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Veröffentlicht am 26.03.2026

Ein wunderbares Buch, das mit den Kindern mitwächst!

Tut das weh?
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Nach „Sag mal Aaah!“ erscheint nun mit „Tut das Weh?“ Die Fortsetzung von einem unserer allerliebsten Kindersachbücher aus 2025. Während sich der Vorgängerband mit dem Besuch in einer Kinderarztpraxis ...

Nach „Sag mal Aaah!“ erscheint nun mit „Tut das Weh?“ Die Fortsetzung von einem unserer allerliebsten Kindersachbücher aus 2025. Während sich der Vorgängerband mit dem Besuch in einer Kinderarztpraxis beschäftigt, widmet sich dieser Band einer Kinderklinik.

Die Bücher wurden von den beiden Kinderärzten Florian Babor und Nibras Naami geschrieben, die auf Social Media als handfussmund bekannt sind und sind dadurch auch fachlich super! Das Buch begleitet einen Arbeitstag in der Klinik, von der Morgenbesprechung, über die Behandlung zahlreicher Patientinnen bis zur Übergabe am Abend.

Jeweils auf einer Doppelseite werden verschiedene Fälle beleuchtet. Das Besondere ist, dass es immer einen Vorlesetext gibt, der jedoch von Expert
innenwissen begleitet wird, das je nach Alter und Interesse des Kindes mitgelesen werden kann. Dadurch wächst das Buch mit der Zeit mit und ältere Kinder erfahren beispielsweise, wie eine Infusion funktioniert, was ein MRT ist oder welche Aufgaben der Blinddarm hat.

Neben typischen Kinderkrankheiten, wie einem Magen-Darm-Infekt, einer Blinddarmentzündung oder Verletzungen, wie einer Gehirnerschütterung, werden hier auch speziellere Krankheiten und Behandlungen erklärt. Ein frühgeborenes Baby im Inkubator, wird per Hubschrauber eingeflogen, der achtjährige Toni hat Epilepsie und bekommt ein EEG, die vierzehnjährige Shari muss heute ins MRT und auch die Arbeit im Labor, ein OP-Saal, das Spielzimmer und die Cafeteria werden gezeigt, sodass kleine Leserinnen einen umfassenden Eindruck über die Arbeit in einer Kinderklinik bekommen.

Ganz besonders wundervoll machen dieses Buch die Illustrationen von Anke Evers,. Diese sind farbenfroh und liebevoll detailreich gestaltet. Nicht nur die Besucher
innen und Patientinnen der Klinik sondern auch Ärztinnen und Pfleger*innen sind divers gestaltet und viele der Kinder werden von ihren Vätern in die Klinik begleitet. Schön ist auch, dass hier alle Menschen einen Helm beim Rad- und Einradfahren tragen. Optisch hervorgehoben gibt es im Buch zudem immer wieder Fragen, die dazu anregen sich nochmal genauer mit dem Buch zu beschäftigen.

Aufklärung hilft ungemein beim Abbau von Ängsten vor dem Arzt- oder Klinikbesuch und da ist dieses Buch einfach perfekt für geeignet. Durch die spannenden Fakten wächst es mit den Kindern mit und bei jeder Lektüre können neue Details entdeckt werden. Für mich ist es die bisher beste Kinderbuchreihe zu diesem Thema und ich kann die Bücher allen Familien sehr ans Herz legen!

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Das passende Buch für die Erkältungszeit

Nino und die Nasenblase
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Kürzlich haben wir ein Buch entdeckt, das in unserer Buchsammlung absolut gefehlt hat: Ein Buch über Erkältungen - allerdings mit ganz viel Witz.

In Nino und die Nasenblase machen Nino und seine Familie ...

Kürzlich haben wir ein Buch entdeckt, das in unserer Buchsammlung absolut gefehlt hat: Ein Buch über Erkältungen - allerdings mit ganz viel Witz.

In Nino und die Nasenblase machen Nino und seine Familie eine ähnliche Erfahrung, wie zahlreiche Familien im Alltag. Kaum ist er in der Kita und der Herbst beginnt, startet eine endlose Erkältung. Jeden Tag läuft Ninos Nase, da helfen auch Vitamine, Sonne und Medizin nicht. Doch dann passiert etwas unerwartetes: Ninos Nasenblase wird größer und größer, bis er plötzlich abhebt, aus dem Fenster gezogen wird und auf ein Abenteuer hinfortfliegt…

Das Konzept der fliegenden Nasenblase, die den kleinen Nino aus dem Fenster zieht sorgt bei Kindern für so einige Lacher. Die Illustrationen sind ganz besonders und sehr einfach gehalten: Nino und einige andere Details sind in Schwarz-Weiß illustriert, im Hintergrund gibt es dann farbige Akzente. Dadurch besitzt das Buch definitiv Wiedererkennungswert. Niedlich sind auch die Textstellen, die in kindlicher Krakelschrift geschrieben wurden.

Die Geschichte rund um den fliegenden Nino und seine Mama, die ihm auf dem Fahrrad hinterherfährt und versucht ihn einzufangen ist wirklich liebevoll gestaltet, besonders schön finde ich auch, dass auch die Mama einen Helm beim Radfahren trägt. Für Ninos Abenteuer hätte ich mir noch ein etwas aufregenderes Erlebnis erhofft, sodass das Buch auch ältere Kinder noch mehr abholt, für kleine Mäuse ab zwei ist Ninos Flug durch die Stadt aber Erlebnis genug.

Nino und die Nasenblase ist die perfekte Lektüre für alle Familien, die in der Erkältungssaison langsam an ihre Grenzen kommen und ein Buch suchen, das die Stimmung aufheitert! Die Welt wäre definitiv schöner, wenn man mit Nasenblasen wirklich auf große Abenteuer fliegen könnte.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Die Reihe hat neue Fans gewonnen!

Carli und Klecks gehen auf den Spielplatz
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Carli ist zwei Jahre alt, geht schon in die Kita und erlebt gemeinsam mit seinem besten Freund Kater Klecks viele Alltagsabenteuer. In diesem Band geht es für die beiden auf den Spielplatz, wo Carli gerne ...

Carli ist zwei Jahre alt, geht schon in die Kita und erlebt gemeinsam mit seinem besten Freund Kater Klecks viele Alltagsabenteuer. In diesem Band geht es für die beiden auf den Spielplatz, wo Carli gerne rutschen möchte. Anders als er sich das vorgestellt hat, spielen dort aber seine zwei älteren Brüder, die sich vordrängeln und ganz schön wild spielen. Da spielen die beiden doch lieber im Garten von Nachbarin Inga, vielleicht lässt es sich ja auch dort rutschen.

Das Buch ist altersgerecht in kurzen, einfachen Sätzen geschrieben und befasst sich mit einem Thema, dem die meisten kleineren Kinder auch schon selbst begegnet sind. Anderen Kindern, die zu wild und zu laut sind. Hier hätte man natürlich einen Weg gehen können, bei dem sich eine Erwachsene Person einmischt und vermittelt, ich finde es aber für einen Zweijährigen eine vollkommen schlüssige Handlung sich zurückzuziehen, statt die Konfrontation mit den älteren Brüdern zu suchen. Die Illustrationen sind sehr modern und unheimlich liebevoll gestaltet, beim Lesen fühlt man sich direkt wohl und möchte dort am liebsten auch leben - besonders, wenn man den liebevoll gepflegten Bücher- und Gemüsetauschstand im Park sieht.

Spannend finde ich auch, dass Carli nicht von seinen Eltern, sondern von einer Nachbarin betreut wird, das finde ich schön, denn so werden auch mal andere Betreuungsmodelle repräsentiert. Oft finde ich zudem, dass derartige Reihen mit Alltagsgeschichten eher veraltete Rollenbilder und wenig Diversität zeigen. Das ist hier definitiv nicht der Fall, besonders positiv ist mir aufgefallen, dass hier Behinderung nicht als Hindernis oder Besonderheit dargestellt wird, sondern ganz nebenbei existiert. Erst beim mehrmaligen Lesen ist mir daher aufgefallen, dass Carlis Bruder Junis eine Hand fehlt (im zweiten Buch sieht man das dann auch eindeutiger, da er dort eine Prothese für die Schule anzieht). Hier finde ich es auch gut, dass im Laufe der Reihe gezeigt wird, dass Menschen zwar eine Prothese haben können, sie aber nicht in allen Alltagssituationen nutzen. Schön finde ich auch, dass Nachbarin Inga im Hintergrund ihre Hochbeete selber baut und Carli dadurch dazu inspiriert wird sich seinen Spielplatz doch einfach selbst zu bauen.

Carli und Klecks gehen auf den Spielplatz ist ein wundervolles Buch, dass alltagsnahe Situationen zeigt, in denen sich die Kinder wiederfinden können, viele Sprechanlässe geschaffen werden und die Kreativität gefördert wird.
Die Reihe hat mit diesem wunderbaren Buch direkt neue Fans gewonnen und gefällt uns deutlich besser als viele vergleichbare Reihen für Kinder ab 2!

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Die Reihe hat neue Fans gewonnen!

Carli und Klecks backen einen Kuchen
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Carli ist zwei Jahre alt, geht schon in die Kita und erlebt gemeinsam mit seinem besten Freund Kater Klecks viele Alltagsabenteuer. In diesem Band hat Carlis Mama Geburtstag. Nach einem gemeinsamen Kuchenfrühstück ...

Carli ist zwei Jahre alt, geht schon in die Kita und erlebt gemeinsam mit seinem besten Freund Kater Klecks viele Alltagsabenteuer. In diesem Band hat Carlis Mama Geburtstag. Nach einem gemeinsamen Kuchenfrühstück mit der ganzen Familie bleiben Carli, sein Papa und Kater Klecks alleine zuhause zurück, während die Geschwister zur Schule und die Mama zur Arbeit geht, denn die Kita fällt heute aus. Papa muss leider im Homeoffice arbeiten, doch Carli und Klecks haben eine perfekte Beschäftigungsidee - Sie backen einfach einen eigenen Kuchen. Ob das wohl gut geht?

Das Buch ist altersgerecht in kurzen, einfachen Sätzen geschrieben und befasst sich mit einem Thema, dem die meisten kleineren Kinder auch schon selbst begegnet sind. Der Langeweile, wenn die Betreuungsperson keine Zeit zum spielen hat, erste Küchenexperimente und dem daraus resultierenden Chaos (und Spaß).

Die Illustrationen sind sehr modern und unheimlich liebevoll gestaltet, beim Lesen fühlt man sich direkt wohl und Carli Zuhause wirkt, wie ein richtiger Wohlfühlort für die Familie.

Oft finde ich, dass derartige Reihen mit Alltagsgeschichten eher veraltete Rollenbilder und wenig Diversität zeigen. Das ist hier definitiv nicht der Fall, besonders positiv ist mir aufgefallen, dass hier Behinderung nicht als Hindernis oder Besonderheit dargestellt wird, sondern ganz nebenbei existiert. So sieht man im Hintergrund Carlis Bruder, der seine Handprothese für die Schule anzieht. Daneben gefällt es mir wirklich gut, dass wir hier eine Familie mit vier Kindern haben. Zudem werden hier Stereotype gebrochen, denn Mama Jule ist mehrgewichtig, wird aber in den begleitenden Werbemaßnahmen des Buches (Personenbeschreibungen im Buch wären aber noch schöner gewesen) als sehr sportlich beschrieben und leitet den Schwimmverein der Stadt, während Papa Sayid zum Beispiel gerne Theater spielt.

Carli und Klecks backen einen Kuchen ist ein wundervolles Buch, dass alltagsnahe Situationen zeigt, in denen sich die Kinder wiederfinden können, viele Sprechanlässe geschaffen werden und ganz viel liebevolles Familienleben gezeigt wird.
Die Reihe hat uns als neue Fans gewonnen und gefällt uns deutlich besser als viele vergleichbare Reihen für Kinder ab 2!

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Modernes und super informatives Sachbuch!

Galaktisch!
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Wusstet ihr, dass das James-Webb-Teleskop so leistungsstark ist, dass es die Körperwärme eines Käfers registrieren könnte, wenn dieser auf dem Mond landen würde?

Habt ihr schonmal vom Mars-Vulkan Olympus ...


Wusstet ihr, dass das James-Webb-Teleskop so leistungsstark ist, dass es die Körperwärme eines Käfers registrieren könnte, wenn dieser auf dem Mond landen würde?

Habt ihr schonmal vom Mars-Vulkan Olympus Mons gehört, der so groß wie Frankreich und 2 1/2 mal so hoch wie der Mount Everest ist?

Und kennt ihr bereits die Sonnensonde Parker, die die Sonne 24 mal umkreist hat?

Habt ihr einen Weltraumfan zuhause oder interessiert euch selbst für den Weltraum? Unser Großer ist momentan im absoluten Weltraumfieber und möchte alles über Planeten, Raketen und Raumsonden erfahren und zugegeben finde ich den Weltraum selbst unheimlich spannend und lese Bücher wie dieses auch zu meiner eigenen Allgemeinbildung. Um unsere Wissensneugier zu decken habe ich nun das perfekte Buch. „Galaktisch“ ist offiziell für Kinder ab 9 Jahren zum selber Lesen gedacht, kann aber auch super schon früher gemeinsam gelesen und entdeckt werden und hat meiner Meinung nach einen besonderen Schwerpunkt - Raummissionen!

Das Buch ist in zwei große Abschnitte unterteilt: Sonnensystem und Blick ins Weltall. Der erste Abschnitt befasst sich mit den unterschiedlichen Planeten unseres Sonnensystems, im zweiten Teil des Buches blicken wir dann auf andere Sterne, Nebel und Galaxien, die mir persönlich teils unbekannt waren.

Eine Besonderheit sind die vielen großformatigen Fotos, die das mit Wissen vollgepackte Buch etwas auflockern und vom James-Webb-Weltraumteleskops und vom Hubble-Weltraumteleskop gemacht wurden. Im ersten Abschnitt werden je auf einer Doppelseite nach und nach die unterschiedlichen Planeten und Monde unseres Sonnensystems vorgestellt, neben einem großen Foto des Himmelskörpers gibt es stets auch spannende Fakten und eine steckbriefartige Vorstellung. Wodurch sich das Buch nun für mich von anderen ähnlichen Büchern abhebt ist die Fülle an Informationen, die wir zu aktuellen Raummissionen, erhalten. In vielen Büchern zum Thema Weltraum liegt der Schwerpunkt auf abgeschlossenen Raummissionen, wie dem Apollo-Programmn. Das wird hier natürlich auch angeschnitten, aber daneben werden auch ausführlich die Parker-Sonnensonde, die Merkursonde Bepicolombo, die Artemis-Mission, Perseverance, Osiris-Rex und viele weitere modernere Weltraummissionen thematisiert, was ich absolut super finde und die Vielfalt der Raumfahrt aufzeigt.

Auch der zweite Abschnitt des Buches, der sich weiter entfernten Galaxien widmet lässt das Buch im Vergleich zu anderen ähnlichen Titeln hervorstechen, denn begleitet von wunderschönen Bildern werden hier spannende Sterne, wie das Herbig-Haro-Objekt 46/47, die Rho-Ophiuchi-Wolke oder Galaxien, wie die Whirlpool-Galaxie vorgestellt. Ich muss zugeben, dass ich von super vielen der hier beschriebenen Himmelsobjekte selbst noch nie gehört habe und unheimlich viel Neues aus dem Buch mitnehme.

Die Texte selbst sind für die Altersempfehlung ab 9 Jahren angemessen und werden durch viele (Größen-)vergleiche und schematische Darstellungen unterstützt.

Mit diesem Buch erhaltet ihr in Sachen Weltraummissionen endlich einen Durchblick! Die ganze Familie kann hier neues lernen und die wunderbaren Fotos und spannenden Fakten wecken direkt die Lust darauf selbst Astronaut*in zu werden!

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