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Veröffentlicht am 18.10.2025

Dramatische Geschichte über häusliche Gewalt und die Auswirkungen einer belastenden Vergangenheit - empathisch und metaphorisch geschildert

Die Nacht der Bärin
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Jule findet nach einem gewalttätigen Streit mit ihrem Freund Jasper Zuflucht bei ihren Eltern. Sie möchte dort zur Ruhe kommen und nachdenken, wie und ob es mit der Beziehung weitergehen kann. Unmittelbar ...

Jule findet nach einem gewalttätigen Streit mit ihrem Freund Jasper Zuflucht bei ihren Eltern. Sie möchte dort zur Ruhe kommen und nachdenken, wie und ob es mit der Beziehung weitergehen kann. Unmittelbar nach ihrer Ankunft erhält Jules Mutter einen Anruf, dass ihre Mutter gestorben ist. Jule kennt ihre Großmutter nur aus Karten zu Weihnachten und zum Geburtstag. Persönlich hat sie sie nie kennengelernt. Ihre Mutter reagiert sichtlich verstört über die Nachricht, was Jule neugierig macht. Sie möchte mehr über ihre Großmutter herausfinden und bittet ihre Mutter, ihr bei der Abwicklung des Nachlasses helfen zu dürfen. Gemeinsam fahren sie in das kleine Dorf, dass nur zwei Stunden entfernt liegt und wühlen im Elternhaus von Jules Mutter alte Erinnerungen auf.

Der Roman handelt auf zwei Erzählebenen, beginnend mit der Ich-Perspektive von Jule. Ein weiterer Erzählstrang wird aus der Sicht der zwölfjährigen Maja geschildert, die eine enge Beziehung zu ihrer älteren Schwester Anna hat und die beide unter ihrem tyrannischen Vater leiden. Anfangs ist nur zu erahnen, wie beide Erzählungen zusammenhängen, bis sie sich allmählich ergänzen.

Es geht um Gewalt in der Familie, Machtmissbrauch
Kindesmisshandlung und Gewalt gegenüber Frauen. Während Jule ihre Familie mütterlicherseits nicht kennt und so viele Fragen an ihre Mutter hat, die diese nur zögerlich beantwortet, ist die Suche nach Erklärungen für Jule gleichzeitig eine Möglichkeit, ihre eigenen Probleme verdrängen und eine Lösung aufzuschieben.

Die Schilderungen sind bildhaft und direkt, erfolgen jedoch auch mit dem notwendigen Einfühlungsvermögen. Egal ob es sich um die beklemmenden und brutalen Szenen am sonntäglichen Frühstück der Siegburgs oder das Stromern der beiden Mädchen im Wald handelt, die sich dort in eine Fantasiewelt flüchten - man kann sich unmittelbar in die Situation hineinversetzen und Angst, Hilflosigkeit, Wut und Hass nachempfinden. Gebannt liest man weiter in der Erwartung, dass die Situation weiter eskaliert.
Während die Vergangenheit von einer alltäglichen Gefahr dominiert ist, sorgt auch Jules Suche in der Gegenwart und den Drang, das Schweigen zu brechen, für Spannung. Zwischen den Kapiteln sind typische Worte eines gewalttätigen Partners - von Entschuldigungen, über Schuldzuweisungen bis Beschimpfungen - abgedruckt, die eine verquere Täter-Opfer-Sicht aufweisen.

Es ist eine dramatische und schonungslose Geschichte, die aufwühlt und schockiert, weil sie die Realität häuslicher Gewalt und die Folgen für die Opfer so eindrücklich beschreibt. Nachvollziehbar ist der Wunsch zu verdrängen und zu vergessen, aber auch der Drang, zu verstehen und die Wahrheit herauszufinden. Dabei stellt sich auch die Frage nach vererbten Traumata, ob sich Geschichte wiederholt und bestimmte Muster unbewusst übernommen werden. Das Ende ist diesbezüglich etwas knapp gehalten und hätte auch in Bezug auf die Familienzusammenführung gerne noch ein paar Seiten länger sein können.

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  • Handlung
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Veröffentlicht am 16.10.2025

Vielschichtiger Thriller mit Anteilen eines Psychodramas und Kriminalromans - fesselnd bis zum Schluss, wenn auch mit knapper Auflösung

Happy End
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Isa Winterberg lässt ihren vier Monate alten Sohn nur wenige Minuten aus den Augen, als sie in der Waschküche ist und als sie zurückkommt, ist Ben spurlos verschwunden. Es gibt weder Spuren eines Täters, ...

Isa Winterberg lässt ihren vier Monate alten Sohn nur wenige Minuten aus den Augen, als sie in der Waschküche ist und als sie zurückkommt, ist Ben spurlos verschwunden. Es gibt weder Spuren eines Täters, noch Forderungen eines Entführers.
Acht Monate später wird Ben unversehrt an einer Tankstelle aufgefunden. Die Familie ist überglücklich, doch die Erfahrung war traumatisch. Während Isa versucht, sich für sich und ihren Sohn Hilfe bei einer Psychologin zu suchen, möchte ihr Ehemann Mark, der Kinderarzt ist, seinen Sohn keinen Erinnerungen aussetzen. Isa beginnt zu zweifeln, an sich selbst, an Mark und schließlich auch an Ben.

Ein Kind verschwindet, taucht Monate später wieder auf und Familie und Polizei stehen vor einem Rätsel.
Die Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Isa geschildert. Zunächst erhält man damit Einblick in eine junge Familie mit Eltern, die ihren Sohn abgöttisch lieben. Während seines Verschwindens beginnt die Fassade zu bröckeln. Während Isa alles tut, um zur Aufklärung des Verbrechens beizutragen, stürzt sich ihr Mann in die Arbeit und lässt Isa mit ihrem Schmerz allein. Nach Bens Rückkehr hält das Glück und die Freude darüber nicht lange an. Isa verspürt eine Distanz zu ihrem Sohn und beginnt an ihrer Wahrnehmung zu zweifeln bis sie zusammenbricht.

Daneben gibt es durch die Perspektive des Kriminalhauptkommissars Simons Einblicke in die polizeilichen Ermittlungen. Simons lebt für seinen Beruf und ermittelt auch weiter, als die Sonderkommission aufgelöst ist.

Der Psychothriller ist spannend geschildert, denn im Verlauf der Handlung kommen Zweifel an fast allen Protagonisten auf. Darüber hinaus kann nur spekuliert werden, was es mit dieser atypischen Entführung auf sich hat. Selbst als es vage Hinweise auf mögliche beteiligte Personen gibt, ist es nahezu unmöglich darauf zu schließen, welche kriminellen Machenschaften und dramatischen Hintergründe ursächlich sind.

Auch wenn der Thriller im Mittelteil ein wenig straffer hätte erzählt werden können, regen die kurzen Kapitel zum steten Weiterlesen an. Der Roman fesselt bis zur Aufklärung des Szenarios, wobei der Showdown allzu kompakt alle offenen Fragen beantwortet.
Die Einblicke in die Psyche der Mutter, die Dynamik der Familie und die Ermittlungen der Polizei sind zudem authentisch geschildert und ergänzen den Thriller vielschichtig um Aspekte eines Psychodramas und Kriminalromans.

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Veröffentlicht am 14.10.2025

Ein bildhafter Streifzug durch Prag, aber eine fade Second Chance-Romance, wobei der Aufhänger - der Wettbewerb des Bierbrauens - zur Nebensache wird

Das kleine Zuhause in Prag
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Anna und Leo treffen sich nach sechs Jahren zufällig in Prag wieder. Beide haben sich für einen Wettbewerb um das beste Bier qualifiziert. Sie sind tatsächlich die einzigen Kandidaten und müssen sich für ...

Anna und Leo treffen sich nach sechs Jahren zufällig in Prag wieder. Beide haben sich für einen Wettbewerb um das beste Bier qualifiziert. Sie sind tatsächlich die einzigen Kandidaten und müssen sich für die Dauer des Wettbewerbs eine Wohnung teilen. Während Anna in festen Händen ist, ihrem Freund Steve bisher jedoch nichts von ihrem Ex-Mann Leo erzählt hat und direkt wieder ausziehen möchte, sieht Leo die Situation ganz entspannt und scheint nach wie vor am liebsten seinen Charme bei den Frauen spielen zu lassen. Anna arrangiert sich, da sie auch bereits Kontakt zu den netten Nachbarn unter ihnen geschlossen haben und spürt schon bald, dass sie immer noch Gefühle für Leo hat. Leo, der unter der Trennung gelitten hat, schlägt eine freundschaftliche Beziehung vor. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen und gemeinsam die Stadt mit all ihren Sehenswürdigkeiten und kulinarischen Köstlichkeiten erkunden, desto schwerer fällt es Leo, Anna auf Distanz zu halten.

"Das kleine Zuhause in Prag" ist der zwölfte Band der "Romantic Escapes"-Reihe. Auch wenn die Bücher unabhängig zu lesen sind, begegnet man Charakteren aus bisherigen Teilen wieder. So wurde Leo bereits in Band 11 "Die kleine Villa in Italien" als Bruder der männlichen Hauptfigur vorgestellt.

Der Roman weckt vor allem zu Beginn wenig romantische Gefühle. Es ist kaum vorstellbar, dass Anna und Leo verheiratet waren, denn sie wirken so, als würden sie sich kaum kennen. Anna ist unsicher, fühlt sich unzulänglich und hat ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber Leo. Leo hingehen ist selbstbewusst, lebenslustig und spontan und zieht mit seinem sonnigen Gemüt die Menschen an. Der dritte im Bunde Steve ist plakativ negativ, einfältig und dümmlich dargestellt und damit so offensichtlich der Falsche für Anna. Die Liebesgeschichte entwickelt deshalb keine Spannung, denn der Weg ist uninspiriert vorgezeichnet. Genauso wenig spannend ist der Wettbewerb um das Bierbrauen, denn der spielt letztlich nur eine sehr untergeordnete Rolle. Stattdessen wird gegessen, getrunken, geflirtet, renoviert und die Stadt erkundet, wobei sehr schnell Kontakt zu Einheimischen geknüpft wird, die allesamt herzerwärmend nett sind und Anna und Leo mit offenen Armen aufnehmen.
Der Grund für die Scheidung erschließt sich nicht wirklich und eine Aufarbeitung der Vergangenheit findet auch nicht statt, weshalb die Geschichte sehr flach in einem erwartbaren Happy End mündet.

Das Setting ist gelungen, denn das Buch liest sich wie ein kleiner Reiseführer, der die Wahrzeichen Prags, die Kulinarik und tschechische Lebensart näher bringt. Die Second-Chance-Romance ist hingegen langweilig und besonders enttäuschend ist, dass der Aufhänger des Romans um das Bierbrauen und den Wettbewerb darum völlig in den Hintergrund tritt. Das Cover des Buches hätte in jedem Fall stimmiger gewählt werden müssen.

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Veröffentlicht am 11.10.2025

Ein mysteriöser Todesfall, spannende und wendungsreiche Ermittlungen und eine gelungene Kombination aus Polizeiarbeit und Forensik mit den gewohnt originellen Charakteren

Was die Toten sehen
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Die talentierte und sensible Singer-Songwriterin Bronte galt als der nächste große Star im Musikbusiness, bis sie sich aus dem zehnten Stock stürzte. Eine Drogenvergangenheit und eine Abschieds-SMS lassen ...

Die talentierte und sensible Singer-Songwriterin Bronte galt als der nächste große Star im Musikbusiness, bis sie sich aus dem zehnten Stock stürzte. Eine Drogenvergangenheit und eine Abschieds-SMS lassen die Polizei auf einen Suizid schließen. Ihre streng gläubige Mutter kann dies nicht glauben und auch die Assistentin der Pathologie Cassie Raven hat bei der Inaugenscheinnahme der Leiche ein anderes Gefühl. Sie kennt Bronte noch als ihre Klassenkameradin Sophia Angelopoulos, die nach einem unsäglichen Vorfall die Schule verließ, wofür sich Cassie bis heute Vorwürfe macht. Sie verspricht Bronte herauszufinden, was wirklich passiert ist.
Parallel arbeitet die ehemalige Polizistin Phyllida Flyte an dem Fall, die seit Kurzem als Ermittlerin für die IOPC, einer unabhängigen Organisation, die die Polizeiarbeit überprüft, tätig ist.

"Was die Toten sehen" ist der vierte Band um die Sektionsassistentin Cassie Raven, die über eine besondere Gabe verfügt, mit den Toten zu kommunizieren. Die Aufklärung des Todesfalls um die Sängerin Bronte, die kurz vor ihrem musikalischen Durchbruch stand, ist Cassie ein persönliches Anliegen, denn sie hatte ihre ehemalige Schulkameradin schon einmal im Stich gelassen.

Nach einer eingehenden Untersuchung der Leiche ist klar, dass der Tod Brontes nur nach einem Selbstmord aussehen sollte. Während die Polizei den Fall, der beinahe schon zu den Akten gelegt werden sollte, neu aufrollt wird und die ehemalige Detective Sergeant Phyllida Flyte hinzugezogen wird, recherchiert Cassie auf eigene Faust im Umfeld von Bronte, um herauszufinden, wer ihr das angetan haben könnte.

Auch dieser vierte Band ist im Hinblick auf die Aufklärung des mysteriösen Todesfalls des prominenten Opfers spannend und wendungsreich aufgebaut. Die beiden Hauptfiguren Cassie Raven und Phyllida Flyte sind originelle und Charaktere, die besonders sind, aber dennoch authentisch wirken und auf der Suche nach der Wahrheit akribisch, beharrlich und voller Empathie für die Opfer alles geben. Zudem haben sie beide weiterhin mit ihren Dämonen zu kämpfen.
Das Zusammenspiel aus methodischer Polizeiarbeit sowie forensischen und medizinischen Erkenntnissen ist dabei wieder hervorragend gelungen. Cassie und Phyllida ergänzen sich perfekt und DI Bacon, der an Phyllidas Seite anfangs plump auftritt, ist mit seinem Instinkt und speziellem Charme nicht zu unterschätzen.
Eine Reihe von zwielichtigen Verdächtigen sorgt für anhaltende Spannung bis zum Schluss.

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Veröffentlicht am 09.10.2025

Die erste Außenministerin in Deutschland - fiktive Geschichte um Frauen(rechte) und politische Ränkespiele Ende der 1970er-Jahre

Die Frau der Stunde
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Im Herbst 1978 wird die Politikwissenschaftlerin und stellvertretende Vorsitzendes des Auswärtigen Ausschusses Catharina Cornelius überraschend Außenministerin und Vizekanzlerin, nachdem der bisherige ...

Im Herbst 1978 wird die Politikwissenschaftlerin und stellvertretende Vorsitzendes des Auswärtigen Ausschusses Catharina Cornelius überraschend Außenministerin und Vizekanzlerin, nachdem der bisherige Amtsinhaber seinen Posten nach einem politischen Skandal räumen musste. Es ist mehr als nur ein strategischer Schachzug, um die sozialliberale Koalition zu erhalten, denn Catharina ist eine unerschrockene, erfahrene Frau mit diplomatischem Geschick.
Catharina muss sich sowohl national als auch international wiederholt in einer Männerdomäne beweisen und sich gegen Chauvinismus durchsetzen. Hinter ihr stehen jedoch ihre beiden besten Freundinnen aus Internatszeiten, Suzanne de Vries, Korrespondentin für die belgische Tageszeitung in Bonn, und Azadeh Nouri, eine iranische Regisseurin und Frauenrechtlerin, sowie ein festes Netzwerk aus Frauen in ihrem politischen Umfeld, denen sie Vertrauen kann.
Doch schon wenige Monate nach ihrem Amtsantritt wird an ihrem Stuhl gesägt und Intrigen geschmiedet, um sie wieder in die zweite Reihe zu verdrängen.

"Die Frau der Stunde" und titelgebende Hauptfigur ist Catharina Cornelius, deren erste Monate als frisch ernannte Außenministerin man begleitet. Daneben gibt es Einblicke in die Leben ihrer beiden besten Freundinnen Suzanne und Azadeh, die sich in Bezug auf den Erhalt ihrer Freiheit mit eigenen Problemen konfrontiert sehen. Suzanne steht trotz eines modernen Ehemanns an ihrer Seite als berufstätige Frau und Mutter im Spagat zwischen Beruf und Familie. Azadeh hat die politischen Ereignisse in ihrem Heimatland verfolgt und den Sturz des Schahs verfolgt. Der neue religiöse Machthaber ist jedoch alles andere als ein Befreiungsschlag. Trotz der gefährlichen Situation reist Azadeh wiederholt nach Teheran.

Die drei Freundinnen sind wie die genannten Politiker fiktive Figuren, während die Schilderung des Umbruchs im Iran auf wahren Ereignissen beruht. Die Mischung aus Fiktion und historischen Ereignissen ist gelungen und der Schauplatz Iran fügt sich zudem gut in den Arbeitsplatz der Außenministerin ein.
Durch die anschaulichen Beschreibungen wird die Bonner Republik Ende der 1970er-Jahre lebendig. Man erhält ein Gefühl für die damalige Zeit und in welchem Umfeld sich Catharina bewegt. Der fiktive Lebenslauf der bewundernswert unermüdlichen Frau wird dabei geschickt mit der Zeitgeschichte kombiniert.

Nach einem anfänglich gemächlichen Start, in dem Catharina nahezu reibungslos ihren Weg geht, gibt es im weiteren Verlauf so einige Hindernisse, die die Handlung interessanter gestalten. Auch wenn die Geschichte einzelne Längen hat und die Perspektivwechsel nicht jeder Frau genügend Raum zur Entfaltung geben, besticht der Roman durch den Zeitgeist und einzelne sehr eindrückliche Szenen aus dem Deutschen Bundestag und den Dienstreisen der Außenministerin, die beweisen, wie wenig Frauen in der Politik zugetraut wird und wie schwer es ihnen gemacht wird, sich auf Sachthemen zu konzentrieren und mit ihrem Können zu überzeugen.
Das Ende erfolgt abrupt und mitten im Geschehen. Ein Epilog mit einem Blick in die Zukunft wäre an dieser Stelle passend gewesen und hätte zu einem für mich befriedigenderen Abschluss geführt.

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