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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.03.2026

Eine spannende Geschichte aus dem hohen Norden

Das kalte Moor
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Inhalt:

Im hohen Norde Schwedens: 1990 wir am Rande eines Moores ein Säugling gefunden. Von Insektenstichen übersäht überlebt es nur knapp. Die Mutter Helena, die des Kind mit zum Moltebeerensammeln ...

Inhalt:

Im hohen Norde Schwedens: 1990 wir am Rande eines Moores ein Säugling gefunden. Von Insektenstichen übersäht überlebt es nur knapp. Die Mutter Helena, die des Kind mit zum Moltebeerensammeln genommen hatte, bleibt verschollen und ihr Schicksal bleibt ungeklärt. Ihr Mann Wiking Stormberg geht davon aus, dass seine Frau nicht mehr lebt und ihre Leiche im Moor versunken ist.
30 Jahre später erhält Wiking einen Brief, der die Handschrift seiner verschollenen Frau zeigt und eindeutige Hinweise auf seine Frau als Verfasserin enthält.

Meine Meinung:

Dieses Buch ist fesselnd von der ersten Seite an. Schon der Einstieg mit der Auffindung des Säuglings im Moor hat mich in die Handlung hineingezogen. Was für einen schlimme Vorstellung, dass eine junge Frau im Moor versinkt und dabei stirbt.

Von dieser Ausgangsszene lässt das Buch den Leser nicht mehr los. Kaum hat man sich auf eine Richtung der Handlung eingestellt, gibt es einen Plott Twist und es gibt einen neue Überraschung.

Die Geschichte ist trotz der vielen Überraschungen logisch aufgebaut und man kann die Entwicklungen gut nachvollziehen, so das sich zum Ende eine runde Geschichte ergibt, bei der ich als Leserin sagen konnte: „ Ja, so könnte es gewesen seine“

Die Charaktere sind gut gezeichnet. Besonders Wiking ist sehr sympathisch, sein bester Freund ist einfach nur witzig, aber auch Helena, der ich anfangs mit wenig Sympathie begegnet bin, wandelt sich zu einem sympathischen Charakter.

Für mich ist das Buch einen klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 20.03.2026

Ein spannender Thriller vor einem aktuellen Hintergrund

Tief
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Hallo Inhalt:

An dem Ufer des Bodensees wird die Leiche eines kleinen Jungen gefunden. Auf seinem Buch finden die Ermittler rund um Kommissar Heinzle eine mysteriöse Botschaft. Als bald weitere Tote auftauchen ...

Hallo Inhalt:

An dem Ufer des Bodensees wird die Leiche eines kleinen Jungen gefunden. Auf seinem Buch finden die Ermittler rund um Kommissar Heinzle eine mysteriöse Botschaft. Als bald weitere Tote auftauchen steht Heinzle unter enormen Druck, den Mörder zu finden. Die Ermittlungen führen Heinzle zu einer bewegenden Flucht- und Familientragödie.

Meine Meinung:

Dieses Buch nimmt ein wichtiges, aktuelles Thema auf und konstruiert darum einen spannenden Thriller. Von der ersten Seite an ist das Buch fesselnd und mit dem knorrigen Ermittler Heinzle und seinem Freund Sense haben wir ein sehr sympathisches Ermittlerduo, dass mich mit seinen Witzen manches Mal zum schmunzeln gebracht hat.

Die Ermittlungen führen tief in die Schicksale Geflüchteter und geben dem Leser einen tiefen Einblick in einige Geschichten, die diese Menschen durchlitten haben. Die Handlung ist sehr fesselnd und eine gelungene Mischung aus einem spannenden Thriller vor einem aktuellen Thema. Eine Kombination, die meinen Erwartungen an einen guten Thriller voll erfüllt.

Für mich ist dieses Buch eine absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Auf der Suche nach der eigenen Geschichte

Niemands Töchter
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Inhalt:

Alma und Isabell sind zwei Frauen, die auf der Suche nach ihrer eigenen Familiengeschichte sind. Alma hat das Gefühl nicht richtig zur Familie zu gehören. Die Großmutter macht Andeutungen und ...

Inhalt:

Alma und Isabell sind zwei Frauen, die auf der Suche nach ihrer eigenen Familiengeschichte sind. Alma hat das Gefühl nicht richtig zur Familie zu gehören. Die Großmutter macht Andeutungen und auch ihr Aussehen passt nicht zu dem ihrer Verwandten.

Isabell hat ihre Mutter als Kind währende eines Indienurlaubs verloren, auch für sie fehlt etwas in ihrem Leben.

Als die beiden durch eine glückliche Fügung zueinander finden und machen die beiden Entdeckungen, die ihre Geschichte eng miteinander verknüpfen.

Meine Meinung:

Dieses Buch macht dem Leser den Einstieg nicht so ganz einfach. Zu Beginn des Buches wir der Leser mit vielen Zeitebenen und Charakteren konfrontiert, die er erstmal für sich sortieren und einordnen muß. Langsam findet man dann aber in das Buch hinein und eine sehr berührende Geschichte entwickelt sich in diesem Buch.

Alma und Isabell sind beide Frauen, die auf der Suche nach ihrem Platz im Leben sind und beide das Gefühl haben, dass etwas in ihrem Leben fehlt. Sehr anschaulich werden die Gefühle beschrieben und langsam dringt der Leser in die Vergangenheit vor. Schnell wird klar, dass hier Menschen mit Problemen zu kämpfen haben, die in der eigenen Vergangenheit liegen.

Nachdem man als Leser in das Buch hineingefunden hat, ist es angenehm zu lesen und sehr berührende. Die Charaktere werden sehr eindrücklich beschrieben und man kann sich gut in die Gefühle hineinversetzen.

Ein Buch mit Tiefgang, das nachdenklich macht.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Auf der Suche nach einem Neuanfang

Immergrün
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Inhalt:

Ruth ist auf dem Weg nach Litauen, um dort die Urnen ihrer Mutter und Großmutter im Familiengrab beizusetzen. Währende der langen Fahrt erinnert sie sich an ihre Kindheit in der 70er Jahren. ...

Inhalt:

Ruth ist auf dem Weg nach Litauen, um dort die Urnen ihrer Mutter und Großmutter im Familiengrab beizusetzen. Währende der langen Fahrt erinnert sie sich an ihre Kindheit in der 70er Jahren. Sie war mit ihren Eltern aus Litauen, das damals noch zu Sowjetunion gehörte, zunächst nach Israel und dann nach West-Berlin geflohen. In ihren Erinnerungen erzählt sie uns von ihren Anfängen in Deutschland, die Sprachprobleme und die kulturellen Unterschiede. Besonders ihren Eltern bereitet das neue Leben einige Probleme, beruflich Fuß zu fassen und den Kampf mit den Behörden durchzustehen.

Meine Meinung:

Dieses Buch beschreibt die Probleme von Ruths Familie sich in West Berlin einzuleben und ihren Platz im neuen Leben zu finden. Sehr eindringlich wird hierbei beschrieben, wie schwer die Eingewöhnung besonders für die Erwachsenen ist. Aus der Sicht eines Kindes, erlebt der Leser diesen Prozess aus einer ungewöhnlichen Perspektive.

Der Schreibstil ist sehr sachlich und distanziert, was den Lesefluss etwas behindert und es schwer macht, Ruths Gefühlslage wirklich zu verstehen. Hier hätte ich mir gewünscht, mehr über Ruths Befinden zu den Ereignissen zu erfahren. Auf der anderen Seite zeigt der Schreibstil vielleicht auch die einzige Art, wie Ruth im Rückblick mit den Ereignissen umgehen kann.

Auch wenn ich mir im Schreibstil etwas mehr Nähe gewünscht hätte, kann mal Leser die Probleme der Familie sehr gut nachvollziehen und so verstehen was dieser Abschied aus der alten Heimat für alle Beteiligte bedeutet.

Das Buch ist durchaus lesenswert, aber man muss sich auf die Handlung einlassen und sich eigene Gedanken über die Gefühle der Charaktere machen.

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Bandenkrieg im Berlin der Nachkriegszeit

Im Schatten der Ruinen
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Inhalt:

Berlin 1948: Der 2. Weltkrieg ist grade 3 Jahre vorbei und in Berlin findet das Leben in Ruinen statt und die Menschen sind damit beschäftigt, ihr tägliches Leben zu organisieren. Captain Wallet ...

Inhalt:

Berlin 1948: Der 2. Weltkrieg ist grade 3 Jahre vorbei und in Berlin findet das Leben in Ruinen statt und die Menschen sind damit beschäftigt, ihr tägliches Leben zu organisieren. Captain Wallet wird nach Berlin versetzt um die Bandenkriminalität zu bekämpfen. Das wichtigste Ziel seiner Ermittlungen sind die „Brandenburger“, die tief in Bandenkämpfe verwickelt sind und ansonsten Mangelwaren für den Schwarzmarkt organisieren. Wallet engagiert den 12 jährige Heiner als Spitzel, der trotz seines jungen Jahre, gut in die Unterwelt vernetzt ist. Als er mehrere Tag verschwindet mach sich Wallte mit Heiners Mutter Klara auf die Suche nach dem Jungen.

Meine Meinung:

Dieser Thriller ist spannend, lebt von der Zeit in der er spielt und von den Charakteren.
Wallet ist ein amerikanischer Ermittler, der nicht ganz freiwillig nach Berlin gekommen ist. Sein Vater wurde im 1. Weltkrieg von deutschen Soldaten getötet und so ist der den Deutschen anfangs nicht sehr wohlgesonnen. Er ist aber ein sympathischer Einzelgänger, der sich seine Ermittlungen stürzt und sich langsam mit dem Leben in Deutschland anfreundet.
Ansonsten ist die Zeit eine sehr spannende. Der Krieg ist noch nicht lange vorbei und die Menschen in Berlin versuchen über die Runden zu kommen. Sie leben in Ruinen, die Versorgungslage ist schlecht und niemand weiss so richtig, wie es weitergehen soll. Eine Zeit, in der jeder seinen Weg zum Überleben sucht und so auch der Weg in die Kriminalität nicht weit ist.
Die Handlung ist spannend und gut aufgebaut. Ich hatte an keiner Stelle das Gefühl, dass eine Handlung unrealistisch oder konstruiert war. Die ganze Geschichte ließ sich angenehm flüssig lesen, die Charaktere sind gut gezeichnet und son entsteht einfach eine spannende Atmosphäre in einer spannenden Zeit.

Für mich ist dieses Buch eine klare Leseempfehlung.

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