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Veröffentlicht am 06.01.2026

Geheimgesmeinschaft im Wald

Schneeengel
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Inhalt:

Ella flieht aus ihrer Heimat Finnland, das sie dort von ihrem Stiefvater misshandelt wird. Sie hat ein Jobangebot von einer vermeindlichen Naturschutzgruppe in Deutschland bekommen, die abgeschieden ...

Inhalt:

Ella flieht aus ihrer Heimat Finnland, das sie dort von ihrem Stiefvater misshandelt wird. Sie hat ein Jobangebot von einer vermeindlichen Naturschutzgruppe in Deutschland bekommen, die abgeschieden in einem Waldgebiet in einer geschlossenen Gemeinschaft lebt. Sie soll sich dort um das Wolfsgehege kümmern, wobei ihr ihre Erfahrungen mit ihrem Wolfsrudel in Finnland helfen sollen.
Seltsam wir die Sache, als die Polizei in ihrer Gemeinschaft auftaucht und nach einer jungen Frau sucht, die Ella sehr ähnlich sieht. Als dann noch ein Mitglied der Gemeinschaft stirbt, wird Ella misstrauisch und fängt an Nachforschungen anzustellen.

Meine Meinung:

Der Thriller ist gut aufgebaut und man erlebt als Leser den größten Teil der Geschichte aus Ellas Perspektive. Man nimmt also sozusagen live an den Nachforschungen teil und gewinnt mit ihr zusammen neue Erkenntnisse. Schritt für Schritt findet Ella das Geheimnis der Gemeinschaft und der jungen Frau heraus und ihr und den Lesern wird klar, dass die Situation langsam für Ella immer brenzlicher wird. Gut wird hier mit der zunehmenden Bedrohung gespielt und so entsteht ein guter Spannungsbogen, der sich bis zu Ende immer weiter aufbaut.

Was mich etwas gestört hat an diesem Buch war die etwas distanzierte Beschreibung der Handlung. Ich bin als Leser nie wirklich in der Geschichte angekommen und bin so auch nicht in einen Lesefluss gekommen. Es waren doch relative viele Sprünge in der Handlung und es war so schwer, der Geschichte zu folgen.

Es war auch schwer Ella als Charakter zu greifen. Nur langsam konnte man verstehen, was ihr Hintergrund ist und welche Rolle sie in der gesamten Handlung spielt.

Zusammenfassung läßt sich sagen, dass die Handlung spannend und mitreissend ist, die Charaktere für mich aber nur schwer zu greifen waren und ich somit mit ihnen nicht richtig warm wurde. Das Buch ist aber durchaus lesenswert, das die Handlung spannend ist und die einzelnen Ereignisse gut aufeinander aufbauen.

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Das Schicksal einer jungen Frau in bewegten Zeiten

Das Erbe der Drachenkrone
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Inhalt:

Wales im 13. Jahrhundert. Eleanor ist die Tochter eines mächtigen Fürsten der im Machtkampf nicht auf der Seite des englischen Königs Henry III. steht. Sie ist 13 als ich Vater in einer Schlacht ...

Inhalt:

Wales im 13. Jahrhundert. Eleanor ist die Tochter eines mächtigen Fürsten der im Machtkampf nicht auf der Seite des englischen Königs Henry III. steht. Sie ist 13 als ich Vater in einer Schlacht gegen Henry fällt und sie in ein Kloster nach Frankreich flieht. Vor der schicksalhaften Schlacht hatte der Vater die Hochzeit mit Llewelyn, dem Fürsten von Wales arrangiert. Es vergehen 10 Jahre bis diese Ehe wieder erreichbar scheint, jedoch rüsten Edward, der neue König von England zum finalen Kampf geben Wales und Eleanor steht zwischen den Parteien.

Meine Meinung:

In diesem Buch wird die Geschichte des Kampfes anhand eines Schicksals einer jungen Frau zum Leben erweckt. Ihr Vater war auf einen Ausgleich im Machtkampf zwischen Wales und England bedacht, doch leider vergeblich und so verlor er, wie viele andere Männer sein Leben.

Mich hat die Persönlichkeit Eleanors sehr beeindruckt. Eigentlich war sie ein Spielball der Politik, als sie einem deutlich älteren Mann zur Frau versprochen wird. Über zehn Jahre haben die beiden nur über Briefe Kontakt ohne sich jemals persönlich kennengelernt zu haben. Auch gegen Widerstände von ihrer Mutter und anderen Verwandten steht sie zu dieser Verbindung und ihr Ziel ist es, diese Ehe auch wirklich zu realisieren.

Sehr gut haben mir auch die Beschreibungen der Zeit gefallen. Man fragt sich immer, was sollen die ewigen Machtkämpfe, eigentlich verlieren doch alle nur, aber das gilt ja auch für spätere Kriege bis zur heutigen Zeit.

Dieses Buch ist angenehm flüssig zu lesen und hat mit Eleonor eine starke Protagonistin, mit der man eine spannende Reise durch die Zeit unternehmen kann. Eine interessante Lebensgeschichte vor dem Hintergrund des Kampfes des walisischen Volkes um Unabhängigkeit vom mächtigen Nachbarn England. Das Buch ist gut recherchiert und auf den realen Ereignissen basierend, bietet aber trotzdem gute Unterhaltung und viele angenehme Lesestunden.

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Der Kampf einer starken Frau

Aufgeben können die anderen
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Inhalt:

Paris 1918: Alice ist eine leidenschaftliche Schwimmerin, interessiert sich aber auch sehr für andere Sportarten. Das ist in der damaligen Zeit keine Selbstverständlichkeit, denn Frauensport in ...

Inhalt:

Paris 1918: Alice ist eine leidenschaftliche Schwimmerin, interessiert sich aber auch sehr für andere Sportarten. Das ist in der damaligen Zeit keine Selbstverständlichkeit, denn Frauensport in besonders in Frankreich noch Selbstverständlichkeit. Bei einem Aufenthalt in England erlebt sie, dass Frauensport dort schon einen ganz anderen Stand hat. Nach ihrer Rückkehr nach Paris engagiert sie sich für den Frauensport in ihrem Land, organisiert große Wettkämpfe und ist die Frau, die die ersten Olympischen Spiele gegen viele Widerstände in ihrem Lang durchführt.

Meine Meinung:

Diese Buch beschäftigt sich mit einer wichtigen, gesellschaftlichen Entwicklung zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die Emanzipation der Frauen in vielen Lebensbereichen. In diesem Buch wird der Aspekt des Sports betrachtet, aber auch die allgemeinen Lebensumstände werden hier sehr gut gezeigt.
Zentrale Handlung ist aber Alice Engagement für die Damensport auf Leistungsniveau und ihr Einsatz für die Einführung von Damenwettkämpfen auf internationalem Niveau.
Eine Abwechslung von diesem Thema spielt das bewegt Privatleben von Alice, der frühe Tod ihres ersten Mannes und ihr persönliches Ziel, die 100m 100 Mal hintereinander zu schwimmen.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen und die Geschichte scheint gut recherchiert zu sein. Im Anhang gibt die Autorin auch noch einen guten Überblick über die geschichtlichen Hintergründe und zeigt so den fiktiven Anteil der Geschichte.
Das Buch ist ein Pageturner und absolut lesenswert.

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Veröffentlicht am 15.11.2025

Eine spannende Geschichten im hohen Norden Schwedens

Wo die Moltebeeren leuchten (Die Norrland-Saga, Bd. 1)
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Inhalt:

1938: Siv verlässt ihr Elternhaus, um im hohen Norden Schwedens als Köchin für 10 Waldarbeiter zu arbeiten. Auch wenn das Leben hart und entbehrungsreich ist, hat sie hier das Gefühl von Freiheit. ...

Inhalt:

1938: Siv verlässt ihr Elternhaus, um im hohen Norden Schwedens als Köchin für 10 Waldarbeiter zu arbeiten. Auch wenn das Leben hart und entbehrungsreich ist, hat sie hier das Gefühl von Freiheit. Als sie den Sami Nila trifft, erlebt sie das erste Mal in ihrem Leben die Liebe, auch wenn diese gegen alle Konventionen verstößt. Als der Sommer endet, muss sie das Geheimnis ihrer Liebe als Geheimnis vor ihren Eltern verbergen.

2022: Eva reist ebenfalls in den hohen Norden, um als Beraterin eines Forstunternehmens die Proteste von Umweltschützern zu beruhigen. Da sie aus der gleichen Gegend stammt ist diese Reise auch eine Reise in ihre eigene Vergangenheit und die ihrer Familie.

Meine Meinung:
Als ich dieses Buch aufschlug, war ich mir unsicher, was mich in diesem Buch erwartet und wurde sehr positiv überrascht. Die Geschichte fängt recht ruhig an, entwickelt dann aber einen sehr große Tiefe.
Siv ist eine starke Frau, die ihre anfängliche Unsicherheit überwindet und sich in ihr Leben mit den 10 Männern in der Wildnis einfindet.
Sehr gut gefallen haben mir auch die Naturbeschreibungen gefallen, hier entsteht ein richtiges Kopfkino von der tollen verschneiten Landschaft und der Tierwelt.
Eva arbeitet für ein Unternehmen, das Waldbesitzer unterstützt, die ihren Wälder wirtschaftlich nutzen wollen. Bei diesem Einsatz kommen ihr aber erst Zweifel.
Außer den dieser Frauen spielt auch das Leben der Sami und ihre Konflikte mit dem schwedischen Staat und den Siedlern, die in ihre Ländereien eindringen und so ihr traditionelles gefährden.
So entwickelt sich eine spannend Geschichte, die den Leser nachdenklich zurück lässt.
Für mich ist dieses Buch eine absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Zwei starke Frauen

Die Frauen vom Rosenhag. Sehnsucht nach Freiheit
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Schweden 1910:
Liv und Marlene haben in einem abgelegenen Waldhaus einen Zufluchtsort für Frauen geschaffen. Beide Frauen haben im Rosenhag ihre Bestimmung und ihren Lebensmittelpunkt gefunden. Wenn da ...

Schweden 1910:
Liv und Marlene haben in einem abgelegenen Waldhaus einen Zufluchtsort für Frauen geschaffen. Beide Frauen haben im Rosenhag ihre Bestimmung und ihren Lebensmittelpunkt gefunden. Wenn da nicht Liv´s Ehemann wäre, der mit allen Mittel versucht, ihr Glück zu zerstören.
Gemeinsam stellen sie sich den Herausforderungen, mit dem Ziel ihren Rosenhag zu erhalten.
Meine Meinung:
Dieses Buch hat mir, wie auch schon der erst Teil, sehr gut gefallen. Liv und Marlene sind zwei starke Frauen, die es in einer Zeit, in der es noch nicht normal ist, dass Frauen sich ein eigenständiges Leben aufbauen, schaffen unabhängig von Männern, sich ein selbstbestimmtes Leben auszubauen. Nicht nur die fehlenden Berufsaussichten, auch das geltende Recht macht ihnen schwer, sich ihren Wunsch zu verwirklichen. Anhand der Frauen, die den Weg in den Rosenhag finden, wird es immer deutlicher, wie wichtig so ein Zufluchtsort für Frauen in der damaligen Zeit war (und wahrscheinlich heute noch ist).
Liv und Marlene sind zwei sympathische Frauen, die in ihrer Entwicklung sehr gut gezeichnet werden und es macht Spaß, mitzuerleben, wie sich langsam in ihrer Selbständigkeit entwickeln. Auch wenn ihnen immer wieder Steine in den Weg gelegt werden, merkt man doch, wie sie den Mut nicht aufgeben und sich gegenseitig immer wieder Kraft geben, ihren Weg weiterzugehen.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und dank der kurzen Kapitel fliegen die Seiten nur so dahin. Aufgrund der kleinen Cliffhänger am Kapitelende ist es scher, das Buch aus der Hand zu legen.
Für mich ist das Buch eine klare Leseempfehlung.

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