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Veröffentlicht am 23.01.2024

Von der Liebe zum Backen

Der späte Ruhm der Mrs. Quinn
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Eine recht vorhersehbare Geschichte, recht entschleunigt geschrieben aber mit großem Wohlfühl-Charakter.
Jennifer Quinn ist 77, seit fast 60 Jahren glücklich mit Bernard verheiratet und genauso lange hütet ...

Eine recht vorhersehbare Geschichte, recht entschleunigt geschrieben aber mit großem Wohlfühl-Charakter.
Jennifer Quinn ist 77, seit fast 60 Jahren glücklich mit Bernard verheiratet und genauso lange hütet sie ein großes Geheimnis das erst im Laufe der Story durch Rückblenden erklärt wird. Heute kaum vorstellbar aber unter Berücksichtigung der damaligen Zeit absolut plausibel.
Ihr ganzes Leben lang hat Jenny gebacken, sie findet in dieser Leidenschaft Ruhe und Befriedigung. Als begeisterte Zuschauerin einer Backsendung reicht sie spontan eine Bewerbung ein und ist selbst mehr als überrascht über die Zusage zur Teilnahme.
Mir hat der Roman wahnsinnig gut gefallen, ich mochte die sympathischen Charaktere, die durch den Schreibstil hervorragend transportierte ruhige Grundstimmung. Ein sehr stilvolles passendes Cover rundet den Eindruck positiv ab.
Nicht zu vergessen die Geschichten über das Gebäck! Ich liebe "The Great British Bake Off" - die Autorin offensichtlich ebenfalls.
Sehr schade dass keine Rezepte den Weg in das Buch gefunden haben.

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Veröffentlicht am 21.01.2024

Der Donnerstagsmordclub 4.0

Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teufel stirbt immer zuletzt (Die Mordclub-Serie 4)
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Das neue Jahr sollte viel ruhiger werden, nicht umsonst wurde in Coopers Chase Silvester gleichzeitig mit der Türkei (also früher) gefeiert.
Doch kurz darauf wird ein Freund des Donnerstagsmordclubs ...

Das neue Jahr sollte viel ruhiger werden, nicht umsonst wurde in Coopers Chase Silvester gleichzeitig mit der Türkei (also früher) gefeiert.
Doch kurz darauf wird ein Freund des Donnerstagsmordclubs erschossen aufgefunden. Als kurz darauf Chris und Donna von den Ermittlungen abgezogen werden entwickelt sich ein vorhersehbarer Ehrgeiz nicht nur den Mörder zu überführen. Dabei entwickelt gerade Joyce ungeahnte Qualitäten.
Auch wenn dieser bereits vierte Band in sich abgeschlossen ist kann ich nur empfehlen die vorherigen Teile zuerst zu lesen. Viele Details, die Beziehungen untereinander und die Entwicklung von Stephen sind dann einfach verständlicher und man hat mehr Spaß beim Lesen, denn so einiges und die Charaktere sind schon recht speziell geschildert.
Mir hat die Story sehr gut gefallen, die kleinen Nebenhandlungen und der britische Humor waren wieder sehr unterhaltsam.
Ganz besonders gelungen finde ich die empathische Darstellung des Erzählungstrangs um Stephen.

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Veröffentlicht am 01.01.2024

Gute Unterhaltung - für die passende Zielgruppe

Eine halbe Ewigkeit
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Eine halbe Ewigkeit, genauer 25 Jahre sind vergangen seit Cora in ihr Tagebuch Mondscheintarif geschrieben hat. Inzwischen ist sie fast 55, verheiratet, hat drei Kinder und ein Reihenhaus und steckt mitten ...

Eine halbe Ewigkeit, genauer 25 Jahre sind vergangen seit Cora in ihr Tagebuch Mondscheintarif geschrieben hat. Inzwischen ist sie fast 55, verheiratet, hat drei Kinder und ein Reihenhaus und steckt mitten in den Wechseljahren. Während ihr Mann den jüngsten Sohn in England zum College begleitet findet sie während einer Entrümpelung am Altpapier Container erst ihr Tagebuch wieder und dann eine Bekannte.

Ihre neuen Freunde, eine liebenswerte aber recht chaotische Truppe nehmen sie mit an die Ostsee, wo Cora als Hochzeitsfotografin arbeiten darf und über ihre frühere große Liebe stolpert.

Es gibt Überschneidungen der Charaktere zu den Büchern Sternschanze und Morgen kann kommen. Von Kürthy hat einen sehr unterhaltsamen Schreibstil, ihre Bücher sind schnell gelesen.

Mit 54 Jahren, Ehemann, drei Kindern bin ich gefühlt genau die passende Zielgruppe und was soll ich sagen, ich konnte so viel so verdammt nachvollziehen. Jüngere haben möglicherweise Schwierigkeiten, die Details zu fühlen. Vielleicht war es sogar von Vorteil Mondscheintarif nicht zu kennen, es wurde sehr viel daraus zitiert und Cora war mir zu Beginn sehr sympathisch. Die aufkommende Midlife Crisis nachdem sie Daniel trifft war für mich wenig überzeugend, das Ende war dann wiederum gelungen. Außerdem hat meiner Meinung nach der zeitliche Ablauf Logikfehler, die aber nicht entscheidend für die Geschichte sind - es bleibt eine überwiegend gute Unterhaltung.

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Veröffentlicht am 15.12.2023

Pageturner - wenn auch etwas anders als erwartet

Die Bibliothek im Nebel
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Dieser neueste Roman von Kai Meyer ist zeitlich vor seinem Buch „Die Bücher, der Junge und die Nacht“ angesiedelt und spielt wechselnd in drei Zeitebenen (1917, 1928 und 1957) wobei Mara, eine entscheidende ...

Dieser neueste Roman von Kai Meyer ist zeitlich vor seinem Buch „Die Bücher, der Junge und die Nacht“ angesiedelt und spielt wechselnd in drei Zeitebenen (1917, 1928 und 1957) wobei Mara, eine entscheidende Protagonistin aller drei Erzählstränge lange Zeit eigentlich nur eine Nebenrolle spielt und mysteriös bleibt.
Vom Schreibstil her ein typischer Kai Meyer Roman – unterhaltsam, packend und gut recherchiert. Der Wechsel zwischen den Zeiten und die dadurch reichlich vorhandenen Personen sind überhaupt kein Problem, man ist direkt sehr gut mitten in diesem Pageturner eingetaucht.
Allerdings hatte ich mir gerade aufgrund der Titelgebenden Bibliothek eine etwas andere Geschichte vorgestellt. Die Familiensaga und das Historische haben mir gut gefallen, die Geschichte von Mara die sich im Laufe der Story entwickelt war mir dann doch etwas zu heftig und der
Ebenso waren Aspekte des Abschlusses für mich zwar schlüssig aber dann in dieser Form nicht ganz das erhoffte Ende. Ganz subjektiv blieben mir leider zu viele Fragen offen.
Das Buch hat mich auf jeden Fall sehr gut unterhalten und mir im Endeffekt besser gefallen als der weitere Band aus diesem Kanon.

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Veröffentlicht am 11.12.2023

Das Buch wird der Person nicht gerecht

Loriot: Biographie
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Loriot war ein Ausnahmetalent, ein begnadeter Humorist und die Privatperson hinter diesem Künstlernamen war ebenfalls eine sehr interessante Persönlichkeit. Leider bleiben beide Aspekte des Vicco von Bülow ...

Loriot war ein Ausnahmetalent, ein begnadeter Humorist und die Privatperson hinter diesem Künstlernamen war ebenfalls eine sehr interessante Persönlichkeit. Leider bleiben beide Aspekte des Vicco von Bülow in dieser Biographie einfach nur blass.
Kann sein dass es zum Teil daran liegt dass so viel Inhalt in nur rund 200 Seiten untergebracht werden mussten. Andererseits ist es wahnsinnig schade, dass keine einzige Zeichnung, nicht ein Bild in diesem Buch auftauchen.
In weiten Teilen des Buches werden andere Biographien bzw. Berichte und Interviews zitiert, vieles wird aneinandergereiht. Ja manches aus der frühesten Kindheit, Verwandtschaftsbeziehungen usw waren mir neu aber gerade in den Abschnitten zu seinen Fernsehsendungen blieb die Beschreibung meiner Meinung nach distanziert. Der Mensch Loriot / Vicco von Bülow ist hier mehr nur der Regisseur, Zeichner usw die Tiefe jedoch fehlt.

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