Kommt nicht an Band 1 ran
Savage HeartsInhalt:
Malek Antonov, Auftragsmörder der Bratva, kennt nur ein Ziel: Rache an Declan O’Donell, der für den Tod seines Bruders verantwortlich ist. Womit er jedoch nicht gerechnet hat ist Riley Keller. ...
Inhalt:
Malek Antonov, Auftragsmörder der Bratva, kennt nur ein Ziel: Rache an Declan O’Donell, der für den Tod seines Bruders verantwortlich ist. Womit er jedoch nicht gerechnet hat ist Riley Keller. Doch Malek irrt sich bei der Rolle, die Riley für Declan spielt. Als er ihre wahre Identität herausfindet, entscheidet er sich dazu sie zu entführen, als ersten Vorgeschmack der Rache an Declan. Was er jedoch nicht in seinem Plan bedacht hat, ist Rileys Reaktion auf ihre Entführung durch ihn. Und plötzlich verschieben sich die Prioritäten des gefürchtesten Auftragsmörders der Bratva, denn Riley stellt seine gesamte Welt auf den Kopf.
Meinung:
Leider kann Savage Hearts für mich nicht mit dem ersten Band Ruthless Creatures mithalten. Mir haben hier vor allem die Tiefe der Charaktere sowie die fesselnde Handlung gefehlt. Die Entwicklung von Mal und Riley ist dagegen toll dargestellt. Und mit den Kapiteln aus Kages und Declans Sicht treffen wir auch die Charaktere aus Band 1 und 2 wieder. Das hat die gesamte Geschichte etwas runder gemacht. Nichtsdestotrotz konnte ich anders als bei Ruthless Creatures bei Savage Hearts den schlagfertigen Kontern und Diskussionen zwischen der FMC und dem MMC bei weitem nicht so viel abgewinnen wie in Band 1, was leider sehr schade war. In Savage Hearts wirkte die Kommunikation etwas gezwungen auf mich und nicht so natürlich. Es kam mir vor, als müsste Riley unbedingt kratzbürstig und unnachgiebig dargestellt werden. Irgendwie wollte das für mich zum übrigen Teil ihres Charakters nicht so ganz passen. Schade!
Der Spice-Anteil ist wesentlich geringer, als in den vorherigen Bänden, was ich jedoch vollkommen in Ordnung fand.
Eventuell liegt es jedoch auch an dem Trope Captive/Captor Romance, mit dem ich nicht so wirklich viel anfangen kann. Wirklich gepackt hat mich die Story nicht, nach meinem Empfinden blieb sie sehr oberflächlich mit wenig Tiefe und fehlendem Inhalt. Erst ab dem zweiten Drittel des Buches konnte ich mehr mit den Protagonisten anfangen, die dann nicht mehr ganz so flach wirkten. Auch die Nennung der Tropes Grumpy x Sunshine oder auch Enemies to Lovers konnte ich im Verlauf des Buches nicht so wirklich in den Protas wiederfinden. Riley ist für mich keine FMC, die ich unter die Kategorie Sunshine einordnen würde. Und auch Malek und Riley waren auch definitiv keine Enemies, das trifft vielmehr auf Declan und Malek zu.
Alles in allem hat mich Band 3 der Queens and Monsters Reihe jedoch nicht überzeugen können. Savage Hearts bleibt leider weit hinter Ruthless Creatures (Band 1) zurück.
Wer bereits Band 1 und Band 2 gelesen hat und wissen möchte, wie es mit Natalie, Kage, Declan und Sloan weitergeht, für den ist Band 3 sicherlich unterhaltsam und interessant. Wer keine der vorherigen Bände gelesen hat, dem würde ich anstelle von Savage Hearts eher Ruthless Creatures empfehlen. Es sei denn man möchte eine Captive Romance lesen, dann wären eher Band 2 und 3 zu empfehlen.