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Veröffentlicht am 26.05.2023

Schöner und Hollerbein, ein gutes Gespann

In mir der Tod
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Ein Mörder namens Gabriel ruft den Kriminalkommissar Schöner immer dann mit unterdrückter Rufnummer an, wenn er wieder einmal ein Mädchen auf bestialische Art und Weise ermordet hat.

Schöner und seine ...

Ein Mörder namens Gabriel ruft den Kriminalkommissar Schöner immer dann mit unterdrückter Rufnummer an, wenn er wieder einmal ein Mädchen auf bestialische Art und Weise ermordet hat.

Schöner und seine neue Kollegin Hollerbein, auf deren Mitarbeit er großen Wert legt, kommen nur langsam weiter, die Morde finden immer bei Vollmond statt. Bald kristallisiert sich heraus, dass der Mörder nicht alleine agiert, aber es gibt absolut keinen Hinweis darauf, wer das sein könnte. Die ermordeten Mädchen sind Studentinnen an der gleiche Uni, daher ermittelt die Polizei auch in diese Richtung, aber vorerst mit wenig Erfolg. Ein dritter Kollege wird eingesetzt, der bekannt ist für die haarscharfen Schlüsse, die er aus den Ergebnissen von Befragungen zieht, und es gibt einen kleinen Erfolgsschritt. Auch die Tochter Schöners verschwindet und gerät in die Fänge des Mörders.

Und dann ist es ein kleines unscheinbares Detail, das den Ermittlern endlich auf die richtige Spur führt.

Es ist immer wieder interessant, wie viel Kleinarbeit nötig ist, wenn ein Verbrechen geschieht.

Ein Thriller, fen man am Besten gleich ganz durchliest, denn Spannung pur packt einen von Anfang an.

DAs Cover erinnert mich an das Schweigen der Lämmer.

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Veröffentlicht am 24.05.2023

Die Liebe, das Leid und das Leben

So weit der Fluss uns trägt
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Dieser Roman ist eine wunderbare Hommage an Liebe, Leid und Leben. Das Erstlingswerk der Autorin Shelley Read ist so gelungen, wie ein Roman nur sein kann.
Der Schauplatz Colorado und der Zeitrahmen ...

Dieser Roman ist eine wunderbare Hommage an Liebe, Leid und Leben. Das Erstlingswerk der Autorin Shelley Read ist so gelungen, wie ein Roman nur sein kann.
Der Schauplatz Colorado und der Zeitrahmen von 1948 bis 1971 umfasst die Handlung, die, wie der Fluss Gunnison River, der die Jugend und das Heranwachsen zur jungen Frau der Protagonistin Torie zu Victoria begleitet, ein umfassendes Bild bietet.
Die junge Torie, die mit 12 Jahren bereits, nach dem Unfalltod ihrer Mutter, ihrer Tante und ihres Cousins die Haushaltsführung auf der Pfirsich- Farm ihrer Eltern, und damit eine wirklich nicht leichte Aufgabe übernommen hat, lernt bei einem Gang in ihr Heimatstädtchen Iola einen jungen Mann kennen.
Die beiden verlieben sich trotz des Widerstandes ihres Bruders Seth, ihres Vaters und einiger besorgter Bürger der Stadt ineinander und es passiert, was passieren muß, Torie wird schwanger, infolge Unaufgeklärtheit und Widerstand gegen das Verbot.
Und dann verschwindet Wil, der junge Mann. Später wird seine entstellte Leiche gefunden.
Torie kann ihren Zustand nicht all zu lange verbergen und beschließt, ihr Kind nicht zu Hause zur Welt zu bringen, um keine Schande über ihre Familie zu bringen, sie geht in die Hütte in den Bergen, in der sie sich immer mit Wil getroffen hat.
Dort verbringt sie die restlichen Monate ihrer Schwangerschaft, eng verbunden mit der wilden Natur um sie herum und ohne jemals einem Menschen zu begegnen.
Sie bringt dort einen Jungen zur Welt, aber sie weiß auch, dass sie ihr Kind nicht mehr lange ernähren kann, denn sie hungert schon seit einiger Zeit.
Sie macht sich auf den Weg.......
Was sie mit ihrem Kind macht, wohin sie dann geht, wie es ihr dort ergeht und noch viel, viel mehr, das alles erfährt man in dieser wunderschönen und doch so traurigen Geschichte, es lohnt sich wirklich.
Auch das Cover mit dem Fluß passt gut zum Inhalt des Buches.

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Veröffentlicht am 19.05.2023

Der schottische Macho

Sturmjahre
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Lia Scott beginnt ihre " Sturmjahre "- Reihe damit, alle wichtigen Protagonisten vorzustellen, und das macht sie so geschickt, dass schon der erste Band ihrer neuen Reihe damit fertig ist.

Der Mann im ...

Lia Scott beginnt ihre " Sturmjahre "- Reihe damit, alle wichtigen Protagonisten vorzustellen, und das macht sie so geschickt, dass schon der erste Band ihrer neuen Reihe damit fertig ist.

Der Mann im schottischen Haus, Archie, ein Macho wie aus dem Bilderbuch und im Lauf des Romans doch ein herzensguter und durchaus empathischer sympathischer Mann.

Bonnie, das weibliche Gegenstück, seine Schwester, arbeitet vor dem Krieg als Gemeindeschwester, dann im Krankenhaus

Mairead, die praktisch veranlagte, zweifache Witwe und Mutter von 6 Kindern, die den Laden am Laufen hält

Blaire, Archies Zwillingsschwester, die ganz genau weiss, was sie will und tut,

Connor, ein Kriegskamerad von Archie, der meint eine Schuld abarbeiten zu müssen, denn Archie hat ihm das Leben gerettet und dabei einen Arm verloren.

Die Brüder Keillan und Ian sind noch in Frankreich, während Archie und Connor wegen ihrer Verletzungen kriegsuntauglich sind und nach Hause kommen.

Der jüngste der sechs Geschwister, Tommy, lebt ebenfalls zu Hause und packt an, wo immer es notwendig ist.

Bonnie tritt eines Tages ihren Dienst im Krankenhaus an und wird für ein Zimmer eingeteilt, im dem es hart hergeht, einige junge Schotten mit Kriegsverletzungen führen sich derart auf, dass keine der Schwestern noch einmal in diese Zimmer will.

Für Bonnie, die ja selbst Schottin ist, kein Problem. Kaum hat sie den Raum betreten, erkennt sie ihren Bruder Archie, und dann ist alles ein Heimspiel für Bonnie, denn ihr Bruder übernimmt das Kommando und alle sind handzahm.

Nicht nur Archie ist verletzt, er hat seinen Arm bei der Rettung eines Kameraden eingebüßt, auch Connor hat mit Problemen zu kämpfen, denn sein Bein ist derart blessiert, dass die Ärzte ihm wenig Hoffnung machen, es jemals wieder abbiegen und ohne Krücken gehen zu können.

Als die Männer dann aus dem Krankenhaus entlassen werden, kommt Connor mit Archie mit, denn er weiss nicht, wo er sonst hingehen könnte. Und er hat ein Geheimnis, dass er aber unter allen Umständen hüten will.

Zu Hause herrscht geteilte Stimmung, alle freuen sich, dass Archie lebt und nach Hause kommt, die Zukunft für Keillan und Ian ist allerdings ungewiss.

Zwischen Connor und Bonnie wächst still und heimlich ein zartes Gefühl, das Connor jedoch wegen seines Geheimnisses und Archies Drohung, Bonnie in Ruhe zu lassen, verdrängt und Bonnie zwar verliebt, aber völlig unverstanden an ihren und Connors Gefühlen zweifeln lässt.

Ob die Beiden eine Zukunft haben, ob Connor sein Geheimnis preisgibt und wie alles weitergeht, sollte jeder selbst lesen, denn es ist eine Achterbahnfahrt vor dem Hintergrund des ersten Weltkrieges und der spanischen Grippe.

Das Cover mit dem Blick auf den Firth of Forth lädt zum Zugreifen ein.

Auf die folgenden vier Bände kann man gespannt sein!

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Veröffentlicht am 17.05.2023

Brot, alt, aber völlig neu

Kastenbrote
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In diesem Buch findet man sowohl Brote, die mit Hefe gebacken werden, als auch Brote mit Sauerteig.

Für mich ist dieses Buch eine Schatzkiste voller Anregungen, die ich sicher noch oft öffnen werde. Denn ...

In diesem Buch findet man sowohl Brote, die mit Hefe gebacken werden, als auch Brote mit Sauerteig.

Für mich ist dieses Buch eine Schatzkiste voller Anregungen, die ich sicher noch oft öffnen werde. Denn bei jedem Durchblättern finde ich etwas für mich Neues.

Zum Beispiel backe ich jetzt schon auch mal mit Altbrot, da habe ich festgestellt, eine Kaffeemühle eignet sich überhaupt nich, um geröstetes Altbrot klein zu kriegen, wohl aber funktioniert es bestens im Küchencutter.

Meine Familie freut sích jedesmal auf ein Überraschung und bis jetzt ist auch jede Überraschung und jedes Brot gelungen.

Man sollte sich allerdings schon die Zeit nehmen, um die Einführung zu lesen.

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Veröffentlicht am 16.05.2023

Oma hatte es nicht leicht

Eine ehrenwerte Frau
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Die Autorin Patricia Clough schreibt in ihrem Roman über das gar nicht so einfache Leben ihrer Großmutter.

Florence hatte es von Anfang an nicht leicht.

Der Vater, ein eingewanderter Deutscher, der eine ...

Die Autorin Patricia Clough schreibt in ihrem Roman über das gar nicht so einfache Leben ihrer Großmutter.

Florence hatte es von Anfang an nicht leicht.

Der Vater, ein eingewanderter Deutscher, der eine Engländerin heiratet, seinen Namen anpasst und seine Tochter Flo mit einem Pfarrer einer recht ärmlichen Gemeinde verheiratet. Nicht ganz ohne Grund, denn die lebenshungrige Flo war da schon schwanger. Sie bekommt dann noch ein Kind, Godfrey von ihrem Mann. Aber sie ist immer noch eine sehr schöne, sehr lebenshungrige Frau und ziemlich naiv, denn prompt erwischt sie der Pfarrer mit ihrem Liebhaber. Dass das nicht gut ausgeht, ist klar.

Sie wird hinausgeworfen, mitsamt ihrem ältesten Sohn Cyril, das leibliche Kind des Pfarrers darf sie nicht mitnehmen.

Sie schlägt sich als " Witwe" durch, bis sie endlich zumindest einen ehrbaren Beruf wählt, sie arbeitet als Krankenschwester bei verschiedenen Familien, die eine Pflegekraft benötigen.

Und sie macht wieder einen entscheidenden Fehler, sie läßt sich auf den Ehemann einer Pflegebefohlenen ein.

Als diese stirbt, wird die Beziehung fortgesetzt und es entspringen 4 Kinder dieser Verbindung. Ihr Liebhaber unterstützt sie finanziell, kauft ihr ein Haus... und heiratet eine Jüngere.

Aus der Traum, aus das Geld.

Ein Arzt gibt ihr einen Tipp, den sie auch umsetzt, sie verwandelt ihr Haus in ein Pflegeheim, was recht gut angenommen wird, aber dann kommt der Krieg und Flo steht wieder einmal vor dem Nichts.

Um ihre Kinder wenigstens einigermaßen gut untergebracht zu wissen, gibt sie sie schweren Herzens in ein Waisenhaus, wo sie nun bleiben müssen.

Flo wird als Spionin angeworben, auch ihr Sohn Cyril, und um zu ihm eine Verbindung aufrecht erhalten zu können, geht sie als Pflegerin in die Nähe des Ortes, wo er stationiert ist.

Und nun fängt ihr Leben an, noch zwiespältiger zu werden, als es ohnehin immer war.

Ein sehr flüssig geschriebener, aufwühlender Roman, der nicht nur das schwierige Leben einer jungen Frau, sondern auch die Problematik der gesamten Kriegsgeneration ungeschönt beschreibt.

Sollte man unbedingt gelesen haben.

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