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Veröffentlicht am 09.04.2020

Regionalkrimi

Die Toten vom Lärchensee
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Die Toten vom Lärchensee ist der zweite Fall des Inspektors Arno Bussi. Bussi wird vom Innenminister Quantinger der Auftrag erteilt, den fünf Jahre alten Mordfall am Lärchensee in Tirol aufzuklären. Damals ...

Die Toten vom Lärchensee ist der zweite Fall des Inspektors Arno Bussi. Bussi wird vom Innenminister Quantinger der Auftrag erteilt, den fünf Jahre alten Mordfall am Lärchensee in Tirol aufzuklären. Damals kam der Seewirt ums Leben und kaum ist Bussi in Stubenwald angekommen um die Ermittlungen erneut aufzunehmen, geschehen einige Vorkommnisse, die nicht immer im Zusammenhang mit dem Mord stehen.
Der Reginonalkrimi verzettelt sich mit Einzelheiten der Gegend, diversen Verwicklungen und Nebengeschichten, worunter kaum Spannung aufkommt. Ebenso fand ich den „Humor“ phasenweise daneben und sehr gewollt. Die Protagonisten sind zum Teil gut dargestellt.
Mir fehlte zum Schluss auch eine Erklärung warum Quantinger gerade diesen Fall ausgegraben hat; ob dies vielleicht im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben rund um den Lärchensee stand.
Statt dem Dessertschälchen auf dem Cover wäre ein Stück Käsesahnetorte passender gewesen.

Veröffentlicht am 03.04.2020

Auf ein Neues mit Nick Stein

Schuldfrei
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In seinem zweiten Fall wird Nick Stein, Kriminalpsychologe beim Wiener Bundeskriminalamt, mit den Ermittlungen bei einem grausamen sechsfachen Mord beauftragt. Die Ermordeten sind Rentner, die finanziell ...

In seinem zweiten Fall wird Nick Stein, Kriminalpsychologe beim Wiener Bundeskriminalamt, mit den Ermittlungen bei einem grausamen sechsfachen Mord beauftragt. Die Ermordeten sind Rentner, die finanziell gut gestellt waren und nun Tod an Kreuzen hängen. Nick Stein ist mit seinem Team auf der Suche nach Gemeinsamkeiten der Toten und findet Zusammenhänge, die in der Vergangenheit dieser liegen.
Der Schreibstil ist flüssig und phasenweise humorvoll. Die Personen werden detailliert beschrieben, für einen Wien-Krimi fehlt mir aber das Flair. Nick Stein wird, ebenso wie die Mitglieder Samantha, Peter und der neuhinzugekommene Arno, sympathisch und kompetent dargestellt. Die Ermittlungen sind logisch und spannend bis zum Ende, da immer wieder „Puzzleteile“ fehlen.

Meine Rezension bezieht sich auf die Neuauflage des Buches unter dem Titel „Stille Schuld“ bei digitalpublishers

Veröffentlicht am 27.03.2020

Detailreiche Trauerbewältigung

Das Leben neu backen
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Die Autorin zeigt in diesem Buch auf, wie sie mit der Trauer nach dem Tod der Mutter umgegangen ist, sich von ihrem Beruf als Anwältin zurückzog und stattdessen einen Kochkurs belegte um das Diplome de ...

Die Autorin zeigt in diesem Buch auf, wie sie mit der Trauer nach dem Tod der Mutter umgegangen ist, sich von ihrem Beruf als Anwältin zurückzog und stattdessen einen Kochkurs belegte um das Diplome de Patisserie zu erlangen. Sie beschreibt diesen Weg der Trauerbewältigung sehr detailreich und dies erzeugte für mich die Langeweile.
Der Schreibstil ist verständlich und flüssig; aber ein richtiges Lesevergnügen kommt bei mir nicht auf. Die Rezepte sind zwar nett, aber für mich war kein einziges dabei, das ich nachkochen würde.
Meine Erwartungen an das Buch wurden nicht erfüllt, da ich aufgrund des Klappentextes ein interessantes Buch erwartet hatte.

Veröffentlicht am 11.03.2020

Mödlingkrimi

Faltenfrei
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Der Kriminalpsychologe Nick Stein wird zu einem Mord an seinem früheren Wohnort Mödling gerufen. Die Tote erkennt er als ehemalige Mitschülerin und eigentlich müsste er den Fall abgeben, da zu den Verdächtigen ...

Der Kriminalpsychologe Nick Stein wird zu einem Mord an seinem früheren Wohnort Mödling gerufen. Die Tote erkennt er als ehemalige Mitschülerin und eigentlich müsste er den Fall abgeben, da zu den Verdächtigen seine ehemalige Clique gehört.
Der Schreibstil ist flüssig, die Personen und Schauplätze werden detailliert beschrieben. Die Protagonisten waren mir überwiegend unsympathisch, als Sympathieträger muss ich Nicks Sekretärin Samantha erwähnen. Nick Stein mag ein guter Ermittler sein, aber seine vielen Bettgeschichten machen ihn unglaubwürdig und ich finde diese „Bettszenen“ auch zu viel für einen Krimi. Die Spannung kam mir zu kurz, schon relativ schnell war mir klar, wer der Täter ist.

Meine Rezension bezieht sich auf die Neuauflage des Buches unter dem Titel „Narbenfrau“ bei digitalpublishers.