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Veröffentlicht am 30.10.2022

Ein beeindruckender Debütroman

Der Pfirsichgarten
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Bei diesem Buch haben mich das wunderschön gestaltete Cover und der Titel magisch angezogen.
Dies ist der Debütroman von Melissa Fu, die in den USA aufgewachsen ist. Sie wusste kaum etwas über ihre Wurzeln, ...

Bei diesem Buch haben mich das wunderschön gestaltete Cover und der Titel magisch angezogen.
Dies ist der Debütroman von Melissa Fu, die in den USA aufgewachsen ist. Sie wusste kaum etwas über ihre Wurzeln, bis ihr schweigsamer Vater eines nachts begann, ihr von seiner Lebensgeschichte zu erzählen. Davon inspiriert und angetrieben von der Sehnsucht, ihre Familiengeschichte zu kennen, hat sie diesen bezaubernden und eindringlichen Roman über die Suche einer Familie nach Heimat und die heilende Kraft von Geschichten niedergeschrieben. Und ich war und bin immer noch total begeistert.
Der Inhalt: Als die Stadt in Flammen aufgeht, beginnt für die junge Mutter Meilin und ihren vierjährigen Sohn Renshu eine gefährliche Reise durch das kriegszerstörte China der 1930er ahre. Kaum sind sie einmal in Sicherheit, müssen sie schon wieder aufbrechen zu einem anderen Ort. Zuflucht verspricht eine alte, seidene Schriftrolle mit ihrer schillernden Legende vom Pfirsichblütengarten. Jahre später lebt Renshu in den USA. Von seiner Kindheit spricht er nicht, auch wenn seine Tochter Lily sich noch so sehr danach sehnt. Als ihr Vater einen Pfirischgarten anlegt, scheint endlich ein Ort gefunden, an dem sie Vergangenheit und Gegenwart miteinander versöhnen können.
Wow! Was für ein sensationeller Debütroman, der mich auch jetzt – nach Beendigung – nachdenklich zurücklässt. Ich muss gestehen, dies ist der erste Roman für mich, der mich nach China entführt.
Die Autorin hat wirklich einen herausragenden Schreibstil und bringt uns auch die bewegte Geschichte Chinas (hier war mir vieles fremd) besonders nahe. Ich bin wirklich sehr berührt, wieviel Leid und Elend, Kummer und Angst die Leute ertragen mussten. Gleich zu Beginn des Buches stellt uns die Autorin vier Menschen vor, die in diesem Roman eine äußerst wichtige Rolle spielen. Da ist Meilin, eine junge Frau, deren Mann aus dem Krieg nicht mehr zurückkehrt und die von nun an für sich und ihren kleinen Sohn sorgen muss. Sie habe ich sofort ins Herz geschlossen und habe sie für ihren Mut und ihre Kraft bewundert. Ihren Sohn lernen wir als kleinen pummeligen Jungen kennen, der dann später in den USA seinen Lebensmittelpunkt findet. Dann gibt es noch Lily seine bezaubernde Tochter, die ständig auf der Suche nach ihren Wurzeln ist und Longwei, Meilins Schwager. All diese Menschen dürfen wir 70 Jahre lang begleiten und in dieser Zeit gibt es vielen Tiefen die es überwinden gibt. Der Spannungsbogen ist einfach gigantisch und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Auch war ich von der Geschichten die die Bildrollen immer beeindruckt.
Ein äußerst gelungener Debütroman den ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Für mich ein Lesevergnügen der Extraklasse, das mich in eine fremde Welt entführt hat. Gerne vergebe ich für diese Traumlektüre 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 28.10.2022

Eine spannende Fortsetzung

Die Hofgärtnerin − Sommerleuchten
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Auf den zweiten Band habe ich mich riesig gefreut und meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen, denn es ging genauso spannend und interessant weiter, wie ich nach Ende von Band 1 erwartet hatte.
Der ...

Auf den zweiten Band habe ich mich riesig gefreut und meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen, denn es ging genauso spannend und interessant weiter, wie ich nach Ende von Band 1 erwartet hatte.
Der Inhalt: Oldenburg 1893. Marleene und ihr Verlobter träumen davon eine eigene Gärtnerei aufzubauen, in der sie duftenden Flieder und prachtvolle Rhododendren züchten. Als sich ihnen die Gelegenheit bietet, ein Stück Land zu bewirtschaften, können sie ihr Glück kaum fassen. Eine Auszeichnung auf der Hamburger Gartenschau könnte ihnen außerdem die begehrte Auszeichnung als „Hofgärtnerei“ einbringen. Doch innerhalb von kürzester Zeit aus dem Nichts eine Gärtnerei aufzubauen verlangt ihnen und ihrer Liebe alles ab – sogar die Hochzeitspläne müssen Marleenes Kummer auf Eis gelegt werden. Und auch ihre Konkurrenten schrecken vor nichts zurück, um die beiden von ihrem Ziel abzubringen. Können sie es dennoch schaffen, ihren großen Traum wahrzumachen?
Wow! Was für ein Pageturner. Ich stehe jetzt noch, nach Beendigung dieser hochemotionalen Lektüre unter Hochspannung. Ich bewundere Julius – der alles hinter sich gelassen hat – und Marleene. Sie arbeiten bis zum Umfallen, um sich ihren großen Traum von einer eigenen Gärtnerei zu verwirklichen. Und dann scheint das Glück ihnen hold, denn sie bekommen ein Stück Land, das sie jedoch erst fruchtbar machen müssen. Ich spüre ihre Begeisterung, mit der sie das alte Ammerländer Bauernhaus wieder zu neuem Glanz erstrahlen lassen. Gefreut habe ich mich für die beiden, dass sie so tolle neue Nachbarn, wie Alma und Jost bekommen haben, die sie auch tatkräftig unterstützen. Diese Dorfgemeinschaft, wo jeder wirklich jedem hilft ist bewundernswert. Doch leider kommt es immer wieder zu Rückschlägen und so mancher Schicksalsschlag zwingt die beiden an ihre Grenzen.
Wir erfahren viel über das Leben der damaligen Zeit, über das Torfstechen, die Frauenbewegungen und das Leben in einer Hofgärtnerei. Es war wirklich alles total interessant, die Mischung ist einfach perfekt.
Wieder eine spannende, berührende und manchmal unter die Haut gehende Fortsetzung. Für mich ein Lesehighlight, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Selbstverständlich vergebe ich für diese Traumlektüre, der es an Spannung wirklich nicht fehlt, 5 Sterne. Das Cover ist übrigens auch wieder ein echter Hingucker.

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Veröffentlicht am 28.10.2022

Eine wunderschöne Wohlfühllektüre

Das Lächeln der Toskana
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„Das Lächeln der Toskana“ ist der erste Roman, den ich von der Autorin Kajsa Arnold gelesen habe und ich war und bin immer noch total begeistert. Die Autorin entführt uns in eine wunderschöne Gegend Italiens ...

„Das Lächeln der Toskana“ ist der erste Roman, den ich von der Autorin Kajsa Arnold gelesen habe und ich war und bin immer noch total begeistert. Die Autorin entführt uns in eine wunderschöne Gegend Italiens und hier tauchen wir in eine spannende Geschichte ein.
Der Inhalt: Nachdem Giulias Großmutter sie darum gebeten hat, das alte Haus mitten im Nirgendwo der Toskana zu verkaufen, bleibt Giulia nichts anderes übrig, als von London nach Castellaccio zu reisen. Umso überraschter ist sie, als sich das Haus als wunderschönes Weingut entpuppt. Und nachdem Giulia Land und Leute besser kennenlernt, steht für sie eines fest: Ihre Nonna kann das Anwesen unmöglich verkaufen. Der attraktive Italiener Luc ist jedoch von dieser Kehrtwende nicht begeistert, denn er hat gehofft, dass das alte Haus bald ihm gehört. Und dann tauchen wir in die Geschichte des Weinguts ein.
Ach, ich komme jetzt noch richtig ins Schwärmen. Die Toskana ist allemal eine Reise wert. Durch die herrlichen Beschreibungen habe ich wunderbare Bilder vor meinem inneren Auge. Ich sehe die hügelige Landschaft, die eine Ruhe ausstrahlt, genieße einen Spaziergang durch die herrlichen Weinberge und habe mich sofort in das kleine Steinhaus, das Giulia im Auftrag ihrer Großmutter verkaufen soll, verliebt. Und ich glaube, unserer liebenswerten Protagonistin ist es genauso ergangen. Da kommt sie aus dem kalten London nach Italien, das Land in dem ihre Wurzeln liegen. Sie lernt den anfangs etwas unsympathischen Luc kennen. Doch wenn man seine und die uralte Geschichte des Weinguts – das so einige Geheimnisse verbirgt – kennenlernt, kann man ihn auch verstehen. Und dann ist da ja auch das Knistern, das zwischen Luc und Giulia herrscht, förmlich zu spüren. Doch kann Giulia Luc vertrauen? Denn plötzlich ist nichts mehr, wie es vorher war.
Ein absoluter Gute-Laune-Wohlfühlroman, mit vielen Gefühl, den ich in einem Stück verschlungen habe. Ein Lesevergnügen der Extraklasse, für das ich sehr gerne 5 Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 22.10.2022

Ein spannender und humrovoller Dorfkrimi

Nur Rita raste rasanter
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Nun geht’s ja bereits zum sechsten Mal ins Saarland, in dieses beschauliche Dörfchen Hirschweiler.
Hier treffe ich wieder auf meinen Lieblingsermittler Jupp Backes, der mit seiner ganzen Familie wieder ...

Nun geht’s ja bereits zum sechsten Mal ins Saarland, in dieses beschauliche Dörfchen Hirschweiler.
Hier treffe ich wieder auf meinen Lieblingsermittler Jupp Backes, der mit seiner ganzen Familie wieder in einem neuen Fall ermittelt.
Der Inhalt: Da hat der Schutzengel wohl mächtig gepennt: Im kleinen Hirschweiler wird Fahrlehrer Manni nach dem Theorieunterricht über den Haufen gebrettert – Fahrerflucht vom Allerfeinsten! Seine Schülerin Inge Backes trauert, weil ihr Lappen jetzt auf Eis liegt. Ehemann und Dorfpolizist Jupp macht sich mit seinem neuen Praktikanten gleich an die Ermittlungen: Teamwork á la Totalschaden – es knallt heftig! Bei der Befragung der Fahrschüler erhärtet sich der Verdacht: feiger Mord statt tragischer Verkehrsunfall? Stürmische Zeiten für Jupp: Der Neue nervt, die Gattin löchert mit Führerscheinfragen und seine Schwiegermutter ist auf einem ganz anderen Trip: Bed & Breakfast für Hippies! Und dann wird auch noch ein dunkles Geheimnis des Fahrlehrer gelüftet: krasses Doppelleben statt einfühlsamer Einparkhelfer. Die Polizeiarbeit läuft auf Hochtouren.
Wow! Was für ein sensationeller Dorfkrimi. Der Schreibstil des Autors ist einfach spitzenmäßig. Schon nach dem Lesen der ersten Seiten hatte ich Lachtränen in den Augen. Familie Backes ist einfach der Brüller. Ich bin ja schon richtig süchtig nach diesen Dorfkrimis. Allein schon der Arbeitsalltag in seiner Dienststelle mit seinem Freund Günther zaubert mir ein Schmunzeln ins Gesicht. Aber dann vergeht Jupp das Lachen als der Praktikant Ole eintrifft. Der junge Kriminalinspektor ist nämlich hochmotiviert und sorgt für mächtig frischen Wind in der Dienststelle, sehr zum Leidwesen von Jupp.
Und dann passiert dieser tragische Unfall und Jupp bekommt mächtig was zu tun. Und jetzt wird es ja wieder richtig spannend. Die Ermittlungen laufen bald auf Hochtouren. Und zwischendurch ist da Inge mit ihrer Fragebögen zum Führerschein, die Jupp nervt und die allseits beliebte Käthe, die mit ihren neuen Ideen die Familie überfällt. Die Idee mit ihrem B&B finde ich ja klasse – wie einfach alles an der Lektüre. Mir hat ja Ole am Anfang richtig leidgetan, aber er war richtig hartnäckig und da hat mir gefallen und dann hat sich auch Jupps Einstellung geändert (oder etwa nicht?) und zusammen waren sie ja dann ein richtig gutes Team, das einen großen Erfolg verbuchen konnte.
Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch, das mich prächtig unterhalten hat und das ich von der ersten Seite an genossen habe. Das Cover ist übrigens auch wieder ein echter Hingucker. Selbstverständlich vergebe ich für dieses Lesevergnügen der Extraklasse gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 21.10.2022

Einfach zum Träumen schön

Tausend Lichter über der Seine
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Schon beim Anblick dieses zauberhaften Covers habe ich mich erneut in meine Lieblingsstadt Paris verliebt. Außerdem habe ich mich auf das neue Buch des Autors gefreut, denn seine Bücher sind immer etwas ...

Schon beim Anblick dieses zauberhaften Covers habe ich mich erneut in meine Lieblingsstadt Paris verliebt. Außerdem habe ich mich auf das neue Buch des Autors gefreut, denn seine Bücher sind immer etwas Besonderes.
Der Inhalt: Als Joséphine an einem regnerischen Novembertag erfährt, dass sie ein altes Hausboot auf der Seine geerbt hat, kommt es ihr wie eine glückliche Fügung vor. Denn die junge und in Liebesdingen etwas glücklose Frau hat gerade ihren Job bei einem kleinen Pariser Verlag verloren und braucht dringend Geld. Und obwohl das Boot mit vielen lieb gewonnen Erinnerungen verknüpft ist, beschließt sie schweren Herzens, es zu verkaufen. Doch auf dem Boot erwartet sie nicht nur ein verschlossener Schrank, zu dem es keinen Schlüssel zu geben scheint, sondern auch ein bärbeißiger Fremder, der über einen gültigen Mietvertrag verfügt und nicht eine Sekunde daran denkt, das Hausboot zu räumen!
Ach, war das wieder schön in der Stadt der Liebe. Durch die herrlichen Beschreibungen des Autors erwacht Paris vor meinem inneren Auge zum Leben. Ich genieße mit der liebenswerten Protagonistin Joséphine den Bummel durch die Traumstadt und bewundere die Hausboote am Ufer der Seine.
Joséphine, die der Autorin herrlich beschreibt, ist mit ihrem Leben vollauf zufrieden. Sie arbeitet als Lektorin für einen kleinen Verlag, hat eine hübsche kleine Wohnung und einen Freund. Aber das ist so eine Sache, denn die Beziehung steht unter einem keinen guten Stern. Und eines Tages scheint es das Schicksal mit ihr nicht sonderlich gut zu meinen; sie verliert ihren Job und ihre Beziehung steckt in einer Sackgasse. Da kommt ihr das Erbe ihres Onkels gerade recht. In das verträumte Hausboot habe ich mich jedoch von der ersten Sekunde an verliebt. Umso größer ist die Überraschung als sie auf einen Mieter trifft und das ist ein hartnäckiger Kerl. Wenn ich mir jetzt gewisse Szenen vor Augen führe, kann ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Maxime ist wirklich etwas Besonderes und der Schlagabtausch den er sich mit Joséphine gibt, ist einfach köstlich. Doch dann nimmt alles eine überraschende Wendung und ich habe dem Ende der Geschichte mit Hochspannung entgegengefiebert.
Eine wunderschöne Lektüre, mit viel Herzenswärme und vielen Gefühlen. Für mich ein Lesevergnügen der Extraklasse, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe.
Natürlich vergebe ich für diese Traumlektüre gerne 5 Sterne.

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