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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.10.2019

Söldner und Drachen

Das Reich der zerbrochenen Klingen
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Hier liegt ein Roman vor, der sowohl in ferner Vergangenheit als auch komplett im Reich der Märchen angesiedelt sein könnte. Bisher wird der Marsch einer Söldnertruppe zu einem Einsatzort beschrieben. ...

Hier liegt ein Roman vor, der sowohl in ferner Vergangenheit als auch komplett im Reich der Märchen angesiedelt sein könnte. Bisher wird der Marsch einer Söldnertruppe zu einem Einsatzort beschrieben. Dieser Marsch führt durch eine unwirtliche Gegend, in der die Männer plötzlich von einem Drachen angegriffen werden. Dieser Überfall kostet einigen der Truppe das Leben. Diese Passage ist spannend und weckt den Leser aus der nicht sehr aufregenden Beschreibung des bis dahin dominierenden Einerleis des Marsches. Ich hoffe, dass noch mehrere spannende Ereignisse geschildert werden.

Veröffentlicht am 19.10.2019

schreckliche Einsamkeit

Die Astronautin - In der Dunkelheit wird deine Stimme mich retten
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Während der gesamten Leseprobe kommt kein spektakuläres Ereignis zum Tragen. Die Protagonistin erwacht nach einer Erkrankung, an die sie sich ebenso wie ihre letzten Erlebnisse nicht erinnern kann, aus ...

Während der gesamten Leseprobe kommt kein spektakuläres Ereignis zum Tragen. Die Protagonistin erwacht nach einer Erkrankung, an die sie sich ebenso wie ihre letzten Erlebnisse nicht erinnern kann, aus einem Tiefschlaf bzw. Heilschlaf. Sie ist scheinbar ganz alleine auf einem Raumschiff, dessen Kapitän sie laut Aussage der noch teilweise intakten KI ist. Sie nimmt all ihren Mut zusammen und macht sich auf den Weg zur Lösung der fast nicht zu überschauenden Probleme. Die Handlung ist stilistisch so gut verarbeitet, dass ich die Leseprobe in einem Rutsch "inhaliert" habe. Das Lesen hat echt Spaß gemacht.

Veröffentlicht am 18.10.2019

gefällt ir sehr gut

Ort der Zuflucht
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Oh Mann, was ist das für ein super Roman! Hier sind schon auf den ersten Seiten Spannung, Familiengeschichte, Liebe zu Afrika gekonnt verwoben. Die Autorin hat eine Spitzengeschichte zu Papier gebracht. ...

Oh Mann, was ist das für ein super Roman! Hier sind schon auf den ersten Seiten Spannung, Familiengeschichte, Liebe zu Afrika gekonnt verwoben. Die Autorin hat eine Spitzengeschichte zu Papier gebracht. Wenn der Leser nicht aufpasst, packt ihn das Fernweh mit Macht. Auch am Schreibstil ist nichts auszusetzen. Der Roman liest sich einfach sehr gut.
Anmerken möchte ich auch noch, dass das Titelbild der absolute Hammer ist. Beim Stöbern in einer Buchhandlung verleitet allein das Cover zum Zugreifen.

Veröffentlicht am 17.10.2019

so leben Vampire

Bis ans Ende der Ewigkeit
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Für meinen Geschmack liegt hier ein wirklich schöner Vampir- /Liebesroman vor. Mir hat die Beschreibung der Vorbereitung der Umwandlung einer Warmblüterin in eine Vampirin absolut gut gefallen. Die Vampire ...

Für meinen Geschmack liegt hier ein wirklich schöner Vampir- /Liebesroman vor. Mir hat die Beschreibung der Vorbereitung der Umwandlung einer Warmblüterin in eine Vampirin absolut gut gefallen. Die Vampire sind hier nicht die blutrünstigen Bösewichte, die alle Menschen terrorisieren. Sie werden als Gruppe von Lebewesen dargestellt, die ihre arteigenen Probleme haben und mit diesen leben müssen. Ja: "Leben müssen" ist der richtige Ausdruck. Allerdings ist dieses Leben bekanntlich unendlich lang. Um es ganz einfach zu sagen, der Roman gefällt mir sehr gut. Er hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Übrigens ist, für meinen Geschmack jedenfalls, das Cover absolut geschmackvoll.

Veröffentlicht am 16.10.2019

gefällt mir gut

Der Gesang der Flusskrebse
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Es ist erschreckend, dass es im Land der unbegrenzten Möglichkeiten solche Missstände gibt, wie im Roman beschrieben. Familien, die am Existenzminimum leben. Was haben diese Menschen doch noch Glück, Wenigstens ...

Es ist erschreckend, dass es im Land der unbegrenzten Möglichkeiten solche Missstände gibt, wie im Roman beschrieben. Familien, die am Existenzminimum leben. Was haben diese Menschen doch noch Glück, Wenigstens hilft die Natur diesen Menschen beim Überleben. Der eigene kleine Hausgarten wird bestellt und so ein Teil der Nahrungsmittel selbst erzeugt. Das Klima ist mild. Trotz Armut oder vielleicht gerade deshalb, sind viele Kinder scheinbar die Regel bei den Armen. Der Mann trinkt, bekommt eine scheinbar klitzekleine „Soldatenrente“. Er hat ja seinem Land unter Einsatz seines Lebens vertreten(?!). Er wurde sogar verwundet und ist sozusagen ein Held. Keinen schert es! Er schlägt seine Frau. Sie hält es nicht mehr aus und verlässt ihn und die Kinder. Wenig später verlassen auch die älteren Kinder die elende Hütte. Nur die Kleinste muss bei dem Vater ausharren. Mit sechs Jahren muss sie sich selbst und zum Teil auch ihn versorgen. Doch als sie alt genug ist zur Schule zu gehen, wird man auf das Mädchen aufmerksam. Die Schuldirektorin fährt „höchstpersönlich“ zu der Kleinen in das Marschland, um sie in die Schule zu bringen. Was wird Kya noch erleben und erleiden müssen. Die Handlung ist äußerst interessant. Stilistisch lässt sich nichts bemängeln. Es bleibt nur der Spaß am Weiterlesen. Dieser ist meiner Meinung nach vorprogrammiert.