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Veröffentlicht am 02.01.2023

Wie das Spiel, so das Buch

CATAN - Der Roman (Band 1)
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Das wunderschöne Buchcover lässt einen zu dem Buch greifen, denn wer kennt Klaus Teuber und das Spiel „Catan-das Spiel“ nicht. Beim Aufklappen des Buches sind mir sofort einige Illustrationen aufgefallen, ...

Das wunderschöne Buchcover lässt einen zu dem Buch greifen, denn wer kennt Klaus Teuber und das Spiel „Catan-das Spiel“ nicht. Beim Aufklappen des Buches sind mir sofort einige Illustrationen aufgefallen, die mich begeisterten. Es hat mich deshalb auch nicht überrascht, dass es am Ende des Buches einen Stammbaum, ein Personenregister und das Statement von Klaus Teuber gibt, wie er auf die Idee kam, ein Buch über Catan zu schreiben.
Es ist der Beginn einer Trilogie und im ersten Band hat der Erzähler der Rahmengeschichte Zeit, dem Leser die ersten zwei Jahre der Siedler von Catan zu erzählen. So erfahren wir, warum die Personen ihr Heimatland verlassen haben, wie sie zur Insel Catan kamen und wie es ihnen in der ersten Zeit ergeht.
Schon während den ersten Seiten hat mich der Schreibstil von Klaus Teuber gepackt und ich habe den historischen Roman in einem Rutsch gelesen.
Fazit:
Dieses Buch kann ich Leser empfehlen, die gerne historische Romane lesen; ein Fan von dem Catan-Spiel muss man nicht unbedingt sein.

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Veröffentlicht am 23.12.2022

Vom Guten nur das Beste

Die Wintergarten-Frauen. Der Traum beginnt
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Das Buch „die Wintergarten-Frauen – der Traum beginnt“ der Autorin Charlotte Roth beginnt mit den Worten: „Meine geschätzten Damen und Herren, hochverehrtes Publikum – willkommen in meinem Varieté! Ich ...

Das Buch „die Wintergarten-Frauen – der Traum beginnt“ der Autorin Charlotte Roth beginnt mit den Worten: „Meine geschätzten Damen und Herren, hochverehrtes Publikum – willkommen in meinem Varieté! Ich hoffe, Sie amüsieren sich – denn wozu wären wir sonst hier?“ und rasant geht die Geschichte dann weiter. Beginnend mit dem sehr auffälligen kunstvollen Buchcover, sind die Kapitelüberschriften sprachlich und illustrationsmäßig sehr einfallsreich gestaltet und hat mir sehr gefallen.
In diesem Buch geht es um den Traum von Nina, die seit ihrer Kindheit Regie bei ihren privat inszenierten Theateraufführungen führt und in Berlin groß herauskommen möchte. Mit ihren Wunderfrauen, die sie in Berlin kennen lernt, möchte sie im Varieté Wintergarten auftreten.
Mich hat die Geschichte nur zum großen Teil überzeugt, teilweise war sie mir etwas zu langatmig und inhaltlich konnte ich nicht alle (für mich widersprüchlichen) Entscheidungen von Nina nachvollziehen.
Toll fand ich, dass am Ende des Buches einige fachliche und historische Erläuterungen gab.

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Veröffentlicht am 15.12.2022

Fesselnder historischer Roman

Die Siegel des Todes
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Das wunderschöne Buchcover mit dem interessanten Buchtitel lassen einen zum Buch greifen. Der Klappentext hat mich dann veranlasst, auch das Buch zu lesen.
Struktur und Inhalt:
Das Buch ist in drei Teilen ...

Das wunderschöne Buchcover mit dem interessanten Buchtitel lassen einen zum Buch greifen. Der Klappentext hat mich dann veranlasst, auch das Buch zu lesen.
Struktur und Inhalt:
Das Buch ist in drei Teilen aufgeteilt, die jeweils mit Jahreszahlen versehen sind. Im ersten Teil „der Wälder dunkle Seele“ werden die unterschiedlichen Werdegänge der Waisenkinder Ranghild und Elias in den Jahren 1323 bis 1326 beschrieben, als sie noch im Schwarzwald lebten. Der zweite Teil „der Freiheit helles Leuchten“ umfasst die Jahre 1328 bis 1336. Während Elias im Süddeutschen Raum sein Lebensunterhalt verdient und schließlich in Regensburg landet, lebt Ranghild in Salerno und studiert Medizin. Im dritten und letzten Teil “des Blutes stummer Schrei“ beschreibt der Autor die politischen Ereignisse in Regensburg im Jahr 1337 und wie die Schicksale von Ranghild und Elias miteinander verknüpft sind. Des Weiteren klärt sich das Rätsel um das Medaillon von Elias.
Peter Orontes schafft es sehr geschickt, sowohl die Abenteuer von Elias, der immer wieder vor seinen Mördern fliehen muss als auch den informativen Erzählstrang um Ranghild, fesselnd zu erzählen.
Fazit:
Mir hat der flüssige und leicht zu lesende Schreibstil von Peter Orontes sehr gefallen und ich habe das Buch innerhalb weniger Tage gelesen, auch wenn es mit 700 Seiten zu den dickeren Büchern zählt. Ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 23.11.2022

Eine Familie verschwindet spurlos

Feldpost
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Das wunderschöne Buchcover lässt einen zu dem Buch greifen. Der Klappentext klingt auch sehr interessant. Es geht um eine wahre Geschichte der Familie Kuhn, die sich während der Nazizeit trennt. Während ...

Das wunderschöne Buchcover lässt einen zu dem Buch greifen. Der Klappentext klingt auch sehr interessant. Es geht um eine wahre Geschichte der Familie Kuhn, die sich während der Nazizeit trennt. Während die Eltern sich entschieden haben, das Land aus politischen Gründen zu verlassen und nach Frankreich zu Bekannten zu ziehen, soll Sohn Albert in Göttingen studieren und Tochter Adele weiterhin in einer Flugzeugfabrik in Kassel arbeiten. Da in dieser Zeit die Häuser von Auswanderern beschlagnahmt und versteigert wurden, wird die Villa Kuhn zum Schein verkauft. Jahrzente später tauchen Briefe eines Richard, die an Adele Kuhn adressiert wurden, wieder auf. Das Thema klingt sehr spannend und mir hat die Umsetzung durch die Autorin Mechtild Borrmann sehr gefallen. Ich war von Anfang an von der Geschichte gefesselt. Mir hat der flüssige Schreibstil und die ständigen Zeitenwechsel zwischen der Nazizeit und der Gegenwart (Jahr 2000) gefallen. Die einzelnen Kapitel waren auch angenehm kurz.
Fazit:
Dieses Buch kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 10.11.2022

Erschütternde Lebensgeschichte der Banatschwäbin Anna

Das letzte Versprechen
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Das kunstvoll gezeichnete Buchcover zeigt die Verabschiedungsszene von Anna, die im Vordergrund von ihrer Großmutter liebevoll im Arm genommen wird während im Hintergrund Amalie, Annas Mutter, von den ...

Das kunstvoll gezeichnete Buchcover zeigt die Verabschiedungsszene von Anna, die im Vordergrund von ihrer Großmutter liebevoll im Arm genommen wird während im Hintergrund Amalie, Annas Mutter, von den Soldaten zum Kohlebergwerk nach Sibirien deportiert wird. Abwechselnd wird das brutale Schicksal von Amalie seit der Zwangsdeportation durch die Russen (sowie im Rückblick ihre eigene Kindheit) und das ebenfalls unmenschliche Leben von Anna, deren Großmutter nicht von der Seite weicht und ihr somit einen menschlichen Halt gibt, jeweils in der Ich-Form erzählt. Mit dieser Erzähltechnik schafft es Hera Lind sehr geschickt, dass man das Buch kaum weglegen kann, weil man unbedingt wissen möchte, wie es mit Anna, Amalie und Großeltern weitergeht. Ich finde es eine tolle Idee, einen Auszug aus dem Goldenen Tagebuch von Anni Eckhard im Klappentext innen hinten zu veröffentlichen.
Fazit:
Mir hat der flüssige und leicht zu lesende Schreibstil von Hera Lind, die sich dieser Geschichte angenommen hat, sehr gefallen und ich habe das Buch innerhalb weniger Tage gelesen, auch wenn es inhaltlich „schwer zu verdauen“ war.
Ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen.

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