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Veröffentlicht am 13.10.2025

Dämonisch gute Romantasy

Heart of the Damned – Ihr Versprechen ist sein Untergang
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Inhalt:
Scarlett, die als von Dämonen infiziert gilt und dadurch die Fähigkeit zum Gestalt wandeln hat, überlebt seit ein paar Jahren durch den Diebstahl von Artefakten, die ebenfalls dämonische Magie ...

Inhalt:
Scarlett, die als von Dämonen infiziert gilt und dadurch die Fähigkeit zum Gestalt wandeln hat, überlebt seit ein paar Jahren durch den Diebstahl von Artefakten, die ebenfalls dämonische Magie enthalten. Einer ihrer Diebeszüge führt sie dabei in das königliche Schloss von Lethia. Allerdings sie wird entdeckt und ihr droht der sichere Tod. In derselben Nacht stirbt jedoch die Verlobte des Königs Ren bei einem Dämonenangriff. Doch die Hochzeit ist für Ren und sein Land überlebenswichtig. Er bietet Scar einen Deal an: Sie darf leben, wenn sie die Gestalt der zukünftigen Ehefrau von Ren annimmt. Ren und Scar kommen sich mit der Zeit immer näher, während sie gegen Intrigen und Anschläge auf ihr Leben kämpfen. Aber Ren trägt ein Geheimnis in sich, das ihnen beiden gefährlich werden könnte.

Meinung:
Heart of the Damned habe ich als Hörbuch gehört. Rebecca Veil und Fynn Engelkes haben als Sprecherin beziehungsweise Sprecher von Scar und Ren die Gefühle und Emotionen der beiden Protagonisten unglaublich eindrucksvoll vertont und mich regelrecht mitfühlen lassen. Beiden konnte ich sehr gut zuhören und wurde regelrecht in die Geschichte gesogen.
Etwas gestört hat mich, dass keine Kapitelangaben im Hörbuch gemacht wurden. So wusste ich nie, ob die längere Sprechpause einen Absatz oder der Beginn eines neuen Kapitels darstellen sollte. Mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt, auch wenn ich mir wie bei anderen Hörbüchern eine solche Unterteilung gewünscht hätte.

Auch inhaltlich hat mich die Romantasy von Julia Pauss sehr überzeugt. Scarlett ist eine schlagfertige Protagonistin, die ihren eigenen Willen hat und sich von niemandem etwas vorschreiben lässt. Sie ist klug, nicht auf den Mund gefallen und steht für das ein, was sie möchte. Dabei gerät sie immer wieder in gefährliche Situationen und muss sich nicht nur verbal sondern auch körperlich in Kämpfen wehren. Sowohl die Beschreibungen der Wortgefechte, als auch die Kämpfe sind dabei toll beschrieben. Ren wirkte auf mich anfangs sehr mysteriös, da die ersten Kapitel überwiegend aus Scars Sicht geschrieben sind. Generell ist der Großteil des Buches aus Scars Sicht geschrieben. Etwa ein Viertel bis ein Drittel lässt uns das Geschehen aus Rens Sicht erleben.
Mit der Zeit wurde mir auch Ren sehr sympathisch und man versteht die jeweiligen Handlungsweisen beider Protagonisten sehr gut.
Etwas verwirrend waren für mich anfangs die vielen unterschiedlichen Namen der Nebencharaktere, die ich nicht immer so gut auseinanderhalten konnte. Dies ist beim Printexemplar gegebenenfalls etwas leichter.
Das Worldbuilding und der gesamte Aufbau des Buches haben mir sehr gut gefallen. Das Thema Dämonen ist bereits oft beschrieben worden, hier wurde es jedoch auf eine etwas andere, erfrischende Weise umgesetzt, die ich noch nicht so oft gelesen bzw. gehört habe.
Die gesamte Entwicklung im Buch sowohl der Charaktere als auch der Story an sich, hat mir sehr gut gefallen. Scar und Ren müssen recht schnell zusammenarbeiten und eine Verschwörung aufdecken, die beide nur noch mehr zusammenschweißt.
Das Ende ist dann von einem ganz schönen Cliffhanger geprägt, der sehr neugierig auf den zweiten Teil macht. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergehen wird.

Heart of the Damned kann ich allen empfehlen, die Wert legen auf eine schlagfertige, selbstbewusste FMC, einen mysteriösen und einen doch selbstlosen MMC. Man sollte das Unerwartete erwarten und sich gleichzeitig auf einige Plotttwists gefasst machen. Julia Pauss hat mit mich diesem ersten Band ihrer Dilogie überzeugt.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Toller Auftakt

Blood and Steel
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Inhalt:
Althea lebt in einer Welt, in der Frauen keine Waffen tragen dürfen, denn laut einer Prophezeiung würden sie dadurch Finsternis über die Welt bringen. Thea, deren Tod in drei Jahren vorausgesagt ...

Inhalt:
Althea lebt in einer Welt, in der Frauen keine Waffen tragen dürfen, denn laut einer Prophezeiung würden sie dadurch Finsternis über die Welt bringen. Thea, deren Tod in drei Jahren vorausgesagt wurde, denkt jedoch gar nicht daran sich diesen Vorgaben zu unterwerfen. Sie hat ein Ziel bevor sie stirbt, eine legendäre Kriegerin werden. Und während sie allen Widrigkeiten zum Trotz für ihr Ziel trainiert und dabei mehr als einmal knapp dem Tod entgeht, kann sie die Anziehung zum begnadeten Schwertmeister Wilder Hawthorne nicht länger leugnen. Doch welche Zukunft bietet sich überhaupt für Thea mit der Gewissheit bald sterben zu müssen?

Meinung:
Blood and Steel ist ein toller Fantasy-Roman mit mittelalterlichem Setting und einem gelungenen Worldbuilding. Der Schreibstil von Helena Scheuerer hat mir gut gefallen und ich habe leicht in die Geschichte gefunden. Etwas ungewohnt war die Erzählerperspektive sowie zwischendurch immer wieder Einschübe aus Wilders Sicht. Dennoch haben gerade diese Kapitelabschnitte für einiges an Klarheit gesorgt. Das Buch ist aus der 3. Erzählerperspektive aus Theas Sichtweise geschrieben.
Thea ist eine starke, selbstbewusste FMC, die sich gegen die Vorgaben der Herrschenden auflehnt und allen Widrigkeiten zum Trotz an ihrem Ziel fest hält. Ab und an erschien sie mir etwas naiv und gleichzeitig doch sehr abgeklärt. Sie nimmt sich was sie will und steht für ihre Entscheidungen ein.
Wilder ist ein typischer anfangs sehr mürrischer und geheimnisvoller MMC, der jedoch nach und nach auftaut und dem man seine vorherigen Erlebnisse, die ihn entschieden geprägt haben, bereits von Beginn an erahnen kann.
Die Storyentwicklung hat mir gut gefallen und es sind einige Fragen offengeblieben, ohne einen am Ende des Buches unzufrieden zurückzulassen. Es bleibt genug offen, um auf die weiteren Bände neugierig zu machen.
Mit Blood and Steel hat Helena Scheuerer einen tollen Reihen-Auftakt geschaffen. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird.

Eine Anmerkung zum Print-Exemplar, die Veredelung des Buchtitels ist sehr empfindlich und kann sich beim Lesen ablösen. Daher entweder das Buch sehr vorsichtig behandeln oder in einen Schutzumschlag packen, wenn die Veredelung erhalten bleiben soll.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Fantasy-Highlight

These Ancient Flames 1: Awake
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Inhalt:
Als Leibwächterin hat sich Meiling dem Schutz ihrer Fürstin und insbesondere ihres besten Freundes und dem Fürstensohn Tao verschrieben. Doch dann taucht eines Tages Raven auf und warnt sie vor ...

Inhalt:
Als Leibwächterin hat sich Meiling dem Schutz ihrer Fürstin und insbesondere ihres besten Freundes und dem Fürstensohn Tao verschrieben. Doch dann taucht eines Tages Raven auf und warnt sie vor einem drohenden Angriff. Und Mei muss zum Schutz ihrer Heimat Raven, der eigentlich ihr Feind ist, vertrauen. Darüberhinaus rüsten die einzelnen Kantone und die herrschenden Fürsten zum Krieg gegeneinander. Nur noch das Auffinden eines Drachen vermag den drohenden Krieg zu verhindern. So begibt sich Mei mit Raven und weiteren Begleitern auf die Suche nach den verschollenen Drachen. Während ihnen die Zeit davon läuft, entbrennt zwischen Mei und Raven mehr als nur bloße Anziehung. Doch die Zukunft ihrer Heimat steht auf dem Spiel und um sie herum werden Intrigen und Machtspiele entfesselt, die keiner vorhersehen konnte.

Meinung:
These Ancient Flames habe ich als Hörbuch gehört. Die Sprecherin Sarah Dorsel und der Sprecher Leonard Hohn haben beide eine unglaublich tolle Stimme und konnten die Emotionen der Charaktere sehr schön wiedergeben. So konnte ich den Entwicklungen und Emotionen, die die Charaktere im Laufe des Buches durchmachen noch deutlicher wahrnehmen. Lediglich die Aussprache der Begriffe „Ignacio“ und „Palacio“ fand ich etwas irritierend. Im Laufe des Hörbuchs habe ich mich jedoch daran gewöhnt.
Nun zum Inhalt von These Ancient Flames: Selten hat mich ein Buch so gefesselt und in seinen Band gezogen. Melanie Lane hat einen unfassbar tollen Schreibstil und beschreibt die Emotionen ihrer Figuren so eindrücklich, dass man sie quasi hautnah miterlebt. Alle Figuren, insbesondere Mei, Tao, Raven und auch Cole machen eine ganz fantastische Charakterentwicklung durch. Nicht nur als Charaktere selbst, sondern auch in der Gruppe, entwickeln sich die gegenseitigen Gefühle, die Dynamik und der Zusammenhalt so unfassbar toll. Mei war mir von Beginn an sehr sympathisch, vor allem ist sie eine unabhängige, selbstbewusste junge Frau, die genau weiß, was sie kann und was sie will, während sie sich von kaum jemandem von ihrem Ziel und auch ihrem Glauben abbringen lässt. Bis sie auf Raven trifft, der für sie eine Ablenkung darstellt, mit der sie nicht gerechnet hat. Raven als MMC wird zu Beginn sehr geheimnisvoll und düster gezeichnet. Mit der Zeit lernen wir ihn immer besser kennen und er ist mir im Laufe des Hörbuchs regelrecht ans Herz gewachsen. Er macht nach meinem Empfinden die größte Entwicklung in diesem Buch durch. Die Vierer-Gruppe wird durch Tao und Cole ergänzt, die vor allem unglaublich viel Witz und Charme mitbringen. Ich fand jegliche Kombination der Vierer-Gruppe untereinander unglaublich toll, seien es die Wortgefechte zwischen Tao und Mei, die Auseinandersetzung zwischen Raven und Tao, die Buddy-Vibes von Cole und Tao oder das regelrechte Knistern zwischen Mei und Raven.
Neben den Charakteren ist auch das Worldbuilding sehr toll gelungen. Melanie Lane hat eine wundervolle Welt mit Drachen, Magie und Technologie geschaffen, die ich in dieser Kombination noch nie gelesen/gehört habe.
Getopt wird das Ganze von der Story, die wirklich so unvorhersehbar und mit diversen Plotttwists gespickt ist, dass ich von einem Kapitel zum nächsten immer wieder positiv überrascht wurde.
Nun müssen wir uns bis zu Band 2 gedulden, um zu erfahren wie es weiter geht.

These Ancient Flames kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen. Es ist eines meiner Buch-Highlights nicht nur diesen Jahres, sondern sogar der letzten Jahre! Ich hatte tolle Hörbuch-Stunden mit diesem fantastischen Werk von Melanie Lane!

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Achterbahnfahrt durch eine K-Drama-Fantasystory

Prinzessin der tausend Diebe – Betrayed
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Inhalt:
Sora ist die rechtmäßige Erbin eines einflussreichen Firmenimperiums. Doch vor Jahren wurden sie und ihre Mutter vom Clan verstoßen, denn Sora verfügt, im Gegensatz zum Rest ihrer Familie, über ...

Inhalt:
Sora ist die rechtmäßige Erbin eines einflussreichen Firmenimperiums. Doch vor Jahren wurden sie und ihre Mutter vom Clan verstoßen, denn Sora verfügt, im Gegensatz zum Rest ihrer Familie, über kein Mana, keine Magie. Dadurch ist sie in den Augen ihrer Familie vor allem eins, eine Enttäuschung und Schande. Doch eines Tages erhält Sora einen Brief mit einer Einladung und sie kehrt zu ihrer Familie zurück. Nichtsahnend, dass sie dabei etwas in Gang setzt, von dem sie niemals zu träumen gewagt hätte, weder in ihren Wunschträumen noch in ihren Albträumen. Auf ihrem Weg begegnet sie Menschen, die sie hoffte nie wieder zu sehen und einem Gott, der auf ihre Hilfe angewiesen ist, ebenso wie sie auf seine.

Meinung:
Mit Prinzessin der tausend Diebe hat Thea Long eine fantastische Welt mit koreanischem K-Pop-Drama geschaffen, die ihresgleichen sucht. Koreanische Legenden bilden dabei die Grundidee dieser Geschichte.
Die Storyline fand ich durchaus sehr unterhaltsam, stellenweise regelrecht brutal. Es war anders, als ich es erwartet hatte und dabei erfrischend neu. Der Schreibstil von Thea Long macht das Lesen einfach, wenngleich ich manche Stellen dennoch mehrfach lesen musste, um mit dem Geschehen Schritt zu halten. Das Worldbuilding ist toll gemacht und zieht sich über das gesamte Buch hinweg, auch wenn ich nach wie vor noch so einige Fragen habe und nun wohl auf Band 2 für eine weitere Auflösung hoffen muss.
Die Charaktere sind toll beschrieben. Allen voran Ran, der Tigergott, der durch seine wirklich charmante Art, mich mehr als einmal zum Lachen gebracht hat. Sora hingegen ist eine FMC, die sowohl kratzbürstig, als auch unnachgiebig und stolz ist. Sie ist eben nicht die heroische, selbstlose Heldin und genau das macht sie so natürlich und auch gibt er eine große Charakterstärke. Gleichzeitig hat mich manchmal ihre aufbrausende, naive Art etwas genervt, aber so ist das vermutlich mit Protagonistinnen, die Ecken und Kanten haben.
Die Geschichte fliegt über die Seiten nur hinweg, sodass stellenweise innerhalb weniger Zeilen so viel passiert, das einem beim Lesen fast schwindelig werden kann. Hier hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle etwas mehr Details gewünscht.
Sehr unzufrieden hat mich dann letztendlich das Ende gemacht. Hier erwartet uns ein mieser Cliffhanger, der das Warten auf Band 2 ziemlich schwer macht.

Das Buch sei allen empfohlen, die generell auf etwas K-Drama stehen, ungewöhnliche Fantasy mögen und sich vor allem Charaktere mit Ecken, Kanten und Fehlern wünschen.

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Veröffentlicht am 27.09.2025

Solide Romance mit Schwächen

Good Boy
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Inhalt:
Jess Canning fühlt sich in ihrer Familie als Versagerin, hat sie doch schon mindestens drei Mal einen neuen Job begonnen. Als derzeit tätige Partyplanerin will sie nun beweisen, was in ihr steckt. ...

Inhalt:
Jess Canning fühlt sich in ihrer Familie als Versagerin, hat sie doch schon mindestens drei Mal einen neuen Job begonnen. Als derzeit tätige Partyplanerin will sie nun beweisen, was in ihr steckt. Dazu plant sie die Hochzeit ihres Bruders, für den sie gleichzeitig auch Trauzeugin ist. Ausgerechnet Blake Riley, beliebter Eishockeyspieler und Frauenschwarm, ist der andere Trauzeuge. Und Jess´ One-Night-Stand vor einigen Monaten. Jess will sich nicht von ihrem Plan abbringen lassen die perfekte Hochzeit auszurichten und Blake ist ihr dabei keineswegs eine Hilfe, denkt sie.
Blake Riley, der ein gewisser Ruf vorauseilt, sieht seine Chance Jess endlich von sich zu überzeugen, denn seit dem One-Night-Stand bekommt er sie nicht mehr wirklich aus dem Kopf. Doch Jess lässt sich nicht so leicht davon überzeugen, dass Blake im Privaten ganz anders ist, als er von der Öffentlichkeit gesehen wird. Aber Blake gibt nicht auf.

Meinung:
Nachdem ich gesehen habe, dass Elle Kennedy an diesem Buch beteiligt war, hatte ich durchaus einige Erwartungen. Leider wurden diese nicht wirklich erfüllt. Good Boy ist damit kein typisches Elle Kennedy Buch! Hier muss man jedoch erwähnen, dass es im Original bereits 2015 erschienen ist und dadurch mit ihren heutigen Werken wie der Windy City Series nicht mithalten kann.
Die Grundidee des Buches war durchaus sehr gut, die Umsetzung jedoch leider nicht ganz mein Geschmack. Allen voran Blake Riley ging mir in der ersten Hälfte mächtig auf die Nerven. Er ist bis ca. 45% des Buches eine absolute Redflag für mich gewesen. Hier haben fast dauerhaft meine inneren Alarmglocken geschrillt. Er ist besitzergreifend, ein Macho durch und durch und sendet Jess ungefragte Dickpics. Für mich ein absolutes No-Go. Ab der zweiten Hälfte ist er dann wie ausgewechselt, quasi eine Greenflag schlechthin. Zwischenzeitlich kam es mir so vor, als würde es zwei verschiedene Blakes geben. Mit dem Blake aus der zweiten Hälfte des Buches kam ich dann gut aus und er war mir auch durchaus sympathisch.

In der Grundstory und Idee des Buches kann man durchaus schon erste Elemente von Elle Kennedys späterem Erfolg lesen. Die andere Co-Autorin Sarina Bowen kenne ich leider bislang nicht, daher fällt mir eine Einschätzung ihres Einflusses auf das Buch schwer. Die Umsetzung der Idee war dann etwas ausbaufähig. Gestört hat mich jedoch vor allem neben dem Redflag-Blake die Formulierungen, die hier verwendet wurden. Ich bin mir nicht sicher, ob das durch die Übersetzung des Buches passiert ist oder ob auch im Original seltsame Synonyme für die Geschlechtsteile und auch den BH verwendet werden. Wenn ich aber Begriffe lese wie Doppelsteinschleuder, Wiesel, Blake-Snake oder auch Snake Riley geht bei mir die Lust am Lesen recht schnell verloren.

Insgesamt war Good Boy eine solide Romance mit viel Potential und leider etwas schwacher Umsetzung.

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