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Veröffentlicht am 22.04.2025

Ein absolutes Kochbuchhighlight

Stemberg
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Auf das dieses Kochbuch habe ich mich besonders gefreut. Hier in der Küche des Restaurant Haus Stemberg in Velbert spürt man die fünf Generationen, die hier geschwitzt, geflucht, gerockt und dabei viel ...


Auf das dieses Kochbuch habe ich mich besonders gefreut. Hier in der Küche des Restaurant Haus Stemberg in Velbert spürt man die fünf Generationen, die hier geschwitzt, geflucht, gerockt und dabei viel gelacht haben. Was 1864 als Schmiede mit Fuhrmannsgasthof begann, hat sich über 150 Jahre zu einem Ort entwickelt, an dem Tradition und Innovation sich die Handreichen. Dies alles erzählt uns der Sternekoch Sascha Stemberg, der ein leidenschaftlicher Gastronom ist, im Vorwort des Buches. Auch, dass es nicht immer einfach war, dem Gasthof seine eigene Handschrift aufzudrücken. In diesem Kochbuch trifft Tradition auf Moderne. In seinen über 80 Rezepten zeigt er uns, dass es Sterneküche auch für zuhause gibt.
Mir gefällt die Aufmachung des Buches sehr gut. Zu Beginn darf man gleich einen Blick in das Restaurant werfen, das mir sehr gut gefällt. Hier würde ich mich auch gerne mal verwöhnen lassen. Doch das Stemberg ist monatelang ausgebucht. Vielleicht werde ich mal mein Glück versuchen.
Aber nun zu den herausragenden Rezepten. Wir finden „Vorspeisen“ (von Röstbrot bis Tatar); „Suppen und Eintöpfe“ (von Schaumsüppchen bis klare Essenz9; „Vegetarisches, Fisch & Meer“ (von Spargel bis Miesmuscheln); „Fleisch & Geflügel“ (von Schnitzel bis Ente); „Desserts“ (von Birne Helene bis Buchteln). Wir finden aber auch Basics und Beilagen. Jedem Rezept ist eine Doppelseite gewidmet. Eine genaue Anleitung für die Zubereitung des Gerichts und natürlich ein tolles Foto. So kann ja nichts mehr schiefgehen. Man muss die Gerichte nur Nachkochen und Genießen, dann kann man feinste Gasthausküche genießen.
Ich bin total begeistert. Selbstverständlich vergebe ich für dieses Kochbuchhighlight sehr gerne 5 Sterne

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Ein tolles Leservergnügen

Über allen Bergen keine Ruh
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In ihrem neuen Krimi „Über allen Bergen keine Ruh“ entführt uns die Autorin Christine Paxmann ins schöne Berchtesgadener Land. Und hier im Schatten des Watzmanns erleben wir ein Krimivergnügen für Schaulustige.
Der ...

In ihrem neuen Krimi „Über allen Bergen keine Ruh“ entführt uns die Autorin Christine Paxmann ins schöne Berchtesgadener Land. Und hier im Schatten des Watzmanns erleben wir ein Krimivergnügen für Schaulustige.
Der Inhalt: Sommerferien: Die Polizeistation Reichenhall ist chronisch unterbesetzt. Ausgerechnet jetzt müssen sich Carmen Bär und ihr Kollege Max um einen Vermisstenfall kümmern. Carmen, die in einer Midlifecrisis steckt, wählt eine unorthodoxe Ermittlungsmethode – und trifft dabei auf einige höchst verdächtige Männer. Dies allerdings vor einer traumhaften Kulisse, die jegliche Gewalttat undenkbar erscheinen lässt – oder glauben Sie beim Betrachten der kriminell schönen Bilder an ein Schwerverbrechen?
Was für eine tolle Lektüre. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Und die Aufmachung des Buches ist auch etwas ganz besonderes. Ich hatte nicht nur das Vergnügen einen unterhaltsamen Krimi lesen zu können, diese Lektüre ist auch wie ein kleiner Reiseführer durch das Berchtesgadener Land. Die Fotos sind wirklich super. Aber nun zum dem neuen Ermittlerteam, das ich kennenlernen durfte. Eine kleine Polizeistation, besetzt mit Carmen Bär – die Chefin – ihrem Kollegen Max und dem Gritzinger. Und dann ist da die verschwundene Schwimmerin. Carmen macht sich auf die Suche, die etwas außergewöhnlich ist. Auch Max ermittelt fleißig, doch es gibt ja nicht mal eine Vermisstenanzeige. Da ist nur der niedliche Hund, der angeblich einem Holländer gehört. Gemeinsam versuchen sie den Fall nun zu lösen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen – hatte ab und ein ein Grinsen im Gesicht – und dann wurde es wieder spannend. Einfach der perfekte Gesamtpaket.
Für mich ein toller Regionalkrimi, den ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe.
Das Cover gefällt mir übrigens auch sehr gut. Sehr gerne vergebe ich für dieses Lesevergnügen (genau solche Krimis lese ich gerne) 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Einfach großartig

Das Irland Backbuch
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Auf dieses Backbuch war ich total neugierig. Seit ich die grüne Insel vor einigen Jahren besucht, überfällt mich immer sofort eine gewisse Sehnsucht nach dem Land, den Leuten und all den Köstlichkeiten, ...

Auf dieses Backbuch war ich total neugierig. Seit ich die grüne Insel vor einigen Jahren besucht, überfällt mich immer sofort eine gewisse Sehnsucht nach dem Land, den Leuten und all den Köstlichkeiten, die ich dort genießen durfte. Dieses Irland Backbuch, in das ich mich sofort verliebt habe, als ich die erste Seite aufgeschlagen habe, stammt aus der Feder von Cherie Denham. Außerdem finden wir 140 stimmungsvolle Fotografien, die uns die Insel und die Backkunst näher bringen.
Dieses herausragende Backbuch – in meinen Augen ein Meisterwerkt – liest sich wie ein spannender Roman. Uns wird die Schönheit Irlands nahe gebracht und wir lernen alte Backtraditionen kennen. Mit den zahlreichen Geschichten und Erzählungen mache ich eine aufregende Reise in die Vergangenheit und lerne viel Neues kennen. Von Soda Bread, Barmback und über dem Torffeuer gebackenen Farls bis hin zu Scones, Biscuits und Blechkuchen für den Teetisch ist die irische Backkunst eine vielfältige und Jahrhundertealte Tradition, die sorgfältig über die Generationen weitergegeben wird. In über 80 Rezepten wird uns das bemerkenswerte kulinarische Erbe der Grünen Insel präsentiert.
Mir gefällt die Aufmachung des Buches sehr gut. Neben tollen Rezepten finden wir noch jede Menge Tipps, die zum Gelingen der Backwaren beitragen. Wir finden folgende Kapitel: „Brot“ (hier gibt es wirklich einfach Rezepte, die sofort zum Nachbacken einladen); mein Lieblingskapitel „Scones und Plätzchen (ich liebe Scones und die Buttermilch-Scones sind wirklich schnell zurbereitet); für den Kaffeetisch gibt es allerlei „Kleingebäck“; die „Pies und Tartes“ schauen wirklich alle total lecker aus. Natürlich dürfen auch „Kuchen und Torten“ nicht fehlen (auch ein einfacher Zitronenkuchen ist ein echter Hingucker) und zu guter Letzt finden wir noch „Gebackene Desserts“ (hier muss ich unbedingt die Stachelbeer-Baiser-Torte ausprobieren)
Und dann diese tollen Fotos – das muss ich jetzt nochmals erwähnen. Dieses Irland Backbuch ist eine echte Bereicherung in meiner Kochbuchsammlung und jetzt werden fleißig Rezepte ausprobiert.
Selbstverständlich vergebe ich für dieses Meisterwerk sehr gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 19.04.2025

Eine berührende Lektüre

Blumenmeere
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„Blumenmeere“ aus der Feder von Manuela Inusa ist der Auftakt der neuen gefühlvollen „Coastlines“-Reihe. Ich muss gestehen, ich bin jetzt schon süchtig nach dieser neuen Buchreihe.
Der Inhalt: Iris ist ...

„Blumenmeere“ aus der Feder von Manuela Inusa ist der Auftakt der neuen gefühlvollen „Coastlines“-Reihe. Ich muss gestehen, ich bin jetzt schon süchtig nach dieser neuen Buchreihe.
Der Inhalt: Iris ist glücklich. Als Künstlerin hat sie in Boston eine gewisse Berühmtheit erlangt, sie lebt mit ihrer großen Liebe Tristan zusammen und hat mit Mia die beste Freundin an ihrer Seite, die sie sich nur wünschen kann.Und dann zerbricht Iris‘ Glück in tausend Scherben, als sie mit einem Schlag beide Menschen verliert, die sie am meisten geliebt hat. Iris wird von Trauer und Schuldgefühlen überwältigt. Sie sucht Zuflucht bei ihrer geliebten Grandma June auf Martha's Vineyard, wo sie neuen Lebensmut findet. Ob der magische Ort mit den weiten Stränden und sanften Wellen dafür sorgen wird, dass sie sich irgendwann auch der Liebe wieder öffnen kann?
Wow! Was für ein sensationeller Auftakt. Noch jetzt nach Beendigung dieser gefühlvollen Lektüre läuft das Gelesene wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Der Schreibstil der Autorin ist einfach wieder fantastisch. Schon nach dem Lesen der ersten Zeilen – hier machen wir eine Reise in die Vergangenheit – hat mich das Buch in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Ich lerne eine äußerst liebenswerte Protagonistin, die ich sofort ins Herz geschlossen habe, kennen. Iris ist Künstlerin und ich sehe ihre ausdruckstarken Bilder der Blumenmädchen förmlich vor mir. Sie ist zufrieden mit ihrem Leben, bis eines Tages – als sie eine erschütternde Entdeckung macht – nichts mehr so ist, wie es vorher war. Bei ihrer Großmutter auf Martha`s Vineyard verkriecht sie sich, doch eines Tages begegnet sie Jared. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Freundschaft, denn auch Jared scheint mit den Dämonen der Vergangenheit zu kämpfen. Voller Neugierde bin ich nur so durch die Seiten geflogen und habe mich gefreut, als sich Iris ins Leben zurückgekämpft hat. Gerne hätte ich sie mal in den Arm genommen, doch das hat ja ihre Großmutter getan. Die auch ein wirklich ganz besonderer Mensch ist. Mich haben beim Lesen zahlreiche Emotionen übermannt, und ab und an hatte ich feuchte Augen, so sehr berührt hat mich Iris Geschichte und ich habe gehofft, dass es für sie einen Neuanfang gibt.
Für mich ein absolutes Lesehighlight, das mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Gerne vergebe ich für diese Traumlektüre, die mir unterhaltsame, spannende und berührende Lesestunden beschert hat, 5 Sterne. Übrigens das Cover ist auch ein echter Hingucker.

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Veröffentlicht am 15.04.2025

Eine bewegende Reise in die Vergangenheit

Das Licht in den Wellen
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„Das Licht der Wellen“ ist das erste Buch, das ich von dem Bestsellerautor Janne Mommsen gelesen habe und ich muss gestehen, der Autor hat einen neuen großen Fan. In dieser bewegenden Familiengeschichte ...

„Das Licht der Wellen“ ist das erste Buch, das ich von dem Bestsellerautor Janne Mommsen gelesen habe und ich muss gestehen, der Autor hat einen neuen großen Fan. In dieser bewegenden Familiengeschichte nimmt er uns auf eine Reise mit, die auf der Nordseeinsel Föhr beginnt und uns in die Weltstadt New York entführt.
Der Inhalt: Von Föhr nach New York und zurück - ein Leben zwischen den Meeren. Kurz vor ihrem 100. Geburtstag haut Inge Martensen ab. Mit ihrer Urenkelin besteigt sie ein Schiff nach New York. Sie hofft, Swantje mit dieser Reise zu helfen, ihren eigenen Weg zu finden. Und selbst endlich Frieden zu schließen mit dem, was sie bisher für sich behielt. Während der Überfahrt erzählt Inge von einem schillernden Leben zwischen zwei Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten: einer kleinen Insel in der rauen Nordsee und dem pulsierenden Manhattan. Hierhin wanderte sie als junge Frau aus. Wer hätte gedacht, dass eine Föhrer Bauerntochter einmal mit ihrem «magic potato salad» Manhattan erobern und John F. Kennedy bewirten könnte? Damals ahnte sie noch nicht, dass das Schicksal ihre Welt bald erneut auf den Kopf stellen würde.
Wow! Was für ein fantastischer Roman. Noch jetzt nach Beendigung der Lektüre läuft das Gelesene wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Ich befinde mich auf der Nordseeinsel Föhr, in die ich mich sofort verliebt habe und genieße das Wattenmeer. Ich lerne eine bezaubernde Protagonistin kennen, die mittlerweile ein stolzes Alter erreicht hat. Ich darf Inge ein ganzes Stück auf ihrem nicht immer leichten Lebensweg begleiten und genieße mit ihr die Zeit in New York, das sie in jungen Jahren im Sturm erobert hat. Hier hat sie sich ein neues Leben aufgebaut, nachdem sie schweren Herzens ihre Heimatinsel Föhr verlassen hat. Ihre Schicksalsschläge gehen mir zu Herzen und haben mich berührt. Und im Hier und Jetzt geht die fast 100jährige Inge mit ihrer Urenkelin Swantje auf große Fahrt. Sie will all die Orte besuchen und in Erinnerungen schwelgen. Und vielleicht findet auch Swantje hier ihr Glück. Der Schreibstil des Autors ist fantastisch, ebenso der Spannungsbogen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und war neugierig welches Geheimnis es zu lüften galt.
Für mich ein absolutes Lesehighlight, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe.
Selbstverständlich vergebe ich für dieses Traumlesevergnügen sehr gerne 5 Sterne und freue mich schon riesig auf die Fortsetzung.

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