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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.01.2026

Interessant

Die weiße Nacht
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Berlin 1946. Es ist Winter, eisige Kälte und die Menschen hungern und frieren. Lou ist Fotografin, doch sie kann von ihren Bildern nicht leben. Zufällig fotografiert sie eine tote Frau. Kommissar König ...

Berlin 1946. Es ist Winter, eisige Kälte und die Menschen hungern und frieren. Lou ist Fotografin, doch sie kann von ihren Bildern nicht leben. Zufällig fotografiert sie eine tote Frau. Kommissar König konfisziert diese Bilder. Doch er kommt mit dem Fall nicht weiter. Die Ermittlungen stecken fest…

Das Buch ist ein sehr solider historischer Krimi, der zu einer besonders schwierigen Zeit spielt. Die Hauptfiguren haben Ecken und Kanten und sind interessant. Ebenfalls sehr gut gelungen sind die Beschreibungen der zerstörten Stadt und die Nöte der Menschen zur damaligen Zeit, die Schwierigkeiten bei der Nahrungssuche und bei der Suche nach Heizmaterial. Der Fall selbst tritt für meine Begriffe allerdings etwas zu oft in den Hintergrund und ich hätte es gerne etwas spannender gehabt. Trotzdem gibt es bei mir eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Guter Beginn einer neuen Reihe

Hörst du den Schrei?
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Markus ist ein relativ erfolgreicher Podcaster. Vor Jahren hat er einen Beitrag über die verschwundene Leah gemacht. Ihr Vater kam dafür ins Gefängnis und hat dort Selbstmord begangen. Zufällig hört eine ...

Markus ist ein relativ erfolgreicher Podcaster. Vor Jahren hat er einen Beitrag über die verschwundene Leah gemacht. Ihr Vater kam dafür ins Gefängnis und hat dort Selbstmord begangen. Zufällig hört eine junge Journalistin diesen alten Beitrag und kontaktiert Markus. Wenige Tage später stirbt sie in den Bergen...

Das Buch ist ein sehr guter Beginn einer neuen Reihe. Beide Autoren können schreiben und halten die Spannung die ganze Zeit unterschwellig hoch. Die Ermittlungen sind nachvollziehbar und logisch. Die Figur des Markus ist interessant, sie hat Ecken und Kanten und ist sehr vielschichtig. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ich freue mich auf eine hoffentlich baldige Fortsetzung

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Absolut lesenswert

Freiheit für die Waldwiesel
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Das Leben im Wald geht seinen Gang. Allerdings ist es aufgrund des Klimawandels und folgender Trockenheit für die Tiere viel schwieriger, sich ausreichend ernähren zu können. Da kommt plötzlich aus der ...

Das Leben im Wald geht seinen Gang. Allerdings ist es aufgrund des Klimawandels und folgender Trockenheit für die Tiere viel schwieriger, sich ausreichend ernähren zu können. Da kommt plötzlich aus der Stadt eine Art rosa Schaum, der an die Wiesel verteilt wird. Bei einem Wettkampf, bei dem es um zwei Ausbildungsplätze in der Stadt geht, beteiligt sich Piet, obwohl es seine Mutter verboten hat. Er verunglückt dabei und behält einen schweren Hüftschaden. Das rettet ihm aber auf eine Art das Leben, denn alle Wiesel werden eingefangen und in die Stadt in eine Fabrik gebracht. Piet beschließt, sie zu befreien...

Ein absolut wunderbares Kinderbuch. Es birgt ganz ganz viele Abenteuer in sich. Aber gleichzeitig lernt man im Hintergrund sehr viel über das Verhalten der Tiere. Und auch über die Veränderungen im Wald. Es wird oft gefährlich und auch gruselig, doch das wird dann unterbrochen durch witzige Wortspiele, lustige Namen oder überraschende Wendungen. Das Buch handelt sehr viel von Freundschaft und Treue und gleichzeitig gibt es aber auch Verrat und Schlechtigkeiten. Der Leser erkennt aber deutlich, was einen höheren Wert hat und was man tun sollte. Das alles wird ohne erhobenen pädagogischen Zeigefinger übermittelt und macht das Buch zu einem absoluten Lesevergnügen. Verstärkt wird das Ganze noch durch wunderbare Zeichnungen. Von mir gibt es absolut eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 15.01.2026

Unbehaglich

Die Insel meiner Schwester
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Mirjam erhält überraschend eine Einladung ihrer Halbschwester Nia zu deren 40 Geburtstag auf die Familieninsel. Mirjam selbst steckt in einer tiefen Krise, denn ihr langjähriger Freund hat sie verlassen. ...

Mirjam erhält überraschend eine Einladung ihrer Halbschwester Nia zu deren 40 Geburtstag auf die Familieninsel. Mirjam selbst steckt in einer tiefen Krise, denn ihr langjähriger Freund hat sie verlassen. Auch die Einladung macht sie nicht direkt glücklich, denn sie weiß, dass es in der Ehe ihrer Schwester riesige Probleme und viel Gewalt gibt. Trotzdem fährt sie zu dieser Feier…

Das Buch lässt mich extrem unbehaglich zurück. Zum einen brauchte ich ungefähr bis zur Mitte des Buches, um mich einzulesen. Mir fiel es unheimlich schwer und ich fühlte mich oft extrem gelangweilt. In der Mitte gibt es dann eine überraschende Wendung (ich will nicht spoilern) und ab da konnte ich etwas flüssiger lesen. Trotzdem hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass es so gut wie keine einzige positive Person in diesem Buch gibt. Beide Schwestern konnten mich nicht überzeugen. Mir kam es vor, sie definieren sich ausschließlich über ihre Beziehungen und zumindest Nia macht von Jugend an immer den gleichen Fehler. Was natürlich keinesfalls häusliche Gewalt rechtfertigt. Trotzdem kam mir das ganze nicht wie eine Freundschaft oder Familie, sondern eher wie eine Zweckgemeinschaft vor. Insgesamt kann ich eigentlich keine Leseempfehlung aussprechen

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Klaustrophobisch

Die Kammer
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Ellen arbeitet als Tiefseetaucherin. Und zwar als eine sehr spezielle. Sie ist in diesem Beruf derzeit die einzige Frau. Zusammen mit fünf Männern kommt sie in eine Druckkammer für einen Reparaturauftrag ...

Ellen arbeitet als Tiefseetaucherin. Und zwar als eine sehr spezielle. Sie ist in diesem Beruf derzeit die einzige Frau. Zusammen mit fünf Männern kommt sie in eine Druckkammer für einen Reparaturauftrag an einer Ölpipeline, doch bereits nach einem Arbeitstag stirbt einer der Männer. Der Grund ist unbekannt und noch denken sie an ein gesundheitliches Problem. Doch er bleibt nicht der einzige Tote…

Ich fand das Buch richtig gut. Die Spannung ergibt sich allein aus diesen klaustrophobischen Beschreibungen der Kammer und der Arbeit unter Wasser. Ich hatte bisher nie mit diesem Beruf zu tun und so war es für mich ungeheuer interessant, etwas darüber zu lesen. Das Buch hätte von mir fast die volle Punktzahl bekommen, wenn nicht das Ende wäre. Über das war ich ehrlich gesagt einfach nur enttäuscht.

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