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Veröffentlicht am 02.04.2026

Ein brisanter Spionagefall

Dunkelmann
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Maja Birks letzter Fall führt sie in die Türkei. Dort soll sie als Archäologin einen aus dem Iran geschmuggelten USB-Stick übernehmen. Sie trifft sich mit Ihrem „Assistenten“ für die Übergabe, doch sie ...

Maja Birks letzter Fall führt sie in die Türkei. Dort soll sie als Archäologin einen aus dem Iran geschmuggelten USB-Stick übernehmen. Sie trifft sich mit Ihrem „Assistenten“ für die Übergabe, doch sie werden von Unbekannten verfolgt und in einen Unfall verwickelt. Maja ist schwer verletzt und wird durch den dänischen Geheimdienst nach Dänemark ausgeschleust. Ihr „Assistent“ Ramin muss fliehen und sich auf eigene Faust durchschlagen. Zurück in Dänemark hat der Geheimdienst ein weiteres Problem, denn es wird eine chinesische Delegation erwartet, die Pläne in Grönland haben. Ob und wie die beiden Fälle zusammenhängen ist hier die spannende Frage.
Der Thriller „Dunkelmann“ von Jacob Weinreich und Lars Findsen spielt in der Welt der Geheimdienste, die gegen Feinde aufgestellt sein müssen und dort jede Information nutzen, die sie bekommen können. Die Story weist einige aktuelle Bezüge aus, gerade wenn es um die Einflussnahme von Großmächten geht, die sich auf Grönland beziehen. Es sind natürliche wirtschaftliche Dinge, die in diesem Thriller thematisiert werden. Die Spionage von heute geht mehr um wirtschaftliche Einflussnahme, denn um Kriegsvorbereitungen. Die beiden Hauptcharaktere sind Maja Birk und Daniel Hartmann, die sich um unterschiedliche Bereiche im Geheimdienst kümmern, aber einige Gemeinsamkeiten haben. Eine ist sicherlich die Schwierigkeiten, die in persönlichen Beziehungen auftauchen. Gerade als Maja verletzt in der Türkei war, hat sich ihr Freund Jonas Sorgen gemacht, wusste aber nicht, wo und warum sich Maja in der Türkei aufgehalten hat. Dieses führt natürlich unweigerlich zu Rissen in einer Beziehung. Bei Daniel ist es ähnlich, aber hier geht es um die unterschiedlichen Sichtweisen, der des Geheimdienstes und der einer Journalistin. Auch hier ist die Arbeit im Geheimdienst nicht Beziehungsförderlich. Aber auch die Fälle, die hier beschrieben werden, haben spannende Inhalte und sind auch immer wieder von persönlichen Sichtweisen geprägt. Die Sprache ist sehr spannend in der dieser Thriller geschrieben wurde und auch der Spannungsbogen ist sehr gut aufgebaut. Es liegt eine latente Spannung über den ganzen Kapiteln dieses Thrillers.
Ein sehr guter Thriller über die Arbeit eines Geheimdienstes liegt hier vor und die unterschiedliche Interessen und Finessen in der Arbeit von Geheimdiensten. Ich kann dieses Buch gut empfehlen.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Die Hoffnungsvollen

The Ordeals
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Sophia de Winter möchte die Aufnahmeprüfungen für die Magierschule von Killmarth bestreiten. Sie fühlt eine gewisse Magie in sich. Doch der Wunsch wird stärker als Dolly, ihre Unterstützerin von einem ...

Sophia de Winter möchte die Aufnahmeprüfungen für die Magierschule von Killmarth bestreiten. Sie fühlt eine gewisse Magie in sich. Doch der Wunsch wird stärker als Dolly, ihre Unterstützerin von einem Weißen getötet wird. In einer Kneipe macht sie die Bekanntschaft von Adrian Locke und den trifft sie wenig später bei der Feuerprobe, dem ersten Schritt zu den sogenannten Ordeals. Es ist ein interessantes Paar, dass sich dort zusammengefunden hat. Während sie sich die Ansprache der Professoren zu der Feuerprobe anhören sie diese Probe mit einem Partner durchführen sollen, wird klar, dass es Sophia und Adrian gemeinsam versuchen. Nur wer lebend diese Probe besteht wird in den Kreis der Hoffnungsvollen aufgenommen. Es ist ein sehr harte Probe und am Ende bestehen sie sie, doch von nun an ist klar, dass war nur der Anfang von etwas viel Größerem.
In dem Roman „The Ordeals“ von Rachel Greenlaw dreht es sich um starke Magie, rätselhafte neue Mächte und tödlichen Prüfungen, die sich die Hoffnungsvollen stellen müssen. Die Hauptcharaktere Sophia und Adrian sind sich eigentlich von Anfang an sehr sympathisch, doch es braucht seine Zeit bis das Vertrauen zueinander groß genug ist, um die Zusammenarbeit auszubauen. Der Roman ist in 5 Kapitel aufgeteilt, nach der Anzahl der Prüfungen. Diese Prüfungen sind die zentrale Thematik in diesem Roman. Wer ist am Ende in der Lage sich gegen die neuen und gefährlichen Mächte zur Wehr zu setzen. Diese Mächte bedrohen schon jetzt das Leben in der Gemeinschaft und es ist ein steter Kampf um das Überleben. Deswegen werden die Nachwuchskräfte auch die Hoffnungsvollen genannt und deshalb sind Auswahlregeln so hart und tödlich. Nur die Stärksten werden überleben und das Überleben der Gemeinschaft sichern. Diese Story setzt die Autorin sehr gut in Sprache um und es ist schonsehr spannend, was die jungen Leute erleben müssen. Der Leser ist gleich mittendrin, wie in einem Film, und mir kam es irgendwie vor, als wenn ich in Harry Potter Film angekommen wäre. Ein gewisse Ähnlichkeit kam meiner Meinung nach immer durch. Spannend ist die Story allemal und auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Es ist alles auf einen Spannungshöhepunkt ausgelegt.
Ich finde diese Story sehr gut zu lesen und da ich auch Harry Potter mag, war dieses Buch für mich keine Herausforderung, sondern eher Vergnügen. Ich kann das Für Fans von Magie und übernatürlichen Kräften gut empfehlen.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Ein Geheimbund

Donaumelodien - Wiener Verschwörung
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Der frisch lizensierte Detektiv Hieronymus bekommt seinen ersten Auftrag von Polizeichef Marx. Eine enthauptete Leiche macht den Wiener Polizisten Kopfzerbrechen. Auch die Ermittlungen im Wien des Jahres ...

Der frisch lizensierte Detektiv Hieronymus bekommt seinen ersten Auftrag von Polizeichef Marx. Eine enthauptete Leiche macht den Wiener Polizisten Kopfzerbrechen. Auch die Ermittlungen im Wien des Jahres 1879 sind nicht leicht, doch Hieronymus kennt eine Menge Leute und arbeitet mit seinem Freund dem Droschkenkutscher Franz zusammen. Es dauert eine ganze Weile, bis die beiden dem Toten einen Namen geben können, doch unter diesem ist dieser kaum bekannt. Ein Zufall hilft ihnen auf die Sprünge und so können sie eine Verbindung in das Jahr 1848 ziehen, wo es revolutionäre Aufstände gegeben hat. Doch was hat das mit dem heutigen Toten zu tun. Diesem Rätsel macht sich Hieronymus auf die Spur.
Der historische Kriminalroman „Donaumelodien – Wiener Verschwörung“ von Bastian Zach, lässt den Leser tief in das Wien der k.k Monarchie eintauchen. Auf dem Cover wird auch ein typisches Bild aus Wien dargestellt, der Viaker in der Hofburg und schon ist die Verbindung zu einer Hauptperson hergestellt. Es ist der Droschkenkutscher Franz, der wegen seines Verkrüppelung meist unterschätzt wird, der mit Agnezka und 6 Kindern unter einem Dach lebt und den Hieronymus unterstützt. Der Detektiv Hieronymus, der Detektiv und Hauptermittler, wird sehr vom Polizeichef Marx und seiner Verlobten Karolina unterstützt. Die Kontakte, die Hieronymus hat gehen tief in die Wiener Gesellschaft, aber auch in die Schausteller Wiens und so hat er viele Möglichkeiten, Ermittlungen durchzuführen. Die Figuren, die der Autor beschreibt, sind alle mit sehr vielen Details gezeichnet und auch die typische Wiener Sprache, mit sehr eigenen Ausdrücken, lässt diesen Roman sehr authentisch erscheinen. Das hat mir auch geholfen langsam in der Geschichte anzukommen, da doch einige Dinge n dieser Erzählung mir sehr fremd waren. Doch auch hier wird der Fortlauf der Story immer spannender und interessanter. Dieser Spannungsbogen ist dem Autor gut gelungen und auch die sehr typische Wiener Sprache finde ich gut gelungen.
Ich mag diesen Kriminalroman, denn er ist mal etwas anderes. Ich mag Wien und in die Zeit der k und k Monarchie einzutauchen, gefällt mir sehr gut. Fall hilft mit die Welt dieser Monarchie ein bisschen zu verstehen. Ich habe mich gut unterhalten und ich kann ihn Freunden der historischen Krimis gut empfehlen.

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Der verschwundene Winzer

Mörderfinder – Mit den Augen des Opfers
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Als in Klotten an der Mosel Gabriele Meiniger stirbt, bekommt Max Bischoff einen sehr ungewöhnlichen Anruf, denn er soll der Kriminalrätin Keskin helfen, einen Vermisstenfall aufzuklären. Gabriele hatte ...

Als in Klotten an der Mosel Gabriele Meiniger stirbt, bekommt Max Bischoff einen sehr ungewöhnlichen Anruf, denn er soll der Kriminalrätin Keskin helfen, einen Vermisstenfall aufzuklären. Gabriele hatte ein sehr kryptisches Tagebuch hinterlassen und Keskin möchte das Max sich darum kümmert, auch weil sie befürchtete, dass die Tochter von Gabriel in Gefahr sein könnte. Max macht sich auf den Weg nach Klotten, gerade auch weil ihn der Fall interessiert. Gegenüber Keskin bleibt er sehr skeptisch. Er übernimmt die ersten Befragungen, bis dann dann Jessica Meiniger tot aufgefunden wird. Das Rätsel um den verschwundenen Winzer wird immer größer und so holt sich Max psychologische Hilfe von Marvin Wagner, den er bei einem anderen Fall kennengerlernt hat. Die beiden sind ein gut aufeinander eingespieltes Team, doch mitten n die Ermittlungen platzt der Koblenzer Kommissar Zerbach und der will, dass Marvin und Max aufhören zu ermitteln. Ein spannendes Katz und Maus Spiel beginnt.
Der zweite Band aus der Reihe Mörderfinder von Arno Strobel „Mit den Augen des Opfers, spielt in einem Winzerdorf an der Mosel und es geht vordergründig um einen verschwundenen Winzer. Aber das wäre in Thrillern von Arno Strobel zu einfach gedacht und gehandelt. Es sind mehrere Themen, die der Autor mit seinen Hauptcharakteren bearbeitet. Die wichtigste Personalie in diesem Thriller ist der ehemalige Kripobeamte Max Bischoff, der aktuell an der Uni lehrt, aber auch als privater Ermittler unterwegs ist. Mit seinem ehemaligen Kollegen Horst Böhmer steht er immer noch im regen Austausch. Mit Dr. Marvin Wagner, Psychologe und einiges mehr, wird ein neuer Partner für Max aufgebaut. Die beiden verstehen sich sehr gut in diesem Fall und ergänzen sich fast perfekt. Dieser Fall ist ein Spiel in dessen Hauptrolle Max steht, denn er wird von seiner größten Kritikerin Kriminalrätin Keskin engagiert und es ist für ihn eine große Herausforderung. Doch der Autor lässt sein Hauptfigur sehr geschickt sich positiv auf die Menschen einzulassen, ganz im Gegensatz zu Hauptkommissar Zerbach, der wie ein Elefant im Porzellanladen durch den Fall trampelt. Ein krasser Gegenpol zu Max und Marvin. Dieses gegenspiel zwischen offizieller Polizei und privaten Ermittlungen belebt diesen Roman. Der Mörder taucht auch immer wieder mit seinen Gedanken und auch Taten auf und lässt den Leser miträtseln, wer das denn wohl sein könnte. Das ist die Spezialität von Arno Strobel, den Leser in seinen Bann und in den Thriller tief hineinzuziehen. Die Sprache ist sehr bildhaft und alles läuft wie ein Film ab. Doe Spannung ist sehr gut aufgebaut und fesselt den geneigten Leser bis zum Schluss.
Ich mag die Thriller von Arno Strobel, denn er versteht es sehr gut mein Kopfkino anzukurbeln und in Gang zu halten. Er lässt mich teilhaben an den Ermittlungen und auch mit den Hauptfiguren mitleiden. Ich kann diese Reihe, aber auch anderen Bücher von Arno Strobel sehr gut empfehlen.

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Veröffentlicht am 19.03.2026

Pizza mit Algen

Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl
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Es ist Ostern in Neapel und Commissario Gaetano hat frei und will diese Zeit mit seiner Familie verbringen. Doch seine Kollegin Beppa Bellini findet im Hafen eine Toten, der dort angeschwemmt wurde. Ausgerechnet ...

Es ist Ostern in Neapel und Commissario Gaetano hat frei und will diese Zeit mit seiner Familie verbringen. Doch seine Kollegin Beppa Bellini findet im Hafen eine Toten, der dort angeschwemmt wurde. Ausgerechnet Ostern. Natürlich kann Gaetano die Füße nicht stillhalten und so pendelt er zwischen seinem Büro und der Familie. Doch die Ermittlungen lassen ihn nicht los und als er auch noch Franka, die Tochter des Toten kennenlernt ist es um ihn geschehen. Er muss herausfinden, was geschehen ist. Aber die Obrigkeit hat etwas gegen einen Skandal, der die wichtigste Firma, das Pharmaunternehmen Spirafarm betrifft, das kurz nach Ostern an die Börse gehen will. Und so ist es für Gaetano ein Wettlauf gegen die Zeit.
Der Neapel-Krimi „Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl“ von Fabio Nola ist der zweite Band aus dieser Serie, um den etwas hektischen Commissario Gaetano. Das Cover zeigt ein Bild von Neapel im Sonnenschein mit Blick auf den Vesuv denke ich. Also eine gute Einstimmung auf diesen Krimi. Was mich als Fan von regionalen Krimis überrascht ist die brutale Sicht auf die unschönen Seiten von Neapel. Den Hafen, der alles an Dreck bietet, was man sich vorstellen kann, die Hektik, die z.B. in der Stadt herrscht und nicht nur der Autoverkehr. Aber das macht diesen Roman auch für mich interessant, er überdeckt mit der Schönheit nicht die Unbilden des Lebens. Diese werden hier beschrieben, und zwar geht es an Ostern auch um die Menschen, die alt und gebrechlich sind und gepflegt werden müssen. Aber das ist nur ein Randnotiz in diesem Krimi. Auch die Mafia darf irgendwo nicht fehlen, vielleicht als Vorurteil, vielleicht aber auch als Tatsache, die den Alltag beherrscht. Der Fall bleibt für Gaetano und sein Team lange undurchsichtig und sie können keinen Anfang eines roten Fadens finden. So verbringt man die Ostertage als Leser in dem Versuch die Ergebnisse mit dem Ermittlerteam zu sortieren. Auch die Leitung macht sehr großen Druck auf das Team, doch das ist die Stärke, die der Autor Gaetano mit auf den Weg gibt, der lässt sich nicht beirren. Dann passend nach Ostern nimmt der Krimi Schwung auf und die Nebel der Ermittlung löst sich auf. Eine besondere Rolle in diesem Krimi, nimmt auch seine junge Kollegin Beppa Bellini ein, die ganz viel und sehr unorthodox zum Erfolg des Teams beiträgt. Die Sprache des Autors ist sehr bildhaft und der Spannungsbogen steigt zum Ende rasant an.
Ich finde diesen Krimi auf die lange Strecke sehr interessant. Zu Beginn waren sehr viele interessante Beschreibungen über Neapel und die Ostertraditionen und das Leben an sich. Doch als der Krimi auch noch Spannung aufnimmt, hat er bei mir gewonnen. Ich kann diesen Krimi deshalb auch gut empfehlen, man braucht ein bisschen Geduld und kann sich an sehr interessanten Ermittlungen erfreuen.

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