Profilbild von sabrinakatha

sabrinakatha

Lesejury Profi
offline

sabrinakatha ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit sabrinakatha über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.04.2025

Regt zum Nachdenken an

Vorsehung
0

Das Thema hat mich von Anfang an angesprochen und habe ich vorher so noch nicht gesehen. Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen. Besonders positiv sind mir die Personenbeschreibungen der ...

Das Thema hat mich von Anfang an angesprochen und habe ich vorher so noch nicht gesehen. Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen. Besonders positiv sind mir die Personenbeschreibungen der Fluggäste aufgefallen. Man kann sich jede der beschriebenen Personen sehr gut vorstellen und erfährt sehr angenehm erzählt etwas über ihr Leben. Durch die vielen kleine Details, die man erfährt, werden die Personen und ihr Leben sehr nahbar und man ist gespannt, wie es mit ihnen weitergeht und ob die Vorhersagen wirklich eintreten werden. Die Kapitel beschäftigen sich abwechselnd mit den Passagieren aus dem Flugzeug und mit Cherry, der Dame, die die Vorhersehungen gemacht hat. Mir hat das Buch gut gefallen und ich war gespannt darauf, zu erfahren, wie sich das Leben der Passagiere weiterentwickelt und ob die Vorhersage wirklich eintreten wird. Das Buch erzählt in einem ruhigen Stil die einzelnen Geschichten. Ich fand schön, wie sich am Ende ein Gesamtbild ergeben hat und das Buch hat mich auf jeden Fall zum Nachdenken angeregt und mir noch einmal ins Gedächtnis gerufen, dass die Zeit begrenzt ist und man diese genießen sollte, weil man nicht weiß was kommt.

Veröffentlicht am 29.04.2025

Eine beeindruckende Welt in der Tiefe

Verlorene Städte (Die Lichter unter London 1)
0

"Jeder Winkel der Katakomben wollte mich töten. Die Tunnel, die Lebewesen, selbst die Luft oder das Wasser. Nichts hieß mich willkommen, alles schrie nach Tod." (S.63)

In dem Buch erwartet einen eine ...

"Jeder Winkel der Katakomben wollte mich töten. Die Tunnel, die Lebewesen, selbst die Luft oder das Wasser. Nichts hieß mich willkommen, alles schrie nach Tod." (S.63)

In dem Buch erwartet einen eine spannende Welt in den Tiefen der Katakomben. Die Katakomben sind in verschiedene Ebenen aufgeteilt. Sie beherbergen eine Vielzahl von Tier- und Pfanzenarten, teils gefährlich, teils ungefährlich. Die ganze Welt, die von der Autorin erschaffen wurde, fand ich sehr kreativ und durch die tollen Beschreibungen konnte ich mir alles sehr gut vorstellen. Jede Ebene hat ihre eigenen Eigenschaften und auch verschiedenen Tiere und Pflanzen. So tauchte man immer wieder in eine neue Welt ein.

Der Schreibstil der Autorin ist auch sehr angenehm, so dass mir der Einstieg in das Buch leicht fiel. Das Buch beginnt direkt mit Maeves Ausflug in die Katakomben und es dauert nicht lange, bis sie in Schwierigkeiten gerät. Das Buch ist sehr spannend geschrieben und es herrscht zunächst eine düstere Atmosphäre. Man wartet nur darauf, was als nächstes geschehen wird und an jeder Ecke lauert eine Gefahr. Aber neben den Gefahren, kann man mit der Zeit auch liebe Tiere und schöne Orte entdecken, die genauso faszinierend waren. Die Geschichte hat einige Wendungen parat, mit denen ich nicht gerechnet habe und es bleibt von vorne bis hinten spannend.

Innerhalb der Geschichte wurden auch Neopronomen eingebaut und ich fand, dass sich dies wunderbar in die Geschichte eingegliedert hat und gut zu lesen war. Maeve selbst verwendet die Pronomen "sie", sieht sich aber nicht als Frau. Ich finde schön, dass dieses Thema Platz in der Geschichte gefunden hat.

Abschließend kann ich sagen, dass es sich hierbei um eine wirklich tolle Fantasy Geschichte handelt, die ich sehr gerne gelesen habe und auf jeden Fall weiterempfehle. Ich freue mich schon sehr auf Band 2!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.04.2025

Klare Leseempfehlung!

Der Tote in der Crown Row
0

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen und ist passend zu der Zeit, in der das Buch spielt. So findet man oft einige Wörter, die im normalen Sprachgebrauch nicht üblich sind, aber die Stimmung ...

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen und ist passend zu der Zeit, in der das Buch spielt. So findet man oft einige Wörter, die im normalen Sprachgebrauch nicht üblich sind, aber die Stimmung dieses Buches wunderbar unterstützen. Auch die Dialoge zwischen den Charakteren sind passend für das Jahr 1901. Die beschriebenen Ermittlungsmethoden passen ebenfalls in die Zeit, was einen aus heutiger Sicht manchmal etwas erschreckt, aber damals wirklich so üblich war. Mir hat gefallen, dass die Autorin auf solche Dinge geachtet hat und man dadurch vollkommen in eine andere Zeit eintauchen konnte.

Gabriel ist ein spezieller Charakter und erinnert mich etwas an Sherlock Holmes, ist aber abgesehen von einigen Ähnlichkeiten ein eigenständiger Charakter. Also keine Sorge, einen erwartet hier kein zweiter Sherlock Homes. Er lebt sehr zurückgezogen, hat seine festen Gewohnheiten und lebt für seine Arbeit als Anwalt und das Aneignen von neuem Wissen aus Büchern. Er hat mich mit seinem trockenen Humor einige Male zum Schmunzeln gebracht und durch seine Empathie bei den Ermittlungen, sowie seine Ansichten über Frauen in juristischen Berufen (die leider zu dieser Zeit diesen Beruf noch nicht ausüben durften), mochte ich ihn wirklich gerne. Gabriel wird von Constable Wright bei seinen Ermittlungen unterstützt. Ich fand es spannend diese Ermittlungen zu verfolgen. Nebenbei vertritt Gabriel noch einen Mandanten vor Gericht und auch diesen Fall habe ich gespannt verfolgt. Ich fand toll, wie man nach und nach der Lösung beider Fälle näher kam und wie sich am Ende alles schlüssig zusammengefügt hat.

Ein Buch, was ich auf jeden Fall weiter empfehlen kann und das ich sicherlich ein zweites Mal lesen werde.

Veröffentlicht am 10.04.2025

Ein Buch mit vielschichtigen Charakteren

Die Garnett Girls
0

Zu Beginn brauchte ich etwas, um mich in die Geschichte reinzufinden und an den Schreibstil zu gewöhnen. Als ich mich dann an den Schreibstil gewöhnt hatte, fand ich diesen auch angenehm zu lesen. Als ...

Zu Beginn brauchte ich etwas, um mich in die Geschichte reinzufinden und an den Schreibstil zu gewöhnen. Als ich mich dann an den Schreibstil gewöhnt hatte, fand ich diesen auch angenehm zu lesen. Als Leser können wir die verschiedenen Kapitel immer wieder aus anderen Perspektiven lesen, entweder aus Margos Sicht oder aus Sicht einer der drei Töchter. Die vielen Namen und dazugehörigen Informationen in der Geschichte waren für mich etwas verwirrend, sodass ich gerade zu Beginn immer wieder überlegen musste, wer nochmal die Person und das dazugehörige Leben der Person war, über die ich gerade las, aber auch das legte sich beim Fortschreiten der Geschichte.

Schon auf den ersten Seiten merkt man, dass es in der Familie jede Menge Konfliktpotenzial gibt, sei es mit dem Partner, der Schwester oder mit der Mutter. Bei alledem schwingt immer wieder die Vergangenheit mit: Der Vater der Töchter verließ Margo und hatte zudem ein Alkohlproblem. Die Töchter wissen nicht viel von der Trennung, was ihr Leben belastet. Auch das Thema Alkoholkonsum spielt eine große Rolle und zieht sich durch die Familie, an manchen Stellen etwas deutlicher, an anderen etwas versteckter. Allerdings wunderte mich, dass in der Familie so viel Alkohol konsumiert wurde, da ich angenommen hätte, dass die Alkoholsucht des Vaters sie sensibilisiert. Die Charaktere werden langsam aufgebaut und man lernt sie so immer besser kennen. Die tiefen Charaktere waren für mich eindeutig eine Stärke des Buches. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass die Geschichte früher an Fahrt aufnimmt. Bis zur ersten Hälfte hat man zwar viele Informationen über die Charaktere und deren Beziehungen bekommen, aber richtig was passiert ist nicht. Ich finde auch, dass das Konfliktpotenzial zwischen den einzelnen Charakteren nicht vollkommen ausgenutzt wurde.

Veröffentlicht am 07.04.2025

Ein richtig guter Thriller!

The Surf House
0

Den Schreibstil der Autorin finde ich sehr angenehm zu lesen. Besonders positiv sind mir im Buch die Landschaftsbeschreibungen aufgefallen, man kann sich alles direkt vorstellen, obwohl man noch nie in ...

Den Schreibstil der Autorin finde ich sehr angenehm zu lesen. Besonders positiv sind mir im Buch die Landschaftsbeschreibungen aufgefallen, man kann sich alles direkt vorstellen, obwohl man noch nie in Marokko war. Ab der ersten Seite ist man direkt in der Geschichte drin und die Spannung wird langsam aufgebaut.

Die Autorin hat in diesem Buch viele verschiedene und abwechslungsreiche Charaktere erschaffen, was mir sehr gut gefallen hat. Die Hauptcharakterin Bea mochte ich sehr gerne. Aus ihrer Sicht liest man den Großteil der Geschichte. Ich konnte ihre Handlungen gut nachvollziehen und mich in sie hineinversetzen. Zwischen Beas Kapiteln sind immer wieder Kapitel aus der Sicht der verschwundenen Urlauberin Savannah geschoben, die einen Rückblick ihrer Reise zeigen. Diese habe ich immer gerne gelesen, so konnte man sie kennenlernen und mehr über sie erfahren. Als der Bruder von Savannah auftaucht, um seine Schwester zu suchen, begann das Buch für mich richtig spannend zu werden. Als Leser wird man eingeladen mitzurätseln und lernt auch eine Reihe von Leuten kennen, die mehr über Savannah zu wissen scheinen. Ich fand toll, wie die Geschichte immer neue Hinweise und Wendungen parat hatte. Immer wenn man denkt, man ist auf einer heißen Spur, kommt es wieder ganz anders. Das Buch hatte gegen Ende eine Wendung nach der anderen parat und mit keiner davon habe ich gerechnet. Wirklich ein toller Thriller, den ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann!