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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.08.2024

Dranbleiben lohnt sich

The Atlas Six
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Wie war's?
Zu Beginn - ganz ehrlich? - anstrengend! Sechs Hauptcharaktere, einige Nebencharaktere, dazu immer aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, in einer völlig neuen Fantasyumgebung: Hilfe! Ich ...

Wie war's?
Zu Beginn - ganz ehrlich? - anstrengend! Sechs Hauptcharaktere, einige Nebencharaktere, dazu immer aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, in einer völlig neuen Fantasyumgebung: Hilfe! Ich habe wirklich einige Kapitel gebraucht, um anzukommen. Ein bisschen wie bei "Das Lied der Krähen" von Leigh Bardugo.
Aber am Ende hat es sich gelohnt, dran zu bleiben. Die Charaktere sind herrlich unterschiedlich, gut durchdacht und haben alle ihre besonderen Eigenheiten. Ich mochte Parisa unglaublich gerne und würde auch ein Buch lesen, in dem es nur um ihren Hintergrund geht.
Die Welt an sich ist ziemlich spannend entworfen, aber die Hürde zu Beginn ist definitiv gegeben. Ein etwas sanfterer Einstieg wäre für mich, gerade was das zusätzliche Chaos bei den Protagonisten betrifft, wünschenswert gewesen. Auch die Magiebereiche sind mir zum Teil zu umfangreich und komplex.
Die gesamte Gestaltung geht leider ein wenig auf Kosten der Story, die nur langsam Fahrt aufnimmt. Nun muss man natürlich sagen, es handelt sich um einen Auftaktsband. Hat man diesen geschafft, würde ich in Teil 2+3 auf eine stärkere Entwicklung der Story hoffen.

Was war besonders?
Bei diesem Buch lohnt sich das Durchhalten. Das Ende konnte mich dann richtig packen, es wurde spannend und hielt einige überraschende Wendungen bereit.

Reading The Atlas Six makes me feel like...
...was lange währt, wird endlich gut. Trotz anstrengendem Beginn kann das Buch am Ende überzeugen und macht Lust auf mehr.

Mit herzlichem Dank an den Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 25.08.2024

Toller Auftakt

Bridgerton – Der Duke und ich
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Wie war's?

Wer mich kennt weiß, dass ich seit der ersten Folge ein unglaublicher Bridgerton Fan geworden bin. Natürlich lag es da nahe, auch einen Blick in die Bücher zu werfen.
Gleich vorneweg: Das Buch ...

Wie war's?

Wer mich kennt weiß, dass ich seit der ersten Folge ein unglaublicher Bridgerton Fan geworden bin. Natürlich lag es da nahe, auch einen Blick in die Bücher zu werfen.
Gleich vorneweg: Das Buch ist, von der Grundsache mal abgesehen, natürlich etwas anderes als die erste Staffel, welche sich mit der großartigen Liebesgeschichte von Daphne und Simon befasst. Trotzdem - oder vielleicht gerade darum - lohnt es sich, als Fan das Buch zu lesen.

Julia Quinn hat einen lockeren, leichten, komischen und einnehmenden Schreibstil. Natürlich müssen wir nicht darüber sprechen, wie realistisch die Regency-Ära wiedergegeben wird. Das stark romantisierte Bild, welches uns hier vermittelt wird, soll uns entspannen, amüsieren und zum Träumen einladen. Und genau hierin liegt meiner Ansicht nach die Stärke des Buches: Einfach abschalten, alles wird gut, und man kann sich von der Geschichte davontragen lassen.

Hierzu tragen vor allem die sympathischen Charaktere bei (und ja, man muss die Bridgertons doch einfach lieben!). Gerade Daphne, Eloise und natürlich Lady Danbury haben es mir besonders angetan.

Für mich etwas unnötig sind tatsächlich die etwas expliziteren Szenen. Für mich bringen sie hier nicht wirklich einen Mehrwert und sind mir auch zum Teil einfach etwas zu lang gehalten, aber immerhin schön geschrieben.

Was war besonders?
Die Lady Whistledown Story ist, auch hier im Buch, einfach ein Highlight. In den Büchern darf man bis zum 4. Teil miträtseln, wer sich denn nun hinter dem Pseudonym verbirgt und hat dadurch nochmal besonders viel Spaß.

Reading Der Duke und ich makes me feel like...
...ein toller Auftakt für eine tolle Reihe. Wer nach einem romantischen Feelgood-Vibe mit einem großen Schuss Regency-Ära-Feeling sucht wird hier definitiv fündig.

Mit herzlichem Dank an den Verlagund Netgalley für das Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 25.08.2024

Ein wahres Schätzchen zum Thema

Das große Hochbeet-Buch
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Wie war's?
Zunächst einmal möchte ich die Gestaltung des Buches hervorheben. Viele Fotos und übersichtliche Kapitel machen schon beim Durchblättern Lust aufs Loslegen.
Inhaltlich beschäftigt sich dieses ...

Wie war's?
Zunächst einmal möchte ich die Gestaltung des Buches hervorheben. Viele Fotos und übersichtliche Kapitel machen schon beim Durchblättern Lust aufs Loslegen.
Inhaltlich beschäftigt sich dieses Buch zunächst mit den Basics. Wie und wo ist es sinnvoll, ein Hochbeet zu errichten, welche Materialien können verwendet werden, wie wird es befüllt?
Danach geht es tiefer und beschäftigt sich rundherum mit Themen wie Fruchtfolgen, Beetnachbarn, Schädlingen und Nutzlingen, Düngen, Säen - wirklich alles, was man (nicht nur als Anfänger!) wissen muss und möchte, um einen möglichst hohen Ertrag zu erzielen.
Ein Highlight für mich sind die darauffolgenden 20 Themenbeete, die als Inspiration für z.B. verschiedene Jahreszeiten und Standorte dienen. Durch die Bilder kann man auf einen Blick erkennen, was möglich ist, und bei Bedarf natürlich noch mehr damit befassen. Gerade Richtung Herbst fiel es mir z.B. immer schwer, mein Hochbeet noch zu nutzen - nun habe ich einige Ideen bekommen.

Was war besonders?
Mir haben es vor allem die übersichtlichen Tabellen und Beispielbeete angetan. Gerade zum "nur noch mal schnell nachschlagen" findet man hier alle wichtigen Infos auf einen Blick.

Reading Das große Hochbeet-Buch makes me feel like...
...egal ob klein oder groß - hier bekommt man geballtes Wissen zu Thema übersichtlich vermittelt. Ein wahres Schätzchen!

Mit herzlichem Dank an den Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 15.08.2024

Tolle Gestaltung und einfache Rezepte

Wilde Ernte
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Wie war's?
Nach einem kurzen allgemeinen Abriss zum Thema und diversen Sammeltipps geht es "ans Eingemachte". Die insgesamt 25 Pflanzenporträts (welche auch Pilze umfassen) geben mit passendem Bildern ...

Wie war's?
Nach einem kurzen allgemeinen Abriss zum Thema und diversen Sammeltipps geht es "ans Eingemachte". Die insgesamt 25 Pflanzenporträts (welche auch Pilze umfassen) geben mit passendem Bildern einen kurzen (!) Überblick über die jeweilige Art, dienen jedoch nicht zur Bestimmung, sondern eher als kurzer Abriss des Standortes und der möglichen Verwendung.
Jeder Pflanze sind Rezepte zugeordnet, welche von Beilagen, Tees, Ölen über Konfitüren bis hin zu Burgern reichen. Die Rezepte sind einfach und kommen neben der Pflanzenzutat mit wenigen, gut erhältlichen Zutaten aus. So kann man nach dem Sammeln meist ohne großen Einkauf direkt loslegen. Ich war vor allem von der Girschbrühe (S. 217) sehr angetan - total lecker!
Lediglich die Gestaltung der Seitenzahlen sagt mir so nicht wirklich zu. Sie sind sehr blass und klein am Rand in der Mitte der Seiten gedruckt, so dass man sie nicht wirklich gut sieht. Dass macht ein schnelles Nachschlagen etwas umständlich.

Was war besonders?
Ich war vor allem über die Haptik des Einbands überrascht. Es fühlt sich fast wie fester Stoff an, ganz hochwertig und edel. Generell ist die gesamte Aufmachung samt der ausgewählten Fotos sehr stimmig. Das macht dieses Buch für mich nochmal mehr für eine schöne Geschenkoption für Interessierte.

Reading Wilde Ernte: Das Handbuch für Pilze, Kräuter, Nüsse und Früchte mit 50 Rezepten makes me feel like...
...eine interessante Ergänzung meiner bisherigen "Pflanzenkochbücher" und vor allem im Bereich der inneren und äußeren Gestaltung ein Highlight!

Mit herzlichem Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 09.08.2024

Wenig Anleitungen, aber tolle Ideen

Häkel dich glücklich! Kunterbunte Deko-Ideen für Einsteigerinnen & Häkelfans
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Wie war's?
Ich habe lange gehadert, ob ich mir dieses Buch anschauen mag, da ich den Titel nicht so ansprechend finde und zudem kein großer Fan kunterbunter Projekte bin. Aber die vielen positiven Rezensionen ...

Wie war's?
Ich habe lange gehadert, ob ich mir dieses Buch anschauen mag, da ich den Titel nicht so ansprechend finde und zudem kein großer Fan kunterbunter Projekte bin. Aber die vielen positiven Rezensionen und der Fakt, dass ich mir die Farben ja selber aussuchen kann, haben mich dann doch umgestimmt. Zum Glück!
Als das Buch ankam war ich zunächst vom Format überrascht - fast in DinA 4 Größe lässt es sich zwar nicht in jeder Tasche mitnehmen, ist aber so schön groß, dass man die Anleitungen super lesen und es auch angenehm aufgeschlagen während des Arbeitens neben sich legen kann.
Die Anleitungen an sich sind kunterbunt, fröhlich und sehr gemischt: Von Wärmflaschenhülle über kleine Fische bis hin zum Nadelkissen, jedoch nicht sehr zahlreich. Dafür wurde aber Wert auf die ausführliche Darstellung der einzelnen Anleitungen gelegt. Hier wurde für fast jeden Arbeitsschritt ein Foto zur Veranschaulichung hinzugefügt, was das Arbeiten natürlich vor allem für Anfänger erleichtert.
Mein besonderes Highlight war die Idee der Festigung von Körbchen mit Deko-Festiger - diese werde ich auf jeden Fall noch ausprobieren.

Was war besonders?
Mich nerven ehrlich gesagt die in jedem Häkelbuch vorkommenden Erklärungen der Grundmaschen (wie mache ich eine feste Masche, ein Stäbhchen...), da jemand, der sich ein Anleitungsbuch kauft, diese wahrscheinlich schon beherrscht (bzw, wenn er es lernen will, es nicht wirklich von einem Bild mit einem Satz drunter angehen wird). Hier gibt es diese zwar auch, aber am Ende des Buches - d.h. ich muss als Anleitungssuchender nicht immer die ersten Seiten schnell weiterblättern, sondern kann direkt mit dem für mich interessanten Teil einsteigen.

Reading Häkel dich glücklich! Kunterbunte Deko-Ideen für Einsteigerinnen & Häkelfans makes me feel like...
...zwar nicht das umfangreichste Anleitungswerk, aber definitiv ein Fundus an Ideen. Reinschauen lohnt sich!

Mit herzlichem Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar