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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.10.2025

Eine spicy Vampirgeschichte

Darkthorn Archives 1: Bite the Bride
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Kat ist kein großer Fan von Vampiren. Vor allem einen kann sie gar nicht leiden: Ethan Hawthorn. Blöd nur, dass sie nach einem verunglückten Versuch ein Zauberbuch zu stehlen mit einem bösen Fluch belegt ...

Kat ist kein großer Fan von Vampiren. Vor allem einen kann sie gar nicht leiden: Ethan Hawthorn. Blöd nur, dass sie nach einem verunglückten Versuch ein Zauberbuch zu stehlen mit einem bösen Fluch belegt ist und von genau diesem Vampir mit einem Biss gerettet wird. Um sie weiter vor dem Tod zu bewahren und den Fluch in Schach zu halten, bleibt nur, dass sie regelmäßig von Ethan gebissen werden muss und um das zu tun, müssen die beiden heiraten.

Der Schreibstil von Penny Juniper hat mir gut gefallen. Sie hat mit dem College einen Fantasy-Ort erschaffen, dessen düstere Atmosphäre beim Hören übergesprungen ist. Wirklich gut fand ich auch die Ausschnitte aus verschiedenen Gesetzen, Zeitungsartikel, Blutspendeflyern, Tagebüchern etc. am Anfang der Kapitel, die das Ganze noch einmal unterstützt haben.

Die beiden Sprecher haben für mich die Charaktere gut rübergebracht. Besonders die Stimme von Yesim Meisheit passte perfekt zu Katherine und hat ihren Charakter stimmlich gut umgesetzt.

Eine Stärke des Buches ist das Zusammenspiel zwischen den beiden Charakteren Kat und Ethan. Beide können sich absolut nicht ausstehen, spüren aber doch eine Anziehung zueinander. Das Besondere hierbei waren die Schlagabtausche der beiden. Beides sind sehr starke Persönlichkeiten und möchten auf jeden Fall ihre Meinung durchsetzen. So fordern sie sich gegenseitig heraus und als Hörer hat man einiges zum Schmunzeln. Jedoch ging mir die Annährung der beiden mit dem "Vollzug der Ehe" zu schnell, daher war ich froh, dass es nach dieser Szene langsamer mit den beiden ging. Auch Kats Entscheidungen konnte ich leider nicht immer nachvollziehen. Ständig bringt sie sich und damit auch Ethan in Gefahr und lernt einfach nicht dazu, dass sie keine Alleingänge machen sollte. Auch die Spannung in der Story hat mir zwischendurch gefehlt, sodass sich manche Teile etwas gezogen haben. Abgesehen davon ist es aber eine süße Geschichte mit einer interessanten Grundidee, die einige Stellen zum Schmunzeln bereithält.

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Veröffentlicht am 11.10.2025

Ein rundum gelungenes Buch!

The Penguin Paradox
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Ein Buch, das in der Antarktis spielt, in dem Pinguine erforscht werden. Wie cool ist das denn! Mit dem Thema hat mich das Buch direkt angesprochen und ich war sehr gespannt auf die Geschichte.

Der Schreibstil ...

Ein Buch, das in der Antarktis spielt, in dem Pinguine erforscht werden. Wie cool ist das denn! Mit dem Thema hat mich das Buch direkt angesprochen und ich war sehr gespannt auf die Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Mit sehr viel Humor zwischen den Zeilen wird die Geschichte teils aus Emeries und teils aus Becketts Perspektive erzählt. Emerie ist die Doktorandin, die ihre Forschungsarbeit über die tatsächliche Treue der Pinguine schreibt. Ihrer Annahme nach sind diese nämlich gar nicht so treu, wie immer behauptet wird und das möchte sie beweisen. Daher kommt die Möglichkeit mit einem kleinen Expeditionsteam zu einer Forschungsstation zu reisen, gerade richtig. Dort kann sie die Pinguine vor Ort beobachten. Einziger Haken: Der Leiter der Expedition ist kein anderer als Beckett und diesen kann Emerie so gar nicht ab und nun muss sie mehrere Wochen mit ihm zusammen in dem engen Forschungslabor leben.

Wie schon erwähnt ist diese Liebesgeschichte mit sehr viel Humor geschrieben und so hat mich das Buch wirklich oft zum Schmunzeln gebracht. Ich mochte die Charaktere Emerie und Beckett sehr gerne. Beide haben in ihrer Vergangenheit unterschiedliche Dinge erlebt, über die man innerhalb des Buches auch lesen kann und so die beiden auch besser kennenlernt. Ich fand die Chemie zwischen den beiden spürbar und spannend die Annährung der beiden zu verfolgen. Auch die Nebencharaktere fand ich gut entwicklt. Was mir auch gefallen hat, war, dass Emeries Freund Cooper sowie der Vater von Beckett gehörlos sind und so auch das Thema Gebärdensprache vorkommt. Das hatte ich bis jetzt noch in keinem Buch und ich fand toll, dass Gehörlosigkeit so in diesem Buch Sichtbarkeit bekommt.

Das Buch ist sowohl außen als auch von innen sehr schön gestaltet. Innerhalb der Geschichte findet man immer wieder kleine Besonderheiten wie Whatsapp-Chats oder Emeries Hypothesen ihrer Forschungsarbeit. Das waren für mich sehr schön ausgewählte Details. Auch gut fand ich, dass die Forschungsarbeit an den Pinguinen und das Leben auf der Forschungsstation immer wieder eine Rolle gespielt hat. Auch die Natur wird immer wieder kurz beschrieben. Für mich war die Antarktis als Ort für diesen Roman sehr besonders und ich konnte mir alles gut vorstellen.

Zum Ende hin wurde es dann nochmal richtig spannend und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende hätte für mich nicht besser sein können. Abschließend kann ich eine große Leseempfehlung aussprechen. Ich fand die Geschichte wirklich sehr süß und toll umgesetzt. Hierbei hat mir vor allem das Thema der Forschung in der Antarktis super gefallen und auch die Charaktere konnten mich überzeugen. Für mich war das Buch ein richtiges Highlight!

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Packender Thriller

Dunkle Sühne
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Eine kleine Stadt, zwei Mädchen, die plötzlich verschwinden und Ermittlungen, die immer mehr Geheimnisse ans Licht bringen. Was ist mit den beiden Mädchen passiert?

Das Buch setzt am Abend von Madisons ...

Eine kleine Stadt, zwei Mädchen, die plötzlich verschwinden und Ermittlungen, die immer mehr Geheimnisse ans Licht bringen. Was ist mit den beiden Mädchen passiert?

Das Buch setzt am Abend von Madisons fünfzehnten Geburstag ein und als Leser wird man langsam in die Geschichte und deren Charaktere eingeführt. Zu Beginn konnte mich das Buch noch nicht richtig packen, aber das änderte sich schlagartig mit dem Verschwinden der beiden Mädchen. Ab da beginnt die Geschichte an Tempo zuzunehmen und es wird richtig spannend.

Als Leser verfolgt man die Ermittlungen Schritt für Schritt und bekommt immer weitere neuere Informationen. Dass man so nah an den Ermittlungen dabei ist, hat mir sehr gut gefallen und ich hatte das Gefühl, dass die Autorin hier sehr gut recherchiert hat. Schnell zeigt sich, dass in der kleinen Stadt einiges vor sich geht und viele Geheimnisse bewahrt werden. Ich wollte das Buch ab Beginn der Ermittlungen gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin hat einen sehr packenden Schreibstil und durch die schrittweisen neuen Erkenntnisse hat man als Leser die Möglichkeit, sich selbst immer wieder zu fragen, wie die Hinweise zusammengesetzt werden könnten und wer der Täter ist. Die Geschichte hält hier immer wieder Wendungen parat, die die Spannung aufrecht erhalten. Auch die Charaktere wurden von der Autorin sehr gut beschrieben. Man erfährt sehr viel über ihre Hintergründe und ich konnte richtig mit ihnen mitfühlen. Auch die Auflösung am Ende hat mir gut gefallen, alles fügte sich sehr schlüssig zusammen und ich selbst wäre nie auf diese Auflösung gekommen.

Daher kann ich dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Ein richtig guter Thriller, der mich vollkommen gepackt hat. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil!

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Veröffentlicht am 24.08.2025

Ein mörderischer Roman

My Life as a Serial Killer
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In diesem Buch verfolgen wir, wie der Titel des Buches schon treffend sagt, das Leben von Claire, einer Serienkillerin. Claires Toleranzgrenze ist relativ niedrig, so reicht schon eine kleine Verfehlung, ...

In diesem Buch verfolgen wir, wie der Titel des Buches schon treffend sagt, das Leben von Claire, einer Serienkillerin. Claires Toleranzgrenze ist relativ niedrig, so reicht schon eine kleine Verfehlung, um ihre Wut auf einen zu ziehen. Für Claire gibt es dann nur einen Weg und der ist Mord. So hat Claire schon viel Erfahrung auf diesem Gebiet, doch alles ändert sich, als ihr Vater stirbt. Claire wird unvorsichtiger als früher und plötzlich ist da Jemma, die hinter ihre Machenschaften gekommen ist.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Er ist angenehm zu lesen und so ist mir der Einstieg in das Buch leicht gefallen. Dies ist kein ernstes Buch, sondern mit Witz und schwarzem Humor gespickt, jedoch würde ich es nicht wie im Klappentext beworben als "zum Totlachen komisch" beschreiben. Die Autorin versteht es, sich gut in den Hauptcharakter Claire hineinzuversetzen und so diesen Charakter glaubhaft rüberzubringen. Claire ist ein interessanter Charakter, deren Hintergründe man in diesem Buch auch gut kennenlernt. Ihr Verhältnis zu ihrer Mutter war nicht das einfachste und so ist es auch nachvollziehbar, wie es dazu kam, dass Claire diesen Weg eingeschlagen hat. Claire ist abgestumpft was die Morde angeht, sie ermordet ihrer Meinung nach Menschen, die sich etwas zu Schulden kommen gelassen haben und keine Reue empfinden. Da kann dann aber auch schon eine Kleinigkeit der Auslöser sein, wie eine falsch getippte E-Mail. Wie man sich denken kann, kommt es im Verlauf des Buches zu dem ein oder anderen Mord. Man sollte hier also keine Probleme haben über die Ausführung der Morde zu lesen, aber das sollte bei dem Thema des Buches klar sein. Für mich waren diese nicht zu explizit beschrieben, ich lese aber auch generell gerne Thriller.

Das Buch hatte für mich allerdings ein paar Längen, die auf Kosten der Spannung gingen. Wenn man darüber aber hinwegsieht, ist es auf jeden Fall ein unterhaltsamer Roman mit einem Ende, das mich überraschen konnte.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Regt zum Nachdenken an

All Better Now
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Ein Virus, das nach Genesung dafür sorgt, dass alle Ängste, Wut, Sorgen und Traumata verschwinden und die Person zufrieden und glücklich zurücklässt, dies ist das Thema von Neal Shustermanns neuem Buch. ...

Ein Virus, das nach Genesung dafür sorgt, dass alle Ängste, Wut, Sorgen und Traumata verschwinden und die Person zufrieden und glücklich zurücklässt, dies ist das Thema von Neal Shustermanns neuem Buch. Auf den ersten Blick zu schön um wahr zu sein, doch ist es wirklich erstrebenswert sich anzustecken?

Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, was für eine angenehme Abwechslung sorgte. Wir verfolgen drei verschiedene Charaktere in diesem Buch: Mariel, Ron und Morgan. Alle drei haben ein komplett unterschiedliches Leben und alle drei sind mit der Pandemie konfrontiert. Während Ron und Mariel die positiven Aspekte einer Ansteckung sehen und überlegen, ob eine Ansteckung wirklich schlimm wäre, profitiert Morgan von dem Virus, nur nicht durch direkte Ansteckung und macht es sich zur Aufgabe, das Virus zu bekämpfen. Der Autor schafft es perfekt die Leben der doch sehr unterschiedlichen Charaktere zu verknüpfen. Jedoch hätte ich mir mehr Tiefe der Charaktere gewünscht und hätte gerne mehr über sie erfahren. Das blieb hier leider etwas aus.

Nach einer längeren Einführungsphase, die für mich etwas kürzer hätte sein können, geht das Buch richtig los und wird spannend. Das Buch beschäftigt sich mit der Frage, ob ein Leben mit tiefer Zufriedenheit wirklich so erstrebenswert ist wie es auf den ersten Blick scheint. Ist es gut nur Zufriedenheit zu empfinden oder nimmt es einem den Ehrgeiz? Was macht es mit unserer Welt, wenn alle glücklich wären? Zudem geht es darum, was die Folgen des Virus sind. Das Konsumverhalten der Genesenen ändert sich zum Beispiel, wodurch Läden schließen müssen. Wie soll man damit umgehen?

Der Autor beschäftigt sich hier tiefgreifend mit grundlegenden Fragestellungen rund um das Virus und das Leben der Menschen. Hierbei stellt er sich nicht auf eine Seite sondern führt positive und negative Punkte des Virus auf. Als Leser bleibt einem selbst die Einordnung überlassen, was mir sehr gefallen hat. Was ist gut und was ist schlecht? Dadurch hat der Autor es geschafft, dass ich mir auch im Nachgang viele Gedanken über das gelesene gemacht habe.

Trotzdem muss ich sagen, dass mich das Buch nicht durchgehend fesseln konnte. Es gab für mich leider einige Längen und auch einige Punkte, die die Verhaltensweisen der Genesenen betreffen, die für mich nicht ganz rund waren. Hier wurde das Potenzial der Geschichte für mich nicht vollkommen genutzt. Trotzdem ein gutes Buch, das auch wenn es als Jugenbuch beworben wird, meiner Meinung nach auch für Erwachsene sehr gut zu lesen ist und zum Nachdenken anregt.

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