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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.04.2026

Lustig

Widdersehen
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Die Schafherde kehrt von der Europareise zurück nach Glennkill. Doch auf der Weide erwarten sie einige eher unangenehme Überraschungen. Zum einen gibt es kaum Gras und die Weide kommt ihnen auch viel kleiner ...

Die Schafherde kehrt von der Europareise zurück nach Glennkill. Doch auf der Weide erwarten sie einige eher unangenehme Überraschungen. Zum einen gibt es kaum Gras und die Weide kommt ihnen auch viel kleiner vor. Zum anderen sind dort drei Fremdschafe und behaupten, dass es ihr Revier wäre. Und ganz am Ende verschwindet auch noch ihre Schäferin Rebecca. Die Herde begibt sich auf die Suche nach Rebecca und gerät in ein Abenteuer nach dem anderen.

Das Buch ist die Fortsetzung der beiden Vorgängerbände. Es ist mein erstes Buch der Reihe. Trotzdem hatte ich kaum Schwierigkeiten, die Geschichte zu verfolgen, auch wenn mir natürlich einige Sachen aus den Vorgängerbänden fehlen. Die Schafe sind sehr witzig beschrieben und die Abläufe aus ihrer Sicht erzählt. Das bringt sehr viel Humor, manchmal sogar relativ schwarzen Humor, aber auch viel Wortwitz. Was für einen Krimi ein bisschen arg zu kurz kommt ist die Spannung. Aber ich glaube, das kann man dem Buch verzeihen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Hallig Teil 2

Die Halligfischerin
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Brar kommt mit seiner Freundin auf die Hallig, um dort ein Jahr als Vogelwart zu arbeiten. Doch seine Freundin kommt mit dem Leben dort nicht zurecht und trennt sich von ihm. Ab und zu kommt Lena vorbei, ...

Brar kommt mit seiner Freundin auf die Hallig, um dort ein Jahr als Vogelwart zu arbeiten. Doch seine Freundin kommt mit dem Leben dort nicht zurecht und trennt sich von ihm. Ab und zu kommt Lena vorbei, die für die gleiche Organisation arbeitet. Die beiden kennen sich von früher und Lena ist schwer in Brar verliebt. Doch aufgrund von Missverständnissen finden sie sich nicht. Er erhält Unterstützung von seiner Nachbarin Ines. Sie erzählt ihm viel aus ihrem Leben.

Das Buch ist eine Fortsetzung des ersten Teils. Allerdings ist hier zumindest der Titel irreführend, denn Ines, um die es die meiste Zeit geht, hat so gut wie nicht als Halligfischerin gearbeitet. Stattdessen war sie lange in einem Hotel tätig. Ihr Leben hat viele tragische Seiten und bringt einige Überraschung auch für Brar. Allerdings war schon kurz nach Beginn der Geschichte absehbar, wie die beiden zusammenhängen. Das hat die Spannung etwas vorweggenommen, auch wenn die Geschichte selbst dann noch einiges Neues brachte. Insgesamt war das Buch gut lesbar.

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Veröffentlicht am 10.04.2026

War nicht meins

REM
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Alysee wächst bei einer Pflegefamilie auf. Sie hat oft Albträume und bleibt deswegen solange wie möglich munter. Denn sie hat noch den Spruch ihres Vaters im Kopf „Du darfst nicht einschlafen“. Sie steht ...

Alysee wächst bei einer Pflegefamilie auf. Sie hat oft Albträume und bleibt deswegen solange wie möglich munter. Denn sie hat noch den Spruch ihres Vaters im Kopf „Du darfst nicht einschlafen“. Sie steht kurz vor der Uni-Prüfung, als sie eine Anwältin kontaktiert und ihr mitteilt, dass sie ein Hotel geerbt hat. Zusammen mit ihrem Pflegebruder Nico fährt sie dahin und damit beginnt ein gefährlicher Albtraum.

Ich mag Fitzek, ich mag seine Bücher und vor allem die psychologischen Spielchen darin. Doch bei diesem Buch habe ich mich sehr schwer getan. Schon nach wenigen Seiten wollte ich abbrechen – die rote Hand, die durch das Auge will, ist so gar nicht meins. Realer, erklärbarer Horror ist für mich okay. Aber solche (sorry – für mich) Spinnereien, damit kann ich nichts anfangen. Ich habe weitergelesen und die Passagen, die ohne solche Fantasiebeschreibungen waren, fand ich wieder sehr gut beschrieben und gut lesbar. Den Rest habe ich irgendwann quergelesen. Die Ankündigung, dass die Zusammenarbeit fortgesetzt wird, ist für mich eher abschreckend. Diese Bücher werde ich nicht mehr lesen. Ich möchte niemanden vom Lesen abhalten, kann aber definitiv keine Empfehlung aussprechen. Für die gut lesbaren Teile vergebe ich 3 Punkte.

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Leider langweilig

Mord im Christmas Express
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Roz ist aus dem Polizeidienst ausgeschieden und auf dem Weg nach Fort Williams. Dort erwartet ihre Tochter ihr erstes Kind. Es ist der Tag vor Weihnachten und durch einen Schneesturm fährt so gut wie kein ...

Roz ist aus dem Polizeidienst ausgeschieden und auf dem Weg nach Fort Williams. Dort erwartet ihre Tochter ihr erstes Kind. Es ist der Tag vor Weihnachten und durch einen Schneesturm fährt so gut wie kein Zug mehr. Doch Roz hat Glück und bekommt den einzigen Zug, der in Richtung Schottland unterwegs ist. Leider entgleist der Zug auf der Strecke im Nirgendwo und dann gibt es auch noch einen Mord....

Zuallererst muss ich das wirklich wunderbar passende Cover zu dem Buch loben. Danach gibt es für mich leider nicht mehr viel positive Sachen. Das Buch wird mit Agatha Christie verglichen und als moderne Version ausgegeben. Doch leider ist jedes Buch der bekannten Autorin um Längen besser als dieser Mord im Christmas Express. Denn das Buch ist wirklich sehr langweilig. Es hat 330 Seiten und dafür habe ich vier komplette Abende gebraucht, um mich wirklich durchzuquälen. Zwei Drittel lang passiert so gut wie gar nichts und alles und jedes wird ausführlich beschrieben (und nervt teilweise wirklich). Spannung ist nicht vorhanden. Die moderne Version enthält auch alle politisch korrekten Themen. Der Mordgrund ist zwar verständlich und auch wichtig, was das Thema angeht, trotzdem erwarte ich von einem Krimi in erster Linie auch Unterhaltung und viel Spannung. Die fehlt hier zum großen Teil. Deswegen kann ich das Buch nicht empfehlen.

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Etwas flach

Lindy Girls
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Berlin 1928. Aus Amerika schwappt eine neue Musik herüber. Der Swing erobert die Menschen und verbreitet Freude. Die Choreografin Wally ist begeistert und gründet eine Tanzgruppe. Ihre Mädchen sind keine ...

Berlin 1928. Aus Amerika schwappt eine neue Musik herüber. Der Swing erobert die Menschen und verbreitet Freude. Die Choreografin Wally ist begeistert und gründet eine Tanzgruppe. Ihre Mädchen sind keine ausgebildeten Tänzerinnen, sondern kommen aus verschiedenen Berufen bzw. von der Straße. Doch es ist schwer, ein Engagement zu bekommen, denn in den Varietés, Tanzpalästen und Hotels haben immer noch Männer das Sagen. Es wird nicht leicht. Doch sie geben nicht auf und trainieren bis zum Umfallen.


Das Buch lässt mich zwiegespalten zurück. Auf der einen Seite ist sehr gut eingefangen das Lebensgefühl der damaligen Zeit und das Aufkommen der neuen Tänze wie Swing oder Charleston oder Lindy Hop. Auch die Probleme der verschiedenen Menschen sind aufgeführt, seien es Drogen, Arbeitslosigkeit, Erstarken der Nazis und damit Unterdrückung der Juden, Homosexualität oder auch lesbische Liebe. Genau das aber ist das Problem. Es werden so ziemlich alle Sachen angesprochen und irgendwie in die Tanzmädchen hineininterpretiert. Dadurch wirken die Figuren aber sehr flach und man bekommt irgendwie keinen richtigen emotionalen Zugang dazu. Es ist einfach zu viel gewollt und das wird dann sehr kurz abgehandelt oder angerissen. So kommt das Buch leider über Mittelmaß nicht hinaus. Meine Empfehlung wäre, entweder man hätte an den Problemen etwas gekürzt und die restlichen vertieft oder dem Buch einige Seiten mehr gegönnt. Inhaltlich wäre es möglich gewesen.

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