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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.12.2025

Durchgehend spannend

Wem du traust
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Sofia ist 15 und nach dem Babysitten bei einer befreundeten Familie kommt sie nicht zu Hause an. Ihre Mutter und Eva, bei der sie deren Sohn beaufsichtigt hat, sind allerbeste Freundinnen. Doch Evas Mann ...

Sofia ist 15 und nach dem Babysitten bei einer befreundeten Familie kommt sie nicht zu Hause an. Ihre Mutter und Eva, bei der sie deren Sohn beaufsichtigt hat, sind allerbeste Freundinnen. Doch Evas Mann gerät mehr und mehr in den Verdacht, etwas mit Sofias Verschwinden zu tun zu haben. Auch der Freund der Mutter scheint etwas zu verbergen, doch sein Alibi ist fest...

Das Buch erzählt eine - fast alltägliche - Geschichte über das Verschwinden eines Teenagers. Es ist deshalb durchgehend so spannend, weil man als Leser immer Andeutungen erhält und so auf verschiedene Tätermöglichkeiten tippt: der Stiefvater, der Mann der besten Freundin, Mitschüler oder Lehrer. Dabei wechseln die Geschehnisse eher subtil und die geweckten Zweifel teilt man. Oft beginnen die Thriller rasant und der Mittelteil wird eher langatmig bis es zu einem überraschenden Ende kommt. Das ist hier nicht, auch wenn das Ende tatsächlich dann überraschend ist. Von mir gibt es eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 16.12.2025

Ein bißchen zu viel

Ostfriesennebel
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Carina kommt zur Polizei, weil sie glaubt, dass ihr eigener Mann nicht mehr lebt und durch ihren Schwager ersetzt wurde. Die Zwillinge waren schon immer sehr eng und kaum auseinanderzuhalten. Doch sie ...

Carina kommt zur Polizei, weil sie glaubt, dass ihr eigener Mann nicht mehr lebt und durch ihren Schwager ersetzt wurde. Die Zwillinge waren schon immer sehr eng und kaum auseinanderzuhalten. Doch sie ist der festen Überzeugung, dass sie die Rollen getauscht haben. Die Polizei glaubt ihr nur mäßig und verfolgt den Fall nicht, weil eine junge Frau tot auf Bahngleisen gefunden wird und das an vorherige Fälle erinnert.

Den 19. Fall von Ann Kathrin Klaasen dann fand ich als einen der schwächsten der Reihe. Er ist wie immer gut zu lesen und Land und Leute und diverse Werbung wird untergebracht und auch Spannung ist vorhanden. Allerdings ist die Auflösung für mich soweit von jeglicher Realität entfernt, dass es mir zu viel wurde. Ich hoffe, weitere Fälle werden ein wenig besser.

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Veröffentlicht am 12.12.2025

Schwieriger Beginn

Aufbruch ins Paradies
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1884 lebt Familie Berger in Karlsruhe. Ihrre Möbelfabrik, vor allem für hochwertige Möbel, geht es nicht mehr so gut und als ein großer Brand ausbricht, verlieren sie Werkstatt und Haus. Mit dem Geld der ...

1884 lebt Familie Berger in Karlsruhe. Ihrre Möbelfabrik, vor allem für hochwertige Möbel, geht es nicht mehr so gut und als ein großer Brand ausbricht, verlieren sie Werkstatt und Haus. Mit dem Geld der Versicherung beschließt die Familie, auf Drängen des Onkels, nach Neuguinea auszuwandern. Die Reise ist das erste Abenteuer, vor allem weil die Frauen Probleme mit ihren Ehemännern haben bzw. mit eventuell zukünftigen Ehemännern. Auch das Ankommen in Neuguinea ist erst einmal ein Schock, denn dort ist vieles anders, als der Onkel versprochen hat.

Das Buch ist eine Auswanderer-Saga mit allen typischen Elementen, die man von so einer Geschichte erwartet. Da geht es um Liebe und enttäuschte Erwartungen, da geht es um falsche Versprechen und neue Aussichten. Das ist gut beschrieben und wird in den Kapiteln vor allem aus Sicht der Frauen erzählt. Diese sind die weitaus stärkeren Persönlichkeiten im Buch als die Männer. Es werden verschiedene Sichtweisen rübergebracht und insgesamt liest sich das Buch sehr gut weg. Im mittleren Teil ging es mir allerdings teilweise ein wenig zu schnell mit dem „Hin-Her-Weg“ (Stichwort: David). Das Buch endet mit einem ziemlich fiesen Cliffhanger, aber Teil 2 ist schon angekündigt.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 08.12.2025

Buch im Buch

Tod zur Teestunde
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Lektorin Susan erhält den Auftrag, mit einem jungen Autor zusammenzuarbeiten. Er heißt Eliot und hat schon zwei ziemlich erfolglose Krimis geschrieben. Sein neues Buch ähnelt sehr der Geschichte seiner ...

Lektorin Susan erhält den Auftrag, mit einem jungen Autor zusammenzuarbeiten. Er heißt Eliot und hat schon zwei ziemlich erfolglose Krimis geschrieben. Sein neues Buch ähnelt sehr der Geschichte seiner Familie, einer berühmten Familie. Doch bald ist er tot und auch Susan gerät in Lebensgefahr.

Das Buch ist sozusagen ein Buch im Buch, zwei Krimis in einem. Warum es als Roman betitelt wurde, verstehe ich nicht ganz. Das aber nur am Rande. Ich selbst bin anfangs extrem schwer in die Geschichte reingekommen. Ich habe mich wirklich gequält und tatsächlich schon überlegt, das Buch abzubrechen. Aber nach ungefähr einem Drittel wurde es dann auch für mich richtig gut. Es gibt sehr viele Verweise auf andere aktuelle Autoren. Das Verweben der beiden Geschichten untereinander ist wirklich ein Meisterstück. Die Spannung ist insgesamt anfangs nicht super hoch, aber zumindest im hinteren Teil wird sie immer stärker und ich muss zugeben, dass ich keine Ahnung zum/zu den Täter/n hatte. Wenn jemand auf einen eher ruhige Krimi steht, dem würde ich dieses Buch absolut empfehlen.

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Veröffentlicht am 08.12.2025

Für Rätsel- und Japan-Fans

DUMONTs Fantastische Rätselreise Japan
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Das Buch ist interessant und gleichzeitig irgendwie lustig. Lustig vor allem durch teilweise witzige Zeichnungen. Interessant, weil es viele Rätsel mit japanischem Wissen verbindet. Es sind komplett unterschiedliche ...

Das Buch ist interessant und gleichzeitig irgendwie lustig. Lustig vor allem durch teilweise witzige Zeichnungen. Interessant, weil es viele Rätsel mit japanischem Wissen verbindet. Es sind komplett unterschiedliche Rätsel: von einfachen Bildervergleichen über Sudokus, Basteleien oderJapanisch lernen. Es gibt das normale Quiz wie auch Rätsel um versteckte Codes oder Wörter. Es ist quasi für jeden was dabei und so ganz nebenbei lernt man unheimlich viel über Japan. Da ich Japan nicht wirklich gut kenne, habe ich tatsächlich sehr viel Neues erfahren (und mich mit manchen Rätesel auch schwer getan). Manchmal war ich wirklich verloren. Insgesamt ist das Buch, auch durch seinen moderaten Preis ein schönes Geschenk an sich selbst oder an Rätsel- oder Japan-Interessierte. Auch für unterwegs als Zeitvertreib ist es gut geeignet, da die Rätsel wechseln und man auch mit wenig Zeit gut unterhalten wird. Daher kann ich das Buch sehr empfehlen

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