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Veröffentlicht am 07.05.2020

Ein toller Ratgeber

Die Medizin der Gefühle
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Der Ratgeber „Die Medizin der Gefühle“ aus der Feder von Dr. med. Julia Fischer (Ärztin, Journalistin und Moderatorin) hat mich einfach neugierig gemacht. Sie beschäftigt sich mit „Gebrochenen Herzen“, ...

Der Ratgeber „Die Medizin der Gefühle“ aus der Feder von Dr. med. Julia Fischer (Ärztin, Journalistin und Moderatorin) hat mich einfach neugierig gemacht. Sie beschäftigt sich mit „Gebrochenen Herzen“, „Freudentränen“ und „Gänsehaut“. Wir versuchen zu ergründen, was wirklich hinter unseren Emotionen steckt. Gefühle, wer von uns erlebt sie nicht täglich? Es ist uns bekannt, dass Liebe wie ein Drogenrausch wirkt und ein gebrochenes Herz wie kalter Entzug. Warum empfinden wir so großen Schmerz wenn wir trauern und warum tut eine Umarmung einfach gut? In ihrem Ratgeber beschreibt die Autorin, wie all diese Emotionen entstehen, warum sie überlebenswichtig sind und uns manchmal schaden. Schon das Vorwort hat mich begeistert und die Autorin hat es geschafft, mich sofort tief in die Materie eintauchen zu lassen. Schon gleich zu Beginn befasst sie sich zahlreichen Fragen zu diesem Thema. Und natürlich kommt hier auch die Medizinerin zum Vorschein, denn natürlich wird auch alles wissenschaftlich durchleuchtet. Ich lerne einiges über das Bindungshormon Oxytocin, und zwar ist dies ein unglaubliches Koordinations- und Multitaskingtalent. Dieses Kapitel hat mir besonders gut gefallen. Dann taucht auch noch die Frage auf: Kann man Glück kaufen? Das muss man gelesen haben. Und zum Abschluss „Machen Ziele glücklich?“ Und das kann ich eindeutig mit „Ja“ beantworten. Eine wirklich interessante Lektüre, die 5 Sterne verdient.

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Veröffentlicht am 05.05.2020

Ein interessanter Ratgeber

Gehen & heilen
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„Gehen und Heilen“ - der erste psychologische Ratgeber zur Geh-Therapie stellt das Therapiekonzept „walk & talk“ vor, das der Autor Jonathan Hoban jahrelang in seiner Praixis erprobt hat. Jonathan Hoban ...

„Gehen und Heilen“ - der erste psychologische Ratgeber zur Geh-Therapie stellt das Therapiekonzept „walk & talk“ vor, das der Autor Jonathan Hoban jahrelang in seiner Praixis erprobt hat. Jonathan Hoban ist integrativer Psychotherapeut und Gründer der Creative Counseling für alternative Therapien. Er führt seit 2014 eine Praxis in London und wendet hier erfolgreich seine „Walking Therapie“ an. Gehen in der Natur als Mittel der Heilung bei Krisen, Stress und Burnout.

Ein toller Ratgeber, der zahlreiche Übungen anbietet, wie z.B. das Benennen von Gefühlen. Denn immer mehr Menschen verbringen ja einen großen Teil des Tages in geschlossenen Räumen und haben keine Zeit nach Draußen zu gehen. Außerdem sind wir oft enormem Stress ausgesetzt.
Und genau hier soll die Therapie helfen, so oft wie möglich an die frische Luft, das bringt uns auf andere Gedanken. Es ist erwiesen, dass ein 30- bis 60minütiger Spaziergang für mehr Wohlbefinden beitragt. Das habe ich auch schon am eigenen Leib erfahren, zum Stressabbau und Auspowern ist ein längerer Spaziergang sehr hilfreich. Man fühlt sich anschließend einfach wohler.

Zum Abschluss möchte ich die drei Grundpfeiler der Geh-Therapie nochmals erwähnen:
- Psychologisch: Gehen hilft, ihren Geist zu entspannen und ihre Gefühle effektiver zu verarbeiten
- Physiologisch: Gehen hält sie körperlich fit, senkt den Blutdruck und wirkt Übergewicht entgegen
- Spirituell: Gehen vermittelt ein Gefühl von innerem Frieden und lässt sie die Verbindung mit der Natur erfahren, die sie nährt und schützt. Ein interessanter Ratgeber der 5 Sterne verdient.

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Veröffentlicht am 03.05.2020

Eine tolle Geschichte, die das Herz berührt

Das Haus der Frauen
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„Das Haus der Frauen“ aus der Feder der Autorin Laetitia Colombani – die mich mit ihrem ersten Roman „Der Zopf“ schon begeistert hat – ist ein beeindruckender Roman über außergewöhnliche mutige Frauen, ...

„Das Haus der Frauen“ aus der Feder der Autorin Laetitia Colombani – die mich mit ihrem ersten Roman „Der Zopf“ schon begeistert hat – ist ein beeindruckender Roman über außergewöhnliche mutige Frauen, der an einem magischen Ort in Paris spielt.
Der Inhalt: Unsere Protagonistin, die erfolgreiche Anwältin Soléne, wird durch einen tragischen Zwischenfall nach einer Gerichtverhandlung, völlig aus der Bahn geworfen. Sie erleidet einen Zusammenbruch und stellt plötzlich ihr bisheriges Leben in Frage. Eines Tages bewirbt sich als als „öffentliche Schreiberin“. Ihr Arbeitsplatz ist der Palast, ein Haus in Paris, indem Frauen aus der ganzen Welt Zuflucht finden. Im Haus der Frauen schreibt sie nun im Auftrag der Bewohnerinnen Briefe – an die Ausländerbehörde, den zurückgelassenen Sohn in Guinea, den Geliebten – und Soléne erfährt das Glück des Zusammenhalts und die Magie dieses Hauses. Und plötzlich hat ihr Leben wieder einen Sinn. Doch ihr stellt sich auch die Frage, wer war die mutige Frau, die vor hundert Jahren gegen alle Widerstände, diesen Schutzort für Frauen schuf? Und endlich hat Soléne ihre Berufung gefunden, sie will die Geschichte der Begründerin Blanche Peyron aufschreiben.
Eine außergewöhnliche berührende Geschichte, die wirklich unter die Haut geht, die viele Emotionen weckt und die mir wirklich unter die Haut gegangen ist. Schon die ersten Zeilen haben für Gänsehautfeeling gesorgt. Und dann Solénes Zusammenbruch – total nachvollziehbar. Ich kann nicht sagen, für wen es ein größeres Glück war, das sie im Haus der Frauen ehrenamtlich tätig geworden ist. So viele Frauen mit ihren tragischen Geschichten, die hier Zuflucht gefunden haben. Wir machen aber auch eine Reise in die Vergangenheit zu jener heldenhaften Blache Beyron, die 1926 allen Widerständen zum Trotz den „Palais de La Femme „ in Paris gegründet hat. Das Leben dieser Frau, die von ihrem Mann immer tatkräftig unterstützt wurde, die bei der Heilsarmee gedient hat und mit dem Titel des Ritters der Ehrenlegion ausgezeichnet wurde, ist wirklich beeindruckend und hat mich nach Beendigung des Buches nachdenklich zurückgelassen.
Ein gigantischer Roman, der mir ganz besondere Lesestunden beschert hat. Ein außergewöhnlicher Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat und mich auch nicht mehr losgelassen hat. Ein 5 Sterne Lesehighlight. Das Cover ist übrigens auch ein echter Hingucker.

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Veröffentlicht am 03.05.2020

Eine tolle Unterhaltungslektüre

Schlafende Hunde
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Anja Rützel hat mit "Schlafende Hunde" eine ganz besondere Lektüre geschaffen. Wir lernen berühmte Menschen und ihre besondere Beziehung zu ihren vierbeinigen Freunden kennen. Besonders erwähnen möchte ...

Anja Rützel hat mit "Schlafende Hunde" eine ganz besondere Lektüre geschaffen. Wir lernen berühmte Menschen und ihre besondere Beziehung zu ihren vierbeinigen Freunden kennen. Besonders erwähnen möchte ich jedoch gleich zu Beginn das ansprechende Cover und die wunderschönen Illustrationen die uns von Geschichte zu Geschichte begleiten.
Und nun zum Buch: Winston Churchill wird oft als bärbeißige Bulldoge karikiert - schmuste privat aber gern mit flauschigen Pudeln, die er der Einfachheit halber durch nummerierte. Picasso sagte über seinen geliebten Dackel Lump, er sei weder Hund noch Mensch, sondern "wirklich jemand anderes". Und Sigmund Freud erfand nicht nur die Psychoanalyse, sondern auch den Therapiehund.
Für mich war das Buch besonders interessant, weil ich die unterschiedlichsten Hundesorten kennengelernt habe. Mich haben die Geschichten von Queen Elizabeth II. & Susan, sowie Peggy Guggenheim & Kachina. Der Schreibstil der Autorin ist klasse, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und vergebe für die besondere Lektüre gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.05.2020

Zum Träumen schön!

Kann Gelato Sünde sein?
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In ihrem neuen Roman „Kann Gelato Sünde sein?“ entführt uns die Autorin Tessa Hennig wieder einmal nach Italien, und zwar machen wir in dem kleinen verträumten Ort Piccolo Leone Halt.
Hier treffen wir ...

In ihrem neuen Roman „Kann Gelato Sünde sein?“ entführt uns die Autorin Tessa Hennig wieder einmal nach Italien, und zwar machen wir in dem kleinen verträumten Ort Piccolo Leone Halt.
Hier treffen wir auf wunderbare Menschen und ihre Geschichten.
Na, ob das so eine gute Idee war? Emilia hat jahrelang für die Firma und die Familie geschuftet. Nun kurz vor ihrem Geburtstag hat sie eine Idee. Sie will ihrer Tochter Julia, die in Italien studiert einen Überraschungsbesuch abstatten. Emilia reist nach Kalabrien. Doch hier erlebt sie eine große Überraschung, denn wo ist ihre Julia? Plötzlich steht Emilia einen kleinen italienischem Dorf, hier hat sich Julia einen Traum erfüllt. Und als Emilia sich in eine leer stehende Bäckerei verliebt, hat sie eine verrückte Idee. Warum soll er Traum von einer Konditorei nicht Wirklichkeit werden. Doch leider hat der Bürgermeister des Ortes etwas dagegen….
Einfach wieder genial! Tolle Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Seite. Der Schreibstil der Autorin ist einfach klasse und man taucht sofort in die Geschichte ein. Ich habe mich in Kalabrien pudelwohl gefühlt. Ach, und wie kann ich Emilia verstehen. Warum soll man seine Träume nicht leben? Emilia ist eine liebenswerte Protagonistin, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Und sie hat mir ab und an ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Toll fand ich es, dass sie auch vom Bürgermeister nicht unterkriegen ließ. Gefreut habe ich mich, dass sich ihre Beziehung zu ihrer Tochter so sehr verändert hat. Denn auch Julia und Francesco haben eine besondere Vorstellung von ihrem Leben. Und dann sind da Emilias Eistorten, die ich furchtbar gerne probieren würde. Und ich sehe die Einwohner von Piccolo Leone vor mir, ihnen zeigt Emilia, dass man zum Glücklich sein nicht so viel braucht. Und dann wären wir ja nicht in Bella Italia, wenn nicht auch Amore eine Rolle spielen würde. Und da hält das Leben für Emilia noch eine Überraschung bereit.
Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch, die perfekte Sommerlektüre, die ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Auch das Cover ist wieder ein echter Hingucker. Ein Lesevergnügen der Extraklasse. Gerne vergebe ich für diese Traumlektüre 5 Sterne.

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