Cover-Bild Widdersehen
(4)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
19,99
inkl. MwSt
  • Verlag: DuMont Buchverlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Ersterscheinung: 14.04.2026
  • ISBN: 9783755812081
Leonie Swann

Widdersehen

Ein Schafskrimi | Mit den Schafen aus ›Glennkill‹
Als ihre Schäferin Rebecca urplötzlich die Europareise abbricht und die Herde rund um Miss Maple zurück in irische Gefilde führt, sind die Schafe zunächst optimistisch wie Frühlingslämmer. Denn wo könnte es schöner sein als auf der Heimatweide? Auch der jüngste Zuwachs ist gespannt – Madouc, offiziell Ziege, inoffiziell »Schaf auf Probe«, hofft auf viele neue Einblicke in die geheimnisvolle Welt der Schafe. Kaum dort angekommen, ist das Bedauern jedoch groß: Die geliebte Weide ist gar nicht mehr so schön, wie sie es in der Erinnerung war, und obendrein haben drei fremde Schafe mit seltsamen Namen alle Lieblingskräuter weggeknabbert. Als wäre das nicht schon genug, ist Rebecca plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Zurückgeblieben ist nur ein einzelner Finger (kein guter Anfang) und ein geheimnisvoller Brief, aus dem sich die Schafe mangels Vorlesemenschen keinen Reim machen können. Die Herde befürchtet das Schlimmste. Es ist völlig klar: Sie müssen ihre verschollene Hirtin retten. Unversehens finden sie sich in einem Familiendrama wieder, und einmal mehr zeigt sich: Alles ist zu meistern – man braucht nur genügend Wollensstärke! Warmherzig, klug und voller Witz führt Leonie Swann in ›Widdersehen‹ zurück ins vertraute Glennkill, wo nichts so ist, wie es zunächst erscheint.

Weitere Formate

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.04.2026

Gegen Hoffnung ist kein Kraut gewachsen

0

Widdersehen ist der dritte Schafskrimi rund um die Herde aus ›Glennkill‹ von Leonie Swann.
Die liebenswerte Schafherde macht sich gemeinsam mit ihrer Schäferin Rebecca auf den Rückweg von Frankreich zu ...

Widdersehen ist der dritte Schafskrimi rund um die Herde aus ›Glennkill‹ von Leonie Swann.
Die liebenswerte Schafherde macht sich gemeinsam mit ihrer Schäferin Rebecca auf den Rückweg von Frankreich zu ihrer heimischen Weide. Doch die Wiederkehr verläuft ernüchternd. Die Weide ist längst nicht mehr so üppig wie in ihrer Erinnerung. Zudem grasen dort bereits drei fremde Schafe, ausgerechnet unter der Obhut des Metzgers. Als Rebecca dann auch noch spurlos verschwindet, ist das Chaos perfekt.
Gemeinsam mit den Neuankömmlingen begibt sich die Herde auf die Suche nach ihrer Schäferin. Dabei stoßen sie auf einen geheimnisvollen Schäfer, der nur Theseus aus der Erzählung sein kann und dem ein Finger fehlt. Ob das mit dem Finger zusammenhängt, den Rebecca zuvor in einem Paket erhalten hat?
Den Schafen stehen turbulente Zeiten bevor, in denen Plüschschafe, dubiose Gestalten, die altbekannte Beth und auch der Metzger eine entscheidende Rolle spielen.
Leonie Swann gelingt es erneut, ihre Schafsfiguren mit viel Witz und Charme zum Leben zu erwecken. Jedes Tier bringt dabei ganz eigene Fähigkeiten ein, sei es das Gedächtnisschaf Moppel the Whale, das kluge Schaf Miss Maple oder Madouc, die Ziege in Ausbildung zum Schaf. Gemeinsam prägen sie nicht nur die Dynamik der Herde, sondern auch den Verlauf der Geschichte.
Besonders unterhaltsam ist die originelle Gedankenwelt der Schafe, in die man als Leser eintauchen darf, oft herrlich naiv und dabei äußerst komisch.
Auch die menschlichen Figuren überzeugen, allen voran Rebecca, ihr Bruder James alias Theseus sowie der Metzger, die für zusätzliche Spannung und interessante Wendungen sorgen.
Ein tierisch gutes Lesevergnügen voller Wortwitz, Situationskomik und Spannung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.04.2026

Rückkehr nach Glennkill

0

Die Schafe sind zurück in Irland auf ihrer Weide. Doch dort ist nichts mehr, wie es einmal war. Das Gras ist nicht so hoch wie erinnert, der Dolmen steht noch, doch erinnert sich nicht, und die wundervollen ...

Die Schafe sind zurück in Irland auf ihrer Weide. Doch dort ist nichts mehr, wie es einmal war. Das Gras ist nicht so hoch wie erinnert, der Dolmen steht noch, doch erinnert sich nicht, und die wundervollen Kräuter sind samt und sonders von drei Fremdschafen weggefressen worden! Und als würde das nicht reichen, verschwindet Schäferin Rebecca und hinterlässt einen blutigen Finger, der offenbar nicht von ihr stammt.

Für die Schafe um Miss Maple ist klar: Hier ist ihr Spürsinn und ihre Kenntnis gefragt. Also macht sich die gesamte Herde auf, ihre vermisste Schäferin zu finden ...

Für mich ist es noch nicht ganz so lange her, dass ich "Glennkill" und "Garou" gelesen habe, sechs oder sieben Jahre. Ich habe mich über beide sehr amüsiert aber auch ein wenig geärgert. Die Auflösung des ersten Bandes gefiel mir gar nicht, und die Sache mit Rebecca in Teil 2 fand ich ehrlich nur so na ja und nicht wirklich als Höhepunkt - den eigentlich die Schafe haben sollten und nicht die Schäferin. Soviel verrate ich über dieses Buch: Hier hat für mich alles gestimmt.

Swann geht mit der gewohnten leichten Naivität der Schafe an das ganze heran, dennoch fädelt sie zwischendurch auch Szenen aus der Sicht von Menschen ein, und hier wirkt es weder störend noch übermäßig nach Author's Voice. Es liest sich natürlich, vor allem auch, damit der Leser das ganze Bild erhält, und nicht nur das aus der Sicht der Schafe. Würden die wissen, was tatsächlich hinter der ganzen Sache steht, ich wage schwer zu bezweifeln, dass sie solange mitgezogen wären.

Schön war auch, die alten Bekannten wiederzusehen, Mopple, Miss Maple und die anderen. Sie sind schon ein herrlich schräger Haufen ... äh Herde. Und natürlich, was mich persönlich sehr gefreut hat, ist Mardouc noch mit dabei. Als "Schaf auf Probe" darf die kleine Ziege sich mit am Rätselraten beteiligen, mit einigen sehr interessanten Beiträgen übrigens. An Mardouc ist wahrlich ein Einbrecher verloren gegangen. Und die Sache mit dem "Schaf auf Probe" war einfach göttlich.

Wie gesagt, ich will nicht zuviel verraten, doch dieses Mal liegt Miss Maple tatsächlich richtig. Und sie bekommt zudem Konkurrenz. Falls Swann weiterschreibt bin ich gespannt, was aus dem kleinen "runden" Lamm wird, denn bis jetzt ist es ein Einstein unter den Schafen und liegt eigentlich immer richtig. Miss Maple sollte wirklich aufpassen, sonst ist sie bald ihren Rang als das "klügste Schaf" der Herde (oder ganz Irlands) los.

Was mich absolut begeisterte war die wiederaufgenommene Storyhandlung um Mopple und dem Metzger. Wir erinnern uns, letzterer jagte Mopple ja in "Glennkill" bis dieser ihn von den Klippen stieß. Jas, er sitzt noch immer im Rollstuhl, und es sind seine Schafe, die die Weide annektiert haben zu Beginn.

Überhaupt ist dieser Band wie eine Rückkehr zu Glennkill. Die Handlung ist humorig und ernst gleichermaßen, die Suche nach Rebecca war bei mir mit nicht wenigen Lachtränen verbunden. Was das verblüffendste war, war vermutlich die Suche der Schafe nach einem Aushilfshirten und auf wen ihre Wahl dann fiel. Swann kehrt wirklich zurück in die Stärken, die "Glennkill" damals so groß gemacht haben, wollen wir hoffen, dass dieser Roman nicht untergeht in dieser so schnelllebigen Zeit auch für den Buchmarkt. Mich wundert eher, warum Dumont "Widdersehen" nicht schon zur Buchmesse herausgebracht hat.

Alles in allem ein herrliches Desaster ganz nach Schafsnatur. Mit viel Humor und einer Einfachheit der Worte, die den Leser schnell in den Bann zieht. Ein wirklich gelungener dritter Teil der Reihe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.04.2026

Und wer liest nun vor?

0

Es geht zurück zu Georg, und das schneller als gedacht. Die Schafe träumten schon von ihrer Heimatheide und waren insgeheim dem Reisen bereits etwas überdrüssig, als Rebecca die Nachricht bekam, die sie ...

Es geht zurück zu Georg, und das schneller als gedacht. Die Schafe träumten schon von ihrer Heimatheide und waren insgeheim dem Reisen bereits etwas überdrüssig, als Rebecca die Nachricht bekam, die sie alle zurück nach Glennkill bringen sollte. Doch dort angekommen gestaltet sich das Ganze überhaupt nicht wie erwartet. Georg war natürlich nicht da, dafür aber fremde Schafe, die sogar die Georges Place abgeweidet hatten und ein beißender Zaun hindert die Herde in ihrem Freiheitsdrang. Doch als dann auch noch Rebecca verschwindet, der Metzger ist zurück ist und Finger fliegen, ist rasch klar: die Schafe müssen über alle Berge, vielleicht sogar bis ins Paradies um ihre Schäferin wiederzufinden.
Haltet euch fest, es wird spannend, skurril und urkomisch. Ja, alles zusammen. Einen Krimi aus Schafsicht erzählt zu bekommen und zu sehen, wie Schafe unser menschliches Leben deuten, ist schon sehr speziell. Ich kannte diesen Humor aber bereits aus ‚Glennkill‘, hatte dann jedoch Leonie Swanns Bücher aus den Augen verloren, so dass ich dieses dritte Band ohne die Kenntnis des dazwischen liegenden las. Doch das machte keinerlei Probleme. Ich war schnell wieder drin und konnte nicht anders als mich vom Charme der Schafe, Fastschafe und Neuschafe einwickeln zu lassen. Das Abenteuer ist immens kreativ und großartig und das Verbrechen gewaltiger als gedacht. Doch es gibt auch sehr schöne, nachdenkliche Momente, die besonders ein Schaf betreffen, und einen faszinierenden, unbekannten Mann, der unverhofft zu Schäferfreuden kommt.
Mir hat dieses Buch immens gut gefallen und ich bin wieder neu fasziniert von dieser Serie. Das fehlende Band hab ich bereits bestellt und Kino (Glennkill wurde ja nun sogar verfilmt) steht nun auch ganz oben auf meiner to do Liste. Und das alles verdanke ich ‚Widdersehen‘.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.04.2026

Lustig

0

Die Schafherde kehrt von der Europareise zurück nach Glennkill. Doch auf der Weide erwarten sie einige eher unangenehme Überraschungen. Zum einen gibt es kaum Gras und die Weide kommt ihnen auch viel kleiner ...

Die Schafherde kehrt von der Europareise zurück nach Glennkill. Doch auf der Weide erwarten sie einige eher unangenehme Überraschungen. Zum einen gibt es kaum Gras und die Weide kommt ihnen auch viel kleiner vor. Zum anderen sind dort drei Fremdschafe und behaupten, dass es ihr Revier wäre. Und ganz am Ende verschwindet auch noch ihre Schäferin Rebecca. Die Herde begibt sich auf die Suche nach Rebecca und gerät in ein Abenteuer nach dem anderen.

Das Buch ist die Fortsetzung der beiden Vorgängerbände. Es ist mein erstes Buch der Reihe. Trotzdem hatte ich kaum Schwierigkeiten, die Geschichte zu verfolgen, auch wenn mir natürlich einige Sachen aus den Vorgängerbänden fehlen. Die Schafe sind sehr witzig beschrieben und die Abläufe aus ihrer Sicht erzählt. Das bringt sehr viel Humor, manchmal sogar relativ schwarzen Humor, aber auch viel Wortwitz. Was für einen Krimi ein bisschen arg zu kurz kommt ist die Spannung. Aber ich glaube, das kann man dem Buch verzeihen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere