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Veröffentlicht am 20.07.2024

Unterhaltsame Romanbiographie über Agatha Christie

Agatha Christie
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Da ich in der Vergangenheit bereits eine Romanbiographie über Agatha Christie gelesen habe, hat mich besonders interessiert, welche neuen Informationen mir diese Romanbiographie liefern wird. Vor allem ...

Da ich in der Vergangenheit bereits eine Romanbiographie über Agatha Christie gelesen habe, hat mich besonders interessiert, welche neuen Informationen mir diese Romanbiographie liefern wird. Vor allem der Klappentext „Der Detektiv Hercule Poirot ist fortan ihr ständiger Begleiter, auch die scharfsinnige Miss Marple gesellt sich zu ihr....“ suggerierte mir, dass ich einige Hintergrundinformationen über die Entstehung der Kriminalromane erhalten werde. Diese Informationen war mir persönlich jedoch zu wenig. Ich hätte gerne mehr davon gelesen. Ich finde es auch nicht so gut, wenn der Klappentext bereits das meiste vom Buchinhalt bekannt gibt. Teilweise hätte ich auch mehr Tiefgang gewünscht. Ich konnte mit dem ersten Teil des Untertitels „in der Liebe sucht sie nach Hoffnung...“ leider überhaupt nichts anfangen. Ich habe mich immer wieder gefragt nach welcher Hoffnung Agatha Christie suchte. Eine Antwort habe ich im Buch leider nicht gefunden. Positiv fand ich die Erläuterungen der Autorin im Nachwort.
Fazit:
Es ist eine unterhaltsamer, leicht zu lesende Romanbiographie über das Leben der Kriminalautorin Agatha Christie zwischen den Jahren 1908 bis 1928.

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Veröffentlicht am 06.07.2024

Ein entbehrungsreiche Leben

Savannah – Aufbruch in eine neue Welt
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Das kunstvoll gezeichnete Buchcover zeigt eine trügerische Idylle vom Savannah-River. Mich hat der Buchtitel sofort angesprochen und der Klappentext hat mich vollends auf das Buch neugierig gemacht.
Die ...

Das kunstvoll gezeichnete Buchcover zeigt eine trügerische Idylle vom Savannah-River. Mich hat der Buchtitel sofort angesprochen und der Klappentext hat mich vollends auf das Buch neugierig gemacht.
Die Geschichte erzählt von der Halbwaise Nellie, die aufgrund einer Vergewaltigung schwanger wurde und da man damals die Schuld immer den Frauen gab, wurde sie von ihrem Vater aus dem Haus geworfen. Auf dem Weg zu ihrem unbekannten Cousin, bei dem sie Unterschlupf finden möchte, lernt sie die gläubige Familie Schlesier kennen und freundet sich sofort mit ihnen an. Die Wege trennen sich dann wie geplant, kreuzen sich jedoch per Zufall wieder.
Die historischen Informationen werden geschickt in die Handlungen eingebaut und der Leser erfährt vieles über die Utopie von James Oglethorpe, dem Gründer von Georgia. Die Autorin Malou Wilke schafft es sehr geschickt, dass das harte und entbehrungsreiche Leben dem Leser nicht zu nahe geht. Aufgrund des Klimas sterben wohl einige Auswanderer, die jedoch namenlos bleiben. Übrig bleiben einige Waisen, für die Nellie ein Zuhause schaffen möchte.
Ich fand die Gründung von Georgia, vor allem die Ansiedlung von Savannah und das friedliche Zusammenleben der Auswanderer mit den Einheimischen Yamacraws sehr interessant und kann das Buch weiterempfehlen

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Veröffentlicht am 18.05.2024

Hommage an Agatha Christie

Agatha Christie Classics: Die Tote in der Bibliothek
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Als ich das etwas altmodische Buchcover mit dem Buchtitel 'Die Tote in der Bibliothek' von Agatha Christie sah, habe ich sofort an den bekanntesten Krimi von ihr gedacht und beim Lesen auch immer wieder ...

Als ich das etwas altmodische Buchcover mit dem Buchtitel 'Die Tote in der Bibliothek' von Agatha Christie sah, habe ich sofort an den bekanntesten Krimi von ihr gedacht und beim Lesen auch immer wieder Parallelen zum Original gezogen. Bis auf kleinere Abweichungen zur Originalgeschichte, wurde die Geschichte in ihren Grundzügen sehr gut wiedergegeben. Dieses Buchcover passt somit gestaltlich sehr gut zu diesem „getunten“ Klassiker.
Der Comic ist mit dem Format der Größe DIN A4 sehr groß, was ich sehr ansprechend finde. Die Zeichnungen sind somit relativ groß und sehen wunderschön aus. Teilweise umfasst eine Szene sogar eine ganze Seite. Die Mimik und die Gestik der Protagonisten fand ich sehr ausdrucksstark und hat mir ausgesprochen gut gefallen. Besonders gut hat mir hierbei Miss Marple und der Inspektor Flem gefallen. Die Sprache fand ich manchmal allerdings etwas zu modern und unkultiviert, was mir wiederum nicht gefallen hat.
Fazit:
Ich kann den Comic-Krimi eingefleischten Agatha Christie-Fans weiterempfehlen

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Veröffentlicht am 17.05.2024

Die begnadete Cristina

Die verkaufte Sängerin
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Da Iny Lorentz ein Garant für positive historische Romane ist und ich in der Vergangenheit viele ihrer Bücher gelesen habe, war ich auf dieses Buch besonders gespannt. Das Zeitalter und die Gegend erinnert ...

Da Iny Lorentz ein Garant für positive historische Romane ist und ich in der Vergangenheit viele ihrer Bücher gelesen habe, war ich auf dieses Buch besonders gespannt. Das Zeitalter und die Gegend erinnert mich irgendwie an die Wanderapothekerin, die im 18. Jahrhundert durch Thüringen gewandert ist. Das Herumziehen der Gaukler hat mich an das erste Band der Wanderhure erinnert, auch wenn dies in einer anderen Umgebung und in einem anderen Zeitalter spielt. In diesem Buch geht es um die Sängerin Cristina und wie das Buchcover bereits zeigt, lässt sich diese nicht alles gefallen. Diese etwas aufmüpfige Art hat mich sofort angesprochen, da zum Wandel vom einfachen Gauklermädchen zur wohlerzogenen Hofsängerin nicht nur Intelligenz und Lernbereitschaft sondern auch der Wunsch sich diesem Wandel vollziehen zu wollen, vorhanden sein muss. Dieses Thema klingt sehr spannungsgeladen und verspricht interessante Dialoge.
Struktur und Inhalt:
Das Buch ist in neun Teile mit vielen, teilweise sehr kurzen Kapiteln unterteilt. So kann man immer wieder ein bisschen weiter lesen. Der Schreibstil ist flüssig und einfach zu lesen.
In der Sippe der italienisch stämmigen Chiodo da Maniscalco sticht die blonde Cristina aufgrund ihres Aussehens und ihres Gesangstalent hervor. Von klein auf kennt Cristina den Neid von Seitens Alfonsina und später von den Hofdamen, die allerdings noch zusätzlich ihre Intrigen spinnen. Von anderer Seite zwingt man Cristina Sachen zu lernen, die nichts mit dem Singen zu tun hat und auch dies machen ihr das Leben schwer.
Mich hat das ganze Buch bis zum Schluss mit einigen überraschenden und einigen vorhersehbarem Wendungen sehr gut unterhalten. Die historischen Informationen werden „so nebenbei“ in die Handlungen eingebaut.
Fazit:
Es ist ein unterhaltsamer „Strandroman“ für die Seele, den ich ganz gerne gelesen habe.

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Veröffentlicht am 07.05.2024

Nes, Tilla und die Medusa

Das Echo der Gezeiten
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Ich hatte das Buch bei vorablesen.de gewonnen und mich hat bereits die liebevolle Verpackung des Buches mit einem persönlichen Gruß der Autorin begeistert. Ich spürte hier schon das Herzblut der Autorin ...

Ich hatte das Buch bei vorablesen.de gewonnen und mich hat bereits die liebevolle Verpackung des Buches mit einem persönlichen Gruß der Autorin begeistert. Ich spürte hier schon das Herzblut der Autorin für dieses Buch. Als ich das Buch aufschlug, fiel mir ebenfalls sehr positiv die vordere Buchinnenseite auf, die den Lageplan der Nordseeküste um St. Peter, Pellworm und Nordstrand aus dem Jahr 1960 zeigt. Die hintere Buchinnenseite beinhaltet den Lageplan der Nordseeküste um die Insel Strand aus dem Jahr 1633.
Diese fiktionale Erzählung beinhaltet zwei Geschichten von zwei jungen starken Frauen, die 300 Jahre voneinander getrennt gelebt haben, innerlich mit dem Meer verbunden waren und beide die Naturgewalt des Meeres zu spüren bekommen haben. Die junge Nes flieht 1633 mit ihrer Mutter auf die Insel Strand, um im Beginenkonvent Zuflucht zu erlangen. Als Kinder verschwinden und die Beginen verdächtigt werden, für deren Verschwinden verantwortlich zu sein, möchte Nes die Unschuld der Beginen beweisen, indem sie den tatsächlich Schuldigen sucht. Der zweite Handlungsstrang erzählt die Geschichte der jungen Tilla, die von ihrer Großmutter seit Kindesbeinen auf hoher See die Legende von der läutenden Kirchenglocke erzählt bekommt hat und dass sich dieses Schiffswrack genau unter ihrem Boot befindet. Nachdem Tilla bei ihrem Vater 1956 das Tauchen erlernt hat, entdeckt sie mit Hilfe ihrer Großmutter als erste Person dieses legendäre Schiffswrack. Daraufhin studiert sie Archäologie und will mit ihrem Team das Geheimnis dieses Schiffes lösen.
Ich war von Anfang an von beiden Geschichten gleichermaßen gefesselt. Mir hat der flüssige Schreibstil und die ständigen Zeitenwechsel zwischen dem 17. Jahrhundert und der Nachkriegszeit gefallen. Die einzelnen Kapitel hatten auch eine angenehme Länge, die immer kürzer wurden und dadurch noch einmal zusätzlich die Spannung erhöhten.
Fazit:
Ich kann dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen.

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