mit einem fast auktorialen Erzähler und dadurch, dass ab und an auch mal Szenen vorkommen, in denen Gina keine direkte Rolle spielt, vergisst man manchmal schon, dass sie die Hauptprotagonistin ist.
Die Stimme der Leserin Rike Schmid ist sehr angenehm, allerdings haben mir manche Momente, in denen sie beispielsweise Scott und Debra imitierte, gar nicht gefallen, wodurch ich in diesen Momenten Schwierigkeiten hatte, dies zu ignorieren und dem Inhalt weiter zu folgen.
Durch diese zwei Kritikpunkte und da es sonst nichts am Erzählstil auszusetzen gibt, gebe ich hierfür
4/5 Punkte


Fazit
Es ist mein erstes Hörbuch von Mary Kay Andrews, jedoch kenne ich schon einige Bücher und kann sagen, dass die Autorin mich auch dieses Mal nicht enttäuscht hat, auch wenn mich andere Romane, wie beispielsweise „Ein Ja im Sommer“ doch mehr überzeugt haben.
Ihre Bücher und Hörbücher sind immer eine gelungene Entspannungsmöglichkeit und gerade dieses Hörbuch perfekt, um dabei zu backen oder zu kochen. Allerdings muss man immer sehr aufmerksam sein, um die Inhalte zu verstehen und ihnen gut folgen zu können.
Insgesamt gebe ich so