Auf der Heimatweide
Eine Schafherde hat es nicht leicht mit einer neuen Schäferin. Nach dem Tod ihres alten Schäfers George ging es erst einmal auf eine weide nach Frankreich von der sie nun zurückkehren. Irgendetwas treibt ...
Eine Schafherde hat es nicht leicht mit einer neuen Schäferin. Nach dem Tod ihres alten Schäfers George ging es erst einmal auf eine weide nach Frankreich von der sie nun zurückkehren. Irgendetwas treibt Rebecca um, so dass sie Gott sei Dank zurück nach Glenkill auf ihre alte Weide kommen. Doch dort ist alle ganz anders. Es gibt dort drei neue Schafe, die vom Metzger betreut werden und die Weide hat auch keine leckeren Kräuter mehr zu bieten. Zu allem Überfluss taucht ein abgeschnittener Finger auf und Rebecca verschwindet. Nun macht sich die Herde auf der Suche nach Rebecca und findet einen anderen Schäfer Theseus.
„Widdersehen“ von Leonie Swan ist der neueste Schafskrimi aus Glenkill. Schon vom Cover begrüßt die Herde den Leser, des nun dritten Bandes der Schafherde aus Glenkill. Auch diesmal müssen die Schafe um ihren Leitwidder Othello einige Abenteuer bestehen, denn ihre Schäferin ist verschwunden. Doch es wäre ja nicht die bekannte Herde um Miss Maple und Moppel the Whale, wenn ihnen nicht einfallen würde. Natürlich gibt es auch hier wieder eine Alternative, nämlich einen neuen Schäfer, Theseus, der einiges mit Rebecca zu tun hat. Außerdem gibt es ja noch die Schafe, die den neuen Schäfer anleiten, genauso wie Madouc, die Ziege, ein Anlernschaf ist. Die Autorin schafft es wieder die Gedanken der Schafe dem Leser zu präsentieren und so eine Kommunikation zwischen den Schafen und dem neuen Schäfer herzustellen. Auch neue Schafe werden wegen der Wollidarität in der Herde aufgenommen. Manchmal denkt na die Schafe sind bessere Menschen und so ist es auch nicht verwunderlich, dass die Spannung gut bis zum Ende aufgebaut wird. Auch die Sprache, die die Autorin benutzt ist, sehr bildhaft und so fällt es mir nicht schwer mich auch in die Schafe zu versetzen.
Ich mag auch diesen dritten Band der Schafherde aus Glenkill, die manchmal sehr menschlich daherkommen. Ich finde das Buch ist eine gute Mischung aus Humor und Spannung. Ich kann diesen Band gut empfehlen.