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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.12.2025

Geniale Fortsetzung der neuen historischen Krimireihe um Rieker und Ahrens

Die Farbe des Bösen
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Die Bücher von Ralf H. Dorweiler sind für mich inzwischen ein Garant für spannende Unterhaltung und tolle Aufbereitung von historisch interessanten Themen, die sehr geschickt in die Handlung mit eingeflochten ...

Die Bücher von Ralf H. Dorweiler sind für mich inzwischen ein Garant für spannende Unterhaltung und tolle Aufbereitung von historisch interessanten Themen, die sehr geschickt in die Handlung mit eingeflochten werden.
Mein erster Eindruck als ich das Buch in der Hand hielt, war auch gleich wieder sehr positiv. Das düster und geheimnisvoll gehaltene Buchcover gefällt mir sehr gut; im Laternenschein sieht man von hinten eine Frau und einen Mann eine Straße entlang gehen. Beide sind entsprechend der damaligen Zeit gekleidet. Ich habe folglich sofort erkannt, dass es sich um einen historischen Kriminalroman handelt. Das Buchcover ähnelt dem ersten Fall dieser Krimi-Reihe und hat einen sehr hohen Wiedererkennungswert.
Wie gewohnt ist der Schreibstil flüssig zu lesen und die Handlungen sind atmosphärisch dicht beschrieben. Die durchweg sympathischen Charaktere der Hauptprotagonisten machten es mir wieder sehr einfach, sofort in die Geschichte zu versinken. Durch das gesamt Buch zieht sich ein beständiger Spannungsbogen, der ständig neu gefüttert wird. So hat das Buch keine ruhigen Phasen und es gibt immer wieder überraschende Wendungen. Die Seiten fliegen nur so dahin, und ich konnte das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen. Ich fühlte mich bei den Beschreibungen der einzelnen Szenen immer mittendrin. Alle meine offenen Fragen bzgl. der Todesfälle sind logisch und für mich nachvollziehbar beantwortet worden.
Besonders gut hat mir wieder das erläuternde Nachwort des Autors gefallen.
Fazit:
Absolute Kauf- und Leseempfehlung!
Aufgrund des gelungenen Cliffhangers freue ich mich jetzt schon auf den nächsten Fall mit Hermann Rieker und Johanna Ahrens.

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Veröffentlicht am 24.11.2025

Wichtiges Buch

Lebensbande
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Das wunderschöne Buchcover hat mich gleich zum Buch greifen lassen. Der Klappentext klingt sehr interessant, so dass ich auch das ganze Buch gelesen habe. Es geht um eine Geschichte nach wahren Begebenheiten, ...

Das wunderschöne Buchcover hat mich gleich zum Buch greifen lassen. Der Klappentext klingt sehr interessant, so dass ich auch das ganze Buch gelesen habe. Es geht um eine Geschichte nach wahren Begebenheiten, die Hauptprotagonisten sind jedoch fiktional verarbeitet worden.
Ich finde das Thema sehr spannend und mir hat die Umsetzung durch die Autorin Mechtild Borrmann sehr gut gefallen. Ich war von Anfang an von der Geschichte gefesselt, das mit einem einleitenden Prolog beginnt. Mir hat der flüssige Schreibstil und die ständigen Zeitsprünge zwischen der Vergangenheit (1931 bis 1954) und der Gegenwart (Jahr 1993) absolut gefallen. Besonders gelungen fand ich, dass teilweise gleiche Szenen aus unterschiedlicher Sicht beschrieben und dann weiterentwickelt wurden. Die einzelnen Kapitel waren auch angenehm kurz und ich wusste immer wo und in welchem Jahr die Handlung gerade spielt. Historisch interessant fand ich auch, dass nach dem Zweiten Weltkrieg Reparationszahlungen auch durch Arbeit im Ausland abzuleisten waren und vor allem dass hierbei auch Frauen herangezogen wurden.
Fazit:
Dies ist nach „Feldpost“ mein zweites Buch von Mechtild Borrmann und auch diesen Roman kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Ein packender Roman, der mich sehr berührt hat

Die Verlorene
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Das Buchcover gefällt mir ganz gut und ich konnte eine gewisse „Verlorenheit“ der jungen Frau erkennen. Inzwischen habe ich mehrere Bücher von Miriam George gelesen und bin ein richtiger Fan von ihr geworden. ...

Das Buchcover gefällt mir ganz gut und ich konnte eine gewisse „Verlorenheit“ der jungen Frau erkennen. Inzwischen habe ich mehrere Bücher von Miriam George gelesen und bin ein richtiger Fan von ihr geworden. Auch dieser Roman hat mich von Anfang an gepackt, teilweise auch tief erschüttert und bis zum Schluss nicht mehr los gelassen.
Struktur und Inhalt:
Das Buch ist sehr gut strukturiert. Die Kapiteln sind durch mehrere Unterkapitel unterteilt und so erhalten diese eine angenehme Leselänge.
Mit der Erzähltechnik des immer wiederkehrenden Zeitenwechsels schafft es die Autorin sehr geschickt, dass man das Buch kaum weglegen kann, weil man unbedingt wissen möchte, wie es mit Änne und ihrer Familie in Schlesien weitergeht und wie es überhaupt zu dieser schwierigen Mutter-Tochter-Beziehung kommen konnte. Mich hat diese Familientragödie sehr berührt und die Auflösung etwas überrascht. Die beschriebenen Protagonisten wirken authentisch und ihre Handlungen sind alle nachvollziehbar. Besonders beeindruckend fand ich Luise, die ihre Schwester Änne über alles liebt und sich rührend um sie kümmert.
Fazit:
Ich kann mir gut vorstellen, dass auch dieses Buch ein Bestseller wird.
Eine klare Kauf- und Leseempfehlung für alle Fans von Miriam Georg.

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Veröffentlicht am 01.09.2025

Gelungener Abschluss der Trilogie

Blankenese - Zwei Familien
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„Zeitensturm“ ist der Abschluss der Trilogie „Blankenese - zwei Familien“ und es geht nun die dritte Generation der Familien Casparius und Jacobson. Zeitlich beginnt es mit den Studentenunruhen 1968 in ...

„Zeitensturm“ ist der Abschluss der Trilogie „Blankenese - zwei Familien“ und es geht nun die dritte Generation der Familien Casparius und Jacobson. Zeitlich beginnt es mit den Studentenunruhen 1968 in der BRD und geht übergangslos mit der Geschichte der RAF weiter.
Die Autorin Michaela Grünig baut immer wieder wichtige politische Ereignis sehr geschickt in die (fiktive) Geschichte ein, was mir sehr gut gefallen hat. Dabei hat sie es brillant geschafft, sich nicht zu verzetteln und in Nebenstränge abzugleiten, sondern gestrafft die Handlungen voranzutreiben.
Die Charaktere der Protagonisten sind sehr facettenreich. Während die älteste Tochter der Reedereibesitzerin Sonja Casparius-Koenig, Ulrike, selbstbestimmt ihren Weg geht, fällt ihre jüngere Schwester, Sabine, durch das Familienraster. Ich fand Ulrike durchgehend sympathisch. Sie kümmert sich als einzige um ihre labile Schwester Sabine und hatte immer einen guten Ratschlag für sie. Die labile Sabine tat mir leid und ihr Werdegang hat mich letztendlich nicht besonders überrascht.
In diesem Band ist der sympathische Rechtsanwalt Kurt Jacobson der dritte Hauptprotagonist, der sich selbstlos für die Gerechtigkeit engagiert, auch wenn er immer wieder an seine Grenzen stößt.
Der Exfreund von Ulrike, Lars, war mir von Anfang an sehr unsympathisch, da er ein egoistischer Schmarotzer ist, der sich jedoch nicht so einfach abschütteln lässt.
Auch in der dritten Generation dieses Familienromans sind die beiden Familien wieder eng miteinander verbunden. Zusammen erleben sie Höhen und Tiefen und müssen feststellen, dass das Leben nicht immer gerecht ist. Manche Lebensfehler kann man korrigieren, manche aber nicht.
Hilfreich fand ich das am Anfang des Buches befindende ausführliche Personenregister zur Orientierung. Im Nachwort erläutert die Autorin außerdem die historischen Hintergründe.
Fazit:
Ich habe diese authentische Trilogie mit Begeisterung gelesen und kann sie weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 19.07.2025

Drei neue lustige Idefix-Abenteuer

Idefix und die Unbeugsamen 08
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Die Geschichten um Idefix und seine Unbeugsamen spielen im Jahr 52 v. Chr., also 2 Jahre vor der bekannten Asterix-Reihe, die im Jahr 50 v. Chr. spielt. Somit passt diese Reihe auch zeitlich zur Asterix-Reihe. ...

Die Geschichten um Idefix und seine Unbeugsamen spielen im Jahr 52 v. Chr., also 2 Jahre vor der bekannten Asterix-Reihe, die im Jahr 50 v. Chr. spielt. Somit passt diese Reihe auch zeitlich zur Asterix-Reihe. Es werden die bekannten Motive der Asterix-Reihe aufgegriffen. So wie Obelix immer gegen die Römer siegt, ist der Bulldogge Dertutnix, der wurstfressende Muskelprotz und Hund des Metzgers Schaschlix und seiner Frau Apfelsine, immer siegreich bei seinen Kämpfen gegen die römischen Hunde. Dies ist nun Band acht aus dieser Idefix-Reihe und beinhaltet drei kürzere Geschichten mit der Hündin Vitamine als Nebenfigur. Ich fand diese drei kurzen Geschichten ganz lustig, mir persönlich gefallen aber die Bände mit einer langen Geschichte besser. Die Illustrationen sind wie gewohnt kunstvoll und ausdrucksstark.
Fazit:
Meinem Neffen und mir haben dieser Comic mit den drei Abenteuern ganz gut gefallen. Wir empfehlen daher dieses achte Band der Idefix-Reihe weiter.

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