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Veröffentlicht am 03.04.2025

Man schaut immer wieder in das Buch

Mein wunderbarer Cottage-Garten
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Die Autorin Isabelle van Groeningen, Gewinnerin des Deutschen Gartenbuchpreises, beschreibt in ihrem Buch, wie sie ihren Garten angelegt hat. Welche Überlegungen man anstellen sollte, wenn man ...

Die Autorin Isabelle van Groeningen, Gewinnerin des Deutschen Gartenbuchpreises, beschreibt in ihrem Buch, wie sie ihren Garten angelegt hat. Welche Überlegungen man anstellen sollte, wenn man vorhat, sich ein grünes Paradies zuzulegen, was man unbedingt beachten soll, damit sich die Pflanzen nicht nur gut entwickeln, sondern auch mit der Nachbarschaft harmonieren, all diese Geheimtipps konnte ich im Buch finden. Einiges habe ich sogar schon geplant und werde es sicher umsetzen.
Dies ist sicher kein Buch, mit dem man sich hinsetzt und es von vorne bis hinten durchliest. Ich habe es schon so oft immer wieder durchgeblättert, habe mir Lesezeichen hineingesteckt, damit ich Interessantes schnell wieder finde.
Auch ihre Beschreibung, wie sie zu ihrem Garten kam, finde ich lesenswert.
Natürlich kann man nicht alles 1:1 umsetzen, aber ein Garten lädt ja ohnehin zum Experimentieren ein.
Das Cover des Buches mit dem schönen wilden Garten und dem Steinhaus im Hintergrund passt wunderbar zum Inhalt und ist ein Hingucker.

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Veröffentlicht am 03.04.2025

London Bridge is falling down.....

Die Brücke von London
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Julius Arth s Geschichte rund um die uralte London Bridge, die er auf zwei Zeitebenen angesetzt hat, ist nicht nur eine Geschichte, sondern sie beschreibt , wie es zur Zeit des Brückenbaues 1200 zugegangen ...

Julius Arth s Geschichte rund um die uralte London Bridge, die er auf zwei Zeitebenen angesetzt hat, ist nicht nur eine Geschichte, sondern sie beschreibt , wie es zur Zeit des Brückenbaues 1200 zugegangen ist. Da lagen sich das Christentum und die alten Götter nach Ansicht der geistlichen Obrigkeit ziemlich im Wege. Dabei waren es damals doch meist die "Hexen", die den Menschen mit ihren Mitteln aus der Natur bei so manchem Wehwehchen helfen konnten.

Ein großer Teil der Geschichte spielt sich aber im London des Jahres 1749 ab. Hauptpersonen sind die verwitwete Tuchhändlerin Juliana, der Gehilfe des Brückenmeisters, Oliver und ein Junge, der von Juliana aus der Themse gerettet wurde.

Das Schicksal dieser drei und noch anderer Personen verwebt sich durch viele kleine und größere Gegebenheiten so ineinander, dass eine großartige Geschichte daraus entsteht.

Man liest vieles über die Lebensumstände der wenig Begüterten, der Straßenkinder und auch der Mittel- und Oberschicht.

Und alles war von Beginn an schon in entsprechende Bahnen gelenkt worden, aber niemand konnte sich daran genau erinnern.

Das Cover zeigt zwei der Protagonisten vor dem ehemaligen Kapellhaus auf der alten London Bridge.

Absolute Leseempfehlung, wenn man in eine andere Zeit abtauchen möchte.

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Veröffentlicht am 29.03.2025

Interessant

Der ewige Tanz
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Der Autor mehrerer Bücher, Steffen Schroeder, der auch Schauspieler ist, hat sich die Mühe gemacht, das Leben von Anita Berber als Buch heraus zu bringen.
Die Tänzerin und Schauspielerin in vielen ...

Der Autor mehrerer Bücher, Steffen Schroeder, der auch Schauspieler ist, hat sich die Mühe gemacht, das Leben von Anita Berber als Buch heraus zu bringen.
Die Tänzerin und Schauspielerin in vielen Stummfilmen, unter Fritz Lang, und anderen heute noch bekannten Regisseuren, wurde im Juni 1899 in Leipzig geboren. Ihre Mutter Lucie Berber, ebenfalls Sängerin und ihr Vater Felix Berber, bekannter Violinvirtuose, trennten sich und Anita wuchs bei ihrer Großmutter Lu in Dresden und Berlin auf.
Anita teilte ihre Liebe sowohl mit Männern als auch Frauen und stand auch dazu. Sie selbst sah sich als Ausdruckstänzerin, das Publikum wohl eher als Nackttänzerin. Sie war mit Sebastian Druse verheiratet, der mit bürgerlichem Namen Willi Knobloch hieß.
Sie hatte mehrere Tanzpartner, mit denen sie auch auf große Tourneen ging, allerdings erlag sie auch den Versuchungen von Drogenkonsum und Alkohol.
Sie verstarb im November 1928 im Alter von 29 Jahren an Schwindsucht in Berlin.
Das Buch ist gut zu lesen, man wird in eine Zeit versetzt, an die sich bestenfalls noch die Groß- oder Urgroßeltern erinnern können.
Im Buch liegt Anita todkrank im Spital und erinnert sich an Episoden aus ihrem Leben, oft weiß sie nicht, hat sie das nun gerade wirklich erlebt oder nur geträumt.

Anita Berber war eine bedeutende Tänzerin und Schauspielerin ihrer Zeit
Das Cover zeigt ein Foto von Anita Berber, der Umschlag ist tiefrot gestaltet, weil ein damals bekannter Künstler ihr diese Farbe zuschrieb.

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Veröffentlicht am 21.03.2025

Einbildung, Realität, Fake?

Überleben ist alles
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Dass der Autor Ewan Morrison als Mann einen Roman aus der Sicht einer 15Jährigen und dann auch noch in der Ich-Form schreibt, finde ich schlicht und einfach genial.
Im Buch geht es um eine Familie, ...

Dass der Autor Ewan Morrison als Mann einen Roman aus der Sicht einer 15Jährigen und dann auch noch in der Ich-Form schreibt, finde ich schlicht und einfach genial.
Im Buch geht es um eine Familie, die nach der Scheidung der Eltern zwar keine mehr ist, aber immerhin sehen die Kinder die Eltern in wöchentlichem Wechsel. Mit allen Pros und Kontras, die möglich sind.
Bis eines Tages der Vater die Kinder ins Auto packt und anstatt sie nach Hause zur Mutter zu bringen, stundenlang mit ihnen durchs Land fährt, um sie auf einer streng bewachten Farm den dort bereits wohnenden Mitgliedern ihrer neuen Wohngemeinschaft vorzustellen.
Und dann geht es los, Leben im Urzustand, alles zur Vorbeugung vor der bereits ausgebrochenen Pandemie, mit Handbuch und strenger Überlebensstrategie. Prepper pur sozusagen.
Und zwar so lange, bis Haley, die 15Jährige, trotz Warnung der Mutter, selbst daran glaubt. Das arme Mädchen erlebt ein Wechselbad der Gefühle, soll sie nun glauben, was Mutter seit der Scheidung über den Vater sagt, oder stimmt das, was der Vater behauptet?
Ein Buch mit gewaltiger Eindringlichkeit, mit Wahrheiten, mit Fakes und auch mit Einbildungen, sortieren muß sie der Leser für sich selbst.
Das rote Cover mir der weissen Schrift lädt zum Zugreifen ein.
Unterhaltung mit Tiefgang garantiert.

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Veröffentlicht am 16.03.2025

Nicht nur Rennfahrer

Lewis Hamilton
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Dieses Buch, das Lewis Hamilton gewidmet ist, gibt wirklich spannende und interessante Einblicke hinter die Kulissen der Formel 1.

Der Autor besitzt großes Fachwissen und erzählt von den großen und kleinen ...

Dieses Buch, das Lewis Hamilton gewidmet ist, gibt wirklich spannende und interessante Einblicke hinter die Kulissen der Formel 1.

Der Autor besitzt großes Fachwissen und erzählt von den großen und kleinen Reibereien, Eifersüchteleien, versuchten und gelungenen Betrügereien im Rennfahrer-Alltag, auf und neben der Piste, privaten Rangeleien und echten Freundschaften unter schwierigen Bedingungen.

Das Buch ist steckenweise nicht ganz einfach zu lesen, denn die Menge an Daten muß man ja auch verdauen können. Aber wer sich die Mühe, die sicher in Freude ums Wissen umschlägt, macht, kann durchaus dabei gewinnen.

Das Cover mit dem Portrait von Lewis Hamilton ist ansprechend gestaltet und läßt den Rennfahrer sympathisch herüberkommen.

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