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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.04.2026

Feel-Good-Roman mit nachdenklichen Tönen

Andere nennen es Urlaub
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Der Roman ist ein klassischer Feel-Good-Roman – allerdings einer, der mehr Tiefgang bietet, als man zunächst erwarten würde. Wer hier eine durchgehend leichte, humorvolle Urlaubslektüre sucht, wird vielleicht ...

Der Roman ist ein klassischer Feel-Good-Roman – allerdings einer, der mehr Tiefgang bietet, als man zunächst erwarten würde. Wer hier eine durchgehend leichte, humorvolle Urlaubslektüre sucht, wird vielleicht überrascht sein: Zwar gibt es immer wieder Szenen mit unterhaltsamem und auch humorvollem Charakter, insgesamt schlägt die Geschichte jedoch eher leisere, melancholische Töne an.
Im Mittelpunkt stehen Themen wie die sich wandelnde Eltern-Kind-Beziehung, Verlustängste, Unsicherheiten und schwierige Lebensphasen. Auch Gefühle wie Trauer und Einsamkeit werden sensibel aufgegriffen und authentisch dargestellt.

Der Schreibstil ist einfühlsam und angenehm zu lesen, sodass man gut in die Geschichte eintauchen kann. Auch wenn manche Entwicklungen vorhersehbar erscheinen, tut das dem Leseerlebnis keinen großen Abbruch – vielmehr steht die emotionale Reise der Figuren im Vordergrund.
Insgesamt ist „Andere nennen es Urlaub“ ein ruhiger, berührender Roman, der das Genre des Feel-Good-Buchs um nachdenkliche und ernstere Nuancen ergänzt. Ein schönes Buch für alle, die Geschichten mit Herz und einem Hauch Melancholie schätzen.

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Veröffentlicht am 05.04.2026

Drei Frauen, ein Serienmörder – und der Mut, die Regeln zu brechen (Spoilerfrei)

Ein guter Blick fürs Böse
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Dieses Buch entführt in die 1960er-Jahre – eine Zeit, in der Frauen gesellschaftlich stark eingeschränkt waren und meist auf Rollen wie Sekretärin, Hausfrau oder „schmückendes Beiwerk“ reduziert wurden. ...

Dieses Buch entführt in die 1960er-Jahre – eine Zeit, in der Frauen gesellschaftlich stark eingeschränkt waren und meist auf Rollen wie Sekretärin, Hausfrau oder „schmückendes Beiwerk“ reduziert wurden. Mit feinem Gespür zeichnet die Autorin die Atmosphäre dieser Epoche nach und macht die strukturelle Ungleichheit ebenso greifbar wie die alltäglichen Demütigungen, mit denen Frauen konfrontiert waren.
Im Zentrum der Geschichte stehen drei außergewöhnliche Frauen, die sich nicht länger mit den ihnen zugedachten Rollen zufriedengeben. Statt sich unterdrücken zu lassen, nehmen sie ihr Schicksal selbst in die Hand – und begeben sich auf die Spur eines Serienmörders. Was zunächst wie ein klassischer Kriminalplot erscheint, entwickelt sich schnell zu einer vielschichtigen Erzählung über Mut und Zusammenhalt.
Besonders auffällig ist die Unterschiedlichkeit der drei Frauen, die jeweils ihre eigenen Hintergründe und traumatischen Erfahrungen mitbringen. Allerdings bleibt ihre charakterliche Tiefe stellenweise etwas hinter den Erwartungen zurück, sodass es schwerfällt, eine wirklich enge Verbindung zu ihnen aufzubauen. Trotz ihrer interessanten Ansätze und individuellen Geschichten gelingt es dem Roman nicht ganz, die Figuren so greifbar zu machen, dass man sich ihnen emotional vollständig annähern kann.
Da das Buch als Krimi angekündigt wird, hätte ich mir persönlich etwas mehr Spannung gewünscht. Zwar ist es durchaus interessant zu verfolgen, wie die Frauen den Fall lösen – ganz ohne moderne Hilfsmittel wie Smartphone oder Internet –, doch rückt der eigentliche Kriminalfall stellenweise in den Hintergrund. Stattdessen liegt der Fokus stärker auf der Entwicklung der Frauen und den gesellschaftlichen Umständen dieser Zeit.
Nichtsdestotrotz lässt sich das Buch wunderbar lesen. Es überzeugt mit einem außergewöhnlich dichten und atmosphärischen Worldbuilding, wie man es heute nur noch selten findet. Insgesamt bleibt es eine klare Leseempfehlung, besonders für alle, die neben einer Geschichte auch ein eindrucksvolles Zeitporträt schätzen.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Ein Roman, der Herz und Gedanken bewegt

Zeit für meine Träume
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„Zeit für meine Träume“ ist ein berührender Ratgeber in Romanform, der sich angenehm leicht lesen lässt und dabei dennoch emotional tief geht. Die Autorin schafft es einmal mehr, eine Geschichte zu erzählen, ...

„Zeit für meine Träume“ ist ein berührender Ratgeber in Romanform, der sich angenehm leicht lesen lässt und dabei dennoch emotional tief geht. Die Autorin schafft es einmal mehr, eine Geschichte zu erzählen, die nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt und Impulse für das eigene Leben gibt.
Besonders hervorzuheben sind die empathisch gezeichneten Charaktere, die einem schnell ans Herz wachsen. Ihre Gedanken, Zweifel und Entwicklungen wirken authentisch und machen es leicht, sich in sie hineinzuversetzen.
Eine kleine Schwachstelle sehe ich jedoch in einer Handlungssituation, in der ein anvertrautes Geheimnis weitergegeben wird – auch wenn dies aus guter Absicht geschieht. Dieser Moment fühlte sich für mich nicht ganz stimmig an, und ich hätte mir hier eine andere, sensiblere Lösung gewünscht.
Trotz dieses Kritikpunkts überwiegen die positiven Eindrücke deutlich: Das Buch ist inspirierend, emotional und zugleich unkompliziert zu lesen.
Fazit: Eine klare und uneingeschränkte Leseempfehlung für alle, die Geschichten mit Tiefgang und Herz schätzen.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Spannendes Experiment mit offenen Ende

Happy Head
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Das Cover in Kombination mit dem Buchschnitt ist sehr gelungen und passt hervorragend zur Geschichte. Es vermittelt schon optisch die Botschaft, dass hinter einer lächelnden Maske etwas Böses steckt.
Ein ...

Das Cover in Kombination mit dem Buchschnitt ist sehr gelungen und passt hervorragend zur Geschichte. Es vermittelt schon optisch die Botschaft, dass hinter einer lächelnden Maske etwas Böses steckt.
Ein Experiment, das ein ernstes Thema aufgreift – den Umgang mit Druck und das Streben nach Perfektion. Gerade dieser Aspekt macht die Geschichte teilweise ziemlich bedrückend, aber auch sehr spannend.
Besonders gefallen hat mir, dass die Handlung immer wieder mit überraschenden Wendungen aufwartet. Jedes Mal, wenn ich dachte, ich hätte verstanden, worauf alles hinausläuft, kam noch einmal eine neue Enthüllung, die die Situation in einem völlig anderen Licht erscheinen ließ.
Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, sodass ich schnell durch das Buch gekommen bin. Der Protagonist wirkt stellenweise etwas seltsam, was ihn jedoch auch interessant macht und gut zur Atmosphäre der Geschichte passt.
Was mir allerdings nicht gefallen hat: Das Buch ist der erste Teil einer Dilogie. Das war für mich vorher nirgends ersichtlich. Ich bin von einem Stand-alone ausgegangen und war deshalb etwas enttäuscht, als die Geschichte mit einem völlig offenen Ende aufhört. Grundsätzlich ist eine Fortsetzung kein Problem – aber es wäre schön gewesen, wenn das vorher klar kommuniziert worden wäre.
Alles in allem ist das Buch stellenweise bedrückend, aber sehr spannend und absolut lesenswert. Trotz des offenen Endes kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 24.12.2025

Unbedingt lesen

Du hast ein Recht darauf, glücklich zu sein
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Das Buch ist einfach nur großartig. So wahnsinnig ehrlich und in unserer Zeit leider auch so notwendig. Den Schreibstil der Autorin kannte ich bereits und finde ihn sehr erfrischend. Man hat eher das Gefühl ...

Das Buch ist einfach nur großartig. So wahnsinnig ehrlich und in unserer Zeit leider auch so notwendig. Den Schreibstil der Autorin kannte ich bereits und finde ihn sehr erfrischend. Man hat eher das Gefühl man höre der Autorin zu und als ob sie ganz persönlich zu einem sprechen würde. Selten hat mich ein Sachbuch innerlich so berührt, abwechselnd möchte ich lachen und fühle mich verstanden und gehört.
Uneingeschränkte Leseempfehlung.

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