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Veröffentlicht am 16.05.2025

Kreuzfahrtkritisches Buch!

Diamond Empress. A Million Reasons
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Erste Gedanken: Nenas Bücher bestechen durch vielschichtige Charaktere, die oftmals komplex und messy, aber dadurch nicht weniger liebenswert sind. Auch in diesem Roman treffen die Lesenden auf viele neue ...

Erste Gedanken: Nenas Bücher bestechen durch vielschichtige Charaktere, die oftmals komplex und messy, aber dadurch nicht weniger liebenswert sind. Auch in diesem Roman treffen die Lesenden auf viele neue spannende Personen, die ich bereits ins Herz geschlossen habe.

Das Cover: Die Cover kommen eher schlicht daher und auf allen ist der Umriss eines Kreuzfahrtschiffes zu erkennen. Auch bei der Innengestaltung wurde sich ausgetobt, sodass eine sehr schöne und liebevoll gestaltete Ausgabe in den Händen gehalten werden kann. Ich finde das Cover ein bisschen zu schlicht und hätte mir irgendwie eine 3. Farbe dazu gewünscht, aber ansonsten mag ich die Aufmachung gerne.

Die Handlung: Nachdem Noemis Leben in Scherben liegt und sie nicht weiterweiß, nimmt sie das höchst seltsame und spontane Angebot an, Pianistin auf einem der größten Luxus-Kreuzfahrtschiffe der Welt an: der Diamond Empress. Dort trifft sie auf den Akrobaten Viktor und sofort geraten die beiden aneinander. Doch schon bald stellen Noemi und Viktor fest, dass das Leben der Reichsten nicht nur funkelt und viele Crewmitglieder und Umweltressourcen ausgebeutet werden, damit die Gäste an Bord zufriedengestellt werden. Als dann auch noch eine geheime Nachricht bei Noemi reinflattert und sich herausstellt, dass es eine Diebescrew an Bord gibt, die den größten Raub überhaupt plant, muss sich Noemi entscheiden, auf welcher Seite sie stehen möchte…

Meine Meinung: Normalerweise mag ich Liebesromane mit Spannungsanteilen nicht unbedingt, doch hier ist Nena Tramountani eine perfekte Mischung gelungen! Es gibt genug Raum für die Charaktere sich zu entfalten und auch der Raub ist sehr spannend und fesselnd geschrieben. Wichtig zu wissen ist hier jedoch, dass die Reihe mit diesem Band erst richtig beginnt, denn der Raubüberfall zieht sich durch die gesamte Trilogie. Es ist spannend, ein wenig romantisch und vor allem eins: messy. Aber das mag ich an den Büchern der Autorin besonders gerne. Auch die Repräsentation im Buch war sehr gelungen. Insgesamt hätte ich mir jedoch noch ein wenig mehr Bannkraft gewünscht. Zwischenzeitlich fiel es mir ein wenig schwer weiterzulesen und ich legte eine kurze Pause ein. Doch spätestens ab der Hälfte konnte ich den Roman nicht mehr zur Seite legen und freue mich nun sehr auf Band 2!

Die Charaktere: Noemi ist eine sehr komplexe Protagonistin. Aufgrund ihrer Erfahrungen im Leben hat sie eine große Abneigung gegenüber Frauen und blickt auf diese herab. Doch wir alle wissen (hoffentlich), wie das Patriachat funktioniert und weshalb auch Frauen gegen andere Frauen in der Gesellschaft ausgespielt werden. Umso mehr fand ich es berührend, wie Noemi im Laufe der Geschichte merkt, wie sehr sie Freundinnen in ihrem Leben braucht und auch möchte. Doch auch Viktor kommt mit einigen seelischen Päckchen an Bord und vor allem die sehr chaotischen Schlagabtausche zwischen den beiden habe ich gerne beobachtet. Tatsächlich haben mich die Nebencharaktere am meisten begeistern können. Ich kann es kaum erwarten Seraphina und Zoes Buch zu lesen und auch Fin hat mich sehr neugierig gemacht!

Fazit: Dieses Buch entfaltet sich langsam und endet mit einem ohrenbetäubenden Knall. Ich vergebe hier 4/5 Sternen und bestelle schon Band 2 vor! Eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 02.05.2025

Emotionsaufgeladene Anthologie!

Love Poets Society
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Erste Gedanken und Handlung: Direkt nach der Ankündigung wanderte die Anthologie auf meine Wunschliste. Taylor Swifts Musik überzeugt mich seit Jahren vor allem durch die sehr bildhaften und nahbaren Texte, ...

Erste Gedanken und Handlung: Direkt nach der Ankündigung wanderte die Anthologie auf meine Wunschliste. Taylor Swifts Musik überzeugt mich seit Jahren vor allem durch die sehr bildhaften und nahbaren Texte, in welchen sich viele wiederfinden können. Umso gespannter war ich auf diese Kurzgeschichtensammlung, da einige meiner Lieblingsautorinnen aus dem Romance-Genre vertreten sind. Diese Sammlung umschließt 13 Kurzgeschichten, von welchen sich die Autorinnen jeweils einen Taylor Swift Song ausgesucht und dazu eine Geschichte verfasst haben.

Das Cover: Sehr zart, verspielt und farblich angenehm. Die Schreibmaschine spielt vor allem auf Taylor Swifts letztem Album TTPD eine große Rolle, weswegen ich diese Anspielung aufgrund der Kurzgeschichten hier sehr passen finde. Auch die Polaroid-Optik mag ich sehr und erinnert an ihr Album 1989.

Meine Meinung: Bereits zu Anfang wurde ich positiv überrascht. Besonders die Geschichten, in denen ich gemerkt hatte, dass die Lyrics der einzelnen Songs sehr eingehend studiert und in die Geschichte verwoben wurden, sagten mir besonders zu. Letztere waren besonders bildlich und atmosphärisch, was ich auch bei Taylors Songs sehr schätze. Teilweise wurden ganze Lyrics in eine Handlung umgewandelt, manchmal gab es kleine Anspielungen zu Taylor Swift allgemein. Doch selbst wer kein Taylor Swift Fan ist, kann hier süße Liebeskurzgeschichten lesen – es eignet sich demnach nicht nur für Fans! Dennoch muss ich zugeben, dass die Geschichten im letzten Drittel leider nicht mehr unbedingt meinen Geschmack entsprachen und ich eine Geschichte aufgrund des Schreibstils nicht beenden konnte. Doch ich habe auch gar nicht damit gerechnet, dass mir alle Geschichten gefallen – schließlich treffen hier so viele Autorinnen aufeinander mit unterschiedlichen Schreibstilen und Tropes, sodass es schwierig ist, allen zuzusagen. Hier noch einmal meine Lieblingsgeschichten ein wenig eingehender kommentiert:

Mounia Jayawanth: Begin Again: Eine wunderschöne Kurzgeschichte über einen kompletten Neuanfang mit Reflexion über die vergangene (leider ungesunde) Beziehung. Es war romantisch, atmosphärisch und auf den wenigen Seiten habe ich sehr bei Wendy und Sam mitgefühlt. Auch den Schauplatz im Café aus dem Musikvideo zu Begin Again fand ich sehr gelungen!

Gabriella Santos de Lima: Red: Eine Geschichte in Format eines Artikels. Fand ich sehr eindrücklich und berührend geschrieben. Besonders die Autorinnenvita unter dem Artikel hat mich sehr glücklich gemacht, da sie den Weitergang der Geschichte erzählt. Sehr emotional und intensiv!

Anabelle Stehl: Paris: Eine sehr ruhige Geschichte, bei der die Lyrics des Songs sehr gut in die Geschichte verwoben wurden. Die Autorin schafft nicht nur schöne, stimmungsvolle Bilder, sondern zeigt auch auf, wie wichtig und emotional Freundschaften neben der romantischen Liebe sind.

Leandra Seyfried: seven: Für mich die größte Überraschung! Von der Autorin hatte ich vorher noch nichts gelesen, doch diese Geschichte sagte mir aufgrund der verträumten, melancholischen Sommerstimmung zu. Auch die Liebesgeschichte war wunderschön und ich war beinahe traurig, dass es kein ganzes Buch zu Heather und Lesley gibt.

Rabia Doğan: The Archer: Theaterschulen liebe ich als Schauplatz sehr. Diese Geschichte hat viel Wut und anxiety in sich (wie Taylors Song), weshalb sie mir nahe ging. Die Liebesgeschichte ging mir an einem Punkt ein wenig zu schnell voran, aber dennoch habe ich bei den beiden sehr mitgefühlt und hätte mir auch hier einen ganzen Roman vorstellen können.

Ruby Braun: I can do it with a broken heart: Ebenfalls eine Überraschung für mich. Auch von Ruby Braun habe ich noch nichts gelesen, aber wurde direkt von der mystischen Atmosphäre und dem verträumten Schreibstil mitgerissen. Tolles Ende und eine gelungene Abrechnung mit einem gewissen Charakter. Auch das Setting mochte ich sehr!

Zudem fand ich auch die Geschichten von Marina Neumeier und Sophia Como süß!

Fazit: Zwar sagten mir nicht alle Geschichten zu, aber die Geschichten, die mir gefielen, waren dafür umso berührender! Ich hatte viel Freude beim Lesen und bin froh, zu dieser Anthologie gegriffen zu haben. Ebenso habe ich mich gefreut, dass es auch queere Geschichten gab! Für Swifties perfekt geeignet, aber auch für alle anderen Romance-Lesende! Ich vergebe hier 4/5 Sternen und eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 02.05.2025

Erneut über den Dächern von Paris

Birds of Paris – Der verborgene Turm
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Erste Gedanken: Auch die Fortsetzung kann mit viel Tempo und Freundschaft überzeugen. Die Freundesgruppe wird mit deutlich mehr Gefahren konfrontiert und es geht rasant weiter. In meinen Augen steht der ...

Erste Gedanken: Auch die Fortsetzung kann mit viel Tempo und Freundschaft überzeugen. Die Freundesgruppe wird mit deutlich mehr Gefahren konfrontiert und es geht rasant weiter. In meinen Augen steht der zweite Teil dem Auftakt in nichts nach!

Das Cover: Diesmal um einiges wärmer und sonniger. Alex ziert auf dem zweiten Band das Cover und auch Pirou die Taube darf nicht fehlen. Es ist freundlich und sehr schwungvoll – passend zur Reihe! Dennoch finde ich das Mysteriöse vom ersten Cover noch ansprechender.

Meine Meinung: Um nicht allzu viel vorwegzunehmen, überspringe ich die Inhaltsangabe. Die Fortsetzung setzt jedoch genau da an, wo der erste Band aufhört und es geht direkt spannend weiter. Auch in diesem Band beweist Kathrin Tordasi, wie schön sie Freundschaften und Zusammenhalt schreiben kann und immer ein wenig Magie zwischen die Seiten verwebt. Die Geschichte kann durch Spannung und Schwung überzeugen. Dennoch hätte ich mir teilweise auch ein paar ruhige Momente gewünscht, in welchen die Freundschaften und emotionalen Augenblicke noch etwas mehr Raum bekommen hätten. Diese gab es zwar auch im Laufe der Geschichte (und sie haben mir so gut gefallen!), nur hätten sie gerne noch länger sein können. Das Ende hingegen hat es in sich und ich würde am liebsten direkt zum nächsten Band greifen!

Die Charaktere: Für mich weiterhin das Herz der Geschichte. Die Freundesgruppe ist mir im Laufe der beiden Bücher wirklich sehr ans Herz gewachsen. Alle haben ihr Päckchen zu tragen und dennoch unterstützen sie sich alle bedingungslos. Auch die ganzen Zweifel und Unsicherheiten, die angesprochen werden, haben der Geschichte noch mehr Tiefe verliehen und mich mitfühlen lassen. Davon gerne im nächsten Band noch mehr!

Fazit: Ein aufregendes Abenteuer, nicht nur für die Kleinen! Von mir gibt es hier 4/5 Sternen und eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 16.04.2025

Tragisch und dennoch wunderschön

Moments So Blue Like Our Love (Blue Eternity 1)
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Erste Gedanken: Emmie und Sams Liebesgeschichte ist vermutlich nicht für jede lesende Person geeignet. Dennoch finde ich, dass auch solche Romane wichtig sind, da gewisse Dinge im Leben einfach eintreten ...

Erste Gedanken: Emmie und Sams Liebesgeschichte ist vermutlich nicht für jede lesende Person geeignet. Dennoch finde ich, dass auch solche Romane wichtig sind, da gewisse Dinge im Leben einfach eintreten können. Die Autorin erzählt „Moments so blue like our live“ jedoch unglaublich feinfühlig, sodass sie auch einen kleinen Teil des gebrochenen Herzens heilt.

Das Cover: Beide Cover der Dilogie ergeben ein schönes Gesamtmotiv. Das Cover zu diesem Band ist passend wie der Titel in Blau gehalten. Der erste Band hat ein deutlich melancholischeres Cover und fließt dann in einen goldenen Sonnenaufgang – vermutlich, weil die der Folgeband ein wenig mehr Hoffnung bringt.

Die Handlung: Emmie verliert beinahe alles auf einmal: ihren Traumpraktikumsplatz und ihren Freund. Da sie jedoch weiterhin Filme produzieren möchte und das Praktikum unglaublich wichtig für ihren Werdegang ist, stimmt sie bei einem spontanen Angebot ihrer Dozentin zu. Sie soll den talentierten Filmstudenten Sam mit dessen besten Freund nach Sardinien begleiten, um einen Dokumentarfilm zu drehen. Anfangs gibt Sam ihr jedoch zu verstehen, wie wenig er von ihrer spontanen Teilnahme hält, bis die beiden sich näher kennenlernen. Doch Sam verschweigt Emmie etwas…

Meine Meinung: Gabriellas hat ein unglaubliches Talent Szenen zu schreiben, die sich roh und wie aus dem Leben gegriffen anfühlen. Ihre Charaktere dürfen unglaublich viel fühlen, Dehnungsstreifen haben und mit viel Rotz weinen. Nichts finde ich langweiliger, als über makellose (äußerlich, wie innerlich) Charaktere zu lesen – doch diese schreibt Gabriella nicht. Aufgrund letzterem ist mir diese Geschichte so sehr ans Herz gewachsen. Emmies Schmerz war in der gesamten Geschichte so greifbar, ihre Zweifel nachvollziehbar. Auch die Handlung mit all ihren schönen Momenten auf Sardinien, bietet eine unglaubliche Wohlfühlatmosphäre, die zum Wegträumen einlädt. Das Ende hingegen könnte nicht mehr wehtun, aber gleichzeitig werde ich noch lange über diesen Ausgang zurückdenken. Dennoch muss ich zugeben, dass ich mir noch etwas mehr Szenen zwischen den beiden am Anfang gewünscht hätte als nur die sofortige Anziehung. Ich konnte dadurch länger nicht bei der Liebegeschichte der beiden mitfiebern. Zum Glück änderte sich das jedoch ab der Hälfte des Romans.

Die Charaktere: Emmie mochte ich als Protagonistin unglaublich gern. Sie wurde sehr zugänglich und eingehend geschrieben, sodass ich direkt mitfühlen musste. Sam blieb lange Zeit sehr verschlossen, was auch dem Spannungsbogen dienen sollte, jedoch dauerte es deutlich länger, bis ich einen Bezug zu ihm aufbauen konnte. Blair war in meinen Augen die spannendste Person der Geschichte und ich freue mich schon sehr im zweiten Band über sie und Connor zu lesen. Insgesamt hätte ich mir noch gerne mehr Zugang zu Sam und mir auch eine intensivere Auseinandersetzung gegen Ende mit seinem Geheimnis gewünscht.

Fazit: Eine unglaublich traurige, aber auch schöne Geschichte, die ich weiterempfehlen kann. Ich vergebe hier 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Intensiv, herzzerreißend und düster

Twelve of Nights – Das gestohlene Herz
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Erste Gedanken: Nenas Bücher begleiten mich schon seit mehreren Jahren. Bisher habe ich beinahe jede Geschichte der Autorin gelesen und muss sagen, dass ich mich noch nie so sehr auf ein Buch wie auf dieses ...

Erste Gedanken: Nenas Bücher begleiten mich schon seit mehreren Jahren. Bisher habe ich beinahe jede Geschichte der Autorin gelesen und muss sagen, dass ich mich noch nie so sehr auf ein Buch wie auf dieses hier gefreut habe!

Das Cover: Mysteriös und einfach nur schön! Die gesamte Aufmachung mit dem illustrierten Vorsatzpapier, dem roten Farbschnitt und der Veredlung unter dem Schutzumschlag – einfach nur wunderschön! Nicht nur thematisch auf den Punkt (das anatomische Herz), sondern auch toll umgesetzt!

Die Handlung: Daphne lebt in einem kleinen, griechischen Bergdorf, welches an den Raunächten von dämonischen Kalikanzari heimgesucht wird. Nach jener Nacht wird ein Menschenleben geopfert – den Tod kann jede Person aus dem Dorf treffen. Plötzlich tritt um die Raunächte herum Ionna in Daphnes Leben und stellt ihre Gefühlswelt komplett auf den Kopf. Doch Ionna ist nicht ohne Grund im Bergdorf, sondern hütet ein düsteres Geheimnis, welches ihre gesamte Beziehung zerstören könnte…

Meine Meinung: Auf diese Geschichte habe ich mich 2024 am meisten gefreut. Als ich angefangen hatte merkte ich jedoch, dass ich doch ein bisschen brauchte, um in die Geschichte einzufinden. Das Buch wird abwechselnd aus der Gegenwart und Vergangenheit erzählt, was doch ein wenig Eingewöhnungszeit brauchte. Doch rückblickend hätte die Autorin keine bessere Erzählweise wählen können – ansonsten würde sich die Gegenwart in der Geschichte nicht so intensiv und schmerzhaft anfühlen. Insgesamt ist es eine sehr tragische Geschichte, die voller Düsternis und Phantastischem ist. Doch es gibt nicht nur dunkle Momente. Durch das gesamte Buch zieht sich so viel Hoffnung und Liebe – es war einfach die perfekte Mischung! Beim letzten Drittel konnte ich die Geschichte kaum aus der Hand legen und beendete es in einem Rutsch. Noch immer denke ich viel an das Buch zurück und ich finde das spricht sehr für Nenas Schreibtalent!

Die Charaktere: Daphne und Ionna sind so voller Schmerz, der stets greifbar war. Ich habe bei beiden unglaublich mitgelitten und ihnen nur das Beste gewünscht. Auch verschwimmen hier die Grenzen zwischen „gut“ und „böse“, was alle Charaktere um Einiges spannender gemacht hat. Doch besonders die Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonistinnen hat mich unglaublich berührt. Im deutschsprachigen Raum gibt es immer noch viel zu wenig queere Liebesgeschichten zwischen Frauen (und vor allem im Fantasygenre), weswegen ich umso dankbarer für Nenas Dilogie bin!

Fazit: Von mir eine absolute Empfehlung! Am Anfang ein wenig Geduld mitbringen – danach ist das Buch kaum noch aus der Hand zu legen. Von mir gibt es hier 4,5/5 Sternen und eine klare Leseempfehlung!

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