Zwischen Liebe und Gerechtigkeit
No Hell below usMit „No Hell below us“ hat uns die Autorin in eine Welt entführt, in der die Gerechtigkeit durch Hingabe und Wahrheit siegen soll.
Direkt zu Anfang konnte mich die Geschichte packen und in ihren Bann ...
Mit „No Hell below us“ hat uns die Autorin in eine Welt entführt, in der die Gerechtigkeit durch Hingabe und Wahrheit siegen soll.
Direkt zu Anfang konnte mich die Geschichte packen und in ihren Bann ziehen. In dem Setting habe ich mich wie zuhause gefühlt und den Schlagabtausch vor Gericht geliebt. Durch den bildhaften und detaillierten Schreibstil konnte man sich alles auch sehr gut vorstellen - es war, als würde man selbst im Gerichtssaal sitzen.
Den Mittelteil fand ich etwas zu langatmig. Ich war wirklich ein großer Fan von dem Setting und alles, was damit in Verbindung stand. Das Problem war einfach, dass die Geschichte nicht richtig voran ging und es sich so angefühlt hat, als würde man sich zu lange im kreis drehen.
Sowohl Yara als auch Matteo konnten meine Sympathie für sich gewinnen. Beide waren mir von Anfang an sympathisch, wobei ich einige ihrer Zweifel nicht ganz nachvollziehen konnte und etwas zu viel fand. Wenn man in deren Situation wäre, hätte man es vielleicht besser nachvollziehen können. Außerdem hätten die Nebencharaktere gerne mehr zur Geltung kommen können.
Fazit:
Ich habe mich in dem Setting richtig wohl gefühlt, denn wenn es um Gerichtssäle und Prozesse geht bin ich direkt dabei. Die Spannung hat leider etwas auf sich warten lassen aber das war nicht weiter schlimm, wenn man bedenkt, dass der Rest der Geschichte überzeugen konnte und ich trotzdem an die Seiten gefesselt wurde. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band der Dilogie und wie sich alles entwickeln wird.
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