so viel verschenktes Potenzial
A Tempest of TeaEin schönes Cover, eine interessante Leseprobe und reizvolle Idee (Teehaus/Bluthaus, Vampire, Fantasy, starke Protagonistin) dazu noch hochgelobt - endlich konnte ich das Buch ausleihen und begann mit ...
Ein schönes Cover, eine interessante Leseprobe und reizvolle Idee (Teehaus/Bluthaus, Vampire, Fantasy, starke Protagonistin) dazu noch hochgelobt - endlich konnte ich das Buch ausleihen und begann mit großen Erwartungen zu lesen.
Tja, die Erwartungen wurden überhaupt nicht erfüllt.
Die Autorin scheint ein Wissen des Lesers über die Welt in der die Handlung spielt vorauszusetzen, andere Dinge werden dagegen ständig wiederholt (nein, diese Wiederholungen machen die beginnenden Romanzen zwischen den Personen auch nicht glaubwürdiger).
Die Story um das Teehaus blieb oberflächlich, anstelle der Vampire könnte es auch eine andere Sorte Gegenspieler sein und die Charaktere blieben flach. Der Fantasy Aspekt beschränkt sich darauf dass ein Setting im Stil von London (teils 1930iger teils 1880iger Jahre) aufgebaut wurde. Ceylon wurde zu Ceylan, Assassinen zu Haschaschinen, Excalibur zur wandelbaren Pistole Calibore die ebenfalls aus einem Stein gezogen wurde usw. Alle haben ein extremes Talent aber Arthie ist weder ein Superhirn noch die taffe Leaderin der Crew. Kein Charakter konnte mich überzeugen und die Spannung bei ständigen Wiederholungen zB der Vergangenheit der Personen war auch nicht sonderlich hoch. Einzig der Cliffhanger am Ende war gelungen - ich glaube allerdings nicht dass ich den zweiten Teil lesen werde.