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Veröffentlicht am 07.07.2025

Alapont und das Wasser

Gefährliches Wasser
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Daniel Izquierdo-Hänni läßt seinen schon zur Kultfigur gewordenen ehemaligen Polizisten und nunmehr Detektiv und Taxiunternehmer diesmal in einer nassen Angelegenheit ermitteln, denn es geht um Wasser, ...

Daniel Izquierdo-Hänni läßt seinen schon zur Kultfigur gewordenen ehemaligen Polizisten und nunmehr Detektiv und Taxiunternehmer diesmal in einer nassen Angelegenheit ermitteln, denn es geht um Wasser, dessen Verteilung, Landwirtschaft und deren Rentabilität und natürlich um kriminelle Machenschaften in diesem Zusammenhang.

Mit einem relativ harmlosen Einbruch in der Altstadt Valencias beginnt eine durchaus zum Nachdenken geeignete rasante Ermittlung für Alapont.

Denn in Valencia wird die Abgabe von Wasser an die Landwirte seit Jahrhunderten von einer Institution namens El Tribunal de las Aguas oder El Tribunal de los Acequieros de la Vega, val. Tribunal de les Aigües oder Tribunal de la Vega de València geregelt und es hat immer fun ktioniert.

Aber diesmal gibt es Probleme mit Umweltschützern und anderen teils radikalen Gruppen. denn Korruption und Mord sind nicht weit voneinander entfernt.

So nimmt Alapont die Leser des Buches mit auf Land, wo meist betagte Menschen ihr Land mehr schlecht als recht bestellen und bewässern, aber auch dorthin, wo der Tourismus boomt und man erfährt vieles, das man auch als interessierter Mitmensch eigentlich wissen sollte.

Ein noch kurz vor der Veröffentlichung des Buches eingefügtes, persönliches Vorwort des Autors zu Geschehnissen im Jahr 1957, der großen Flut und der schlimmen Wiederholung am 29. Oktober 2024 in Valencia, in welchem er dieses Buch den Opfern aber auch den tausenden Helfern, die sich eingefunden haben, einfach um zu helfen, widmet, steht am Beginn der Geschichte.

Das Cover zeigt eine Ansicht des Wassergerichts in Valencia, die sich im Wasser spiegelt.

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Veröffentlicht am 07.07.2025

Christina setzt sich durch

Der letzte Ouzo
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Im vorliegenden Griechenlandkrimi der Autorin Hanna von Feilitzsch geht es zuerst ums Ankommen.

Die Ermittlerin Christina Stratou, die nach längerer Pause und aus privaten Gründen wieder nach Griechenland ...

Im vorliegenden Griechenlandkrimi der Autorin Hanna von Feilitzsch geht es zuerst ums Ankommen.

Die Ermittlerin Christina Stratou, die nach längerer Pause und aus privaten Gründen wieder nach Griechenland kommt, hat allerdings kaum Zeit dazu, denn auf einem ihrer ersten Spaziergänge findet sie eine weibliche Leiche.

Da sie noch nicht offiziell im Dienst steht, bekommt ein Kollege, Fanis, die Leitung der Ermittlung übertragen. Christina ist so gar nicht einverstanden, wie er dies macht und ermittelt auf eigene Faust, was sie ( natürlich ) in ziemliche Bedrängnis bringt.

Sehr gut gefällt mir die offensichtlich enge Verbundenheit der Autorin mit Griechenland, der örtlichen Küche und auch der Gewohnheiten der Inselbewohner. Schön auch, wie sie an den Beginn jedes Kapitels ein in kyrillischer Schrift gehaltenes Zitat, Titel oder einfach einen Satz stellt.

Das Inselvolk wird sehr sympathisch vorgestellt.

Ein schönes Cover lädt nicht nur zum Zugreifen und Lesen, sondern zum Buchen eines Griechenlandurlaubes ein. I

deale Urlaubslektüre gegen Langeweile.

Gerne 5 Sterne ( am griechischen Himmel gibt es noch viel mehr davon....)

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Wenn eine Tochter Zweifel hat

Eisfeld – Dunkle Enthüllungen
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Nach Steffen Weinerts erstem Fall mit Mara Eisfeld,

Der Fall Katharina S.
gibt es nun ein zweites Buch:
Dunkle Enthüllungen

Thema des Krimis ist Journalismus, Drogenhandel, Auftragsmord und nicht zuletzt ...

Nach Steffen Weinerts erstem Fall mit Mara Eisfeld,

Der Fall Katharina S.
gibt es nun ein zweites Buch:
Dunkle Enthüllungen

Thema des Krimis ist Journalismus, Drogenhandel, Auftragsmord und nicht zuletzt Korruption im militärischen Bereich.
Ein bekannter Journalist, der sich rar macht, in der Öffentlichkeit kaum auftaucht, aber dafür durch brisante Veröffentlichungen glänzt und daher mit Drohungen und sogar Anschlägen auf sein Leben rechnet, wird ausgerechnet an dem Tag, an dem er in die Zeitungsredaktion kommen will, um sein neuestes Projekt vorzustellen, vor dem Redaktionsgebäude erschossen.
Eine Mitarbeiterin, die ihm schon einmal zugearbeitet hat, erwartet ihn dort, um erneut einen Auftrag zu bekommen, auch sie wird schwer verletzt und kommt ins Krankenhaus, wo sie ebenfalls ermordet wird, ehe die Polizei Fragen stellen kann.
Mara Eisfeld und ihr Kollege Blessing sind unter Zeitdruck, denn die Redaktion des Blattes macht gehörig Druck.
Wie es aber so geht, wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit doch vieles bekannt, und so fügt sich ein Puzzleteil ans andere.
Und dann wird Eisfeld suspendiert, weil gegen ihren Vater, ein hochrangiges Militärmitglied, plötzlich unschöne Gerüchte und Verdächtigungen aufkommen.
Aber Mara gibt nicht auf......
Das Cover mit einer Berliner Ansicht ist gefällig und passt.


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Veröffentlicht am 24.06.2025

Im Museum verschollen

Im Finsterwald
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Der Roman von Marie Hermanson führt seine Leser ins Jahr 1926 in Göteborg.
Dort verschwindet ein 9jähriges Mädchen, Alice , nachdem es mit seinem Kindermädchen und seinen jüngeren Geschwistern ...

Der Roman von Marie Hermanson führt seine Leser ins Jahr 1926 in Göteborg.
Dort verschwindet ein 9jähriges Mädchen, Alice , nachdem es mit seinem Kindermädchen und seinen jüngeren Geschwistern im Naturhistorischen Museum war.
Als der Vater am Tag danach bei der Polizei eine Meldung machte, war schon sehr viel Zeit vergangen, und nachdem es Winter war, auch kalt .
Hauptwachtmeister Nils Gunnarsson nimmt sich des Falles sehr engagiert an und versucht mit Hilfe seiner Exfreundin Ellen, einer Journalistin, herauszufinden, warum Alice davongerannt ist, als es hieß, das Museum zu verlassen.
Ist Alice also noch im Museum?
Nils lässt sich durchs ganze Haus führen, auch in Räume, wo Museumsbesucher nicht hinkommen, aber vergebens, er findet keine Spur des Kindes.
Der Bruder behauptet allerdings fest, dass Alice ganz tief im Wald, im Laub, bei den Elchen sei.
Nils gibt aber nicht auf und beobachtet dabei vieles, was ihm zu denken gibt. Auch Ellen sucht die Nähe zu dem Kindermädchen und versucht, heraus zu bekommen, ob es vielleicht Gründe gibt für das Kind, sich zu verstecken.
Im Roman sind sehr viele kleine zwar eigenständige, Geschichten eingebaut, die nach und Nach Licht in die Verwirrungen um Alices Verschwinden zu bringen.
Das Cover zeigt eine Aufnahme des Museums um 1926 aus dem Wald heraus.

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Veröffentlicht am 16.06.2025

Ein Neuanfang für Marlene Kranz

Die Akte Graz
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Kommissarin Marlene Kranz lässt sich nach Graz versetzen, um bestimmte private Vorkommnisse leichter verarbeiten zu können.

Viel Zeit hat sie nicht, um sich zu akklimatisieren, denn es gibt eine Leiche, ...

Kommissarin Marlene Kranz lässt sich nach Graz versetzen, um bestimmte private Vorkommnisse leichter verarbeiten zu können.

Viel Zeit hat sie nicht, um sich zu akklimatisieren, denn es gibt eine Leiche, kunstvoll platziert auf der Doppelwendeltreppe in der Grazer Burg.

Splitterfasernackt und genau wie auf dem Foto des Kunstfotografen Gustav Zierach, der im Grazer Kunsthaus am Tag davor eine Ausstellung eröffnet hat.

Marlene fackelt nicht lange und steigt in den Fall ein. Ihre Ermittlungen führen sie kreuz und quer durch Graz.

Margot Mühlfellner, die Autorin dieses, ihres ersten Krimis, führt ihre Leser gekonnt und sehr unterhaltsam durch Graz, erzählt ganz nebenbei noch Hintergründiges über die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten, verliert dabei aber nie den roten Faden, der sich sehr kriminell durch die Geschichte zieht.

Natürlich gibt es am Beginn jede Menge Verdächtige, ihre Protagonistin Marlene sortiert aber alle, die nichts mit der Tat zu tun haben, gekonnt aus, auch wenn sie ab und an doch ihre Zweifel hat. Da tauchen Alibis und Fakten auf und unter, aber Marlene hat alles im Griff und man kann das Buch kaum aus der Hand legen.

Ein schönes Cover mit dem Blick vom Schlossberg auf die Dächer der historischen Grazer Innenstadt lädt zum Zugreifen ein.

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