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Veröffentlicht am 04.01.2025

Not Another Book

Not Another Love Song
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Die junge Geigerin Gwen Jackson trifft auf einer Hochzeit den Cellisten Xander Thron. Xander ist gutaussehend, ein Rockstar und - was er nicht weiß - die beiden sind schon länger in einem gemeinsamen Orchester. ...

Die junge Geigerin Gwen Jackson trifft auf einer Hochzeit den Cellisten Xander Thron. Xander ist gutaussehend, ein Rockstar und - was er nicht weiß - die beiden sind schon länger in einem gemeinsamen Orchester. Doch erst nachdem Gwen auf seinem Cello die Hochzeit begleitet, bemerkt er sie.
Als Gwen dann zur Konzertmeisterin ernannt wird und Xander leer ausgeht, verhärten sich die Fronten - und gleichzeitig wird auch das Verlangen der Beiden immer größer.

„Not Another Love Song“ war mein erster Read 2025 - und gleich so ein geniales Buch! Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und musste mich dazu zwingen das Buch mal zur Seite zu legen.
Von der Autorin habe ich schon „Forget Me Not“ gelesen und ja, es gibt ein Wiedersehen mit der Hochzeitsplanerin Ama. Ich hoffe auch sehr darauf, dass andere Charaktere aus dem Buch irgendwann ein eigenes Werk bekommen, da ich Julie Sotos Schreibstil und ihre Ideen einfach mag. Nein, es ist nichts weltbewegend Neues, aber das muss es auch nicht sein. Ich fühlte mich bei dieser „Rivals To Lovers“ Geschichte trotzdem bestens unterhalten.
Gwen und Xander waren sympathische Charaktere und ich habe es geliebt mehr über sie zu lesen. Ich finde es immer schön, wenn ein Grumpy Charakter (Xander) sich reflektiert und merkt, dass er bei seiner Partnerin weich werden darf.
Das Einzige, das man ankreiden könnte, ist, dass die Konflikte sehr klischeehaft waren, aber Klischees dürfen sein, wenn sie gut umgesetzt werden.

Für mich ist „Not Another Love Song“ nicht einfach nur „another book“, sondern eine wirklich süße Lovestory mit sympathischen Charakteren und ganz viel Liebe.

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Veröffentlicht am 30.12.2024

Zwiegespalten ...

Coven of Bones - Mein Verrat ist dein Schicksal
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Die junge Hexe Willow wurde von ihrem Vater darauf trainiert, den Hexenzirkel zu vernichten, der Schuld am Tod ihrer Tante ist und vor dessen unangemessenen Praktiken ihre Mutter sie beschützen wollte. ...

Die junge Hexe Willow wurde von ihrem Vater darauf trainiert, den Hexenzirkel zu vernichten, der Schuld am Tod ihrer Tante ist und vor dessen unangemessenen Praktiken ihre Mutter sie beschützen wollte. Das weiß der Direktor Alaric Thorne allerdings nicht, als der Untote sie an die Akademie holt, damit sie als Erbin ihren Platz einnimmt. Ebenso wenig, wie sehr ihn die kleine Hexe reizen wird …

„Coven of Bones“ ist eine Dark Romantasy. Das will ich als erstes betonen. Weniger brutal, aber schon mit einigen Sexszenen, die für meinen Geschmack gerade noch im Rahmen von Konsens verliefen.

Generell finde ich das Buch aber sehr schwierig zu bewerten: Einerseits ist die Stimmung genau das, was ich mir wünsche und seitenweise war ich richtig angefixt, dann gab es aber wieder Szenen, die ich unpassend oder unlogisch fand. Grey (der meisten Direktor Thorne, aber dann auch wieder Alaric genannt wird) taumelt konstant zwischen erregt wie ein Teenie, eiskalt, besessen und beschützend umher. Hier hätte ich mir einfach gewünscht, dass er eine Charakterentwicklung durchmacht und nicht einfach von Szene zu Szene eine andere Persönlichkeit besitzt.
Apropos: Willow ist da nicht ähnlich, zudem verliert sie immer praktisch dann ihre immensen Kräfte, damit Thorne sie dominieren kann. Ich hätte so gerne gesehen, wie sie mit ihm den Boden aufwischt. Das hätte der Love. Story doch keinen Abbruch getan, sondern ihr noch mehr Tiefe verliehen. Verpasstes Potential …

Das Worldbuilding mit Hexen und Hüllen (Dämonen in „menschlicher“ Form, die sie praktisch zu Vampiren macht) und dem untoten Covenant von Skeletten fand ich interessant, auch wenn es mir zu den verschiedenen Hexenstämmen zu wenig Information gab. Hier MUSS Band 2 nachlegen!

Mein Fazit: Das Buch war ab und zu sehr verwirrend, aber die Stimmung und das Worldbuilding waren interessant. Letzteres, aber auch der Love Interest müssen unbedingt im zweiten Teil ausgebaut werden.

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Veröffentlicht am 15.11.2024

P.S. Das war nichts

P. S. I Hate You – Auf dem schmalen Grat zwischen Hass und Liebe
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Luca und Naomi waren seit der 5. Klasse Brieffreunde. Doch vor ein paar Jahren haben Lucas Briefe aufgehört und Naomi denkt nicht mehr oft an ihren Brieffreund - bis auf ihrer Arbeit ein Brief von eben ...

Luca und Naomi waren seit der 5. Klasse Brieffreunde. Doch vor ein paar Jahren haben Lucas Briefe aufgehört und Naomi denkt nicht mehr oft an ihren Brieffreund - bis auf ihrer Arbeit ein Brief von eben jenen jungen Mann eintrifft mit dem sie früher wöchentlich Briefwechsel unterhalten hat.
Doch dann gibt es noch ihren neuen Nachbarn Jake mit dem sich Naomi immer besser verseteht …

Eigentlich sollte das Buch direkt meinen Geschmack treffen: Eine Enemies to Lovers Geschichte über beziehungsweise mit Briefen. Wer mag keine passiv-aggressiven Briefwechseln?
Leider gab es vieles, was mir an dem Buch nicht gefallen hat:
- Die Briefe, die Naomi und Luca miteinander wechseln sind oft sehr sehr sehr fies. Natürlich beginnen die beiden mit den Briefen als sie 11/12 waren und man merkt, dass sie einfach dumme Kinder waren, aber sie bleiben bis auf die letzten Jahre schlimm und teilweise extrem beleidigend. Luca gibt auch zu, dass er den Briefwechsel als „Boxsack“ benutzt hat, als es ihm nicht gut ging.
- Naomi datet Jake und lässt ihn für Luca oft links liegen und lügt ihn an. Das fand ich in keinsterweise verständlich.
- Weder die Beziehung zwischen Jake und Naomi noch Naomi und Luca konnte ich voll nachvollziehen: Jake war nett und von Naomi fast schon besessen („Du bist etwas ganz besonderes“ Zitat Buch, erstes Date) und Luca hat sie eben oft beleidigt und sie mehr als Ventil für seinen Frust angesehen.
- Spoiler (!!!) Natürlich ist Jake Luca - und er klärt sie lange nicht darüber auf, selbst nicht, als die beiden körperlich miteinander werden und sogar miteinander schlafen. Naomi sagt selbst, dass sie es nicht mochte, dass er sie da nicht aufgeklärt hat und ich fand das auch richtig daneben.
Übrigens: Als sie seinen richtigen Namen gestöhnt hat, habe ich mich wie in einer schizophrenen Dreiecksbeziehung gefühlt …

Alles in allem eine RomCom, die mir nicht gefallen hat, aber ich habe eindeutig dieses Jahr schon schlechtere Bücher gelesen.

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Veröffentlicht am 11.11.2024

Nein.

My Dark Romeo
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„My Dark Romeo“ war mein Versuch den Autorinnen Parker S Huntington und L J Shen noch eine Chance zu geben. 
Naja, manche Menschen verdienen keinen zweite Chance.
Das mag jetzt harsch klingen, aber „My ...

„My Dark Romeo“ war mein Versuch den Autorinnen Parker S Huntington und L J Shen noch eine Chance zu geben. 
Naja, manche Menschen verdienen keinen zweite Chance.
Das mag jetzt harsch klingen, aber „My Dark Romeo“ ist eines der schlechtesten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Ich lese hin und wieder Dark Romance oder sehr spicy Liebesromane/Erotikromane, das macht mich also grundsätzlich zum Zielpublikum des Buches, aber das Buch hatte so viel, was ich einfach nicht ausstehen kann. Erstens: Das Enemies to Lovers hat mich immer total und am Anfang war die Beziehung und die Wortgefecthe zwischen Dallas und Romeo noch süß, aber das änderte sich leider schnell. Darum wird es jetzt ein paar Spoiler geben!
- Dallas ist eine der schlimmsten weiblichen Hauptcharaktere, die ich jemals lesen durfte. Sie ist reich reich und naiv naiv. Das Schlimmste aber war, dass sie unbedingt von Romeo schwanger werden wollte, der klar gemacht hat, dass er keine Kinder will. Darüber wird aber überhaupt nicht geredet. Dark Romance hin oder her: Man kann so etwas auch schreiben OHNE dass beide so unglaublich toxisch sind.
- Die Sexszenen waren zum Fremdschämen. Besonders die, als er sie praktisch durch ein Leintuch beglückt. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass tatsächlich Frauen dieses Buch geschrieben haben. Es ist weder heiß noch sonst etwas. Es liest sich verdammt schmerzhaft. Auch die Entj**** durch die Zunge des männlichen Protas war so … seltsam?
- Das Zitat mit Elon Musk und Twitter. Wie schafft es so etwas ins Buch?!
Kurz gesagt: Eine dunkle Romeo und Julia Adaption mit absolut unsympathischen Charakteren und sehr vielen Szenen, die zum Fremdschämen sind.

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Veröffentlicht am 07.11.2024

nein.

My Dark Romeo
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„My Dark Romeo“ war mein Versuch den Autorinnen Parker S Huntington und L J Shen noch eine Chance zu geben. 
Naja, manche Menschen verdienen keinen zweite Chance.
Das mag jetzt harsch klingen, aber „My ...

„My Dark Romeo“ war mein Versuch den Autorinnen Parker S Huntington und L J Shen noch eine Chance zu geben. 
Naja, manche Menschen verdienen keinen zweite Chance.
Das mag jetzt harsch klingen, aber „My Dark Romeo“ ist eines der schlechtesten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Ich lese hin und wieder Dark Romance oder sehr spicy Liebesromane/Erotikromane, das macht mich also grundsätzlich zum Zielpublikum des Buches, aber das Buch hatte so viel, was ich einfach nicht ausstehen kann. Erstens: Das Enemies to Lovers hat mich immer total und am Anfang war die Beziehung und die Wortgefecthe zwischen Dallas und Romeo noch süß, aber das änderte sich leider schnell. Darum wird es jetzt ein paar Spoiler geben!
- Dallas ist eine der schlimmsten weiblichen Hauptcharaktere, die ich jemals lesen durfte. Sie ist reich reich und naiv naiv. Das Schlimmste aber war, dass sie unbedingt von Romeo schwanger werden wollte, der klar gemacht hat, dass er keine Kinder will. Darüber wird aber überhaupt nicht geredet. Dark Romance hin oder her: Man kann so etwas auch schreiben OHNE dass beide so unglaublich toxisch sind.
- Die Sexszenen waren zum Fremdschämen. Besonders die, als er sie praktisch durch ein Leintuch beglückt. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass tatsächlich Frauen dieses Buch geschrieben haben. Es ist weder heiß noch sonst etwas. Es liest sich verdammt schmerzhaft. Auch die Entj**** durch die Zunge des männlichen Protas war so … seltsam?
- Das Zitat mit Elon Musk und Twitter. Wie schafft es so etwas ins Buch?!
Kurz gesagt: Eine dunkle Romeo und Julia Adaption mit absolut unsympathischen Charakteren und sehr vielen Szenen, die zum Fremdschämen sind.

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