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Veröffentlicht am 23.04.2025

Nettes Mädchenbuch

Pasta Mista 1: Fünf Zutaten für die Liebe
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Die 15-jährige Liv lebt mit ihrer Mutter in München. Ihren Vater kennt sie nicht, was sie aber nicht wirklich stört. Dann steht plötzlich Roberto in ihrem Leben – der neue Freund ihrer Mutter, Italiener ...

Die 15-jährige Liv lebt mit ihrer Mutter in München. Ihren Vater kennt sie nicht, was sie aber nicht wirklich stört. Dann steht plötzlich Roberto in ihrem Leben – der neue Freund ihrer Mutter, Italiener und Vater der Zwillinge Angelo und Sonia. Mit Sonia hat Liv nicht so viel am Hut, aber bei Angelo gehen sofort alle Lichter an und Liv verliebt sich. Und auch Roberto kann sie überzeugen – nämlich mit seiner Leidenschaft fürs Kochen …

Ich war mit dem Buch ziemlich schnell durch und denke, es ist ein nettes, wenn auch typisches Mädchenbuch. Jungen werden damit wohl eher nicht viel anfangen können. Liv ist 15 mit genau den Problemen einer 15-jährigen. Die Mutter hat eine neue Liebe gefunden, doch sie selber ist noch ungeküsst. Mal findet sie sich selber gut, mal hat sie an sich und allem anderen was rumzumeckern und zu –zicken. Also ganz typisch für Mädchen dieses Alters. Das ist gut umgesetzt und die jungen Leserinnen werden sich darin wiedererkennen. Ansonsten ist das Buch eher leicht, mit den bekannten Zutaten und dem erwarteten Ende. Nett, aber durchschnittlich. Es wird sicherlich seine Leserinnen finden, aber es wäre auch mehr drin gewesen.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Stark

Ich soll nicht lügen
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Abe liegt im Koma, er stürzte aus dem 4. Stock ins Treppenhaus. Die Polizei meint, dass es Selbstmord ist, und seine Verlobte Jody bestätigt das. Abes Schwester Mags kommt extra aus Amerika. Sie ist Anwältin ...

Abe liegt im Koma, er stürzte aus dem 4. Stock ins Treppenhaus. Die Polizei meint, dass es Selbstmord ist, und seine Verlobte Jody bestätigt das. Abes Schwester Mags kommt extra aus Amerika. Sie ist Anwältin und kann nicht an den Selbstmord glauben. Und sie findet heraus, das Abe gar nicht verlobt war und Jody so einige Lügen erzählt...

Auch wenn ich das Buch nicht als Thriller bezeichnen würde, ist es für mich ganz stark. Die Kapitel sind aus der jeweiligen Sicht von Jody, Mags oder auch einer Nachbarin geschrieben. Dazwischen sind Rückblenden in eine grauenvolle Vergangenheit und Kindheit der Mädchen. Man weiß allerdings lange nicht, um wen es sich dabei handelt. Und so steckt man mitten in der Suche nach der Wahrheit. Das alles ist spannend geschrieben und richtig gut zu lesen. Auch wenn ich eigentlich etwas anderes erwartet hatte, das Buch hat mich sehr überrascht - im positiven Sinn.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Ganz stark

Kreuzschnitt
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Der Osloer Kommissar Bogart Bull ist ganz unten. Seine Familie wurde ermordet, er selbst lebt danach nur vom Alkohol. Seine Chefin ermöglicht ihm eine Entziehungskur und bietet einen Auslandsjob an. In ...

Der Osloer Kommissar Bogart Bull ist ganz unten. Seine Familie wurde ermordet, er selbst lebt danach nur vom Alkohol. Seine Chefin ermöglicht ihm eine Entziehungskur und bietet einen Auslandsjob an. In Südfrankreich wird Axel Krogh ermordet. Ein reicher Norweger, derr ein Firmenimperium hat und zurückgezogen lebt. Er wird furchtbar zugerichtet und offenbar fehlt nur ein kleines unscheinbares Bild. Doch er bleibt nicht der einzige Tote ...

Das Buch ist ganz stark. Eines der besten, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Und das bei einem Erstling. Zum einen ist da dieser Stil. Ich habe mich regelrecht festgelesen und kann nicht mal sagen, warum das so ist. Denn es ist weder sehr reißerisch, noch besonders brutal, sondern eher nüchtern erzählt. Trotzdem könnte ich schwer unterbrechen.
Zum anderen ist da diese Figur des Kommissars Bull. Ein gebrochener Mann, der mit der Vergangenheit zu kämpfen hat. Doch er macht seine Arbeit und er macht sie gut. Im Buch werden private Sachen angesprochen, doch sie sind nicht die Hauptsache. Es geht immer um die Ermittlungen.
Und dann ist die Vergangenheit. Erzählt wird das Buch auf drei Ebenen, der Gegenwart mit den Ermittlungen und der Vergangenheit in zwei unterschiedlichen Zeiten. Dieser Wechsel verwirrt nicht, sondern steigert die Spannung. Mehr Details möchte ich nicht nennen, um nicht zu spoilern. Und das Ende bietet noch extra Überraschungen.
Ich denke mal, eine Fortsetzung ist angedacht. Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, mehr von dem Autor und über Bogart Bull zu lesen.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Gute Fortsetzung

Niemals
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Jenny Aaron ist zurück in ihrer alten Spezialeinheit und sofort steht ein neuer Fall an, der sie auch noch sehr persönlich betrifft. Ihr Todfeind hat ihr in Marrakesch ein Bankkonto mit einer riesigen ...

Jenny Aaron ist zurück in ihrer alten Spezialeinheit und sofort steht ein neuer Fall an, der sie auch noch sehr persönlich betrifft. Ihr Todfeind hat ihr in Marrakesch ein Bankkonto mit einer riesigen Summe hinterlassen und sie muss persönlich dorthin. Natürlich hängt noch einiges mehr daran und sie und das Team befinden sich quasi ständig in Lebensgefahr, zumal wohl auch Interna verraten wurden ...

Die Fortsetzung von „Endgültig“ ist in der gleichen hohen Qualität. Der Stil wechselt zwischen interessanten erklärenden Teilen zu fast stakkatoartig kurzen Sätzen mit unheimlich viel Spannung. Gut gefallen hat mir, dass vieles erklärt wurde und Jenny nicht mehr nur die Superfrau ist, sondern man viele Sachen direkt nachvollziehen konnte. In diesem 2. Teil wirkte sie auf mich menschlicher und nicht mehr nur als eine Kampfmaschine.
Gestört hat mich wie schon im ersten Teil die Aufzählung diverser 10 Dinge. Und manchmal waren mir die kurzen Sätze oder Satzteile einfach wirklich zu abgehackt. Doch alles in allem ein tolles spannendes Buch und auf die Fortsetzung freue ich mich.
Erwähnen möchte ich noch die hochwertigere Aufmachung des Buches. Durch die Gelbfärbung des Schnittes klebten die Seiten manchmal leicht aneinander und ich empfand es als ein besonderes Lesevergnügen, wenn ich sie voneinander lösen konnte. So war ich wirklich der erste Leser.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Enttäuscht

The Ending - Du wirst dich fürchten. Und du wirst nicht wissen, warum
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Die Geschichte wird aus der Sicht einer jungen Frau erzählt. Sie fährt mit ihrem Freund Jake das erste Mal zu seinen Eltern. Mitten im Winter bei Kälte und schlechten Straßenverhältnissen. Unterwegs überlegt ...

Die Geschichte wird aus der Sicht einer jungen Frau erzählt. Sie fährt mit ihrem Freund Jake das erste Mal zu seinen Eltern. Mitten im Winter bei Kälte und schlechten Straßenverhältnissen. Unterwegs überlegt sich die Frau, die im ganzen Buch nicht einmal mit Namen benannt wird, dass sie eigentlich mit Jake Schluss machen will. Warum, erschließt sich mir nicht wirklich. Außerdem belästigt sie noch ständig ein Stalker per Telefon. Und Jakes Eltern sind ebenfalls sehr komisch...

Die Geschichte beginnt eher langsam mit vielen Gesprächen und psychologischen Anmerkungen, vielen schlauen und guten Gedanken. Das liest sich gut weg, ich kam schnell vorwärts und war interessiert. Auch wenn mich mit der Zeit diese Sachen etwas langweilten für einen Psychothriller. Vieles war für mich nicht logisch – die plötzliche Idee der Trennung z. B.. Erst im Elternhaus von Jake baut sich sowas wie eine Art Spannung auf, die jedoch auf dem Heimweg wieder kaputtgemacht wurde durch so viele absurde Begebenheiten, dass ich mich regelrecht durch das Buch "frass" - aber nicht, weil es so spannend war, sondern weil ich einfach nur zu einem Ende kommen wollte. Leider war das dann für mich das schlimmste am ganzen Buch, weil so weit vorhersehbar und ohne Überraschung.
Das Buch hat viele Vorschusslorbeeren bekommen, aber ich konnte damit nicht wirklich viel anfangen und bin sehr enttäuscht. Einen Vergleich mit King oder Hitchcock auf Augenhöhe - ich sehe ihn nicht.

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