Cover-Bild Widdersehen
Band 3 der Reihe "Schafskrimis"
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25,00
inkl. MwSt
  • Verlag: DuMont Buchverlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 14.04.2026
  • ISBN: 9783755801061
Leonie Swann

Widdersehen

Ein Schafskrimi | Mit den Schafen aus ›Glennkill‹
Als ihre Schäferin Rebecca urplötzlich die Europareise abbricht und die Herde rund um Miss Maple zurück in irische Gefilde führt, sind die Schafe zunächst optimistisch wie Frühlingslämmer. Denn wo könnte es schöner sein als auf der Heimatweide? Auch der jüngste Zuwachs ist gespannt – Madouc, offiziell Ziege, inoffiziell »Schaf auf Probe«, hofft auf viele neue Einblicke in die geheimnisvolle Welt der Schafe. Kaum dort angekommen, ist das Bedauern jedoch groß: Die geliebte Weide ist gar nicht mehr so schön, wie sie es in der Erinnerung war, und obendrein haben drei fremde Schafe mit seltsamen Namen alle Lieblingskräuter weggeknabbert. Als wäre das nicht schon genug, ist Rebecca plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Zurückgeblieben ist nur ein einzelner Finger (kein guter Anfang) und ein geheimnisvoller Brief, aus dem sich die Schafe mangels Vorlesemenschen keinen Reim machen können. Die Herde befürchtet das Schlimmste. Es ist völlig klar: Sie müssen ihre verschollene Hirtin retten. Unversehens finden sie sich in einem Familiendrama wieder, und einmal mehr zeigt sich: Alles ist zu meistern – man braucht nur genügend Wollensstärke!
Warmherzig, klug und voller Witz führt Leonie Swann in ›Widdersehen‹ zurück ins vertraute Glennkill, wo nichts so ist, wie es zunächst erscheint.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.05.2026

Einfach großartig!

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„Widdersehen“ aus der Feder von Leonie Swan ist nun bereits der 3. Schafkrimi, in dem die Schafe aus Glennkill im Mittelpunkt stehen. Für mich war es der erste Schafkrimi, und ich muss gestehen, die Schafe ...

„Widdersehen“ aus der Feder von Leonie Swan ist nun bereits der 3. Schafkrimi, in dem die Schafe aus Glennkill im Mittelpunkt stehen. Für mich war es der erste Schafkrimi, und ich muss gestehen, die Schafe von Glennkill haben einen neuen Fan.
Der Inhalt: Als ihre Schäferin Rebecca urplötzlich die Europareise abbricht und die Herde rund um Miss Maple zurück in irische Gefilde führt, sind die Schafe zunächst optimistisch wie Frühlingslämmer. Denn wo könnte es schöner sein als auf der Heimatweide? Auch der jüngste Zuwachs ist gespannt – Madouc, offiziell Ziege, inoffiziell »Schaf auf Probe«, hofft auf viele neue Einblicke in die geheimnisvolle Welt der Schafe. Kaum dort angekommen, ist das Bedauern jedoch groß: Die geliebte Weide ist gar nicht mehr so schön, wie sie es in der Erinnerung war, und obendrein haben drei fremde Schafe mit seltsamen Namen alle Lieblingskräuter weggeknabbert. Als wäre das nicht schon genug, ist Rebecca plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Zurückgeblieben ist nur ein einzelner Finger (kein guter Anfang) und ein geheimnisvoller Brief, aus dem sich die Schafe mangels Vorlesemenschen keinen Reim machen können. Die Herde befürchtet das Schlimmste. Es ist völlig klar: Sie müssen ihre verschollene Hirtin retten. Unversehens finden sie sich in einem Familiendrama wieder, und einmal mehr zeigt sich: Alles ist zu meistern – man braucht nur genügend Wollensstärke!
Ich war und bin immer noch total begeistert. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut und ihr ist eine tolle unterhaltsame Mischung gelungen. Auf der einen Seite ein spannender Krimi, da habe ich jetzt noch Gänsehautfeeling, wenn ich mir gewisse Szenen vor Augen führe, und auf der anderen Seite die Schafe, die als Ermittler*innen gleichzeitig sehr klug aber auch schafs-dumm auftreten. Und da habe ich jetzt noch ein Grinsen im Gesicht. Die Herde ist ja wirklich der Oberhammer. Und wenn sie dann gewisse Dinge zum Besten geben und zu philosophieren anfangen, dann ist der Unterhaltsfaktor riesengroß. Miss Marple ist äußerst klug und kann mit ihrer Namensvetterin mithalten. Ich habe die Herde auf der Suche nach ihrer Schäferin begleitet und dabei ein großes Abenteuer, das so manche Gefahr ins birgt, erlebt. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe dem Ende förmlich entgegengefiebert. Der Spannungsbogen ist fantastisch und zum Schluss hatte ich richtiges Gänsehautfeeling. Begeistert haben mich auch die Wortspiele, die fand ich klasse.
Dieser Krimääh ist wirklich ein Lesevergnügen der Extraklasse, das mich von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert hat. Das Cover ist übrigens auch ein echter Hingucker. Selbstverständlich vergebe ich sehr gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 19.05.2026

„Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen, denn andere Wasser strömen nach.“

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Der Krimi führt die Schafe übers Meer, über alle Berge und sogar bis ins Paradies, in dem es den Schafen allerdings gar nicht gefällt. Sie machen erstaunliche Entdeckungen und einige von ihnen werden sogar ...

Der Krimi führt die Schafe übers Meer, über alle Berge und sogar bis ins Paradies, in dem es den Schafen allerdings gar nicht gefällt. Sie machen erstaunliche Entdeckungen und einige von ihnen werden sogar zu Heldenschafen. Sie begegnen alten Bekannten, deren Verbindung zu den Vorgängerbänden passend in der laufenden Handlung erläutert werden.

Besonders hervorheben kann man wohl den Wortwitz. So entsteht eine schafstypische Sprache, in der zum Beispiel Worte wie Wollidarität den Zusammenhalt der Herde beschreiben. Und Madouc als Schaf in Ausbildung kennt viele Geschichten und weise Sprüche wie:

Ich kann nur sagen, dass ich diesen Schafskrimi sehr gerne gelesen habe! Die Autorin zaubert mit viel Witz und klugen Beobachtungen einen spannenden und humorvollen Krimi, bei dem natürlich die Schafe die Hauptrolle spielen. Aber auch einige Menschen spielen natürlich eine wichtige Rolle, ohne die die Schafe sicher nicht ihre Weide verlassen oder den blutigen Fall lösen würden.

Gesellschaftskritische Themen werden aus Schafsicht und in pragmatischer Art gelöst. Angst vor den Fremden auf deiner Weide? Kein Problem, stell dich ihnen vor, erfahre ihre Namen und schon brauchst du keine Angst mehr haben, da es ja keine Fremden mehr sind. Ach, wenn wir Menschen uns daran ein Beispiel nehmen würden, wäre die Welt ein schönerer Ort.

Fazit:
Absolut empfehlenswert. Ein fesselnder und atmosphärischer Roman mit überraschenden Wendungen und viel Herz. Meine Mutter lauert schon darauf, das Buch als nächste zu lesen.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

mein jahreshighlight

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Schon das Cover von „Widdersehen“ macht richtig Laune – dieses Design mit den Schafen hat einfach einen hohen Wiedererkennungswert und verspricht genau die schräge Mischung aus Gemütlichkeit und Krimi, ...

Schon das Cover von „Widdersehen“ macht richtig Laune – dieses Design mit den Schafen hat einfach einen hohen Wiedererkennungswert und verspricht genau die schräge Mischung aus Gemütlichkeit und Krimi, die ich an Leonie Swanns Büchern so mag. Es wirkt verspielt, aber nicht albern, und passt super zu der Welt von Glennkill.
Richtig gut fand ich wieder den Schreibstil. Die Geschichte ist total locker geschrieben und man kommt sofort in diesen ganz eigenen Rhythmus rein, den die Schafe beim Denken haben. Die Autorin schafft es, die Welt aus dieser tierischen Perspektive zu beschreiben, ohne dass es mühsam oder zu gewollt klingt. Es liest sich einfach entspannt weg, hat viel trockenen Humor und fühlt sich beim Lesen fast so an, als wäre man selbst Teil der Herde.

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Veröffentlicht am 11.05.2026

alles aus der Sicht der Schafe - unterhaltsamer Cozy-Crime

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Schäferin Rebecca ist mit ihrer Schafsherde in Frankreich unterwegs, als sie für die Schafe doch sehr überraschend die Heimreise nach Irland, genauer gesagt Glenkill antritt. Die Herde freut sich auf ihre ...

Schäferin Rebecca ist mit ihrer Schafsherde in Frankreich unterwegs, als sie für die Schafe doch sehr überraschend die Heimreise nach Irland, genauer gesagt Glenkill antritt. Die Herde freut sich auf ihre alte Weide, auf der sie immer mit Rebeccas Vater wohnten, erkennt jedoch rasch, dass nicht mehr alles so ist wie in deren Erinnerung. Neue Schafe grasen dort, das Gras und die Kräuter nicht mehr so wie in Erinnerung und bald nach der Ankunft verschwindet Rebecca Hals über Kopf. Schaf Miss Marple findet einen Brief und einen abgeschnittenen Finger in der Schäferunterkunft. Rasch erkennen sie, dass sie einen Schäfer brauchen, vorzugsweise ihre bisherige Schäferin Rebecca und die Herde macht sich auf die Suche nach ihr.

Dies ist nun schon der dritte Band aus der Schafskrimiserie und man trifft die altbekannte Herde mit starken Schafscharakteren wie Miss Maple, Mopple, Sir Richfield und Othello wieder. Und man taucht mit diesem Buch wirklich in die Welt der Schafe ein. Eine gelungene Coverzeichnung, deren Bedeutung sich dem Leser am Ende des Buches auch erschließt wird ergänzt durch viele Schafszeichnungen im Buch. Auch die Kapitelüberschriften könnten von Schafen gewählt worden sein. Um sich in der ganzen Wolle auch als Erstleser der Serie nicht zu verlieren, gibt es dankenswerterweise auch ein Schafsregister.

Einstellen darf man sich auf einen sehr humorvollen Roman, hauptsächlich geschildert aus dem Blickwinkel der Schafe. Ab und an ergänzt die menschliche Blickweise die Geschichte, um den Fall etwas voranzutreiben. Man erkennt, welche Dinge Schafen wichtig sind, und wie eigen die menschliche Welt und Art des Handels den Schafen manchmal erscheint. Viel Wortwitz und Situationen, die den Leser zum Schmunzeln bringen sind garantiert und auch die ein oder andere Gesellschaftskritik und philosophische Betrachtung fehlt nicht.

Der Fall selbst läuft unter die Kategorie Cozy-Crime und so manchmal hilft Kommissar Zufall den Schafermittlern (Ist ja auch schwierig, wenn man nicht lesen kann und man so manches menschliche nicht versteht). Gott sei dank wird auch die Auflösung noch einmal durch einen Menschen präsentiert, sonst würde man sich rasch in der Wolle verlieren.

Ich kann diesen humorvollen Krimi definitiv allen Fans von Cozy-Crime empfehlen, denn wann hat man schon die Chance auf so viele Schafe zu treffen, die noch dazu ermitteln.

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Veröffentlicht am 11.05.2026

Scha(r)fsinnige Ermittlungen

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In Widdersehen kehrt die bekannte Schafsherde rund um Miss Maple gemeinsam mit ihrer Schäferin Rebecca nach Glennkill zurück. Doch die alte Heimat ist nicht mehr so, wie sie in Erinnerung geblieben ist. ...

In Widdersehen kehrt die bekannte Schafsherde rund um Miss Maple gemeinsam mit ihrer Schäferin Rebecca nach Glennkill zurück. Doch die alte Heimat ist nicht mehr so, wie sie in Erinnerung geblieben ist. Fremde Schafe grasen auf ihrer Weide und kurz nach der Rückkehr verschwindet Rebecca spurlos. Mit einem rätselhaften Brief und einem verstörenden Hinweis beginnt für die Herde ein neues Abenteuer voller Geheimnisse, seltsamer Begegnungen und ungewöhnlicher Ermittlungen.

Dieses Wiedersehen mit der Schafsherde fühlt sich von der ersten Seite an warm, vertraut und einfach unglaublich charmant an. Leonie Swann schafft es erneut, die Geschichte komplett aus Sicht der Schafe zu erzählen und dabei gleichzeitig humorvoll, klug und überraschend tiefgründig zu bleiben. Vor allem die unterschiedlichen Charaktere innerhalb der Herde machen dabei unglaublich viel Spaß, von der scharfsinnigen Miss Maple bis zum verfressenen Mopple the Whale. Gelungen ist auch wieder der einzigartige Humor. Die vielen Wortspiele, die schaflogischen Schlussfolgerungen und die leicht absurde Sicht der Tiere auf die Menschen sorgen ständig für kleine Schmunzelmomente. Trotz aller Komik verliert die Geschichte aber nie ihr Herz. Hinter dem Cozy-Crime-Charme steckt auch viel Wärme, Zusammenhalt und eine große Portion Wohlfühlatmosphäre. Der Schreibstil selbst liest sich angenehm flüssig und die Handlung entwickelt genau die richtige Mischung aus gemütlicher Unterhaltung und spannender Spurensuche. Dabei lebt das Buch weniger von rasanter Action sondern von seinen Figuren, den Dialogen und der besonderen Atmosphäre.

Widdersehen ist ein liebevoller, humorvoller und herrlich origineller Cozy Crime Roman, der einfach gute Laune macht. Die charmante Schafsherde, der clevere Wortwitz und die warmherzige Stimmung machen das Buch zu einem echten Wohlfühlroman mit Krimifaktor. Für Fans der Reihe sowieso ein Muss, aber auch für Neueinsteiger wunderbar geeignet.