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Veröffentlicht am 22.09.2021

Mysteriöse Familiengeschichte, die zum Rätselraten einlädt, inhaltlich vielleicht nicht allzu tiefgängig ist, aber durch die erfrischende Erzählweise einfach wunderbar unterhält.

Das Geheimnis unserer Herzen
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Die Londoner Journalistin Eleanor-Rigby Donovan erhält im Oktober 2016 einen Brief eines unbekannten Verfassers, der auf ein Verbrechen ihrer kürzlich verstorbenen Mutter Sally-Anne hindeutet. Zeitgleich ...


Die Londoner Journalistin Eleanor-Rigby Donovan erhält im Oktober 2016 einen Brief eines unbekannten Verfassers, der auf ein Verbrechen ihrer kürzlich verstorbenen Mutter Sally-Anne hindeutet. Zeitgleich wird auch George-Harrison Collins aus Kanada von dem Verfasser angeschrieben, der ebenfalls auf eine dunkle Vergangenheit seiner inzwischen an Demenz erkrankten Mutter May anspielt. Beide treffen in Baltimore aufeinander, wo der anonyme Verfasser sie hinbestellt hat. Dort versuchen sie gemeinsam herauszufinden, was ihre Mütter vor Jahren getan haben und warum sie kontaktiert wurden und von wem. Eleanor-Rigby und George-Harrison sind zunächst misstrauisch, aber von einer Neugier gepackt, denn George-Harrison möchte endlich herausfinden, wer sein Vater ist und Eleanor Rigby möchte klären, warum ihre Eltern sie all die Jahre über Ihr Kennenlernen und die Familie ihrer Mutter angelogen haben.
Die Geschichte, die im Original übersetzt "Die Letzte der Stanfields" heißt, ein Titel, der meiner Meinung nach passender ist, handelt auf drei Zeitebenen. Im Zentrum steht die Suche nach der Wahrheit in der Gegenwart im Oktober 2016. Durch Rückblenden wird man als Leser in das Jahr 1944 und die Nachkriegszeit versetzt und in das Jahr 1980, als die Mütter von Eleanor-Rigby und George-Harrison aus einer Gemengelage aus Rache und Verzweiflung eine Tat begingen, um einen Traum zu verwirklichen. Die Auswirkungen hatten jedoch derartige Folgen, dass sich die besten Freundinnen, Partnerinnen und Liebenden verkrachten und jede ihrer eigenen Wege ging. Ihr Geheimnis wurde auf Jahre bewahrt, bis der anonyme Verfasser die Vergangenheit ans Tageslicht brachte, um einen Schatz seinen rechtmäßigen Besitzern zuzuführen.
Der Roman ist sehr unterhaltsam erzählt. Die Charaktere sind individuell gezeichnet, in Bezug auf die Nebencharaktere etwas skurril und insbesondere die Dialoge sprühen vor Lebendigkeit und Witz. Gut gefallen haben mir die Familiendynamik der Donovans und der Schlagabtausch zwischen Eleanor-Rigby und George-Harrison.
Die Geschichte wird zudem spannend geschildert, denn in allen drei Erzählsträngen werden die Geheimnisse und Ungereimtheiten erst zögerlich aufgedeckt.
Es ist eine mysteriöse Familiengeschichte, die zum Rätselraten einlädt, inhaltlich vielleicht nicht allzu tiefgängig ist, aber durch die erfrischende Erzählweise einfach wunderbar unterhält.

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Veröffentlicht am 20.09.2021

Beruhend auf einem realen, ungeklärten Kriminalfall - spannend, aber mit unausgereiften Charakteren.

Das letzte Bild
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Als Eva in einer Zeitung auf einen ungeklärten Todesfall einer Frau in Norwegen stößt, die im November 1970 ums Leben gekommen ist und bisher nicht identifiziert werden konnte, wird sie stutzig ob der ...


Als Eva in einer Zeitung auf einen ungeklärten Todesfall einer Frau in Norwegen stößt, die im November 1970 ums Leben gekommen ist und bisher nicht identifiziert werden konnte, wird sie stutzig ob der Ähnlichkeit des Phantombilds mit ihrer Mutter. Als sie diese darauf anspricht und sie direkt abblockt, wird Eva misstrauisch und beginnt zu recherchieren. Sie stößt auf zerrissene Fotos und ahnt, dass sich hinter dem Schweigen ihrer Mutter ein düsteres Familiengeheimnis verbirgt. Eva begibt sich nach Norwegen und kann durch einen DNA-Test klären, dass sie mit der tot aufgefunden Frau verwandt ist. Es handelt sich um die seit ihrer Kindheit vermisste Zwillingsschwester ihrer Mutter. Eva ist fassungslos und möchte wissen, was mit Margarete geschehen ist.
Der Roman beruht auf einem realen norwegischen Kriminalfall um die "Isdal-Frau", der bis heute nicht aufgeklärt ist. Die Autorin hat sich von den Ungereimtheiten um die unbekannte, deutschstämmige Frau, die offenbar niemand vermisste, inspirieren lassen und eine fiktionale Geschichte darum verfasst.
Die Geschichte handelt auf zwei Zeitebenen und erzählt in der Vergangenheit Ende der 1960er/ Anfang der 1970er-Jahre von Margarete, die sich quer durch Europa auf die Suche nach ihrer Mutter und Schwester gemacht hat, die sie 1944 in den Kriegswirren verloren hatte.
In der Gegenwart wird die Recherche ihrer Nichte geschildert, die nicht fassen kann, dass der Todesfall ihrer Tante trotz Indizien für eine Tötung durch Fremdverschulden als Selbstmord zu den Akten gelegt wurde. Mit Hilfe eines norwegischen Polizisten und einer engagierten Übersetzerin versucht sie die letzten Lebenswege von Margarete zu rekonstruieren, ihre Tante besser kennenzulernen und herauszufinden, wie sie tatsächlich ums Leben gekommen ist.
Der Roman ist auf beiden Zeitebenen spannend geschildert. Es ist bis zum Schluss nicht vorhersehbar, wie Margarete gestorben ist und wer ein Motiv für einen Mord gehabt haben könnte. Es ist eine Mischung aus Familiendrama und (historischem) Kriminalroman, der mit vielen Details aus dem realen Kriminalfall gespickt ist. Diese Aneinanderreihung von Fakten über unterschiedliche Identitäten, Verschleierung ihrer Herkunft, Hotelaufenthalte in unterschiedlichen Orten, diverse Männerbekanntschaften und Reisewege lassen den Roman etwas überladen wirken. Für die fiktionale Geschichte hätte es dieses Festhalten an Einzelheiten aus der realen Polizeiakte nicht gebraucht und zieht die Geschichte durch häufige Wiederholungen in die Länge. Im Vergleich dazu kommen die Charaktere zu kurz. Weder Eva, noch Margarete kommt man wirklich nahe, insbesondere Margarete bleibt ein Phantom. Auch die Nebencharaktere, die in einer rein fiktionalen Geschichte sicher eine entscheidendere Rolle gespielt hätten, bleiben blass. Über Evas Mutter Ingrid und auch ihre Großmutter Resi erfährt der Leser wenig. Es bleibt unklar, wie sie mit dem Verschwinden von Margarete umgegangen sind und was sie getan haben, um dieses Aufzuklären.
In der Gegenwart agiert Eva mit größerem Spürsinn als die Polizei, was diese nicht gut aussehen lässt. Ihr Engagement ist aufgrund ihres verwandtschaftlichen Bezugs zu der Toten jedoch nachvollziehbar. Die Aufklärung des Falls sorgt zumindest in der fiktionalen Geschichte für ein befriedigendes Ende, war mir aber im Vergleich zu dem langen, detailreichen Vorlauf jedoch etwas plötzlich und übereilt.
Für meinen Geschmack hätten dem Roman mehr Fantasie der Autorin und ein weniger krampfhaftes Festhalten an harten Fakten der Geschichte gut getan. Dennoch fühlte ich mich während der spannenden Suche nach der Wahrheit gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 18.09.2021

Sehr deprimierende Lektüre. Bei diesen schweren Schicksalen hatte die Entwicklung einer Liebe, echte Nähe und eine stabile Beziehung keine Chance.

99 Tage mit dir
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Emma und Nathan lernen sich im Krankenhaus kenne, als sie beide auf eine Untersuchung warten. Da sie beide ohne Begleitung sind und Angst vor einer niederschmetternden Diagnose haben, unterstützen sie ...

Emma und Nathan lernen sich im Krankenhaus kenne, als sie beide auf eine Untersuchung warten. Da sie beide ohne Begleitung sind und Angst vor einer niederschmetternden Diagnose haben, unterstützen sie sich und begleiten sich auch zu den Folgeuntersuchungen.
Mit dem gemeinsamen Schicksal einer möglicherweise tödlichen Erkrankung verlieben sie sich ineinander, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Nathan ist beruflich Fallschirmlehrer und liebt den Adrenalinkick. Emma ist dagegen ruhig, kümmert sich aufopferungsvoll um ihre an Multiple Sklerose erkrankte Mutter und hatte deshalb auch noch nie eine Beziehung.
Für Nathan ist es wichtig, jeden Tag zu nutzen und das Beste aus sich herauszuholen, da er seit Jahren träumt, im Alter von 27 Jahren zu sterben. Dieses Alter hat er nun erreicht. Wird Emma ihre erste Liebe nach so kurzer Zeit schon wieder verlieren? Und wie verhält es sich mir ihrer Erkrankung?

Der Roman ist abwechselnd aus der Perspektive von Nathan und Emma geschildert, so dass ihre Gedanken und Ängste nachzuvollziehen sind. Auch durch Nathans Tagebuch erfährt man, was ihn bewegt, wobei dies insbesondere in wiederkehrender Traum ist. Leider erfährt man abseits ihrer gemeinsamen Treffen und Arztbesuche wenig über ihren Alltag und ihr bisheriges Leben. Ich empfand beide Charaktere als blass, auch wenn Nathan im Gegensatz Emma wenigstens ein paar Ziele vor Augen hatte.
Die Liebesgeschichte entwickelt sich sehr schnell, was jedoch aufgrund der Rahmenbedingungen nicht ganz unrealistisch ist. Dennoch fand ich es etwas befremdlich, wie schnell sich Emma und Nathan in ihren belastenden Situationen einem Fremden gegenüber öffnen konnten.

"99 Tage mir dir" ist eine traurige Liebesgeschichte, die zeigt, dass man gemeinsam ungeahnte Kräfte entwickeln kann und wie wichtig es ist, den Augenblick zu nutzen. Ich hatte mir das Buch etwas leichter vorgestellt und empfand es als berührend, aber doch auch deprimierend. Es ist wahrlich kein Wohlfühlroman, was jedoch schon der Buchtitel mit der Endlichkeit von 99 Tagen suggeriert. Mir fehlte die Unbeschwertheit des Beginns einer jungen Liebe und hätte gerne 99 verliebte Tage mit Emma und Nathan erlebt, als so viele sorgenvolle Tage, die sich um Krankheiten und all die damit verbundenen Belastungen drehten. Die Entwicklung einer Liebe, echter Nähe und eine stabile Beziehung hatte nie eine Chance.

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Veröffentlicht am 16.09.2021

Nach einem fesselnden Beginn verliert der Roman zunehmend an Spannung - zu vorhersehbar und mit wenig überzeugenden Charakteren

Nur ein Schritt
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Morgan ist auf dem Weg von der Arbeit nach Hause, als ihr eine fremde Frau am Bahnsteig ihr wenige Wochen alles Baby in die Arme gibt und sich anschließend auf die Gleise stürzt. Die Fremde hatte Morgan ...


Morgan ist auf dem Weg von der Arbeit nach Hause, als ihr eine fremde Frau am Bahnsteig ihr wenige Wochen alles Baby in die Arme gibt und sich anschließend auf die Gleise stürzt. Die Fremde hatte Morgan mit Namen angesprochen und sie gebeten, auf ihr Kind aufzupassen.
Morgan kann sich nicht erklären, warum diese fremde Frau ausgerechnet sie ausgesucht haben soll und gerät prompt in Verdacht, etwas mit ihrem Tod zu tun zu haben. Auf eigene Faust versucht sie selbst die Wahrheit herauszufinden und gerät damit selbst in Lebensgefahr.
"Nur ein Schritt" ist abwechselnd aus der Perspektive von Morgan sowie von Nicole, der Mutter des Kindes, geschildert. Auf diese Weise erhält man Einblicke in beider Leben, ihre Gefühle und Ängste.
Der Thriller beginnt mit der spannenden Frage, wie verzweifelt eine Frau sein muss, um ihr eigenes Kind einer Fremden zu überlassen und sich anschließend in den Tod zu stürzen. Auch ist unklar, woher Nicole Morgan gekannt bzw. warum sie ausgerechnet sie, als Fürsorge für ihre kleine Tochter ausgesucht haben soll.
Anhand einer Perspektive wird jedoch bald klar, welche Verbindung zwischen den beiden Frauen besteht, was dem Thriller bereits einen Teil seiner Spannung nimmt. Dabei empfand ich es nicht als realistisch, dass Morgan so lange arglos blieb. Die Verhaltensweisen beider Frauen waren für mich nicht logisch und nachvollziehbar, selbst wenn man in Betracht zieht, dass sowohl Morgan als auch Nicole psychisch angeschlagen waren und beide auf ihre Art mit ihrer Mutterrolle haderten.
Leider ist aufgrund der übersichtlichen Anzahl handelnder Personen auch für wenig versierte Thrillerleser bald klar, wer in dieser Konstellation ein falsches Spiel treibt und für die Bedrohungen, Einschüchterungen und letztlich die Verzweiflungstat von Nicole verantwortlich ist.
Fazit: Nach einem aufregenden Plot und einem fesselnden Beginn verliert der Roman zunehmend an Spannung und konnte mich auch aufgrund der charakterlich wenig überzeugenden Opfer und Täter nicht wirklich begeistern.

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Veröffentlicht am 15.09.2021

Gelungener Abschluss einer lebendigen Familiengeschichte um vier Schwestern von den 1940er- bis zu den 1970er-Jahren in Berlin.

Die Schwestern vom Ku'damm: Ein neuer Morgen
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Miriam Feldmann ist in den 1960er-Jahren Chef-Designerin im Modehaus Thalheim am Ku'damm in Berlin. Als uneheliche Tochter des Patriarchen Friedrich Thalheim ist sie inzwischen in die Familie integriert ...

Miriam Feldmann ist in den 1960er-Jahren Chef-Designerin im Modehaus Thalheim am Ku'damm in Berlin. Als uneheliche Tochter des Patriarchen Friedrich Thalheim ist sie inzwischen in die Familie integriert und als vierte Schwester von Rike, Silvie und Flori ohne Frage akzeptiert. Verheiratet ist sie mit dem Restaurantchef des "Schanigarten", mit dem sie eine Tochter adoptiert hat. Jenny befindet sich inzwischen in der Pubertät und ist so erstaunt wie Miri selbst, als sie mit 42 Jahren schwanger wird. Zeitgleich begegnet sie Moritz wieder, bei dem sie während des Zweiten Weltkriegs als Jüdin Zuflucht gefunden und den sie aus den Augen verloren hatte. Erinnerungen kommen hoch an eine Zeit voller Angst, als Miri als jüdisches U-Boot eine Schattenexistenz in Berlin führte.

"Ein neuer Morgen" ist Band 4 der "Die 50er-Jahre-Trilogie" und handelt dementsprechend schon nicht mehr in den 1950er-Jahren, sondern beginnt im Jahr 1966 und endet im Jahr 1971.
Im Fokus der Handlung steht nicht mehr eine der Thalheim-Schwestern, sondern ihre uneheliche Halbschwester Miri. Nachdem ihr Vater jahrelang nicht zu ihr gestanden hatte, ist sie inzwischen ein vollwertiges Mitglied der Thalheims und nicht mehr nur eine Freundin der Thalheim-Schwestern. Ihre überraschende Schwangerschaft bringt sie ein wenig aus dem Gleichgewicht, sorgt jedoch auch dafür, dass sie sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzt, denn der Zweite Weltkrieg und die Folgen haben sie als jüdische Frau geprägt und traumatisiert. Durch die Wiederbegegnung mit ihrer jungen Liebe Moritz, der ihr nach dem Tod ihrer Mutter als erstes Unterschlupf gewährt hatte, überkommen sie Flashbacks. Durch den engen familiären Halt und die Liebe ihres Mannes schafft sie es jedoch, sich zu öffnen von den schrecklichen Ereignissen von damals zu berichten.

Auch wenn der Fokus in diesem Band der Reihe auf Miri liegt, erfährt man weiterhin, was sich im Leben der anderen Schwestern in der Zwischenzeit ereignet hat, die alle einen Partner und Kinder haben und selbstbewusst auf eigenen Füßen stehen. Jede hat ihren Weg gefunden und eine charakterliche Entwicklung durchgemacht, was über die Jahre anschaulich zu verfolgen war.
Durch den historischen Kontext, den die Autorin gekonnt mit der Handlung verknüpft, entwickelt man zudem ein Gefühl für die damalige Zeit und kann sich das Leben der Schwestern und die stetige Modernisierung des Kaufhauses Thalheim bildlich vorstellen. Ob relevante historische Ereignisse, Politik, Musik oder der Kleidungsstil - alle Facetten des damaligen Lebens tragen dazu bei und geben der Geschichte Authentizität sowie Lebendigkeit.
Mir fehlte allerdings ein roter Faden und Aspekte, die dem Roman mehr Spannung verliehen hätten. So bewegten mich mehr die Rückblenden in die Jahre 1943 bis 1945 und Miris Erinnerungen als ihr Leben in den späten 1960er- und frühen 1970er-Jahren.

Den vierten Roman dieser lebendigen Familiengeschichte könnte ich mir als runden Abschluss der Reihe vorstellen, da der Lebensweg aller vier weiblichen Nachkommen des Patriarchen beschrieben wurde und mit ihm eine Ära zu Ende gegangen ist. Da die Reihe aber ursprünglich als Trilogie ausgelegt wurde und so erfolgreich ist, ist nicht ausgeschlossen, dass noch weitere Teile folgen könnten. Vielleicht rückt dann noch Friedrichs Ehefrau Claire oder eine seiner Enkelinnen in den Fokus?

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