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Veröffentlicht am 08.12.2020

Eine spannende und berührende Geschichte

Glück wie Glas
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Anette Landgraf (das Pseudonym eines bekannten Bestseller-Autorenehepaares) entführt uns in ihrem Roman in die Welt der Oper. Hier lernen wir den Opern-Star Peer Varenthin, der sich mittlerweile einen ...

Anette Landgraf (das Pseudonym eines bekannten Bestseller-Autorenehepaares) entführt uns in ihrem Roman in die Welt der Oper. Hier lernen wir den Opern-Star Peer Varenthin, der sich mittlerweile einen Namen in der Opernwelt gemacht hat und dessen Ehefrau Michaela kennen.
Die Ehe ist nicht mehr besonders glücklich, denn Michaela nimmt mittlerweile immer mehr die Rolle der Privatsekretärin ihres Mannes ein. Er betrachtet sie als schmuckes Beiwerk, das in zu allen Veranstaltungen begleiten muss. Der Agent Rainer Pahnke wird ihr auch immer unsympathischer, ständig geraten die beiden aneinander, denn Michaela ertappt ihn immer wieder beim Fälschen von Abrechnungen. Als Peer endlich mal eine Woche frei hat, will Michaela mit ihrem Ehemann eine Kreuzfahrt unternehmen. Doch sie hat die Rechnung ohne den Agenten gemacht, denn Pahnke ist auch an Bord und als Überraschung bringt er gleich noch die junge Sopranistin Antonelle Sebaldi mit. Geschäftstüchtig wie Pahnke ist, plant er gleich einen gemeinsamen Auftritt. Soviel zu einem erholsamen Urlaub. Auf der Reise stellt Michaela fest, dass sie schwanger ist. Doch was dann passiert, ist kaum zu glauben. Denn Peer stellt sie vor eine unmögliche Wahl…..
Und da könnte ich jetzt noch aus der Haut fahren.
Einfach sensationell! Der Schreibstil ist einfach gigantisch. Wenn man hier eine einfache Liebesgeschichte erwartet, wird man schon nach dem Lesen der ersten Zeilen etwas besseren belehrt. Der Spannungsbogen ist einfach gigantisch. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es regelrecht verschlungen. Ich bin sofort in die Welt der Oper eingetaucht, lerne einen Star mit all seinen Allüren kennen, verwöhnt, selbstherrlich, fordernd und Rücksicht auf seine Frau zu nehmen. In meinen Augen war Michaela für ihn eine Leibeigene über die er verfügt hat und Michaela hat sich in dieser Rolle eingefunden und sich selbst irgendwie aus den Augen verloren. Das böse Erwachen kam für sie, als Peer ihr ein Ultimatum wegen ihrer Schwangerschaft gestellt hat. Und endlich hat Michaela das einzig Richtige getan. Hier hätte ich sie gerne mal in den Arm genommen und getröstet. Aber dann lernt sie die herzensgute Selma kennen – die selbst gerade einen schweren Schicksalsschlag zu verkraften hat – und die ihr eine wahre Freundin wird. Mutig kämpft sie sich durch. Und dann tritt Alexander in ihr Leben, auch er hat mit den Schatten der Vergangenheit zu kämpfen. Und dann wird es ja noch richtig spannend, denn es tauchen sogar Krimielemente in dieser herausragenden Geschichte, die in meinen Augen etwas ganz Besonderes ist, auf. Und es wird auch noch für Gänsehautfeeling gesorgt.
Eine gefühlvolle und aufregende Lektüre, die mir Traumlesestunden beschert hat. Für mich ein Lesevergnügen der Extraklasse, für das ich sehr gerne 5 Sterne vergebe. Auch das schön gestaltete Cover ist ein echter Hingucker. Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Buch von Annette Landgraf.

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Veröffentlicht am 07.12.2020

Eine interessante Lektüre

111 Gins, die man getrunken haben muss
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Ich bin ein großer Fan, dieser Buchreihe aus dem Emons-Verlag. Schon das Cover dieser Lektüre hat mich fasziniert, sehr ansprechend und eine gute Farbwahl. Der Autor Jens Dreisbach nimmt uns auf eine interessante ...

Ich bin ein großer Fan, dieser Buchreihe aus dem Emons-Verlag. Schon das Cover dieser Lektüre hat mich fasziniert, sehr ansprechend und eine gute Farbwahl. Der Autor Jens Dreisbach nimmt uns auf eine interessante Reise mit und stellt uns „111 Gins vor, die man getrunken haben muss. Der Fotograf Tobias Fassbinder hat mit tollen Fotos die „Gins“ so richtig in Szene gesetzt.

Und nun begeben wir uns „Auf die Suche nach dem Gin des Lebens“. Zu Beginn gibt es etwas Geschichte. Der Gin ist in. Immer noch, also kein Strohfeuer. Seit seiner Entstehung um 1700 über das goldene Zeitalter des Cocktails im 19. Jahrhundert gehörte Gin zum guten Ton. Zwischenzeitlich verschwand er in der Versenkung und heute ist die Wacholderspirituose so beliebt wie kaum jemals zuvor. Aber was ist Gin eigentlich? Es ist zunächst nichts anderes als die Verbindung von Alkohol und Wacholder. Zur vielseitigsten und wandelbarsten Spirituose wird er durch die unzähligen „Botanicals“ mit ihrem schier unendlichen Aromenspektrum. Botanicals sind z. B. Wacholderbeeren, Angelika- und Veilchenwurzel, Ingwer, Paradieskörner, Kardamom, Kamille, Eukalyptus, Mate, Kaktus-, Lavendel- und Orangenblüten, Bitterorangen und Zitronen. Das ist ja wahrlich jede Menge. Ist ja total interessant, so viele Informationen zu erhalten.

Und dann beginnt erst das Abenteuer. 111 Gins und ihre total spannenden Geschichten. Jedem Gin ist eine Doppelseite gewidmet und ich finde schon allein die Gin-Flaschen sind sehenswert. Es gibt z. B. Hamburg Dry Gin, Adler Berlin Dry Gin, London Dry Gin, Roku Gin. Ich habe mir nun einen ausgesucht, und zwar “Le Tribute Gin“ (Nur die Sonne war Zeuge). 2007 gelang Destilerias Miquel Guanse mit dem gefeierten Gin Mare ein echter Coup. Sie stellten Basilikum, Tyhmian, Rosmarin und Arbeuqina-Oliven in den Mittelpunkt des mediterranen Gins – ohne die feine Aromatik mit Zitrus tot zu schlagen. Total interessant, wenn man die Entstehung liest. Diese Lektüre liest sich wie ein spannender Roman. Gerne vergebe ich für dieses Lesevergnügen 5 Sterne und sage tchin-tchin!

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Veröffentlicht am 04.12.2020

Eine zauberhafte Weihnachtsgeschichte

Weihnachten in der kleinen Bücherei
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„Weihnachten in der kleine Bücherei“ aus der Feder der Autorin Amanda Kissel ist wieder ein wunderschöner Weihnachtsroman, der zum Träumen einlädt.
Eigentlich sollte dies die schönste Zeit im Jahr werden, ...

„Weihnachten in der kleine Bücherei“ aus der Feder der Autorin Amanda Kissel ist wieder ein wunderschöner Weihnachtsroman, der zum Träumen einlädt.
Eigentlich sollte dies die schönste Zeit im Jahr werden, in der kleinen Bücherei wird alles festlich geschmückt und eine Leseecke lädt zum Verweilen ein. Doch leider will bei Corinna keine rechte Weihnachtsstimmung aufkommen, denn ihr Mann hat ihr mitgeteilt, dass er sich verliebt hat. Sang- und klanglos ist er aus der gemeinsamen Wohnung verschwunden. Ein herber Schlag auch für seine 13jährige Tochter Annika. Doch Corinna und ihre Tochter lassen sich nicht unterkriegen, sie beschließen, dass die Adventszeit heuer besonders festlich wird. Gemeinsam verwandeln sie ihre Wohnung in ein kleines Weihnachtsparadies. Und es duftet schon bald nach Tannengrün und Plätzchen. Und dann wird es ja richtig spannend. Als sich die beiden von Großtante Martha ein altes Rezeptbuch ausleihen, stoßen sie auf ein altes Foto. Es erzählt die Geschichte von einer großen Liebe.
Corinna und Annika beschließen, dem Familiengeheimnis auf die Spur zu gehen und schmieden einen Plan. Sie planen für Martha eine Weihnachtsüberraschung, doch wird diese gelingen. Und gibt es vielleicht auch für Corinna ein kleines Weihnachtswunder…
Ach, ich liebe diese Geschichten, bei denen man den Alltag vergessen kann. Ich habe mich nach dem Lesen der ersten Zeilen sofort pudelwohl gefühlt. Der Schreibstil der Autorin ist aber auch klasse. Ich sehe die kleine Bücherei vor mir und spüre die große Begeisterung, mit der Corinna ihrer Arbeit nachgeht. Ihrem Mann hätte ich gerne gehörig die Meinung gesagt, hat er denn überhaupt nicht an seine Tochter gedacht. Und dann ohne jede Vorwarnung kommt der große Knall. Da zieht es doch einem buchstäblich den Boden unter den Füßen weg. Gut ist, dass Corinnas Schwester und deren Lebensgefährte im gleichen Haus wohnen. So war wenigstens jemand zum Trösten da. Die Charaktere sind ja auch wirklich wunderbar beschrieben. Und als dann die Suche nach dem Unbekannten, der Martha auf dem Foto so voller Liebe anblickt, losging, wurde es ja richtig spannend. Ich finde Familiengeheimnisse ja wirklich immer äußerst interessant. Und interessant wurde es ja wirklich, denn es hat etwas gedauert, dieser Sache auf den Grund zu gehen. Und dass Corinna dann ausgerechnet noch den sympathischen Apotheker kennenlernt, wenn das kein Weihnachtswunder ist.
Eine Traumgeschichte, die ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Ich habe mit dieser Lektüre, die wie eine wärmende Umarmung ist, Traumlesestunden verbracht. Gerne vergebe ich für dieses Lesevergnügen der Extraklasse 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.12.2020

Ein toller Reiseführer

111 Orte im Bayerischen Wald, die man gesehen haben muss
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Warum immer in die Ferne schweifen, wenn das schönste Fleckchen Erde fast vor der Haustür liegt.
Der Bayerische Wald, der im Osten des Freistaates liegt, war lange Zeit ein eher vergessener Teil Bayerns. ...

Warum immer in die Ferne schweifen, wenn das schönste Fleckchen Erde fast vor der Haustür liegt.
Der Bayerische Wald, der im Osten des Freistaates liegt, war lange Zeit ein eher vergessener Teil Bayerns. Und die Menschen hat diese Abgeschiedenheit geprägt. Und es hat sich mit der Zeit ein ganz besonderer Menschenschlag entwickelt. So redet der bescheidene „Waidler“ an sich im Allgemeinen nicht viel, aber bei meinem Aufenthalt in dieser Region bin auf viele herzliche und gastfreundliche Menschen gestoßen. Die Einwohner des Bayerischen Waldes leben heute nicht mehr nur geografisch wieder mitten im Herzen Europas – eines grenzenlosen Europas. Wer sich hier auf eine der zahlreichen Bergtouren begibt, weiß oft bei seinen Wanderungen nicht mehr, in welchem Land er sich gerade befindet, aber das ist jetzt egal.

Der Autor Marko Roeske hat in diesem tollen – nennen wir es mal eine Art Reiseführer – 111 Orte im Bayern Wald beschrieben, die man gesehen haben muss. Die Aufmachung des Buches gefällt mir wirklich sehr gut, denn jedem Ort ist eine Doppelseite gewidmet. Es gibt zu jeder Sehenswürdigkeit eine spannende Erklärung und ab und an eine tolle Geschichte, ein traumhaftes Bild und natürlich den genauen Anfahrtsweg. Eine detaillierte Karte am Ende des Buches erleichtert eine Zusammenstellung der Route. Jetzt steht der Reiseplanung ja wirklich nichts mehr im Wege.
Und nun ein paar Orte, deren Besichtigung ich mir für meinen nächsten Aufenthalt im grünen Mittelpunkt Europas ausgesucht habe. Und zwar steht die Besichtigung des WaldWipfelWeges und der Attraktion „Haus am Kopf“, das „Verlassene Dorf“, die „Rißlochwasserfälle“ und „Die Käsplatte“, von der man einen atemberaubenden Blick über die ganze Region hat, auf dem Programm.
Und tolles, interessantes, informatives Buch, das ich nur bestens empfehlen kann und für das ich sehr gerne 5 Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 29.11.2020

Eine berührende Wintergeschichte

Das Winterkarussell
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„Das Winterkarussell “ ist der erste Roman, den ich von der Autorin Anna Liebig gelesen habe. Und ich war und bin immer noch total begeistert. Denn wer hier einen Weihnachtsroman erwartet, in dem alles ...

„Das Winterkarussell “ ist der erste Roman, den ich von der Autorin Anna Liebig gelesen habe. Und ich war und bin immer noch total begeistert. Denn wer hier einen Weihnachtsroman erwartet, in dem alles nur wunderschön ist und eine heile Welt herrscht - wird eines besseren belehrt. Denn diese Geschichte, in der ein nostalgisches Karussell eine große Rolle spielt beginnt unendlich traurig.
In einem Moment zerbricht sich die 15jährige Anna ihren Kopf darüber, wie sie ihrer Mutter die Fünf in Mathe beibringen soll und im nächsten Moment bricht ihre Welt zusammen. Bei einem tragischen Unfall verliert sie ihre Mutter, ihre einzige Vertraute, denn ihr Vater ist vor einiger Zeit an einer tückischen Krankheit verstorben. Anna wird aus ihrer vertrauten Umgebung herausgerissen und findet sich plötzlich in einem Jugendheim wieder. Doch plötzlich taucht ein unbekannter Großvater auf, der in einem kleinen Ort im Taunus lebt. Versuchsweise zieht Anna zu diesem mürrischen Greis auf seinen Hof. Und dort entdeckt sie eines Tages in einer Scheune ein altes nostalgisches Karussell. Dieses weckt auch bei ihrem Großvater Erinnerungen und eines Abends erzählt er Anna seine Geschichte und die ist auch wirklich sehr berührend. Er erzählt von seiner Zeit als Schausteller auf dem Weihnachtsmarkt in Frankfurt und seiner einzigen großen Liebe…..
Eine herzerwärmende Geschichte, die wirklich unter die Haut geht und die mich zu Tränen gerührt hat. Zauberhaft stelle ich mir den Weihnachtsmarkt in Frankfurt vor und eine Fahrt auf so einem nostalgischen Karussell stelle ich mir wunderschön vor. Der Schreibstil der Autorin hat mich begeistert. Vor meinem inneren Auge ist die Geschichte von Anna und Otto zum Leben erwacht. Gerne hätte ich Anna- die ich sofort in mein Herz geschlossen habe - in meinen Arm genommen, wie kann ein so junger Mensch so viel Kummer und Schmerz ertragen. Und die Zeit in dem Jugendheim stelle ich mir einfach schrecklich vor. Ich kann ihre Angst förmlich spüren, als sie zu ihrem Großvater in den Taunus fährt. Was sie hier wohl erwartet? Ein in die Jahre gekommener Hof, ein alter Mann. Doch dann erzählt Otto seine Geschichte und wir machen eine aufregende, berührende und schier unglaubliche Reise in die Vergangenheit. Schön war es, dass Anna und Otto immer mehr zusammengewachsen sind und dass Anna hier wirklich ein neues Zuhause gefunden hat.
Eine herausragende Lektüre, die mir Traumlesestunden beschert hat und die wirklich unter die Haut gegangen ist. Verzaubert hat mich jedoch das Traumcover, das wirklich magisch wirkt. Gerne vergebe ich für dieses Lesevergnügen der Extraklasse 5 Sterne.

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