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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.07.2025

Sehr gut

Wisting und die Untiefen der Vergangenheit
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Ein sehr trockener heißer Sommer und das Wasser im See sinkt immer mehr und so kommt auf einmal ein Motorrad mit der Leiche eines Mannes zum Vorschein. Der Mann wird seit 8 Jahren vermisst und Wisting ...

Ein sehr trockener heißer Sommer und das Wasser im See sinkt immer mehr und so kommt auf einmal ein Motorrad mit der Leiche eines Mannes zum Vorschein. Der Mann wird seit 8 Jahren vermisst und Wisting und sein Team beginnen die Ermittlungen. Es ist ein alter ungelöster Fall, den sie jetzt abschließen wollen. Nicht weit davon geht ein Rentner mit einem Metallsuchgerät das Ufer ab und findet eine goldene Kette. Vermutlich gehört sie zu einem seit vier Jahren verschwundenen Mädchen. Gehören beide Fälle zusammen? Und können sie endlich gelöst werden?

Das Buch ist wiederum ein sehr guter Teil der Reihe und ein richtig guter Krimi. Die Ermittlungen sind immer nachvollziehbar und es gibt verschiedene Verdächtige und einige Nebenhandlungen. Auch privates wird angesprochen, ist aber nicht im Vordergrund. Das finde ich gut. Auch das Verständnis für einige Täter geht für mich in Ordnung. Auf jeden Fall gibt es von mir eine Leseempfehlung und ich würde gerne bald den nächsten Teil lesen.

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Veröffentlicht am 21.07.2025

Buntes Abenteuer

Sherlock Holmes & Dr. Watson. Die Jagd nach dem Geisterzug (Band 1)
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Sherlock Holmes hat viel zu tun. Vor seiner Tür stapeln sich die Leute und damit die Fälle. Doch eigentlich will er sich eher mit Sudoku-Wettkämpfen beschäftigen und interessante Fälle lösen. Denn dort ...

Sherlock Holmes hat viel zu tun. Vor seiner Tür stapeln sich die Leute und damit die Fälle. Doch eigentlich will er sich eher mit Sudoku-Wettkämpfen beschäftigen und interessante Fälle lösen. Denn dort gewinnt er immer. Doch als in der Stadt ein Geisterzug auftaucht und sich plötzlich diverse Diebstähle häufen, muss Sherlock tätig werden...

Das Buch ist ein witzig buntes Abenteuer für Erstleser bzw. Kinder, die noch nicht sehr viel lesen wollen. Die Bilder sind gelungen und die unterschiedlichen Figuren machen sehr viel Spaß. Das Ganze wird noch durch kleinere Rätsel unterstützt, so dass man oft zurückblättern und Neues entdecken muss. Nicht so gut gefallen hat mir, dass - auch wenn die Geschichte in London spielt - teilweise, wenn auch nicht oft, Englisch benutzt wird. Ich finde, gerade in Büchern für Leseanfänger sollte eine Fremdsprache nicht eingesetzt werden. Doch abgesehen davon gibt es von mir eine Lese- und Rätselempfehlung.

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Veröffentlicht am 21.07.2025

Die Spannung kommt spät

Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?
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Sloane ist eine notorische Lügnerin. Schon von Kind an erzählt sie Geschichten, um sich interessant und ihre Welt irgendwie besser zu machen. So hilft sie zufällig in einem Park einem Vater, als dessen ...

Sloane ist eine notorische Lügnerin. Schon von Kind an erzählt sie Geschichten, um sich interessant und ihre Welt irgendwie besser zu machen. So hilft sie zufällig in einem Park einem Vater, als dessen Kind von einer Biene gestochen wird. Sie stellt sich als Krankenschwester vor und nach und nach kommt sie der Familie näher und wird dort als Kindermädchen engagiert. Sie glaubt, am Ziel ihrer Träume zu sein...

Das Buch lässt sich sehr gut lesen. Die Geschichte geht rasch vorwärts. Jedoch kommt die Spannung für einen Thriller erst ziemlich spät und weit zum Ende hin. Bis dahin hat man nur Vermutungen, wie die Geschichte ausgehen könnte. Allerdings gibt es dann noch ein paar Wendungen. Nicht allen konnte ich folgen und das letztliche Ende hat mich nicht überzeugt, für mehr Erklärungen müsste ich aber zu viel spoilern. Insgesamt ist es jedoch ein gutes Debüt.

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Veröffentlicht am 21.07.2025

Wunderbare Geschichte

Wo die Moltebeeren leuchten (Die Norrland-Saga, Bd. 1)
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1938 in Nordschweden. Siv musste mit 13 Jahren die Schule verlassen, obwohl sie gern weitergelernt hätte, um ihre Familie zu unterstützen und als Haushaltshilfe zu arbeiten. Inzwischen ist sie 17 und bekommt ...

1938 in Nordschweden. Siv musste mit 13 Jahren die Schule verlassen, obwohl sie gern weitergelernt hätte, um ihre Familie zu unterstützen und als Haushaltshilfe zu arbeiten. Inzwischen ist sie 17 und bekommt das Angebot, für mehrere Monate 10 Holzfäller im Wald zu versorgen und zu bekochen. Anfangs ist sie völlig unsicher, doch bald stellt sich heraus, dass sie mit den Männern gut zurechtkommt und auch das Kochen funktioniert und so findet sie im Wald ihre eigene Freiheit. In der Gegenwart ist Eva dabei, in das damalige Gebiet zu gehen, um den Holzabbau gegenüber einer Gruppe Klimaaktivisten zu verteidigen.

Das Buch hat ein wunderbares Cover und einen wunderbaren Schnitt, der noch dazu beiträgt, dass man mehr in die Geschichte eintaucht. Denn diese ist ebenfalls wunderbar. Zum einen erfährt man viel aus der Vergangenheit der Lappen/Sami, aber auch von den damaligen Konflikten und wie sie unterdrückt wurden. Die Geschichte von Siv in der Vergangenheit ist aber ebenfalls sehr berührend und wunderbar beschrieben. Der Schwenk zur Gegenwart und zu den Klima- und Naturproblemen schließt sich fast nahtlos an und auch hier gibt es eine verwobene Familiengeschichte, die sehr schön erzählt ist. Alles zusammen macht das Buch zu etwas Besonderem. Es bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung und ich freue mich auf die Fortsetzung

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Berührend

Der Sommer am Ende der Welt
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Die Journalistin Hanna macht zusammen mit ihrer Tochter Urlaub auf Borkum. Wobei es nur teilweise Urlaub ist, denn Hanna recherchiert für eine Zeitung nach der Geschichte des Hotels, in dem sie wohnt. ...

Die Journalistin Hanna macht zusammen mit ihrer Tochter Urlaub auf Borkum. Wobei es nur teilweise Urlaub ist, denn Hanna recherchiert für eine Zeitung nach der Geschichte des Hotels, in dem sie wohnt. Dieses war in den 1960er Jahren ein Kinderkurheim. Und Hannas Mutter war dort und hat keine guten Erinnerungen …

Die Geschichte an sich ist sehr berührend. Die Zustände in dem Kurheim (wohl in vielen zu dieser Zeit) waren Horror und die Autorin schafft es, mittels Rückblenden durch ein altes Tagebuch und Erzählungen einer Teilnehmerin die Zeiten wieder aufleben zu lassen. Gleichzeitig gibt es aber noch weiter zurückreichende Enthüllungen. Aber auch die Geschichte in der Gegenwart ist gelungen. Die Liebesgeschichte der Tochter ist sehr real beschrieben, die von Hanna selbst rutscht nicht in Kitsch ab. Das macht das Buch so besonders.

Da ich schon mehrfach in letzter Zeit Bücher über die damalige Kinderverschickung gelesen habe, habe ich mich auch hier wieder gefragt: Wieso spielen die alle am Meer? Es gab doch sicherlich auch anderswo Kliniken. Und wieso immer im Sommer ohne Schule usw.?
Die Autorin hat dann allerdings im Nachwort einiges dazu erklärt und die Geschehnisse auch historisch eingeordnet. Das hat mir gut gefallen.

Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

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