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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.06.2026

Geschmackssache, meins wars nicht zu 100%

West of Wicked. Folge deinem Verlangen
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Das Buch hat sich leicht und flüssig lesen lassen, auch der Fakt, dass es aus mehreren Perspektiven geschrieben ist hat zumindest mein Leseerlebnis nicht behindert. Ich bin nicht durcheinander gekommen ...

Das Buch hat sich leicht und flüssig lesen lassen, auch der Fakt, dass es aus mehreren Perspektiven geschrieben ist hat zumindest mein Leseerlebnis nicht behindert. Ich bin nicht durcheinander gekommen und fand es tatsächlich gut dass die Perspektive immer mal wieder gewechselt ist, weil das Abwechslung und auch Spannung erzeugt hat.
Nur ein paar Entscheidungen (besonders bezüglich der Spice Szene zum Ende hin) hab ich dann doch sehr in Frage gestellt. In meinem Augen war besonders die irgendwie nicht wirklich nötig und hat mich in gewisser Hinsicht an der Kompetenz der Protagonistin zweifeln lassen. Ich hab an sich nichts gegen Spice Szenen, versteht mich nicht falsch. Allerdings finde ich es jedes Mal schade, wenn die Spice Szene nur um des Spice Willen geschrieben wurde und nicht, weil sie etwas zur Geschichte beiträgt. In diesem Buch gibt es zwei davon, bei der ersten fand ich es okay, bei der zweiten hab ich mir um ehrlich zu sein (auch des Rahmens wegen, in dem die stattfindet) einfach nur what the fuck gedacht. Aber genug davon.

An der Stelle sollte ich sicher kurz anmerken, dass ich das Buch auf englisch gelesen habe und demnach nicht viel zur deutschen Übersetzung sagen kann, aber ich kann auf jeden Fall sagen, dass das Englisch in meinen Augen recht leicht zu verstehen war und die Geschichte generell nicht wirklich kompliziert war.

Auf recht wenigen Seiten für ein Fantasybuch ist hier einiges, aber nicht super krass viel passiert, sodass man gut mitkommt und nicht wirklich von den Informationen erschlagen wird, die auf einen einprasseln. Ein paar Twists am Ende haben mich zum Teil nicht allzu sehr überrascht, weil ich schon eher die Vermutung gehegt habe, andere haben einige Fragen aufgeworfen deren Antwort ich dann doch ganz gerne noch hätte. Ob ich mich letzendlich dazu entscheide den zweiten Teil zu lesen bleibt abzuwarten, wo meine Gesamtmeinung zu dem Buch jetzt nicht allzu überschwänglich ausfällt. Es ist ganz gut, aber was wirklich besonderes ist es in meinen Augen nicht unbedingt. Ich würde es fast als nettes Buch für zwischendurch betiteln, falls ihr etwas sucht, was nicht allzu anspruchsvoll, aber trozdem noch Fantasy ist, dann ist das hier vielleicht was für euch.


Fazit:

Für Fans von der Zauberer von Oz könnte das hier was sein, wenn ihr eine erwachsene Version der Geschichte lesen wollt, die vielleicht nicht ganz orginalgetreu ist. Für mich war es nicht wirklich was. Zwar war die Geschichte an sich gut, aber es gab ein paar Sachen, die mich beim lesen gestört haben. Ob ich zu Band 2 greifen werde, steht wohl in den Sternen.

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Veröffentlicht am 21.06.2026

Noch besser als Band 1!

The Sea Spinner (Wind Weaver 2)
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Band eins hat ja schon heftig geendet, aber sind wir ehrlich, das ist nichts im Vergleich zum zweiten Band. Aber fangen wir von vorne an.

Auch von Band zwei ist das Cover wieder wunderschön, aber als ...

Band eins hat ja schon heftig geendet, aber sind wir ehrlich, das ist nichts im Vergleich zum zweiten Band. Aber fangen wir von vorne an.

Auch von Band zwei ist das Cover wieder wunderschön, aber als Liebhaberin der Farben, die darauf verewigt sind, muss ich das wohl auch sagen. Passt auf jeden Fall hervorragend zum Titel, aber auch zum Inhalt des Buches. Ich hab den ersten Teil hiervor nocheinmal gelesen, weil, na ja, ist einfach eine Weile her. Und was soll ich sagen? Um ehrlich zu sein hat es mich zwar immer noch sehr abgeholt, zumindest wenn man die Liebesgeschichte außen vorlässt. Demnach hatte ich irgendwie die Hoffnung dass wir einen Shift am Love-Interest-Horizont sehen und (achtung Spoiler, vermutlich für die restliche Rezension ebenfalls) Gott sei Dank wurde diese Hoffnung erfüllt. Und wie. Die Liebesgeschichte in Teil zwei hab ich diesmal tatsächlich richtig gefühlt und ich lieb alles daran. Auch das Setting an welches uns Band zwei entführt, denn den Wasserhof, weit entfernt von dem hitzköpfigen Pendefyre, hat wirklich wunder bewirkt. Nicht nur was Rhya betrifft sondern auch die Atmophäre im Buch betreffend. Es hat super viel Spaß gemacht hier durch die Seiten zu fliegen und ihr dabei zuzuschauen wie sie langsam aber sicher sich selbst und ihre Kraft endlich findet oder beginnt es zu tun. Aber auch sie und Soren zusammen zu erleben und sei es nur beim Training ihrer Fähigkeiten, bei dem nichts zwischen den beiden passiert, außer dass es super erfrischend ist, wie sie miteinander umgehen.

Tja, und dann kam das Ende. Dazu will ich nicht allzu viel sagen, aber lasst euch gesagt sein, mich für meinen Teil hat es definitiv auseinandergenommen und gebrochen. Wie kann man denn bitte so ein Ende schreiben? Und wie soll ich jetzt noch bis zum Erscheinen von Band drei warten?

Fazit:

Band zwei hat mich noch mehr mitgerissen, als es Band eins der Reihe zuvor geschafft hat. Von Vorne bis hinten hat mich das Buch mit Spannung durch die Seiten geführt, völlig egal, wie die Spannung ausgesehen hat. Ich wollte das Buch nicht aus der Hand legen und hab mitgefiebert, kann nur empfehlen nach The Wind Weaver hier weiterzulesen, es lohnt sich, besonders wenn ihr mit der Liebesgeschichte in Band 1 nicht allzu zufrieden wart.

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Veröffentlicht am 01.06.2026

Spannend und magisch

Seamere College 1. Strange Familiars
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Ich liebe das Cover des Buches und finde es super, dass es von der englischen Ausgabe übernommen wurde.
Der Schreibstil der Autorin hat mich ziemlich schnell in seinen Bann gezogen. Und auch das Thema ...

Ich liebe das Cover des Buches und finde es super, dass es von der englischen Ausgabe übernommen wurde.
Der Schreibstil der Autorin hat mich ziemlich schnell in seinen Bann gezogen. Und auch das Thema rund um die Tiermedizin hat mich wirklich interessiert, und auch, obwohl ich damit echt nichts am Hut habe, wurde es so geschrieben, dass man es echt gut verstanden hat.
Das Magiesystem war in meinen Augen besonders und super interessant zu verfolgen. Auch in Zusammenhang mit dem Weltenaufbau, beziehungsweise wie das Magiesystem mit der realen Welt verwoben wurde.
Auch die Charaktere hab ich schnell ins Herz geschlossen, selbst den grummeligen Percy, den man einfach lieb haben muss. Und auch wie sich das zwischen Gwen und Harrisford entwickelt hat, hat mir richtig gut gefallen. An der Stelle muss ich aber auch kurz anmerken: Auf dem Klappentext des Buches steht unter anderem dass es sich bei Strange Familiars um eine spicy Romance handelt. Und na ja, das ist nicht wirklich der Fall. Ich würde das eher als eine Slow Burn Romance bezeichnen, zumal die einzigen zwei spicy Szenen echt knapp vor Ende statt gefunden haben und nicht mal lang gingen. Das kann also schnell in die Irre führen, falls ihr das also gelesen habt und deswegen das Buch nicht in die Hand nehmen wolltet, es lohnt sich wirklich und spicy ist es auch nicht wirklich.
Mir hat der Handlungsstrang rund um das Schicksal der magischen Welt und was die beiden versuchen die Wahrheit herauszufinden, super gut gefallen und besonders zum Ende hin haben mir die Plot Twists nach und nach wirklich die Schuhe ausgezogen. Und auch das Ende an sich finde ich wirklich gut gemacht.

Fazit: Ich bin also super gespannt auf Band zwei, wann auch immer der rauskommen mag, ich werd ihn auf jeden Fall lesen!

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Veröffentlicht am 19.05.2026

Der Titel ist Programm

Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens
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Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens liest sich ein wenig wie diese, nur zur Hälfte kitschigen Teenie-Liebesfilme. Die, bei denen man sich wünscht so eine Teenieliebe auch erlebt zu haben, die, ...

Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens liest sich ein wenig wie diese, nur zur Hälfte kitschigen Teenie-Liebesfilme. Die, bei denen man sich wünscht so eine Teenieliebe auch erlebt zu haben, die, die einen mit diesem bestimmten Gefühl zurücklassen wenn der Abspann beginnt. Dieses Gefühl, ein bisschen Leer und erfüllt gleichermaßen zu sein, mit etwas fernweh nach einem anderen Leben und dem bittersüßen Gedanken, dass es für sich als Zuschauer vielleicht zuende ist, dass es für die Charaktere aber nur der Anfang war.
Zumindest würde ich es so beschreiben. Dabei fand ich Mina und Caplans Geschichte nicht einmal kitschig. Dieses Buch hat sich gelesen wie der letzte Sommer bevor die Schule endgültig vorbei ist, und das passt ja auch, denn ich denke genau dieses Gefühl sollte es mit alle den anderen Emotionen sicher einfangen.
Ich finde den Schreibstil der Autorin besonderes, auch, wenn ich nicht so recht zu beschreiben weiß, woran das eigentlich liegt. Aber ich mags irgendwie.
Es war mir ein leichtes durch die Seiten zu fliegen, obwohl ich es nicht einmal darauf angelegt habe. Gleichzeitig bin ich ein bisschen traurig, dass es zuende ist, vermutlich könnte ich noch eine kleine Ewigkeit bei den beiden verbringen ohne, dass mir langweilig werden würde.

Fazit:
Ich finde es ein wirklich süßes Debüt, welches sich beim lesen anfühlt, als würde einen der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens noch einmal in eine warme, vielleicht ein wenig klebrige Umarmung ziehen.

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Veröffentlicht am 17.05.2026

Düster und spannend

Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain
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Auch, wenn ich finde, dass das englische Cover des Buches einen Ticken besser zum Inhalt passt, ist auch das der deutschen Ausgabe wirklich schön.
Ich war schon eine ganze Weile neugierig auf diese Reihe ...

Auch, wenn ich finde, dass das englische Cover des Buches einen Ticken besser zum Inhalt passt, ist auch das der deutschen Ausgabe wirklich schön.
Ich war schon eine ganze Weile neugierig auf diese Reihe und hab den ersten Teil jetzt endlich (auf englisch) gelesen. So recht weiß ich nicht, was ich eigentlich erwartet habe, aber es war auf jeden Fall anders, als ich vorher noch gedacht habe. Das Buch ist düster und hell gleichzeitig. Hell in allen Momenten, die auf Bällen stattfinden, beinahe düster in dem, was hinter den Kullissen passiert.
Man lernt die Mädchen kennen, die neben Ivy auch um Brams Hand wetteifern und feuert sie auf ganz unterschiedliche Art und Weise an. Das hat mir wirklich gefallen. Ich hatte beim Lesen nicht wirklich das Gefühl, dass sie ernsthaft in Konkruenz stehen, man hat mit allen mitgefiebert, nur eben anders, das hatte etwas.
Das alte England gemischt mit Magie und den Fae war spannend zu lesen, mal was anderes. Ich hatte ohne Zweifel Spaß beim lesen, hat mitgefiebert und bin bei so einigen Quotes förmlich dahingeschmolzen. Ich weiß nicht wie es im Deutschen ist, aber die Art und Weise wie die Autorin Dinge formuliert ist wirklich besonders. Ich mochte die Art und Weise wie sie Dinge erzählt wirklich gern.
Auch, wie ein Twist nach dem anderen kam. Manche kleiner, manche größer. Und einige davon haben mich wirklich erwischt. Ich muss mir den zweiten Band auf jeden Fall bald holen, besonders nach dem Ende.
Fazit:
Ein wirklich spannender Reihenauftakt, der die perfekte Balance zwischen düsterer Fantasy und Regency-Liebesgeschichte findet.

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