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Veröffentlicht am 08.01.2018

Wertvoller Roman über Flucht, Verlust und Schmerz, der die Generationen verbindet, aber auch ein bittersüßer Roman über den Kampf um das Überleben, Mut und die Hoffnung nicht aufzugeben

Das Erbe der Rosenthals
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Der Roman handelt auf zwei Zeitebenen.
1939 erlebt das jüdische Mädchen Hannah in Berlin die Verfolgung durch die Nationalsozialisten. Sie genießt das Privileg zur Rosenthal-Familie zu gehören, die bis ...

Der Roman handelt auf zwei Zeitebenen.
1939 erlebt das jüdische Mädchen Hannah in Berlin die Verfolgung durch die Nationalsozialisten. Sie genießt das Privileg zur Rosenthal-Familie zu gehören, die bis zuletzt sehr angesehen war und der es auch an Geldmitteln nicht mangelt, sieht aber auch das Elend im Viertel der "Unreinen". Als ihr Vater Max willkürlich von den "Barbaren" gefangen genommen wird und sich nur durch die Abtretung seiner Besitztümer freikaufen kann, beschließt die Familie endgültig zu flüchten.
Im Mai 1939 gehen sie in Hamburg an Bord der St. Louis, die sie nach Kuba bringen soll, das zugesagt hat, die über 900 Passagiere aufzunehmen. Die Entscheidung wird jedoch auf ihrer 14-tägigen Reise rückgängig gemacht und Hannah und ihre Mutter Alma sind zwei von nur 30 Passagieren, die das Schiff in Havanna verlassen dürfen. Die St. Louis nimmt wieder Kurs auf Europa, was die Familie entzweit und Hannah auch von ihrem besten Freund Leo trennt.

2014 lebt die 11-jährige Anna allein mit ihrer depressiven Mutter Ida in New York. Erst als diese einen Brieg aus Kuba von der Familie ihres verstorbenen Mannes erhält, wird sie aus ihrer Lethargie gerissen, kümmert sich endlich wieder um ihre Tochter, beantwortet ihr Fragen zu ihrem Vater, die über all die Jahre offen geblieben sind. Ida nimmt sodann Kontakt zur Tante ihres Mannes auf und besucht diese zusammen mit Anna auf Kuba. Dort lernt Anna ihre Wurzeln und erfährt die tragische Familiengeschichte ihres Vaters Louis von ihrer Großtante Hannah, die als Zeitzeugin auch von der Flucht nach Kuba und dem Versuch eines Neuanfangs in einem fremden Land unter denkbar schlechten Voraussetzungen berichtet.

"Das Erbe der Rosenthals" ist die fiktionale Geschichte über zwei Mädchen in einem realen Kontext. Beide Mädchen verbindet die Liebe zu ihren Vätern, von denen sie getrennt wurden bzw. nie kennenlernen durften und die bei ihren Müttern aufgewachsen sind, die mit der Verantwortung für ihr Leben überfordert sind und sich phasenweise in Depressionen flüchten.

Das Schicksal von Hannah und ihrer Familie, die in Berlin alles zurücklässt, um in Kuba eine neues Leben zu beginnen, nur um dort einer Illusion zu erliegen, ist besonders ergreifend aus Sicht der 12-jährigen Hannah erzählt, die für ihr Alter unheimlich reif wirkt und selbst so verzweifelt ist, Selbstmordgedanken zu hegen.

Jahrzehnte später schreibt die inzwischen 87-jährige Hannah ihren Nachfahren einen Brief und enthüllt in Gesprächen mit ihrer Großnichte Anna und deren Mutter ihre Familiengeschichte, wodurch Anna endlich mehr über ihren verstorbenen Vater und damit auch ihre eigenen deutsch-kubanischen Wurzeln erfährt.
Die Verknüpfung des Traumas der Vergangenheit mit den Unsicherheiten über das Schicksal des Vaters seit ihrer Geburt werden zu einer gemeinsamen Geschichte von Hannah und Anna, ein Gedenken an die Verstorbenen und ein Trost für die Hinterbliebenen.

"Das Erbe der Rosenthals" ist ein wertvoller Roman über Flucht, Verlust, Leid und Schmerz, der die Generationen verbindet, aber auch ein bittersüßer Roman über den Kampf um das Überleben, Mut und die Hoffnung nicht aufzugeben.

Auch wenn man schon viele Bücher über den Zweiten Weltkrieg, Nationalsozialismus und Judenverfolgung gelesen hat, ist dieser Roman - in Zeiten, in denen Antisemitismus und die Angst vor Fremden wieder weit verbreitet sind und Rechtspopulisten in Europa auf dem Vormarsch sind- aktuell un dein wichtiges Dokument gegen das Vergessen.

Von der Irrfahrt der St. Louis hatte ich bisher noch nichts gehört, weshalb ich den historischen Hintergrund zu der leidvollen Familiengeschichte, die repräsentativ für die 937 deutschen Juden steht, die all ihre Hoffnungen auf die Überfahrt nach Kuba setzten, besonders interessant fand.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Atmosphäre
  • Authentizität
  • Erzählstil
  • Figuren
Veröffentlicht am 06.01.2018

Ernstes Thema, da aus Kinderaugen beschrieben wird - Roman mit einigen Längen

Die Geheimnisse der Welt
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Michael Murray ist elf Jahre alt, als sich ein schrecklicher Vorfall ereignet, der das Leben seiner Familie komplett durcheinanderbringt.
Michael lebt mit seinen Eltern Rosemary und Brian sowie seiner ...

Michael Murray ist elf Jahre alt, als sich ein schrecklicher Vorfall ereignet, der das Leben seiner Familie komplett durcheinanderbringt.
Michael lebt mit seinen Eltern Rosemary und Brian sowie seiner Granny zusammen auf der Insel Isle of Bute vor Glasgow. Michaels Alltag bestand bislang aus Schule, Fußball, Spielen mit den Jungs und Streitigkeiten mit Mädchen.
Der Vorfall, der seine Mutter schwer traumatisiert hat, verstört den Jungen, da in der Familie nicht offen darüber gesprochen wird. Vor Scham in der Kleinstadt geächtet zu werden, wird eine Gewalttat tot geschwiegen, bis weitere Frauen verletzt werden. Trotz des schlechten Gewissens, das auf der Familie lastet, geht niemand zur Polizei.
Michel belauscht seine Eltern und kann durch die aufgeschnappten Wörter mit der Zeit erahnen, welche Form der Gewalt seiner Mutter angetan wurde.

Der Roman spielt in den Jahren 1982/ 1983, als Margaret Thatcher Premierministerin war und Groß Britannien gegen Deutschland den Grand Prix verloren hat. Aus der Sicht des 11- bzw. 12-jährigen Jungen wird beschrieben, wie die Arbeiterfamilie fast an dem Drama zerbricht.
Durch die kindliche Perspektive von Michael nimmt der Leser wahr, welche Auswirkungen die Gewalttat auf seine Mutter Rosemary und letztlich auf die ganze Familie hat und wie sie die verzwickte Situation aus Verdrängen, Gewissensbissen, Angst und Schuld gemeinsam meistern.

Es ist ein ernstes Thema, das aus Kinderaugen betrachtet wird und im Gegensatz zum Leser von Michael nicht richtig einzuordnen ist. Das für ihn nicht nachvollziehbare Verhalten der Erwachsenen steht im Fokus der Geschichte. Für mich drehte sich diese im Kreis und erst am Ende kam es zu einer Wende, was aber nichts mehr daran änderte, dass ich den Roman über weite Strecken ermüdend langweilig empfand.

Veröffentlicht am 05.01.2018

Faszinierende Lebensgeschichte voller Emotionen und spannend bis zum Schluss

Das geheime Leben der CeeCee Wilkes
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Die 12-jährige CeeCee Wilkes verliert ihre Mutter, die im Alter von nur 29 Jahren an Brustkrebs stirbt. CeeCee wächst daraufhin in Pflegefamilien auf, vermisst jedoch ihre Mutter sehr, die ihr als Vermächtnis ...

Die 12-jährige CeeCee Wilkes verliert ihre Mutter, die im Alter von nur 29 Jahren an Brustkrebs stirbt. CeeCee wächst daraufhin in Pflegefamilien auf, vermisst jedoch ihre Mutter sehr, die ihr als Vermächtnis Briefe hinterlassen hat.

Mit 16 Jahren verdient sie ihren Lebensunterhalt selbst in einem Coffeeshop und lernt dort den Studenten Tim kennen, der so liebevoll zu ihr ist und in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Aus Angst ihn zu verlieren und wieder ganz allein zu sein, tut sie ihm einen Gefallen, der ihr ganzes Leben verändern und den sie noch Jahrzehnte später - unter ihrer neuen Identität als Eve Elliott - schwer bereuen wird.


"Das geheime Leben der CeeCee Wilkes" ist eine gelungene Mischung aus Thriller und Familientragödie, die sich über knapp 30 Jahre erstreckt.

Das Buch ist von Anbeginn spannend geschrieben und man fiebert mit der zunächst naiven, aber später sehr starken Protagonistin CeeCee bzw. Eve mit.

Fesselnd liest sich ihre Lebensgeschichte, die auf einer Lüge aufgebaut ist, eine Lüge, die mit einem schweren Verbrechen verbunden ist. Eve wird mit Mitte 40 von ihrer Vergangenheit eingeholt und sieht sich mit dem schwerwiegenden Fehler ihrer Jugend konfrontiert, den sie über all die Jahre versucht hat zu verdrängen und der nun droht ihr Leben und das ihrer Familie, die sie sich nach Jahren der Einsamkeit aufgebaut hat, zu zerstören.

Als Leser kann man sich gut in CeeCee bzw. Eve hineinversetzen, ihr Denken und Handeln nachvollziehen. Der Roman ist kurzweilig und zudem so authentisch geschrieben, dass man selbst im weiteren Handlungsverlauf, als CeeCee eine neue Identität annimmt und das Leben der treusorgenden Ehefrau und zweifacher Mutter führt, vergisst, was in der Vergangenheit geschehen ist.

Sehr eindringlich ist ihr seelisches Leiden, das sich auch in ihrer verschlimmernden Arthritis zeigt, beschrieben und wie sie damit ringt, ihre Tarnung aufzugeben, den Fehler der Vergangenheit einzugestehen und damit das Leben von Tim zu retten, der sie vor knapp 30 Jahren so egoistisch ausgenutzt hat.

Das Leben von CeeCee Wilkes ist eine faszinierende Geschichte voller Spannung und Emotionen, die den Leser bis zum Schluss mitnimmt.

Veröffentlicht am 03.01.2018

Interessanter Plot, aber zu vorhersehbar, worunter die Spannung leidet

Todesreigen
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"Todesreigen" ist der vierte Fall um den niederländischen Profiler Maarten S. Sneijder und die Kriminalkommissarin Sabine Nemez des Autors Andreas Gruber und der erste Band der Reihe, den ich gelesen habe. ...

"Todesreigen" ist der vierte Fall um den niederländischen Profiler Maarten S. Sneijder und die Kriminalkommissarin Sabine Nemez des Autors Andreas Gruber und der erste Band der Reihe, den ich gelesen habe. Für das Verständnis des Falles ist es nicht nötig, die Vorgängerbände gelesen zu haben und auch die Protagonisten lernt man durch Verweise auf vergangene Fälle bereits zu Beginn des Thrillers kennen.

Sneijder ist ein exzentrischer, von sich selbst überzeugter Polizist, der nach der Tötung eines unbewaffneten Verdächtigen vom Dienst suspendiert ist. Sabine Nemez wurde von Sneijder an der Akademie des BKA unterrichtet und war zuletzt die ermittelnde Kollegin an seiner Seite.

Als sich nun mehrere BKA-Beamte nacheinander des Leben nehmen, die zuvor einen Todesfall in der Familie zu beklagen hatten, wird Nemez stutzig und wendet sich vertrauensvoll an Sneijder, der alle vermeintlichen Selbstmörder kannte. Bei ihm beißt sie jedoch auf Grant und er rät ihr sogar, die Finger von diesem Fall zu lassen.

Nachdem Nemez den Präsident des BKA nach einem Selbstmordversuch auffindet und sich die Indizien verdichten, dass die gemeinsame Vergangenheit der BKA-Beamten vor zwanzig Jahren als verdeckte Ermittler der "Gruppe 6" bei der Zerschlagung eines Drogenrings mit den Suiziden im Zusammenhang stehen könnten, verschwindet Nemez während der Ermittlungen spurlos. Sneijder ergreift daraufhin auf unkonventionelle Art die Initiative, um die Verbrechen aufzuklären.

Der zweite Erzählstrang handelt von dem ehemaligen Drogendealer Thomas "Hardy" Hardkovsky, der nach 20-jähriger Haftstrafe aus dem Gefängnis entlassen wurde. Neben Drogenhandels wurde er wegen Mordes an seiner Ehefrau und seinen Kindern verurteilt und möchte nun seine Unschuld beweisen.

Der Prolog des Romans packte mich, war voller Adrenalin und spannend geschrieben. Leider flachte die Spannung anschließend sukzessive ab.
"Todesreigen" ist mit fast 600 Seiten ein umfangreiche Thriller, weist aber auch seien Längen auf. Zudem wird dem Leser mit "Hardy" so deutlich ein Verbrecher präsentiert, dass man als gewiefter Krimileser nicht an seine Schuld im aktuellen Fall glauben kann, sondern ziemlich bald von einem Sumpf aus Vertuschung innerhalb der Polizeistrukturen ausgehen kann.

So ist allein spannend zu erfahren, wie die Selbstmorde letztlich aufgeklärt werden und inwieweit Sneijder selbst in diese Todesserie eingebunden sein könnte und wie er trotz seiner Suspendierung aktiv in die Ermittlungen eingreifen kann, um seine ehemalige Kollegin zu unterstützen.

Sneijder ist ein hochintelligenter Profiler, der sich in die Psyche von Verbrechern hineinversetzen kann, menschlich ist er allerdings ein unsympathischer, kiffender Misanthrop. Die eigenwillige Persönlichkeit von Sneijder spielt mir im Vergleich zu der Aufklärung der Verbrechen eine zu große Rolle und so manche Wortwiederholung ("Leichenhallenlächeln", Sneijder: "vervloekt", Nemez: "Kuhscheiße") zunehmend nervig.

Von der hoch gelobten Krimireihe um Sneijder/ Nemez hatte ich mir mehr Spannung und insbesondere auch mehr Raffinesse erwartet.

Veröffentlicht am 30.12.2017

Warmherziger Roman, der zum Träumen anregt und Mut macht, von gewohnten Pfaden abzuweichen

Liebe M. Du bringst mein Herz zum Überlaufen
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Matilda ist Sachbearbeiterin im Amt für unzustellbare Post und geht ihrer Arbeit sehr gewissenhaft und akribisch nach. Für sie ist jeder doch noch erfolgreich zugestellte Brief ein persönliches Erfolgserlebnis. ...

Matilda ist Sachbearbeiterin im Amt für unzustellbare Post und geht ihrer Arbeit sehr gewissenhaft und akribisch nach. Für sie ist jeder doch noch erfolgreich zugestellte Brief ein persönliches Erfolgserlebnis.
Matilda ist eine Einzelgängerin, die anderen Menschen aus dem Weg geht und auch ihre Kollegen nicht zu nah an sich heranlässt. Sie ist allerdings dennoch eine hilfsbereite Person, die das Herz auf dem rechten Fleck hat und kümmert sich insbesondere um ihre älteren Nachbarn. Für den Rentner Knut geht sie nach Feierabend regelmäßig einkaufen, als dieser sich am Bein verletzt hatte und die beiden freunden sich bei ihren abendlichen Gesprächen zum Tee sogar an.
Als Matilda in ihrem Büro zufällig einen Liebesbrief eines Michel an eine Leni findet, der im Jahr 1966 abgestempelt wurde, entwickelt sie den Ehrgeiz, die Empfängerin und den Absender ausfindig zu machen, um vielleicht doch noch für ein glückliches Ende dieser tragischen Liebesgeschichte zu sorgen, die sie durch die Worte des Michel so tief berührt hat. Ihr Nachbar Knut ist dabei derjenige, der ihrer Suche neue Impulse gibt und sie moralisch unterstützt. Und so geht sie auch bei anderen unzustellbaren Briefen weiter, als die reine Bürotätigkeit es erfordern würden.

Matilda ist eine altmodische, etwas einfältige Einsiedlerin, deren Leben bisher auf ihre Arbeit in der Behörde fokussiert war. In ihrer Freizeit liest sie Bücher oder beobachtet andere Menschen, für die sie sich Geschichten ausdenkt. Sie lebt in ihrer eigenen Welt und lässt keinen Menschen nah an sich heran.
Sie glaubt an Liebesgeschichten, nicht aber an die große Liebe - schon gar nicht auf sich selbst bezogen.

Matilda ist ein eigenwilliger Charakter, dem man wünscht, dass er sein Schneckenhaus verlässt und ein wenig offener und mutiger durchs Leben geht. Der Liebesbrief aus dem Jahr 1966 und die Suche nach den Liebenden lässt Matilda auf andere Pfade gehen und sich auf ein kleines Abenteuer einlassen.
Im Verlauf des Romans entwickelt sie sich weiter, merkt dabei aber gar nicht, dass die Liebe auch vor ihr keinen Halt macht.

"Liebe M. Du bringst mein Herz zum Überlaufen" ist eine romantische Geschichte, die für einige schöne Lesestunden sorgt. Der Roman ist flüssig und unterhaltsam zu lesen und nicht in Gänze vorhersehbar.
Tatsächlich war ich überrascht, wie die Geschichte für Michel und Leni, aber auch für Matilda endete, empfand diese aber sehr authentisch und positiv, dass es nicht zu einem faden Happy End gekommen ist.
Auch wenn bei der Suche nach dem Liebespaar einige Zufälle auf Matildas Seite waren, ist es eben eine etwas magische Geschichte, die Matilda aus ihrem Schneckenhaus lockt und ihr damit auch den Weg frei für ihr persönliches Glück macht, das sie für sich selbst ausgeschlossen hatte.
Ich hätte mir für mehr Tiefgang der Handlung noch mehr Hintergründe über Matilda gewünscht, um zu erfahren, was zu ihrer negativen Einstellung in Bezug auf die Liebe und ihrer Zurückgezogenheit geführt hat.

"Liebe M. Du bringst mein Herz zum Überlaufen" ist ein warmherziger Roman, der zum Träumen anregt und Mut macht, sich ohne Vorbehalte ins Leben zu stürzen und von seinen gewohnten, sicheren Wegen abzuweichen.