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Veröffentlicht am 08.06.2026

Ein mysteriöser Reitunfall

Vino, Mord und Bella Italia! Folge 9: Der letzte Ausritt
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Für Anna läuft das Leben seinen gewohnten Gang. Ihr bester Freund Malte aus Hamburg hat sein Kommen angekündigt und sie ist schon ganz aufgeregt und macht Pläne wie sie die Zeit mit ihm verbringen wird. ...

Für Anna läuft das Leben seinen gewohnten Gang. Ihr bester Freund Malte aus Hamburg hat sein Kommen angekündigt und sie ist schon ganz aufgeregt und macht Pläne wie sie die Zeit mit ihm verbringen wird. Außerdem ist da noch der neue Reiterhof und gerade da passiert ein Reitunfall eines Geschäftsmannes, der in den Reiterhof investieren wollte. Natürlich ermittelt die Polizei aus Fontenaia und der Unfall stellte sich als Mord heraus, denn es war eine Schnur über den Reitweg gespannt. Anna ist trotz der Visite von Malte natürlich in den Fall involviert und unterstützt die Ermittlungen.
Ein neuer Fall aus Fontenaia aus der Reihe Vino Mord und Bella Italia von Christian Homma & Elisabeth Frank „Der letzta Ausritt“ der Anna beschäftigt. Das Cover führt den Leser gut in das Thema ein und so sieht man den Reiterhof sehr plastisch vor sich. Um diesen Reiterhof dreht sich der neue Fall der Commisario Vico und sein Team in Atem hält. Natürlich unterstützt Anna das Team nach Kräften. Die Hauptcharaktere sind natürlich Anna, Tameo und das Team der Polizei. Sie sind ein eingespieltes Team. Diesmal sind Verdächtige aus Annas Freundeskreis beteiligt und so kommt eine leichte Befangenheit in Anna hoch. Diesmal halten sich die Querelen mit Vico in Grenzen, es scheint eine Annäherung zu geben. Interessant ist, dass die Autoren, Annas Freund Malte gleich mit in den Ablauf einbauen, hier mit einer speziellen Aufgabe. Ansonsten verbreiten die Autoren eine sehr interessante Stimmung und der Mordfall ist so ein bisschen die Nebensache, Aber ic finde dieses Konzept sehr gut. Die Stimmung in Fontaneia wird sehr bildhaft dargestellt, so dass man sich auch gut in die Atmosphäre eindenken kann. Der Spannungsbogen ist gut bis zum Ende entwickelt und auch die Tatverdächtigen werden erst sehr spät konkretisiert.
Ich bin ein Fan von dieser Art Krimi, der in einer entspannten Atmosphäre spielt und och auch ein gewisses Maß an Spannung aufweist und das alles in Belle Italia.

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Veröffentlicht am 30.05.2026

Bandenkrieg

Die Toten von morgen
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Nihal ist ein Kommissars Anwärterin und gerade aus Hamburg wieder zurück nach Berlin gezogen, geflohen vor einer Liebe, von der sie nicht weiß, ob sie die will. Ihr Freund Saad und seine Tochter Leila ...

Nihal ist ein Kommissars Anwärterin und gerade aus Hamburg wieder zurück nach Berlin gezogen, geflohen vor einer Liebe, von der sie nicht weiß, ob sie die will. Ihr Freund Saad und seine Tochter Leila sind allerdings auch wieder in Berlin zurück. Das ist ihr unbekannt als ein Toter gefunden wird, hingerichtet, was auf eine Abrechnung im Bandenmilieu hinweist. Doch sie finden den Auftraggeber nicht, obwohl Nihal sich auf die Spur des Toten setzt. Bevor sie mehr erfährt, wird wieder ein Toter gefunden. Das alles schreit nach einem Bandenkrieg. Als sie die Adresse observiert, an der der Tote öfter halt gemacht hat, bemerkt sie das Saad auch dort arbeitet. Doch was hat er mit dem Ganzen zu tun? Diese Frage bringt Nihal an den Rand ihrer Aufnahmefähigkeit.
Der Thriller „Die Toten von Morgen“ von Kim Koplin spielt in der Hauptstadt Berlin und nicht weniger als um die Vorherrschaft im Drogengeschäft. Die beiden Hauptcharaktere sind Nihal und Saad, die eine On-Off Beziehung pflegen und Nihal nicht so richtig Vertrauen in Saad Hat. Der hat eine 5-jährige Tochter, die Nihal abgöttisch liebt, sie aber nicht weiß, ob sie das mit dem Kind kann und will. Diese Nebenschauplätze, neben dem spannenden Thriller Anteil sind es, die immer wieder für Hochspannung sorgen und auch dafür zuständig sind das Buch nicht gut aus der Hand legen zu können. Die Autorin hat die Kapitel dann auch noch mit Namen gekennzeichnet, so dass man genau sie Perspektive auf die Geschehnisse mitbekommt. Denn sowohl im Privatleben von Nihal geschieht eine ganze Menge, sondern auch in ihrem Beruf, der die Rivalitäten im Bandenbereich beschreiben. Ein neuer Spieler will dem Platzhirschen seine Vorherrschaft nehmen und diesen brutalen Bandenkrieg beschreibt dieser Thriller ebenfalls. Bei aller Brutalität gelingt es der Autorin immer wieder kleine Abschnitte einzubauen, die nicht ganz Ernst erscheinen. Da wäre die Freundschaft zwischen Mohammed und Saad und das Verhältnis zwischen Nihal und ihrem Chef. Hier wird auch nochmal ein zentrales Thema angesprochen, Vertrauen. Die Sprache, die die Autorin benutzt lässt den Leser ein bisschen atemlos zurück, doch dafür unterstützt sie die Spannung bis zum Finale außergewöhnlich gut.
Ich finde diesen Thriller hochspannend und verzeihe ihm auch, dass er manchmal ein bisschen drüber ist. Der Story tut das gut und vor allem bewegt sich die Autorin in einem Bereich, der sich durch hohe Brutalität auszeichnet. In diesem Umfeld das Thema Vertrauen zu beschreiben, finde ich gut gelungen.

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Veröffentlicht am 28.05.2026

Tödliche Verbindungen

Mord in der Pension Möwennest
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Frieda Brogan war in dem Kloster Novizin in dem auch Nora Breen lebte. Als Frieda sich entschied das Kloster zu verlassen blieb sie mit Nora in brieflichen Kontakt. Aber schon zwei Wochen hatte Nora keine ...

Frieda Brogan war in dem Kloster Novizin in dem auch Nora Breen lebte. Als Frieda sich entschied das Kloster zu verlassen blieb sie mit Nora in brieflichen Kontakt. Aber schon zwei Wochen hatte Nora keine Nachricht von Frieda erhalten und deshalb entschloss sie sich ebenfalls das Kloster zu verlassen und sich auf die Suche zu machen, um Frieda zu finden. Sie wusste, dass sie in der Pension Möwennest in Gore on Sea untergekommen war. Nora machte sich auf den Weg und mietete sich in dieser Pension ein. Sie machte sich auf die Suche nach Frieda, doch sie konnte keine finden, außer dass keiner der Bewohner wusste, was mit ihr geschehen war. Als dann ein Mitbewohner, Teddy Atkins, tot aufgefunden wurde, regte dass die Neugier bei Nora an und ob die Polizei nun wollte oder nicht, sie wöllte weiter ermitteln.
Der Krimi „Mord in der Pension Möwennest – eine gescheiterte Nonne ermittelt“ von Jess Kidd spielt in der Region Kent im Jahre 1954 und beschreibt auch die Nachkriegszeit mit all ihren Besonderheiten in England. Der Hauptcharakter Nora Breen ist aus einem Orden ausgetreten, um ihre Freundin zu suchen. Sie verlässt also einen geschützten Bereich und begibt sich in die Ungewissheit eines Lebens außerhalb der Klostermauern. Sie hat ein wenig Geld mitbekommen und so beschreibt die Autorin auch die Unsicherheiten, die diese Nora durchlebt. Ansonsten merkt man nichts speziell Christliches an ihr, aber einen hohen Grad an Neugier weist sie auf. Diese Eigenschaft wird in diesem Krimi von der Autorin immer mehr ausgebaut bis hin zu dem Punkt, dass sie sich private Ermittlerin nennt. Natürlich ist nicht alles positiv, denn sie nervt die Polizei schon sehr, aber sie wird als so gute Beobachterin dargestellt, dass sie in ihren Ermittlungen doch immer wieder etwas entdeckt, das die Polizei so nicht herausfindet. Dieses große Maß an Empathie zeichnet sie aus, auch wenn ihr das manchmal sehr schwerfällt. Die Autorin beschreibt sehr akribisch den Weg, den Nora nimmt von der Nonne, bis hin zu einer Detektivin. Sie nimmt den Leser mit auf eine Reise dieser Persönlichkeit und dass ist auch eine sehr spannende Seite in diesem Krimi, neben den Morden, um die sich Nora kümmert. Auch die Entwicklung in Bezug zur Polizei wird durch ihre empathische Art immer besser. SO ist dieser Spannungsbogen gut bis zum Ende entwickelt.
Mir gefällt dieser Krimi sehr gut, da er mir über die Situation in diesem Teil von England gute Ideen liefert und auch die spezielle Nachkriegszeit gut beleuchtet. Auch die Spannung empfinde ich als ausreichend und ich habe mich gut unterhalten. Das ist was ich auch weitergeben kann. Der Krimi ist speziell hat aber sehr ansprechende Seiten.

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Veröffentlicht am 27.05.2026

Ein ungleiches Ermittlerpaar

Léon und die Frau im blauen Kleid
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Wenn am Strand von Nizza eine tote Frau angeschwemmt wird und das mitten in der Hochsaison, dann ist die ganz Polizei im Einsatz. Ausgerechnet jetzt bekommt Commissaire Leon eine neue Kollegin aus Paris. ...

Wenn am Strand von Nizza eine tote Frau angeschwemmt wird und das mitten in der Hochsaison, dann ist die ganz Polizei im Einsatz. Ausgerechnet jetzt bekommt Commissaire Leon eine neue Kollegin aus Paris. Eine Herausforderung der besonderen Art für Leon. Der Commissaire ist ein Einzelgänger und bekommt jetzt eine Partnerin, die in den Banlieues groß geworden ist. Allerdings erwartet der Fall volle Aufmerksamkeit des Teams. Es geht um Befragungen von Reichen und Schönen und so wie es aussieht auch um Bestechlichkeit. Also viel zu tun für unser ungleiches Paar.
Der Krimi „Leon und die Frau im blauen Kleid“ von Alexander Oetker spielt in der Welt der Reichen und Schönen in Nizza und Monte Carlo. Schon das Cover springt dem Leser entgegen, ganz in Sonnenscheingelb gehalten zeigt es einen Küstenabschnitt der Cote d´Azur. Hier treffen auch bei der Polizei arm und reich aufeinander. Da ist zum einen der Reiche Leon, der ein Einzelgänger und Snob ist und dann die Farbige Nadia Bentaleb aus dem Pariser Armenviertel, gegensätzlicher kann ein Ermittlerpaar nicht sein. Ergänzt wird dieses Team noch von Loic, der am liebsten die Recherchearbeit im Präsidium macht und die macht er sehr gut. Der Fall ist ganz auf die Cote d´Azur bezogen, wo es bei den Reichen auch um Drogen und Sexualdelikte geht, die im Bewusstsein unangreifbar zu sein verübt werden. Deshalb ist die Auswahl der Polizisten Leon, der auch zu diesen Reichen gehört und daher in diesen Kreisen verkehrt, gut gewählt. Nadia ist da mehr die Frau, die sich bei den Drogenbaronen auskennt und die Regeln dieser Menschen kennt und daher dort sehr gut unterstützt. Ich finde ein gutes Ermittlerpaar, das der Autor hier an den Start gehen lässt. Die Sprache ist sehr bildhaft und so ist es möglich, wie in einem Film in die Story einzutauchen. Der Spannungsbogen ist gut auf das Ende abgestimmt und hat auch Überraschungen parat.
Ich mag dieses Buch, da es mir ein wenig Urlaubsfeeling verschafft und ich mag diese Gegensätze bei den Ermittlungen. Hier liegt auch schon eine gewisse Spannung, nicht nur im Fall und das macht den Krimi für mich interessant.

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Veröffentlicht am 25.05.2026

Die silberne Konfirmationsfeier

Akte Nordsee - Die letzte Predigt
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Fentje Jacobsen und Niklas John haben mal wieder Stress in der Beziehung, nachdem Niclas Vater ein paar schräge Bemerkungen fallen gelassen hat. Dann taucht auch noch Julie auf und Fentje reicht es mal ...

Fentje Jacobsen und Niklas John haben mal wieder Stress in der Beziehung, nachdem Niclas Vater ein paar schräge Bemerkungen fallen gelassen hat. Dann taucht auch noch Julie auf und Fentje reicht es mal wieder mit der Beziehung. Außerdem soll sie auch noch ihre Großmutter nach Estherwiek begleiten, weil dort eine silberne Konfirmationsfeier stattfinden soll und er Pastor sehr gut zu Fentje passen soll, nach Großmutters Meinung. Niklas hat da mehr Problem mit Blofeld seiner Katze, die zum Tierarzt muss und das ausgerechnet zu Onno einem stillen Verehrer von Fentje. Zu dieser Feier kommt auch Lena, die schon einige Jahre nicht in Estherwiek war und die auch nur mit ihrem Ex über ihren gemeinsamen Sohn reden möchte. Doch dann eskaliert es auf der Feier und am nächsten Morgen ist der Pfarrer tot und nicht nur der.
Der Kriminalroman von Eva Almstädt aus der Reihe Akte Nordsee „Die Letzte Predigt“ ist bereits der vierte Fall mit den Hauptcharakteren Fentje Jacobsen und Niklas John. Eines der Hauptthemen ist das Auf und Ab in der Beziehung der beiden darzustellen. So ist es auch in diesem Roman, denn der erste Teil bezieht sich auf die aktuelle Entwicklung der Beziehung, mit einer weiteren Person, nämlich von Julie, die bei Fentje im Verdacht steht eine Beziehung zu Niklas zu haben. Außerdem geht es noch um die silberne Konfirmation in Estherwieck und die aktuellen Beziehungen der Personen untereinander. Erst im zweiten Fall geht es um den Kriminalfall. Die Autorin versteht es sehr geschickt, die Beteiligten und die Motive der Taten zu verschleiern, so dass der Fall erst ganz am Ende aufgeklärt wird. Auf dem Weg dahin geschehen Dinge, die sich um die beiden Hauptcharaktere drehen. Diese Beziehungen untereinander tragen zur Spannung mit bei und führen dann auch langsam zur Auflösung der Geschehnisse. Diese Halbinsel Eiderstedt hat eine ganz spezielle Atmosphäre, die von der Autorin sehr bildhaft dargestellt wird und ich mich prima in diese Situation einfinden kann. Die ganz Story läuft bei mir wie ein Film ab und ich finde sie auch deshalb ganz unterhaltsam. Der Spannungsaufbau in diesem Buch braucht ein bisschen, ist aber dann sehr plausibel zu Ende geführt worden, wie ein Klammer.
Ich finde diesen regionalen Krimi und auch hier gerade die Reihe Akte Nordsee sehr unterhaltsam, da es nicht immer nur vordergründig um die Kriminalfälle geht, sondern auch die besonderen Charaktere der Menschen stark in den Vordergrund treten. Mir macht das Spaß diese Menschen in ihren Interaktionen zu erleben. Empfehlenswert für alle die diese Art der regionalen Krimis bevorzugen.

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  • Charaktere
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