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Veröffentlicht am 29.06.2026

Ein sehr alter Wein

Weinfluch
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Der älteste Wein der Welt, der im Museum von Speyer zu Hause ist, soll nach Wien transportiert werden, um ihn dort im Museum auszustellen. Auf dem Weg dorthin verschwindet der Transporter spurlos. Ein ...

Der älteste Wein der Welt, der im Museum von Speyer zu Hause ist, soll nach Wien transportiert werden, um ihn dort im Museum auszustellen. Auf dem Weg dorthin verschwindet der Transporter spurlos. Ein Mitglied der Security wurde tot in den Rheinauen gefunden. Ein Fall für Hauptkommissar Achill, der aber überhaupt keine Spur hat. Als dann auch noch ein Mitarbeiter der Versicherung aus Wien auftaucht, wird der Druck auf die Polizei enorm. Polizeipräsident Metzger setzt eine Sonderkommission unter der Leitung von Achill ein. Doch ohne seine Partnerin Bertling wäre er aufgeschmissen. Auch Sartorius hilft als Berater mit, doch der Wein bleibt verschwunden, bis eine Lösegeldforderung eingeht.
Der Krimi „Weinfluch“ von Uwe Ittensohn beschreibt einen sehr interessanten Fall in dem der älteste existierende Wein verschwindet. Die Hauptpersonen sind mir schon sehr bekannt aus den vorherigen Bänden. Das Team der Polizei Hauptkommissar Achill, Oberkommissarin Bertling und der Forensiker Trabold. Dann Andre Sartorius und Iryna, sowie Andres Freundin Rita, die immer wieder der Polizei helfen und das meistens sehr erfolgreich. Doch in diesem Fall stehen alle vor einem großen Rätsel, da es überhaupt keine Spuren gibt. Es gibt noch ein weiteres Problem und das ist Achill, der in diesem Fall überfordert scheint und hier übernimmt sein Partnerin mehr Verantwortung. Der Fall ist sehr gut konstruiert und mit vielen technischen Feinheiten gespickt. Interessant ist es auch die Einflussnahme der Versicherung, die natürlich einen großen wirtschaftlichen Einfluss geltend macht. Der Druck der Öffentlichkeit tut sein Übriges. Schön ist es wieder mit in die Pfalz genommen zu werden, um Stationen kennenzulernen, die interessant werden können. Natürlich zeigt der Autor, dass er sich auf dem Feld der Weinkenntnis zu Hause ist. Dieser Fall ist schon denkbar, wie alles möglich ist, wenn die kriminelle Energie nur groß genug ist. Schön ist auch, dass der Autor Achill und seine Partnerin im Fachlichen zusammengeschweißt hat und das Andre mit seine Freundin zusammengekommen ist. Der Spannungsbogen ist sehr gut aufgebaut und bis zum Finale spannend bleibt. Doe Sprache ist sehr bildhaft und hat mein Kopfkino gut gefüttert.
Ich finde auch diesen Band von Uwe Ittnsohn und seiner Fälle im Weinmilieu in der Pfalz sehr gut gelungen. Ich fühle mich sehr gut unterhalte und auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Es freut mich immer wieder diese Reise in die Pfalz anzutreten. Ich kann den Krimi gut empfehlen.

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Veröffentlicht am 28.06.2026

Schmuggelpfade

Tödliche Eifelpfade
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Für Ellen und ihre Nichte Macy soll es ein spannendes Wochenende werden, auf Schmugglerpfaden in der Eifel. Sie treffen sich mit anderen Gleichgesinnten und Vanessa, die Chefin gibt ihnen eine Einführung ...

Für Ellen und ihre Nichte Macy soll es ein spannendes Wochenende werden, auf Schmugglerpfaden in der Eifel. Sie treffen sich mit anderen Gleichgesinnten und Vanessa, die Chefin gibt ihnen eine Einführung und dann machen sie sich auf den Weg. Doch dann sieht Ellen, dass ein Teilnehmer von der Polizei mitgenommen wurde, und sie macht sich schon einige Gedanken. Sie war schließlich mal Personenschützerin. Außerdem ist sie mit dem Kripobeamten Max liiert. Am nächsten Morgen geht sie recht früh aus dem Haus, denn sie möchte noch ein paar Pfeile schießen, denn sie hatte in einem Wettbewerb mit Max eine empfindliche Niederlage einstecken müssen. Doch anstatt ihre Verschossenen Pfeile wiederzufinden, entdeckt sie Vanessa mit einem Pfeil im Bauch und die ist tot. Jetzt wird aus dem schönen Wochenende langsam ernst.
Der Krimi „Tödliche Eifelpfade“ von Carla Cappelmann spielt in der Südeifel, nicht weit von den Grenzen zu Belgien und Luxemburg entfernt. Man könnte meinen es ist ein Schmugglerparadies. Genau deshalb sind Ellen und ihre Nichte Macy dort vor Ort und haben ein Schmuggelwochenende gebucht. Das Cover verleitet den Leser dazu von eine Idylle zu träumen und verträumt ist diese Gegend auch, aber ein idealer Platz, um seine eigenen Geschäfte zu machen. Die Autorin hat in der Auswahl der Hauptpersonen ein sehr gutes Händchen bewiesen. Ellen, als ehemalige Personenschützerin und ihre Nicht Macy jung, unbedarft und neugierig. Für Ermittlungen geradezu ideal. Wäre da nicht Ellens Freund Max von der Kripo. Er macht sich sehr viele Sorgen, wenn Ellen mal wieder ihre Nase in Dinge steckt, die sie nichts angehen. Das hält Ellen allerdings nicht ab, zu ermitteln. Die Kollegin von Max, Zeynap ist da viel entspannter und so kommt es bei den Ermittlungen um den Tod der Veranstalterin Vanessa zu einem sehr interessanten Ping-Pong Spiel. Ich finde die Idee im Grenzraum ein Event anzubieten, dass sich mit dem Schmuggeln von Dingen beschäftigt, schon sehr gelungen. Das da auch mal Dinge in Wirklichkeit geschmuggelt werden, liegt auf der Hand und unterstützt die >Spannung in diesem Krimi. Auch die familiäre Geschichte ist gut erzählt und ist ebenfalls für die Spannung prädestiniert. Die >Sprache tut ihr übriges und so kann jeder, der es kann wie in einem Film in den Roman eintauchen.
Ich finde diesen regionalen Krimi sehr gelungen und beschäftigt sich mit einem sehr interessanten Thema und auch mit der Region Eifel, so dass die Spannung und die Region nicht zu kurz kommen.

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Veröffentlicht am 23.06.2026

Tod in Knuffingen

Klein aber tot
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In Knuffingen geht alles seinen Lauf und am Wochenende am Schloss ein Fest stattfinden soll. Doch kurz vor dem Fest wird eine Leiche gefunden und das ist der Redakteur des Knuffinger Tageblatts, der mit ...

In Knuffingen geht alles seinen Lauf und am Wochenende am Schloss ein Fest stattfinden soll. Doch kurz vor dem Fest wird eine Leiche gefunden und das ist der Redakteur des Knuffinger Tageblatts, der mit jedem Streit hatte. Er hatte über jeden und alles ein schlechte Kritik geschrieben, auch über das Restaurant Wunderküche, das JoJos Mutter betreibt. Nun hat der Oberkommissar JoJo Wunder ein Problem, muss er unter Umständen gegen seine Mutter ermitteln? Aber so weit ist er noch nicht, denn er findet noch reichlich andere Verdächtige, auch seine heimliche Liebe Liora Märklin. Er geht nun auf die Spur des Mörders und dabei ist auch sein Helfer Buddha, der Bernhardiner und sein guter Freund Ecki.
Der Kuffingen-Krimi „Klein aber Tot“ von Jo Fischler spielt in der fiktiven Welt des Miniatur Wunderlands. Es ist schon eine ernste Geschichte, die hier im Miniatur Wunderland spielt und die die Hauptfigur JoJo Wunder lösen muss. Er hat aber Gott sei Dank einen vierbeinigen Helfer, der Bernhardiner Buddha, der sonst eigentlich vor der Tür des Chefs liegt, den keiner so recht gesehen hat. JoJo liebt es geregelt, so geht er morgens in der Bäckerei frühstücken, immer dasselbe und immer am selben Platz, von dem aus er die Blumenhandlung von Liora Märklin sehen kann. Doch in diesem Fall kommt der Oberkommissar an seine Grenzen, die er aber souverän übersteht. Dieser Tote ist aber auch ein Früchtchen, so richtig fies, wen er alles erpresst und dann auch noch wo. Das ausgerechnet der überaus neugierige Eiling zur Lösung einiges beiträgt ist schon geschickt gelöst vom Autor. Aber ansonsten ist ganz schön was los im kleinen Knuffingen und die Spannung steigt zum Ende auch von Seite zu Seite. Die Sprache, die der Autor benutzt ist sehr bildhaft, so dass man das Geschehen deutlich vor Augen hat.
Ich war sehr gespannt auf diesen Miniatur-Wunderland Krimi und ich muss sagen der Autor hat mich komplett abgeholt. Selbst das Cover habe ich sehr wahrscheinlich schon live gesehen, oder zumindest eine Ähnliche Szene. Ein sehr gelungener erster Krimi aus Knuffingen.

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Veröffentlicht am 20.06.2026

Einmal Polizist, immer Polizist

Salute - Das letzte Foto
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Der Fotograf Domenico Spina hat einen kleinen Laden für Fotos in der Innenstadt von Bardolino und das ist ein sehr begehrtes Objekt. Als er eines Morgens am Fuße des Rocco di Garda tot aufgefunden wurde, ...

Der Fotograf Domenico Spina hat einen kleinen Laden für Fotos in der Innenstadt von Bardolino und das ist ein sehr begehrtes Objekt. Als er eines Morgens am Fuße des Rocco di Garda tot aufgefunden wurde, dachte man erst an einen tragischen Unfall. Doch Commissario Lanza und seine Kollegen fanden schnell heraus, dass der Fotograf gestoßen wurde. Die Ermittler tappten erst einmal im Dunkeln, da das Motiv nicht so klar und deutlich vor ihnen lag. Eine Spur ergab sich, denn er hatte viele Bilder der berühmten Opernsängerin Carmen Belott in seinem Laden hängen. Als jedoch seine Nichte den Shop übernahm, wurde sie von einem Mann belästigt, den erst Paulo Zeitler verscheuchen konnte. Schon war er mittendrin in diesem interessanten Fall.
Dieser Krimi „Salute – das letzte Foto“ von Friedrich Kalpenstein ist Fall für Lanza und Zeitler, der wieder einmal in Bardolino am schönen Gardasee spielte. Das Cover ist wieder einmal, wie in den vorherigen Bänden, mit einigen Inhalten des Krimi ausgestattet. Auch sind wieder seine Hauptakteure am Start, Commissario Lanza und den ehemaligen Kriminalbeamten und heutigen Café Besitzer Zeitler. Es ist ein eingespieltes Team oder soll ich sagen in einer Hass Liebe verbundenes Team., denn Paul Zeitler kann das Ermitteln einfach nicht lassen. Er hat sich ein bisschen Zeit erkauft, da er einen deutschen Studenten, Emil, eingestellt hat, der ihn unterstützt, aber auch neue Ideen bringt. Es ist vom Autor eine sehr interessante Kombination, bin mal gespannt was daraus noch entstehen wird. Ansonsten dreht sich der Krimi um verschiedene Themen in den Ermittlungen, so dass man nicht direkt das Motiv und den Mörder ermitteln kann. Durch diese Art der Ermittlungen bleibt dem Autor noch Zeit den schönen Gardasee und auch Bardolino zu durchleuchten und mehr davon zu präsentieren. Dieses Zusammenspiel macht diesen Krimi aus, der allerdings auch eine Spannungsbogen aufweist, der sehr gut aufgebaut ist und auch Wendungen beschreibt. Die Sprache finde ich sehr bildhaft, so dass ein Film vor meinen Augen abläuft.
Ich mag diese Reihe um den Barista Zeitler und den Commissario Lanza, die mit gespielter Abneigung, eigentlich ist das gar keine, vor und zurück ermitteln. Ein spannendes Duo, dass diesen Krimi ausmacht. Da die Spannung in dem regionalen Element nicht zu kurz kommt, kann ich dieses Buch auch als Krimi empfehlen.

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Veröffentlicht am 16.06.2026

Mord oder Selbstmord

Die Toten auf Föhr
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Lena Lorenzen hat sich den Dienst anders vorgestellt, ruhiger mehr Zeit für den Sohn. Aber auf Föhr wird eine Frau und ihre beiden Kinder tot aufgefunden und es sieht so aus, dass die Frau erst ihre Kinder ...

Lena Lorenzen hat sich den Dienst anders vorgestellt, ruhiger mehr Zeit für den Sohn. Aber auf Föhr wird eine Frau und ihre beiden Kinder tot aufgefunden und es sieht so aus, dass die Frau erst ihre Kinder getötet hat und dann sich selbst. Also eigentlich ganz einfach die ermittelnden Beamten in Flensburg haben den Fall schnell ad acta gelegt. Doch bei der Obduktion ergeben sich neue Hinweise, so dass das Team des LKA um Lena den Fall neu aufrollt. Doch das hat mit Einschränkungen für Lena zur Folge, denn sie muss nach Föhr und kann nicht immer abends zu Hause sein. Dieser Fall fordert das ganze Team, da sie auch nur wenig Unterstützung aus Flensburg zu Beginn bekommen. Doch nach und nach werden viele Puzzlesteine umgedreht, aber noch ist lange nicht alles klar für das Team.
Der Krimi „Die Toten auf Föhr“ von Anna Johannsen spielt hauptsächlich auf Föhr und ist ein sehr verzwickter Fall. Die Autorin versteht es gut ihre Leser sehr nahe an den Krimi heranzuführen durch ihre bildliche Sprache. Sie erzeugt damit Bilder, die sich zu einem Film zusammensetzen. Das heißt sehr nah dran zu sein. Das geschieht auch durch die emotionale Ebene, wie sie sie Lena und ihre beiden Kollegen betrifft. Lena, die sich eigentlich mehr mit ihrer Familie beschäftigen wollte und ihre beiden Kollegen Naya und Johann die sich immer näher kommen über eine Freundschaft hinaus. Hier menschelt es ungemein. Auch der Fall erweist sich immer mehr als Familiendrama, doch dadurch kommen sie dem Mörder nicht nahe. Es ist eine sehr akribische Ermittlungsarbeit nötig, um den Fall in den Griff zu bekommen. Diese Schritte werden von der Autorin sehr genau beschrieben und so nimmt das Tempo in diesem Krimi erst langsam zu. So wie sich die Situation der Hauptpersonen entwickelt, so steigert sich auch der Krimi, der auf einer sehr winterlichen Insel Föhr spielt. Der Spannungsbogen entwickelt sich sehr langsam, aber stetig bis zum Ende.
Dieser vorliegende Krimi mit der Inselkommissarin ist genau nach meinem Geschmack, regionale Beschreibung, zwischenmenschliches und Spannung. Für mich ist das eine perfekte Mischung.

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