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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.06.2026

300 Seiten weniger wären auch okay gewesen

Chain of Thorns
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Mein größtes Problem war definitiv das Liebesdreieck. Ich bin generell kein Fan von Love Triangles, und die Geschichte rund um Cordelia und Matthew hat für mich einfach nicht funktioniert. Es hat sich ...

Mein größtes Problem war definitiv das Liebesdreieck. Ich bin generell kein Fan von Love Triangles, und die Geschichte rund um Cordelia und Matthew hat für mich einfach nicht funktioniert. Es hat sich nie wirklich natürlich angefühlt und ehrlich gesagt hätte ich gut darauf verzichten können. Cassandra Clare hat mit Will, Tessa und Jem gezeigt, dass sie ein Liebesdreieck großartig schreiben kann, aber hier wirkte es für mich eher wie unnötiges Drama.

Generell hatte ich oft das Gefühl, dass viele Probleme deutlich schneller gelöst worden wären, wenn die Charaktere einfach mal ehrlich miteinander gesprochen hätten. Stattdessen werden ständig Geheimnisse voreinander bewahrt, Missverständnisse aufgebaut und Konflikte künstlich verlängert. Ehrlich gesagt hätte man das Buch meiner Meinung nach locker um 300 Seiten kürzen können, wenn die Figuren einfach offen miteinander geredet hätten. Dieses ständige Drama funktioniert eine Zeit lang, irgendwann wurde es für mich aber eher frustrierend als spannend.

Cordelia und James gehören weiterhin zu meinen Lieblingsfiguren der Reihe und ihre Geschichte war für mich einer der Hauptgründe, warum ich weiterlesen wollte. Besonders die letzten 30 Prozent des Buches haben für mich noch einmal deutlich angezogen und konnten viele meiner Kritikpunkte zumindest teilweise ausgleichen.

Insgesamt ist Chain of Thorns für mich nicht der stärkste Band der Trilogie, aber trotzdem ein gelungener Abschluss einer Reihe, die ich insgesamt sehr gerne gelesen habe. Vor allem Fans des Schattenjäger-Universums werden hier noch einmal viele schöne Momente mit liebgewonnenen Charakteren bekommen.

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Veröffentlicht am 31.05.2026

Für zwischendurch

Masters of Seduction - Grenzenlose Leidenschaft
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Grenzenlose Leidenschaft besteht aus mehreren Kurzgeschichten verschiedener Autorinnen. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn die einzelnen Geschichten für mich sehr unterschiedlich ausgefallen ...

Grenzenlose Leidenschaft besteht aus mehreren Kurzgeschichten verschiedener Autorinnen. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn die einzelnen Geschichten für mich sehr unterschiedlich ausgefallen sind.

Besonders der erste Teil von Lara Adrian konnte mich überzeugen. Die Geschichte war spannend, romantisch und hat genau das geliefert, was ich mir von paranormaler Romance wünsche.

Mit den Geschichten zwei und drei konnte ich dagegen leider deutlich weniger anfangen. Sie konnten mich weder emotional noch von der Handlung her wirklich packen und blieben für mich eher enttäuschend.

Da es sich um Kurzgeschichten handelt, entwickeln sich die Beziehungen natürlich sehr schnell. Das wirkt manchmal etwas abrupt, aber bei solchen Novellen gehört das irgendwo dazu. Ich konnte mir gut vorstellen, dass aus der anfänglichen Anziehung später echte Liebe wird, auch wenn man davon nur einen kleinen Ausschnitt zu sehen bekommt.

Etwas schade fand ich, dass die übergreifende Handlung kaum vorangetrieben wird. Wer auf große Entwicklungen in den jeweiligen Reihen hofft, sollte seine Erwartungen vielleicht etwas zurückschrauben. Besonders das Ende hat bei mir einen etwas zwiespältigen Eindruck hinterlassen, da ein Handlungsstrang offen bleibt und man sich mehr Antworten gewünscht hätte.

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Veröffentlicht am 16.05.2026

Eine raffinierte Betrügerin

Die Queen von Mayfair
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Quinn Le Blanc ist die Queen von Mayfair und hat nur ein Ziel: den begehrtesten Junggesellen der Saison für sich zu gewinnen den Duke von Kendal. Das Problem ist nur, dass sie nicht die Einzige mit diesem ...

Quinn Le Blanc ist die Queen von Mayfair und hat nur ein Ziel: den begehrtesten Junggesellen der Saison für sich zu gewinnen den Duke von Kendal. Das Problem ist nur, dass sie nicht die Einzige mit diesem Plan ist.

Das Buch hat mir wirklich richtig gut gefallen. Vor allem die vielen Plot Twists haben dafür gesorgt, dass es beim Lesen nie langweilig wurde. Es gab immer wieder Momente, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hatte, und genau das hat die Geschichte für mich so unterhaltsam gemacht. Ich hatte einfach richtig Spaß beim Lesen.

Was ich auch mochte, ist die Mischung aus Mystery und Thriller, nur eben im viktorianischen England. Diese Kombination hat erstaunlich gut funktioniert. Das Setting wurde richtig atmosphärisch beschrieben und man konnte sich die Welt mit ihren Bällen, Intrigen und Geheimnissen sehr gut vorstellen.

Auch der Schreibstil hat mir gefallen. Er liest sich angenehm und passt perfekt zur Geschichte und zur Atmosphäre des Buches.

Mein einziger wirklicher Kritikpunkt ist das Ende. Ohne zu spoilern hatte ich da einfach etwas mehr erwartet. Nach all den Wendungen und dem Spannungsaufbau wirkte es auf mich ein bisschen weniger stark als der Rest des Buches.

Trotzdem fand ich Die Queen von Mayfair insgesamt wirklich unterhaltsam und besonders die Mischung aus viktorianischer Atmosphäre, Geheimnissen und Drama hat mir richtig gut gefallen.

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Veröffentlicht am 08.05.2026

Ein toller Auftakt

Wycherleys - Die Debütantin
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Die Geschichte spielt rund um einen Debütantinnenball, bei dem Hexen ihren magischen Partner, ihr Pendant, finden sollen. Im Mittelpunkt steht Aurelia Wycherley, die durch einen Fluch auf ihrer Magie eher ...

Die Geschichte spielt rund um einen Debütantinnenball, bei dem Hexen ihren magischen Partner, ihr Pendant, finden sollen. Im Mittelpunkt steht Aurelia Wycherley, die durch einen Fluch auf ihrer Magie eher als Außenseiterin gilt und deshalb auf dem Heiratsmarkt keine besonders beliebte Partie ist.

Aurelia hat mir als Hauptfigur wirklich gut gefallen. Sie ist freundlich, eher ruhig und nachdenklich, und man merkt schnell, dass sie sich trotz allem nicht unterkriegen lassen will.

Der Schreibstil liest sich angenehm leicht und hat oft diesen charmanten, leicht humorvollen Ton, der richtig gut zur Geschichte passt.

Auch Jules mochte ich sehr. Er erinnert schon ein bisschen an einen typischen Bridgerton-/Mr.-Darcy-Charakter eher reserviert, höflich und leicht steif am Anfang, aber genau das fand ich irgendwie sympathisch. Besonders schön fand ich, dass seine Gefühle für Aurelia eher subtil gezeigt werden und nicht direkt komplett offensichtlich sind.

Die Dynamik zwischen den beiden hat mir ebenfalls gefallen. Ihre Beziehung entwickelt sich eher langsam und baut zuerst auf Vertrauen und Vertrautheit auf, was gut funktioniert hat. Gerade die Fake-Dating-Idee zwischen ihnen war wirklich unterhaltsam. Aber ganz besonders hat mir die Freundschaft der beiden gefallen

Was ich allerdings ein bisschen schade fand: Ich hätte mir mehr Zeitungsartikel oder generell mehr Reaktionen der Gesellschaft auf Aurelia und Jules gewünscht. Immerhin verbringen die beiden sehr viel Zeit miteinander und ich hatte erwartet, dass mehr darüber geredet oder spekuliert wird. Gerade dieser gesellschaftliche Aspekt hätte für mich noch mehr Bridgerton-Vibes reinbringen können.

Die zweite Hälfte wurde stellenweise etwas chaotischer, weil viele Handlungsstränge zusammenlaufen. Dadurch wirkte das Ende auf mich leicht überhastet, auch wenn es meinen Lesespaß nicht wirklich kaputtgemacht hat.

Insgesamt ist das Buch aber eine wirklich süße, leichte und unterhaltsame Geschichte mit historischem Setting, Magie, Bällen und einer schönen Slow-Burn-Romance. Vor allem Fans von Bridgerton mit Fantasy-Elementen dürften hier viel Spaß haben.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Eine spannende Folge

Gruselkabinett - Folge 110
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Die Folge erinnerte mich stark an die Mumie (im positiven Sinne natürlich) und hat mir daher auch richtig gut gefallen.
Der Start erinnerte mich etwas an Sherlock Holmes wie der Bedienstete kam und um ...

Die Folge erinnerte mich stark an die Mumie (im positiven Sinne natürlich) und hat mir daher auch richtig gut gefallen.
Der Start erinnerte mich etwas an Sherlock Holmes wie der Bedienstete kam und um Hilfe bat seinen Herren zu finden.
Die Folge würde ich definitiv nicht als schaurig oder gruselig bezeichnen, da es doch mehr wie eine Abenteuergeschichte ist die einfach rückblickend erzählt wird.
Die Handlung mit dem Spiegel war besonders interessant. Genauso wie die Erzählweise. Dies wurde einfach von den Synchronsprechern sehr schön umgesetzt.
Im Großen und Ganzen eine tolle kurze Folge für einen nachmittag wenn man mal etwas spannendes hören möchte.

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