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Veröffentlicht am 29.12.2018

Schöner 1. Band der Spin Off Reihe

Revenge. Sternensturm (Revenge 1)
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Inhalt:
Vier Jahre nach der verheerenden Invasion der Lux sind die Außerirdischen nun Teil der Bevölkerung. Die siebzehnjährige Evie Dasher verlor damals ihren Vater, dennoch ist sie fasziniert von den ...

Inhalt:
Vier Jahre nach der verheerenden Invasion der Lux sind die Außerirdischen nun Teil der Bevölkerung. Die siebzehnjährige Evie Dasher verlor damals ihren Vater, dennoch ist sie fasziniert von den Lux, die aussehen wie Menschen, mithilfe von Licht jedoch ungeheure Kräfte entfesseln können. Als sie den geheimnisvollen – und unverschämt attraktiven – Luc kennenlernt, findet sie sich in einer Welt wieder, von der sie bisher nur gehört hat. Einer Welt, die sie an ihrem eigenen Verstand zweifeln lässt, denn Schein und Wirklichkeit sind kaum noch auseinanderzuhalten. Bald wird Evie klar: Der Schlüssel zur Wahrheit liegt bei Luc …

Meinung:
Nach dem letzten Band der Lux Reihe "Opposition" war ich ein wenig traurig nicht mehr über das Leben der Lux unter den Menschen zu erfahren. Denn nachdem Daemon, Katy und ihre Freunde die bösen Lux und Amrum bekämpft haben und sich auch gegen das Ministerium gestellt haben, leben die Lux nicht mehr im Geheimen unter den Menschen, sondern ihnen wurden einige Regeln auferlegt und ihre Kräfte unterdrückt. Doch es geschehen schlimme Dinge, die von einem Lux herrühren müssen und die Menschen fangen an aufzubegehren.

Evie hat ihren Vater bei der Invasion verloren, ist aber den Lux nicht negativ gegenüber eingestellt. So geht sie eines Tages mit ihrer besten Freundin in den Club "Vorboten", der bekannt für einen hohen Luxanteil ist und trifft auf Luc.

Luc kennen wir auch schon aus den letzten Teilen der "Obsidian" Reihe und wissen, er gehört zu den Guten. Doch Evie ist einfach nur angezogen von seiner Erscheinung, weiß aber lange nicht, was er eigentlich ist. Und irgendwie kreuzen sich ihre Wege immer wieder und Evie entdeckt Geheimnisse, von denen sie nicht sicher ist, ob sie diese wirklich erfahren wollte. Doch bald ist auch sie in Gefahr und nur die Wahrheit kann ihr helfen sich zu schützen.

Wer die Obsidian Reihe schon kennt, wird sich direkt wieder zu Hause fühlen. Da der letzte Band aber auch schon 4 Jahre her ist (die Bücher aus Daemons Sicht ausgeschlossen), hatte ich doch einige Probleme einige Namen wieder zu erkennen. Aber das wird noch genügend aufgeklärt, da man auch ohne Vorkenntnisse diese Reihe beginnen kann.

Alt bekannte Charaktere wie Daemon und Archer tauchen auch wieder auf, was teils auch wieder für lustige Szenen sorgt.
Luc an sich ist ein Charakter den man nicht direkt durchschaut, der aber auch immer wieder für den Witz in der Geschichte oder den Dialogen sorgt.

Evie ist eigentlich ein ganz normales Mädchen. Durchschnitt eben, wie sie selber über sich sagt. Die Geschichte erleben wir aus ihrer Sicht, also haben wir schon einen kleinen Wissensvorteil, wenn wir die Obsidian Reihe gelesen haben. Trotzdem ging sie mir mit ihrer Unwissenheit nicht auf die Nerven, da sie vernünftig handelte und hinterfragte. Vielleicht manchmal etwas zu impulsiv.

Die Geschehnisse waren spannend erzählt und es kam keine Langeweile auf, denn man wollte mit Evie zusammen alles herausfinden. Auch gibt es immer wieder Überraschungen und Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Ich für meinen Teil konnte das Buch nicht aus der Hand legen und freue mich drauf mehr von Evie und Luc zu lesen.

Fazit:
Ein Nach- Hause- Kommen in die Welt mit den Lux. Nur dieses mal wissen die Menschen von den Lux. Jennifer L Armentrout hat mit Luc und Evie eine interessante Konstellation geschaffen, die so einiges verbindet. Mit seinem Humor hat Luc nicht nur Evie überzeugt und die Geschichte war spannend und überraschend. Ich war wieder sehr gut unterhalten und habe nichts zum Meckern gefunden.

Veröffentlicht am 23.12.2018

Atmosphärischer Fantasyroman mit japanischem Setting

Das Mädchen aus Feuer und Sturm
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Inhalt:

Ein Mädchen, dazu bestimmt, des Kaisers Sohn zu heiraten.
Ein Junge, der den Glauben an das Gute in seinem Herzen begraben hat.
Eine große Liebe, die alles verändern kann.

Mariko, Tochter eines ...

Inhalt:

Ein Mädchen, dazu bestimmt, des Kaisers Sohn zu heiraten.
Ein Junge, der den Glauben an das Gute in seinem Herzen begraben hat.
Eine große Liebe, die alles verändern kann.

Mariko, Tochter eines hochrangigen Samurai, weiß, dass sie ihre Zukunft nicht selbst bestimmen darf. Sie ist klug und erfinderisch, aber eben ein Mädchen. Mit 17 wird sie dem Sohn des Kaisers versprochen. Doch auf dem Weg zu ihrer Hochzeit wird ihr Geleitzug vom berüchtigten Schwarzen Klan vernichtet. Mariko überlebt als Einzige und nutzt ihre Chance, dem vorgegebenen Pfad zu entkommen! Als Junge verkleidet schmuggelt sie sich unter die Banditen. Zum ersten Mal in ihrem Leben erntet sie Anerkennung. Und sie verliert ihr Herz - ausgerechnet an den Feind ...



Meinung:

Nach Renee´s erster Dilogie zu "Zorn der Morgenröte" war ich sehr gespannt, auf ihre neue Reihe. Denn nach dem sie uns in ein arabisches Setting versetzt hatte, hat sie diesmal ein japanisches Setting gewählt.

Und um dieses Setting zu unterstützen, ist auch der Schreibstil angepasst. Er liest sich wieder ganz besonders, leider wirkt er aber teilweise auch etwas holprig, was aber auch an der Übersetzung liegen kann. Meiner Meinung wird es im Laufe der Geschichte besser. Hinzu bekommen wir auch immer wieder japanische Weisheiten zu hören.

Es geht um Mariko, die auf dem Weg zu ihrem Verlobten vom Schwarzen Clan überafllen wird und überlebt. Daraufhin will sie sich rächen und sucht den Schwarzen Clan auf. Dort gibt sie sich als Junge aus, damit sie sie auspionieren kann. Doch entwickelt sich die Geschichte für sie anders als geplant. Hinzu kommt noch ihr Bruder, der nach ihr sucht.

Mariko ist ein starkes Mädchen, obwohl es nicht zu ihrem Stand und ihrem Geschlecht gehört auch im Kampf geschult zu sein oder handwerkliches zu können. Sie lässt sich nicht unterkriegen, obwohl immer wieder viel von ihr abverlangt wird. Sie hat ihre Meinung von bestimmten Dingen, aber lässt sich auch gerne eines besseren belehrt. Bei der Liebesgeschichte später verhält sie und ihr Gegenüber sich doch etwas eugenartig, doch später haben auch die beiden mich erreicht.

Zu ihrem Bruder bekam ich weniger Zugang, bis zum Ende hin, wo auch er nochmal mehr in den Mittelpunkt rückt.

Die Charaktere sind alle gutausgearbeitet und ich habe mit einigen auch wirklich mitgefühlt und gelitten.

Die Geschichte erinnert leicht an Mulan, sowie bei "Zorn der Morgenröte" es an 1001 Nacht erinnerte.

Ein Manko der Geschichte ist die Magie. Sie ist irgendwie da, aber nicht wirklich greifbar, denn sie wird gar nicht richtig thematisiert. Das finde ich sehr schade und hoffe das wird im zweiten Band nachgeholt.

Auch hatte ich am Ende, bei dem viel Action ist, der Geschichte zu folgen und habe eventuell ein paar Dinge nicht ganz verstanden.

Bei den ganzen japanischen Begriffen ist es hilfreich ab und an hinten in das Glossar zu blättern.



Fazit:

Auch hier hat Renee Ahdieh wieder ein ganz besonderes Ambiente geschaffen, diesmal im japanischen Stil an Mulan angelehnt.

Die Geschichte hat mich gefesselt, obwohl sie eher ruhig bleibt und erst zum Ende actionreich wird.

Zu Beginn bedarft es ein wenig Eingewöhnungszeit und die Magie wird etwas zu sehr vernachlässigt. Auch am Ende hatte ich kleinere Probleme zu folgen.

Doch ich bin sehr gespannt auf den 2. Teil und bin insgesamt zufrieden mit der Geschichte, auch wenn es kleinere Mankos gibt.

4 von 5

Veröffentlicht am 17.12.2018

Gefühlvolles Finale

Der letzte erste Song
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Inhalt:
Wenn ein einziger Song alles verändert
Ich werde nie wieder singen. Dieses Versprechen hat sich Grace vor langer Zeit gegeben. Doch als Masons Band eine Sängerin sucht, lässt sie sich dazu überreden, ...

Inhalt:
Wenn ein einziger Song alles verändert
Ich werde nie wieder singen. Dieses Versprechen hat sich Grace vor langer Zeit gegeben. Doch als Masons Band eine Sängerin sucht, lässt sie sich dazu überreden, mitzumachen. Allerdings ist sie nicht auf das Prickeln vorbereitet, das sie plötzlich in Masons Nähe spürt – und auch nicht auf die Erkenntnis, dass sich hinter seinen vorlauten Sprüchen viel mehr verbirgt, als es den Anschein hat. Mit ihm gemeinsam Songs zu schreiben, fühlt sich richtiger an als alles andere. Aber Grace weiß, dass sie nie mehr als Freunde sein können. Denn Masons Herz gehört einer anderen …

Meinung:

Wir müssen uns von der Firsts Clique verabschieden, denn dieses ist der letzte Band der Reihe. :(

Wir lesen die Geschichte von Mason und Grace.
Wie in den anderen Bänden schon erfahren, hat Mason eine Jugendliebe, mit der es immer schon kompliziert war. Denn seine Freundin Jenny möchte immer mal wieder Auszeiten, Mason aber nicht wirklich. Das ist ein ständiges Hin und Her, welches n Masons Nerven zehrt. Hinzu kommt, dass sie sich nicht wirklich in den Freundeskreis eingliedert und Mason kaum unterstützt bei seinem Musik Traum. Aber Mason hält an der Liebe und den Plänen fest.
Doch irgendwie spukt ihm Grace immer mehr im Kopf rum. Erst Recht, seitdem sie die Sängerin in seiner Band wird.
Und auch Grace merkt, dass da was zwischen ihnen ist, doch auch sie ist aktuell gebunden.

Auch hier lesen wir wieder aus der Sicht von beiden, was ich bei solchen Liebesgeschichten immer gut finde. Das Thema, dass beide eigentlich gebunden sind, fand ich interessant gewählt.
Hinzu kommt, dass Mason an etwas festhält, was anscheinend nicht das Richtige ist.
Dazu kommt bei Mason eben noch der unkonventionelle Wunsch, mit und von seiner Musik zu leben, hinzu.

Grace hat ähnliche Probleme, wie Elle mit ihrerer Familie, nur dass Grace Mutter noch extremer ist in den Vorstellungen, wie ihre Tochter sein soll. Denn Grace war häufig auf Misswahlen ( in Amerika ja leider schon Standard), soll sich an Sport- und Essenspläne halten und kein Gramm zu viel haben. Zudem hat sie ihre Mutter schon einmal enttäuscht und bekommt es in jedem Gespräch zu spüren, wie schlecht und enttäuschend sie eigentlich ist. Und Grace hat dadurch sehr mit ihrem Selbstbewusstsein und Selbstbild zu kämpfen.

Mason aber nimmt sie so wie sie ist. Und versucht ihrem Selbstbewusstsein unter die Arme zu greifen.

Tolle Szenen sind auch die Cliquen Szene, denn die Clique merkt natürlich schnell, da da was ist und unterstützen das. Dadurch kommt gerade die Mädels auf witzige Ideen. So schafft es Bianca die uns liebgewonnenen Jungs und Mädels immer wider gut einzubauen, damit wir die letzte Dosis von TNT, Dymery , Elle und Luke bekommen.
Am Ende wird auch noch mal drauf eingegangenen was alle nach dem Studium machen.

Am Anfang des Buches ist eine Playlist eingefügt und ich empfehle es wirklich sehr ! diese zum Buch zu hören. Wenn bestimmte Titel im Buch genannt werden, packt sie euch auf die Ohren und hört sie während des Lesens. Denn auch wenn man den Titel kennt, beschreibt Bianca meistens ein Cover, die zum Teil auch als Duett gecovert worden. Wenn man sich dann den Text bewusst wird und die beiden Stimmen hört, passen diese meist wirklich auf den Punkt. (Davon abgesehen kann ich die Künstler nur empfehlen ;D) Das hat mir ein paar Gänsehautmomente mehr beschert. (Erst Recht wenn man so musikaffin ist wie ich ;D)

Fazit:

Leider verlassen wir die Firsts Reihe mit diesem Buch und ich werde sie sehr vermissen. Bianca Iosivoni schafft es hier wieder eine wirklich passende Chemie zwischen den beiden Protagonisten aufzubauen und die Reaktionen beider sind gut begründet in dem Charakter der Beiden. Mit der richtigen Musikuntermalung aus der Playlist gibt es wirklich schöne Gänsehautmomente obendrauf.

Veröffentlicht am 16.12.2018

Sehr spannender und überraschender Jugendthriller

Aquila
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Inhalt:
Wenn die eigene Erinnerung trügt
Als Nika an einem Sonntagmorgen ziemlich verkatert in den Badezimmerspiegel schaut, steht dort diese Nachricht. Wer hat sie an den Spiegel geschmiert? Und was hat ...

Inhalt:
Wenn die eigene Erinnerung trügt
Als Nika an einem Sonntagmorgen ziemlich verkatert in den Badezimmerspiegel schaut, steht dort diese Nachricht. Wer hat sie an den Spiegel geschmiert? Und was hat sie zu bedeuten? Wo sind Nikas Hausschlüssel und ihr Handy? Wo ist Jenny, ihre Mitbewohnerin? Und warum ist ihr heute überhaupt so schlecht, sie hat doch gestern gar nicht viel getrunken? Erst durch die Morgennachrichten im Fernsehen erfährt Nika, dass heute gar nicht Sonntag ist, sondern Dienstag. Ihr fehlt die Erinnerung an zwei ganze Tage, in denen irgendetwas Schreckliches passiert sein muss. Aber was ?

Meinung:
Nachdem ich alle anderen Jugendthriller von Ursula Poznanski gehört habe, war ich sehr gespannt auf Aquila, denn der Klappentext klingt wirklich spannend und bisher habe ich nie 5 Sterne gegeben. Denn meistens hatten mir die Bücher / Hörbücher zu viele Längen, bis es zum Finale kommt.

Aber nun zu Nika.
Nika studiert Kunstgeschichte in Italien, genauer in Siena. Doch nach einem Abend mit den Freunden und Kommilitonen, wacht Nika angezogen und verschmutzt im Bett auf. Doch warum kann sie sich nicht an die letzten 2 Tage erinnern ?

Interessanter Weise verfällt Nika nicht groß in Panik. Ein wenig Panik ist in der Situation ja erlaubt, denn sie findet auch noch eine Nachricht am Spiegelschrank im Bad. Und wo ist ihre Mitbewohnerin ?
So macht Nika sich auf dem Weg in einem Land, dessen Sprache sie nicht sehr gut kann (ich vermute die Universität unterrichtet auf Englisch ?, da ich mich frage, wie man dann dort studieren könnte ohne große Italienisch Kenntnisse) und mit Hilfe Bekannter, die entweder deutsch oder eben auch beides sprechen können. Mit Zeugenaussagen und kleineren Hinweisen in der Wohnung versucht Nika nach und nach die Geschehnisse zu konstruieren. Durch Bilder, Gerüche oder Töne die immer mal wieder ein Déjà-vu bei ihr auslösen, kommt sie nach und nach den Geheimnissen auf den Grund. Doch schon bald wünscht sie sich wirklich dringend ihre Gedächtnislücke zu füllen.

Meistens verhält sich Nika sehr taff für ihre Situation, doch es gibt eben auch Momente, wo sie sich dementsprechend verhält. Man muss eben auch dran denken, dass sie in einem fremden Land ist, weit weg von der Familie, noch nicht wirklich lange da und die Sprache nicht sehr gut spricht.
Aber es gibt auch kurze Momente, wo ich mir an den Kopf fassen musste, aber ich kann nicht sagen, ob ich als Betroffene genauso gehandelt hätte. Zum Glück gibt es aber keine Fremdschäm Szenen, da bin ich ja immer etwas empfindlich. :D

Da gerade am Anfang die sprachlichen Barrieren wirklich etwas nervig waren, war ich ganz froh, dass sie einen "Übersetzer" für sich gewinnen kann, für denn sie auch Sympathien hegt. Zum Glück gibt es keine große Liebesgeschichte, nur ein wenig Geplänkel, da Nika nun mal wirklich andere Probleme hat.

Ihr Black Out ist hartnäckig, wodurch es eben wirklich lange dauert, bis alles rekonstruiert werden kann, doch ich war nie gelangweilt, denn es geschehen immer wieder Dinge, die den Spannungsbogen hoch halten.
Hinzu kommt, dass die Sprecherin Laura Maire es mit der Betonung wirklich gut schafft, die Gemütslagen von Nika zu sprechen. Ich kann mir vorstellen, dass man es als beim Lesen anders sieht.

Die Auflösung war für mich für einen Jugendthriller gut erklärt und logisch, denn es wurde sauber drauf hin gearbeitet. Doch selbst ich als Hörer tappte lange im Dunkeln und wurde am Ende teilweise auch sehr überrascht.
Häufig habe ich gelesen, dass es sehr konstruiert sei, doch ich finde es einfach mit den vorhandenen Charakteren sehr passend.

Das Setting muss aber auch noch erwähnt werden. Zwar wird nicht super ausführlich auf die Umgebung eingegangen, da Nika meist mit ihren Gedanken beschäftigt ist, aber trotzdem bekommen wir einiges vom italienischen Ambiente mit und bei wichtigen Stellen auch genau die richtige Dosis Beschreibung. Hinzu vereinfacht das Setting natürlich auch der Autorin natürliche Hindernisse einzubauen, da Nika sonst die Stadt und ihre Geschichte auswendig kennen müsste.

Fazit:
Ich war durch weg unterhalten. Was nicht alleine der Autorin, sondern auch der Sprecherin zu verdanken ist. Durch das fremde Land, konnte ein schönes Setting und natürliche Hindernisse eingebaut werden und die Auflösung war für mich logisch und nachvollziehbar. Für mich der erste Jugendthriller von Ursula Poznanski, dem ich die volle Punktzahl gebe.

Veröffentlicht am 10.12.2018

Finale mit Schwächen

Funkeln der Ewigkeit
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Inhalt:
»Das Kind der Sonne und der neue Gott werden ein neues Zeitalter hervorbringen, und die großen Schöpfer werden einer nach dem anderen fallen.« Josie folgt ihrer Bestimmung: die Titanen in ihre ...

Inhalt:
»Das Kind der Sonne und der neue Gott werden ein neues Zeitalter hervorbringen, und die großen Schöpfer werden einer nach dem anderen fallen.« Josie folgt ihrer Bestimmung: die Titanen in ihre Grabkammern zu verbannen. Gestärkt durch die Liebe zu Seth, der zum Gott des Lebens und des Todes aufgestiegen ist, bereitet sich Josie auf die epische Schlacht vor. Doch neben den Titanen lauert eine weitere tödliche Bedrohung auf Josie und ihre Mitstreiter. Bald wird klar: Um diesen Krieg zu gewinnen und das Schicksal der Welt zu entscheiden, muss Josie das größte aller Opfer bringen …

Meinung:
Auch dieses Reihe kommt zu einem Ende und ich werde Seth Sprüche jetzt schon vermissen.
Nachdem wir im letzten Band erfahren haben, dass Josie schwanger ist, ist das natürlich das Hauptthema in diesem Band. Darüber hinaus wird gerne mal beiseite geschoben, dass die Titanen immer noch auf der Erde wandeln und diese zerstören wollen. Hinzu kommt das Chaos, welches Seth durch seine Rache an Hyperion, der in einem vorherigen Band Josie gefangen genommen und gequält hatte, anrichtet.
Aus ihrer entspannten Liebeswelt mit vielen Bettszenen (wäre da draußen kein problem, würden die beiden da gar nicht mehr rauskommen ;D ) und dem Thema Kind, werden sie immer wieder von neuen Bluttaten rausgezwungen. Nicht nur verteilt über die Welt, sondern auch direkt in der Universität geschehen immer wieder Gräultaten.

Hier zeigt sich wieder der Vorteil der zwei Sichtweisen. Nicht nur, dass wir so Seth und Josies Gedanken und ihre Unsicherheiten mitbekommen, sondern wir bekommen auch alle Geschehnisse mit, da Seth sich meistens mit seiner Götterkraft zu den weit entfernten Geschehnissen teleportiert, ums sich die Dinge anzuschauen. Die meisten Götter und Titanen haben wir ja schon kennen gelernt und so auch die Grausamkeit der Titanen. Doch auch die Reinblüter machen wieder Probleme an der Uni.
Nebenbei muss noch der letzte Halbgott gefunden werden, der fast noch seine eigene Geschichte bekommen könnte, da es wirklich nur eine kleine Nebenrolle spielt und irgendwie gefühlt wieder vergessen wird.

Das große Finale mit einem überraschenden Plot Twist und sehr viel Gefühl, hat mir mein Herz eng gemacht und ich habe mit Seth und Josie wirklich mitgefühlt. Denn hier spielten die Götter und mythischen Wesen wieder ihr Spiel.

Doch bis dahin war ich etwas enttäuscht. Dass Seth und Josie kaum die Finger von einander lassen können, dass sind wir ja schon gewöhnt. Wenn man gerade erfahren hat, dass man ein Kind bekommt, steigert es das anscheinend noch. Die Geschichte um die Weltrettung wurde etwas zu dolle nebenan gestellt und zog sich damit dann natürlich auch ein wenig. Bis es endlich mal zur Lösung des Problems kommt, zieht sich das Buch doch ein wenig.
Doch das beklemmende Ende hat mich dann doch ein wenig gnädig gestimmt. Hinzu kommt, dass Seth hier noch einmal mehr eine Charakterentwicklung zeigt. Von Band zu Band hat er sich Josie und auch seinem Kind zu liebe verändert.

Fazit:
Seth und Josie können immer noch nicht die Finger von einander lassen. Dadurch werden die wichtigen Dinge etwas vernachlässigt. Doch zum Ende wird es noch einmal richtig gefühlvoll und ich war ein wenig gnädiger gestimmt.