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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2017

[3.5/5] Typischer zweiter Band ;)

Die Zeitrausch-Trilogie 2: Spiel der Zukunft
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Der zweite Teil der Zeitrausch- Trilogie ist leider -wie bei fast allen Mittelbänden einer Trilogie- nicht so stark und überzeugend wie der erste. Trotz einiger Schwächen, gerade der Protagonistin, eine ...

Der zweite Teil der Zeitrausch- Trilogie ist leider -wie bei fast allen Mittelbänden einer Trilogie- nicht so stark und überzeugend wie der erste. Trotz einiger Schwächen, gerade der Protagonistin, eine gelungene Fortsetzung, die neugierig auf den letzten Teil macht! ;)



Der Einstieg in den zweiten Teil der Trilogie gelang mir super gut, da ich diese neue, zielstrebige und starke Alison nicht nur bewundert, sondern auch ins Herz geschlossen habe... leider wurde sie schnell ziemlich schwach, erlag ihren Tagträumen, Visionen und Ängsten um Kay :/ Dieses viele Überlegen und Abwegen hat mich etwas genervt, weil ich wissen wollte, wie das Spiel denn nun weitergeht.

Dann beginnt es endlich, und man muss wirklich extrem aufpassen, um nicht in lineares Denken zurück zu fallen und all die Paradoxen zu verstehen. Ab dem Punkt, an dem unsere Alison ihren Kay trifft, wird alles schlimmer, denn sie versteht irgendwie nicht ganz, das er sie ja noch nicht kennt - warum sollte er sich dann also sofort in sie verlieben?! Es wirkt oft so, als würde sie das Wesentliche aus den Augen verlieren, in ihrem Versuch, Kay für sich zu gewinnen.

Das Buch kippt, als sie alleine in der Vergangenheit zurückbleibt - nun kommt Spannung auf, Fahrt in die Geschichte und Alison muss sich zusammenreißen, endlich stark sein.

Veröffentlicht am 17.04.2017

Wie im Rausch...

Die Zeitrausch-Trilogie 1: Spiel der Vergangenheit
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Tja, alles in allem würde ich gerne 6 Sternchen geben... aber das geht ja nicht, xD Allerdings ist "Zeitrausch - Spiel der Vergangenheit" absolut ein Anwärter für das "Buch des Monats"!!!



Zeitrausch... ...

Tja, alles in allem würde ich gerne 6 Sternchen geben... aber das geht ja nicht, xD Allerdings ist "Zeitrausch - Spiel der Vergangenheit" absolut ein Anwärter für das "Buch des Monats"!!!



Zeitrausch... der perfekte Titel, denn dieses Buch habe ich wirklich wie im Rausch gelesen. Es war so spannend, humorvoll, romantisch und prickelnd und dabei nie voraussehbar. Immer wenn ich dachte, etwas herausgefunden zu haben, war es dann doch ganz anders.

Die Idee der Zeitreisen als eine Art "Spiel" in der Zukunft ist wirklich genial und braucht teilweise wirklich volle Konzentration, damit man sich nicht im linearen Denken verliert. Die Lovestory rund um Kay und Alison ist so berührend erzählt und wirkt überhaupt nicht gestellt, besonders weil es keine Liebe auf den ersten Blick war und doch irgendwie schon....

Hach, ihr merkt, ich komme ins Schwärmen :P

Veröffentlicht am 17.04.2017

[3.5/5] Nicht so grandios, wie erhofft

Blink of Time
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Super spannend aber lässt leider viel Fragen offen, was dann doch etwas unbefriedigend ist...



Hmmm, ehrlich gesagt bin ich etwas enttäuscht! Denn gerade weil mir "Das Labyrinth erwacht" so gut gefallen ...

Super spannend aber lässt leider viel Fragen offen, was dann doch etwas unbefriedigend ist...



Hmmm, ehrlich gesagt bin ich etwas enttäuscht! Denn gerade weil mir "Das Labyrinth erwacht" so gut gefallen hat, habe ich von diesem Buch etwas mehr erwartet...

Der Schreibstil war gewohnt fesselnd, unterhaltend und interessant, sodass man auch sehr schnell in die Geschichte reinkam. Dadurch, dass ich solche "Realitätswechsel- Bücher" bereits gelesen haben, war mir auch das Prinzip ziemlich klar und logisch. Doch leider blieben Erklärungen aus, warum ausgerechnet Sarah und Josh zwischen den Realitäten springen können und wie sie es in Zukunft verhindern können.

Und obwohl die Liebesgeschichte der beiden berührend und süß war, fehlte mir auch da das warum. Leider musste ich mir die Frage häufiger stellen, da Dinge einfach geschehen, plötzlich, und dann doch nicht mehr so wichtig sind. So die Rettung des Bruders, die Sarah nur einmal durchmachen muss und danach ist sie auch nicht weiter wichtig für das Geschehen.

Besonders merkwürdig fand ich, dass Josh am Ende Sarah vergessen hat... wieso das denn? Alle anderen Realitäten hat er doch auch nie vergessen?!

Trotzdem war das Buch, wie bereits gesagt, sehr spannend, ließ sich in einem Rutsch durchlesen und hat mir viel Lesefreude bereitet ;)

Veröffentlicht am 15.04.2017

Peter Pan oder warum ich nicht mit ins Nimmerland fliege

Peter Pan
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Liebevoll und bezaubernd illustriert, für Kinder und Ältere aufregend. Nur konnte mich die Geschichte nicht begeistern... Wer die Geschichte um Peter Pan also bereits kennt und liebt, der sollte nein MUSS ...

Liebevoll und bezaubernd illustriert, für Kinder und Ältere aufregend. Nur konnte mich die Geschichte nicht begeistern... Wer die Geschichte um Peter Pan also bereits kennt und liebt, der sollte nein MUSS dieses Buch sein Eigen nennen!



Ahoy ihr Lieben! Unzählige Male verfilmt und adaptiert, jeder kennt sie, jeder liebt sie - die Geschichte von Peter Pan. Nur ich kannte sie nicht. Diese Bildungslücke habe ich mit dieser wundervolle illustrierten Ausgabe des Klassikers endlich geschlossen. Doch...

... zu meinem Entsetzen, wollte mich der Zauber Peter Pans einfach nicht ergreifen. Stattdessen fand ich die Geschichte von Seite zu Seite immer schrecklicher! Durch den Schreibstil gab es hin und wieder schöne Szenen und Beschreibungen, aber das hat leider nicht ausgereicht.

Woran lag das? Zum einen waren mir die Charaktere erschreckend unsympathisch, Peter Pan wirkte auf mich wie ein selbstverliebter Tyrann, Wendy war mir zu naiv und dann streckenweise fast schon altklug und die verlorenen Jungen brachte ich immer wieder durcheinander. Auch Wendys Eltern kamen nicht besonders gut weg bei mir :/

Dann die Darstellung von "Wilden" und "Rothäuten", die Vorurteile und ungemilderten gesellschaftlichen Bilder über Frauen, Mädchen und Kinder. Natürlich ist der Autor ein Kind seiner Zeit, und sein Buch damit auch, allerdings hätte ich mir an einigen Stellen des Buches eine Überarbeitung gewünscht. Versteht mich nicht falsch, ich bin gegen eine Überarbeitung sämtlicher Bücher aus politischer Korrektheit, aber gerade bei Kinderbüchern ist doch ein Maß an Sensibilität von Nöten, um gesellschaftliche Stereotype und Vorurteile nicht zu verstärken...

Als bekennender Piratenfan war ich auch davon enttäuscht, wie eindimensional und oberflächlichCaptain Hook dargestellt wird, als Bösewicht um des Böseseins Willen...

Und auch das Ende hat mich eher enttäuscht, denn statt eines Hochgefühls und einem Lächeln auf den Lippen auf Grund einer bezaubernden, magischen Geschichte, war es trotz des Happy End- Charakters, für mich negativ geladen und hat mir ein unbefriedigtes Gefühl auf Grund Peter Pans Vergessenheit und Illoyalität hinterlassen... Mir fehlte beim Zuklappen des Buches die Aussage, ein Satz, an den ich mich lächelnd würde zurückerinnern können.

Lange Zeit war ich mir total unsicher, was die Bewertung angeht und so habe ich mir noch den Disney Film angesehen... Hier wurden sämtliche aneckenden Szenen und Charakterzüge rausgeschnitten oder weichgespült, den Figuren Liebreiz gegeben und überhaupt das Kinderbuch kindertauglich gemacht. Trotzdem konnte mich auch diese konformere Variante der Geschichte nicht bezaubern, wie andere Filme aus dem Hause Disney das vermochten...

Veröffentlicht am 08.04.2017

Pirat trifft Djinn

1001 Kuss: Djinnrache (Band 2)
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Ich bin dem Zauber wieder erlegen - diese ungewöhnliche Adaption von Ali Baba und die 40 Räuber ist eine grandiose Mischung aus Orient und Piratenleben, mit starken Charakteren und viel Emotion ♥



Vor ...

Ich bin dem Zauber wieder erlegen - diese ungewöhnliche Adaption von Ali Baba und die 40 Räuber ist eine grandiose Mischung aus Orient und Piratenleben, mit starken Charakteren und viel Emotion ♥



Vor über einem Jahr durfte ich Rani, Jaal und all die anderen Piraten, Wüstenbewohnern und Djinns kennenlernen - riesig gefreut habe ich mich also über dieses Wiedersehen in Form eines zweiten Bandes!

Und genauso, wie mich Rebecca Wilds Adaption von Aladin und die Wunderlampe überzeugen konnte, hat das auch ihre ungewöhnliche Variante von Ali Baba und die 40 Räuber vermocht. Atmosphärisch wie eh und je, wenn auch weniger bunt und fröhlich, sondern eher düsterer und geheimnisvoll begeistert die Mischung aus derber Piratenwelt und orientalischer Magie.

Rani ist dabei immer noch die quirlige Piratentochter, die oftmals handelt, bevor sie nachdenkt, aber sie ist auch umsichtiger und erwachsener geworden, handelt nicht mehr nur noch aus Selbstsucht und hat einen guten Teil ihrer Naivität gegen Gewitztheit und Selbstbewusstsein eingetauscht. Mir war sie von der ersten Seite an unheimlich sympathisch, gerade weil sie immer noch Ecken und Kanten hat, ab und zu selbstsüchtig handelt oder die Konsequenzen ihrer Spontanitäten noch nicht absehen kann. Aber auch Jalal verändert sich im Laufe der Geschichte, vor allem im Laufe dieses zweiten Bandes.

Der Schreibstil der Autorin ist äußerst angenehm zu lesen und vermittelt zugleich sowohl das eher raubeinige Leben auf See, als auch den Wüstensandzauber. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, zumal Rebecca Wild es gekonnt meistert, den Spannungsbogen stets aufrecht zu erhalten, ohne überflüssige Dramatik wie Eifersüchtelein oder unnötige Missverständnisse. Alles läuft auf Ranis Entscheidung hinaus, und als es so weit ist, trifft sie eine andere, als man hätte vermuten können...

Bereits die Kombination zweier so unterschiedlicher Welten wie der auf See und der der orientalischen Wüstenwelt ist ungewöhnlich, aber auch die Liebespaare sind es. Umso begeisterter bin ich jedes Mal aufs Neue davon, dass es auch ein gleichgeschlechtliches gibt, dem ich ihr Glück so gönne (und allen anderen Paaren auch!) ♥♥♥

Ich hoffe ja, dass noch einige Abenteuer von Rani, Jaal und der Piratencrew folgen werden, denn nicht nur gibt es einige unerzählte Geschichten, ich liebe auch den Aufbau der Bücher. Die Bände bauen zwar aufeinander auf, sind aber inhaltlich in sich abgeschlossen und adaptieren je ein orientalisches Märchen vollkommen neu. Diese Geschichtenwelt ist längst nicht ausgeschöpft... Und auch Figuren aus dem ersten Band, die nicht zu den Hauptcharakteren gehörten, kommen wieder vor - sei es am Rande in Erwähnung oder wie Prinz Amare und sein Leibwächter im Epilog.